Kenntnisse über essbare Pilze sind für jeden Pilzsammler nützlich. Essbare Pilze sind solche, die unbedenklich verzehrt werden können und keiner besonderen Zubereitung bedürfen. Man unterscheidet verschiedene Arten von essbaren Pilzen, von denen Röhrenpilze, Lamellenpilze und Schlauchpilze die bekanntesten sind. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über essbare Pilze.

Schilder
Essbare Pilze sind solche, die keiner besonderen Zubereitung bedürfen; sie können gekocht und sofort verzehrt werden. Essbare Pilze enthalten keine giftigen Substanzen, die dem Körper schaden könnten; sie sind für den Menschen völlig unbedenklich.
Der Nährwert von Speisepilzen wird in vier Kategorien unterteilt: von hochwertigen bis hin zu minderwertigen Pilzen.
Um essbare von ungenießbaren Pilzen zu unterscheiden, müssen Sie einige allgemeine Unterscheidungsmerkmale kennen:
- Essbare Pilze haben keinen spezifischen, stechenden Geruch;
- Die Farbe von Speisepilzen ist weniger leuchtend und auffällig;
- Essbare Pilze verändern ihre Farbe normalerweise nicht, nachdem der Hut angeschnitten oder abgebrochen wurde;
- Das Fleisch kann sich beim Kochen oder beim Zerbrechen dunkel verfärben;
- Bei Speisepilzen sind die Lamellen fester mit dem Stiel verbunden als bei ungenießbaren Pilzen.
Alle diese Anzeichen sind bedingt und bieten keine exakte Garantie dafür, dass der Pilz essbar ist.
Das Video zeigt anhand der häufigsten Pilzarten anschaulich, wie man essbare von giftigen Pilzen unterscheidet. Außerdem wird erklärt, was im Falle einer Vergiftung zu tun ist.
Bedingt essbar
Neben essbaren Pilzen gibt es auch bedingt essbare Pilze. Sie werden als eigene Kategorie geführt, da sie einen bitteren Saft absondern oder in sehr geringen Mengen Gift enthalten.
Diese Pilze erfordern vor der Zubereitung eine besondere Behandlung, nämlich:
- Einweichen (4 bis 7 Tage);
- kochen lassen (15-30 Minuten);
- mit kochendem Wasser verbrühen;
- trocken;
- Salz (50-70 g Salz pro 1 Liter Wasser).
Bei bedingt essbaren Pilzen empfiehlt es sich, auch nach spezieller Verarbeitung, nur junge Exemplare ohne Anzeichen von Alterung oder Verderb zu verzehren.
Manche Pilze sind nur in Kombination mit anderen Lebensmitteln ungenießbar. Mistkäfer beispielsweise vertragen sich nicht mit Alkohol.
Typen
Es gibt drei Arten, die in essbare und bedingt essbare unterteilt werden.
| Name des Pilzes | Typ | Sammelzeitraum | Wachstumsort | Nährwert |
|---|---|---|---|---|
| Weißer Champignon | Röhrenförmig | Juni-September | Wälder, Schatten von Kiefern oder Birken | Hoch |
| Schmetterlinge | Röhrenförmig | Juli-September | Kiefernwald | Hoch |
| Schwungrad | Röhrenförmig | Juli-Oktober | Wälder, lockerer Boden | Durchschnitt |
| Espenpilz | Röhrenförmig | August-September | Mischwald | Hoch |
| Gemeiner Birkenröhrling | Röhrenförmig | Juni-September | Unter den Birken | Hoch |
| Polnischer Pilz | Röhrenförmig | Juli-Oktober | Unter den Kiefern | Hoch |
| Boletin | Röhrenförmig | August-Oktober | Wälder | Durchschnitt |
| Prellung | Röhrenförmig | Juli-September | Laubwälder | Hoch |
| Fuchs | Plattenförmig | Juli-Oktober | Laub- und Nadelwälder | Hoch |
| Ryzhik | Plattenförmig | Juli-Oktober | Nadelwälder | Hoch |
| Herbstlicher Hallimasch | Plattenförmig | September-November | Laubwälder | Hoch |
| Russula | Plattenförmig | Juni-November | Mischwälder | Durchschnitt |
| Maipilz | Plattenförmig | April-Juni | Wiesen und Weiden | Durchschnitt |
| Ringkappe | Plattenförmig | Juli-Oktober | Unter den Nadelbäumen | Durchschnitt |
| Filzblättrige Kellerassel | Plattenförmig | Juni-Oktober | Nadelwälder | Durchschnitt |
Röhrenförmig
Röhrenpilze zeichnen sich durch ihren Hut aus, der eine poröse, schwammartige Struktur aufweist. Das Innere ist von zahlreichen kleinen, miteinander verwobenen Röhren durchzogen. Diese Pilze findet man typischerweise im Schatten von Bäumen, wo wenig Sonnenlicht hinkommt und die Bedingungen feucht und kühl sind.
Unter den Röhrenpilzen sind sowohl essbare als auch halbessbare Sorten verbreitet. Ihre Früchte sind sehr fleischig und haben einen hohen Nährwert.
Unter den essbaren Röhrenpilzen gibt es viele giftige Doppelgänger. So kann beispielsweise der harmlose Steinpilz leicht mit dem ungenießbaren Gallapfel verwechselt werden. Untersuchen Sie daher vor dem Sammeln die Merkmale essbarer Pilze sorgfältig.
Das beliebteste essbare
Nachfolgend sind einige röhrenförmige Pilze aufgeführt, die ohne Vorsichtsmaßnahmen verzehrt werden können:
1Weißer Pilz oder Steinpilz
Weißer Champignon Der bekannteste Röhrenpilz. Bei genauer Betrachtung des Hutes fällt seine leicht gewölbte, hellbraune Farbe mit helleren Stellen auf. Die Hutinnenseite ist, je nach Alter des Pilzes, von weißen oder gelblichen Poren durchzogen und weist eine netzartige Struktur auf. Das Fleisch ist weiß, saftig und mild im Geschmack. Beim Kochen und Trocknen entfaltet es ein intensives Pilzaroma. Der Stiel ist dick und braun.
Pilzsammler empfehlen, Steinpilze in Wäldern im Schatten von Kiefern oder Birken zu suchen. Die beste Sammelzeit ist von Juni bis September.
2Schmetterlinge
Der Hut ist kegelförmig, braun und fühlt sich durch den ihn bedeckenden Schleim ölig an. Das Innere des Hutes ist gelblich und bei jungen Pilzen von einem feinen Netz überzogen, das mit der Zeit durchbricht. Das Fleisch ist zart und hell und verfärbt sich zum Stiel hin bräunlich. Der Stiel ist dünn und hellgelb.
Schmetterlinge wachsen meist in Familienverbänden und sind von Juli bis September in Kiefernwäldern zu finden.
3Schwungrad
Der Hut kann hellbraun oder blassgrün sein, mit gelbem Inneren. Beim Anschneiden des FleischesSchwungrad Sie verfärbt sich blau, gilt aber nicht als giftig. Der Stängel ist dick und 4 bis 8 cm hoch.
Der Steinpilz wächst in Wäldern auf lockerem Boden und ist gelegentlich auch in der Nähe von Sümpfen zu finden. Die optimale Zeit für die Steinpilzproduktion liegt zwischen Juli und Oktober.
4Espenpilz
Sie besitzt einen breiten, gewölbten Hut von orangeroter Farbe. Das Fruchtfleisch ist porös und hell, dunkelt aber beim Brechen nach. Der Stiel ist dicht, verjüngt sich nach oben und ist mit dunklen Schuppen bedeckt.
Der Pilz wächst in Mischwäldern, unter Espen oder in der Nähe von Kiefern. Die beste Erntezeit ist zwischen August und September.
5Gemeiner Birkenröhrling
Der graubraune Hut ist halbkreisförmig. Seine Unterseite ist hell und weich. Das Fleisch ist weiß, dunkelt aber beim Kochen nach. Der Stiel ist lang, weiß und mit dunklen Schuppen bedeckt.
Es empfiehlt sich, junge Pilze zu pflücken. Sie sollten sofort gekocht oder getrocknet werden, da Birkenröhrlinge schnell verderben.
Der Pilz wächst in Gruppen unter Birken. Erntezeit: Juni–September.
6Polnischer Pilz
Ähnlich dem Steinpilz hat er einen braunen Hut. Das Fleisch ist weitporig, weichgelb und dunkelt beim Anschneiden nach. Der Stiel ist hellbraun mit einem dezenten Streifenmuster.
Im nassen Zustand lässt sich die Pilzhaut schwieriger entfernen.
Man findet ihn oft unter Kiefern in lockerem Boden. Von Juli bis Oktober kann man diesen polnischen Pilz in aller Ruhe suchen.
7Boletin
Der Hut ist matt und mit dünnen Schuppen bedeckt. Die Farbe variiert von braun bis gelblich. Das Fleisch ist gelb und hat einen ausgeprägten Pilzgeruch. Der Stiel ist braun. Junge Pilze können einen gelblichen Ring am Stiel aufweisen.
Es kommt in Wäldern vor, insbesondere in Mischwäldern oder Laubwäldern. Die Erntezeit ist üblicherweise von August bis Oktober.
8Prellung
Dieser Pilz ist der seltenste der hier vorgestellten. Er hat einen breiten, flachen Hut, der an den Rändern leicht konkav ist. Die Hutoberfläche ist trocken und graubraun. Beim Drücken schimmert sie bläulich. Das Fleisch ist brüchig und cremig, färbt sich aber beim Brechen kornblumenblau. Er hat ein feines Aroma und einen zarten Geschmack. Der Stiel ist lang und an der Basis dick.
Manche Pilzsammler halten diesen Pilz aufgrund seiner Farbveränderung fälschlicherweise für giftig. Er ist jedoch nicht giftig und schmeckt sehr gut.
Am häufigsten in Laubwäldern zwischen Juli und September anzutreffen.
Die beliebteste bedingt essbare
Bedingt essbare Pilze verdienen besondere Beachtung. Unter den Röhrenpilzen gibt es eine ganze Reihe davon. Die häufigsten werden im Folgenden beschrieben.
1Eichenbaum olivbraun
Die Hüte sind groß und braun. Das Innere ist porös und verfärbt sich mit der Zeit von gelblich zu dunkelorange. Beim Brechen dunkelt die Farbe nach. Der Stiel ist dick, braun und von einem rötlichen Netzgewebe bedeckt. Die Frucht wird eingelegt verzehrt.
Sie wachsen meist in der Nähe von Eichenwäldern. Eichenpilze werden von Juli bis September geerntet.
2Geflecktes Eichenkraut
Der Steinpilz hat einen breiten, halbkreisförmigen Hut. Seine Farbe variiert in der Regel von braun bis dunkelbraun-schwarz. Die Hutoberfläche fühlt sich samtig an und dunkelt bei Druck nach. Das Fleisch ist rotbraun und verfärbt sich beim Anbrechen blau. Er ist geruchlos. Der Stiel ist hoch und dick und mit dünnen Schuppen bedeckt. Der Steinpilz ist nur gekocht genießbar.
Sie kommt in Wäldern vor – sowohl in Nadel- als auch in Laubwäldern. Sie trägt von Mai bis Oktober Früchte, mit dem Höhepunkt der Fruchtbildung im Juli.
Weitere Details zu Eichen finden Sie hier.HierDie
3Kastanienpilz
Der Hut ist rund und braun. Junge Pilze haben eine samtige Oberfläche, ältere sind glatt. Das Fleisch ist typischerweise weiß und duftet dezent nach Haselnuss. Der Stiel hat eine ähnliche Farbe wie der Hut und ist oben dünner als unten. Der Pilz sollte vor dem Verzehr getrocknet werden.
Von Juli bis September in der Nähe von Laubbäumen zu finden.
4Ziege
Der Hut dieses Pilzes ist meist abgeflacht und rötlich-braun. Die Haut lässt sich nur schwer vom Hut lösen. Das Fleisch ist fest, elastisch und hellgelb. Beim Anschneiden färbt es sich rosa. Gekocht nimmt der Pilz eine rosaviolette Farbe an. Der Stiel ist hoch, zylindrisch und meist gebogen. Er hat eine ähnliche Farbe wie der Hut. Dieser Pilz wird meist vor dem Verzehr gekocht, gesalzen oder eingelegt.
Ist in der Nähe von Kiefern zu finden. Häufig von August bis September.
5Pfefferpilz
Der Hut ist rund und gewölbt. Er flacht mit der Zeit ab. Seine Farbe ist gelbbraun bis rotbraun. Bei Nässe kann er klebrig werden. Das Fleisch ist brüchig und gelb. Es hat einen ausgesprochen scharfen Geschmack. Diese Pilze besitzen einen kurzen, mäßig dünnen Stiel. Der Stiel ist fast so hell wie der Hut.
Der Pilz wird als Gewürzpulver, als Pfefferersatz, verwendet. Er sollte nicht in anderer Form verzehrt werden.
Der Pfefferpilz ist in Nadelwäldern zu finden. Er wird am häufigsten von Juli bis Oktober gesammelt.
Plattenförmig
Lamellenpilze verdanken ihren Namen ihrem Hut, dessen Innenseite von feinen Lamellen durchzogen ist, die Sporen zur Fortpflanzung enthalten. Diese Lamellen erstrecken sich von der Mitte bis zum Rand des Hutes und bedecken die gesamte Innenfläche des Pilzes.
Lamellenpilze sind die häufigste und bekannteste Pilzart. Ihre Ruhezeit erstreckt sich vom Hochsommer bis zum Frühwinter. Sie wachsen sowohl in Laub- als auch in Nadelwäldern.
Das beliebteste essbare
Die bekanntesten essbaren Lamellenpilze sind in dieser Liste aufgeführt:
1Fuchs
Der Hut ist konkav mit abgerundeten Rändern und gelb-orangefarben. Das Fruchtfleisch ist zartgelb und fühlt sich bei Berührung recht fest an. Pfifferlinge Der Stiel hat die gleiche Farbe wie die Kappe und setzt diese fort.
Sie kommen häufig in Laub- und Nadelwäldern vor. Die Sammelzeit ist von Juli bis Oktober.
Pfifferlinge haben giftige Doppelgänger. Achten Sie auf die Hutfarbe; giftige Pilze sind meist hellgelb oder rosa.
2Ryzhik
Der Hut ist geringt und kann zur Mitte hin konkav sein. Er ist hellorange. Das Fleisch ist ebenfalls fast orange und von fester Konsistenz. Der Stiel ist klein und hat die gleiche Farbe wie der Hut.
Man findet sie in Nadelwäldern, unter Kiefern. Die Erntezeit ist von Juli bis Oktober.
3Herbstlicher Hallimasch
Der Hut ist gewölbt und mit dünnen Schuppen bedeckt. Seine Farbe variiert von honigfarben bis zu einem zarten Grünbraun. Das Fruchtfleisch ist fest und hell. Es besticht durch sein feines Aroma. Die Stiele sind schmal, hellgelb, nach unten hin dunkler und weisen unter dem Hut einen kleinen Ring auf.
Man findet sie in Laubwäldern, an Baumkronen. Die beste Zeit, um nach Hallimasch zu suchen, ist von September bis November.
Der Hallimasch hat zudem einen gefährlichen Doppelgänger – den Falschen Hallimasch. Dieser unterscheidet sich durch das Fehlen eines Rings am Stiel und seine kräftigere, olivgrüne oder fast schwarze Farbe.
Wir empfehlen Ihnen, den Artikel über den Anbau von Honigpilzen auf Ihrem Bauernhof zu lesen. HierDie
4Russula
Junge Pilze haben halbkugelförmige Hüte, die mit zunehmendem Alter flacher werden. Ihre Farbe variiert von hellbraun über rosabraun bis hin zu rosa. Das Innere ist spröde und weißlich und dunkelt mit dem Alter nach. Der Stiel ist zylindrisch, entweder massiv oder hohl, je nach Sorte.
Der Täubling (Russula) ist von Juni bis November in Mischwäldern zu beobachten.
5Maipilz
Der Hut ist gewölbt und cremefarben. Das Innere ist weiß und fest. Es schmeckt nach Mehl. Der Stiel ist lang und weiß, mit einem deutlichen orangefarbenen Schimmer an der Basis.
Sie wächst auf Wiesen und Weiden. Die Fruchtzeit ist von April bis Juni.
6Ringkappe
Der Hut dieses Pilzes ist glockenförmig, daher der Name. Er ist warmgelb, manchmal ockerfarben, und gestreift. Das Innere ist weich und leicht gelblich. Der Stiel ist kräftig und lang.
Man findet sie vorwiegend unter Nadelbäumen, gelegentlich auch unter Birken oder Eichen. Sie wird üblicherweise zwischen Juli und Oktober gesammelt.
7Filzblättrige Kellerassel
Der Hut ist kuppelförmig und gelbbraun. Das Fleisch ist ockerfarben. Der Stiel ist länglich und bei jüngeren Pilzen von einem weißen Netzgewebe bedeckt.
Häufig in Nadelwäldern. Gesammelt von Juni bis Oktober.
8Hallimasch
Der Hut ist gewölbt. Seine Oberfläche ist faserig und die Farbe variiert von rot bis orange-gelb. Das Fleisch ist weiß und dicht mit Lamellen besetzt. Der Stiel ist kegelförmig, weiß und mit rötlichen Schuppen bedeckt. Es wird empfohlen, ihn nur frisch zu verzehren.
Man findet sie von März bis November unter Kiefern.
9Champignon
Der Pilz hat einen runden Hut mit nach innen gewölbten Rändern, ist weiß oder bräunlich und öffnet sich mit zunehmendem Alter. Das Fleisch ist hell und verfärbt sich mit der Zeit grau. Der Stiel ist niedrig, hell und fest. Die Pilze dunkeln beim Kochen nach. Sie haben ein charakteristisches Pilzaroma.
Sie wachsen in Mischwäldern oder auf Wiesen. Es wird empfohlen, sie von Juni bis September zu ernten.
10Austernpilz
Der Hut ist ohrförmig und hat gebogene Ränder. Er ist meist hell- bis hellgrau und hat eine glatte Oberfläche. Der Stiel ist kurz, dünn und weiß. Das Fleisch ist breitlamelliert und weiß bis hellgelb. Es ist geruchlos. Am besten schmeckt der Pilz jung, da ältere Exemplare zäh sind.
Sie gehören zur Familie der Austernpilze und wachsen typischerweise in Gruppen auf Bäumen oder morschen Baumstümpfen. Geerntet werden können sie in der Regel in den wärmeren Monaten August bis September.
Champignons und Austernpilze sind Zuchtpilze. Sie werden unter künstlichen Bedingungen für den Verzehr angebaut. Man findet sie meist in den Regalen von Geschäften und Supermärkten. Austernpilze können sein einfrierenDie
Die beliebteste bedingt essbare
Unter den Champignons gibt es auch einige, die unter bestimmten Bedingungen essbar sind. Im Folgenden erfahren Sie mehr darüber:
1Echter Milchpilz
Der Hut ist weiß mit verblassten gelben Flecken und nach unten eingerollt. Das Fruchtfleisch ist fest, hell und duftet fruchtig. Der Stiel ist weiß und zylindrisch. Beim Anschneiden tritt ein scharfer Saft aus. Vor dem Verzehr muss die Frucht eingeweicht werden.
Es wird in Birkenhainen und Nadelwäldern gesammelt. Die Erntezeit ist von Juni bis Oktober.
2Schwarzer Milchpilz
Der Hut ist sumpfgrün, halbkreisförmig und an den Rändern eingerollt. Das Fleisch ist zartgelb. Der Stiel ist kurz, dick und weichgelb; beim Brechen tritt ein scharfer Saft aus. Kann nach dem Einlegen verzehrt werden.
Verbreitung in Nadelwäldern von Juni bis Oktober.
3Rosa Volnuschka
Junge Champignons haben einen gewölbten Hut mit nach unten gebogenen Rändern. Ältere Champignons besitzen einen flacheren Hut mit glatten Rändern und einer konkaven Mitte. Die Haut ist mit feinen Härchen bedeckt und zartrosa bis fast weißlich. Das Fleisch ist weiß und fest und sondert beim Brechen einen scharf riechenden Saft ab. Der Stiel ist fest, zartrosa und verjüngt sich nach oben. Champignons werden eingelegt verzehrt.
Volnushka Wächst in Birken- und Mischwäldern. Die Sammelzeit ist von Juni bis Oktober.
4Redner
Der Hut ist gewölbt, graubraun und mit einem weißlichen Reif überzogen. Das Fleisch ist blassweiß und duftet erdig. Der Stiel ist kurz und cremefarben. Vor dem Verzehr 25–30 Minuten kochen lassen.
Es wächst in Mischwäldern und kann von März bis April geerntet werden.
5Rothaarige
Dieser Pilz hat einen gewölbten Hut mit einer konkaven Mitte. Sein Fleisch ist brüchig und zerbrechlich. Der Hut ist braun mit glänzender Oberfläche. Die Unterseite ist hellbraun. Das Fleisch ist bitter. Der Stiel ist mittellang und bräunlich. Dieser Pilz kann nach dem Einlegen verzehrt werden.
Von Juni bis Oktober findet man sie unter Buchen oder Eichen.
6Weißer Mistkäfer
Der Hut ist hell und bedeckt den Stiel vollständig. An der Hutspitze befindet sich eine braune Erhebung. Die Oberfläche ist mit bräunlichen Schuppen bedeckt. Das Fleisch ist weiß. Der Stiel ist lang und weiß. Der Tintling sollte innerhalb der ersten zwei Stunden nach der Ernte gekocht werden, nachdem er zuvor abgekocht wurde.
Man findet sie in lockerem Boden auf Weiden und Wiesen. Sie wächst von Juni bis Oktober.
7Wert
Der Hut junger Täublinge ist gerundet, flacht aber mit zunehmendem Alter ab. Die Farbe variiert von gelb bis braun. Die Oberfläche des Täublings ist glänzend und fühlt sich leicht schleimig an. Das Fleisch ist hell, recht brüchig und bitter. Der Stiel ist fassförmig, hell und mit braunen Flecken bedeckt. Vor dem Verzehr sollte der Pilz geschält, in Salzwasser eingeweicht oder 15–30 Minuten gekocht werden. Täublinge werden üblicherweise eingelegt.
Sie wächst in Nadelwäldern und ist von Juni bis Oktober anzutreffen.
8Serushka
Der Hut ist halbkreisförmig mit einem Höcker in der Mitte. Die Farbe des Pilzes variiert von Dunkelgrau bis Braun mit einem violetten Schimmer. Das Fleisch ist hell und duftet fruchtig. Der Stiel ist mittellang, hohl und hat die gleiche Farbe wie der Hut. Die Pilze werden eingeweicht und eingelegt.
Es wächst auf Lichtungen und an Waldrändern und ist von Juli bis September zu finden.
9Violine
Diese Pilze haben einen breiten, weißen Hut, der mit kleinen Härchen bedeckt ist. Das Fruchtfleisch Geigen Dicht, hart und mit einem scharfen Saft. Der Stiel ist kurz und behaart. Vor dem Einlegen wird Einweichen empfohlen.
Sie wachsen in Gruppen unter Kiefernnadeln oder Birken. Geerntet werden sie von Juli bis Oktober.
10Bittersüß
Der Hut ist glockenförmig mit nach oben gebogenen Rändern. Er ähnelt im Aussehen einem Pfifferling, hat aber eine deutlich bräunlich-rote Farbe. Die Oberfläche ist glatt und mit kleinen Härchen bedeckt. Das Fleisch ist heller als der Hut, brüchig und sondert einen scharf riechenden Saft ab. Der Stiel ist mittellang, rötlich und ebenfalls behaart. Der Pilz sollte außerdem eingeweicht und eingelegt werden.
Sie werden in der Nähe von Nadelbäumen und Birkenhainen gesammelt. Man findet sie hauptsächlich von Juli bis Oktober.
Beuteltiere
Zu dieser Kategorie gehören alle Pilze, deren Sporen in einem speziellen Sporensack (Ascus) eingeschlossen sind. Daher werden diese Pilze auch als Schlauchpilze (Ascomyceten) bezeichnet. Der Ascus dieser Pilze kann sich entweder auf der Oberfläche oder im Inneren des Fruchtkörpers befinden.
Viele Pilze dieser Art sind bedingt essbar. Unter den uneingeschränkt essbaren Arten sind nur wenige schwarzer TrüffelDie
Der Fruchtkörper hat eine unregelmäßige, knollenartige Form. Seine Oberfläche ist tiefschwarz und weist zahlreiche Unebenheiten auf. Drückt man auf die Oberfläche des Pilzes, verfärbt sie sich rostbraun. Das Fleisch ist bei jungen Pilzen hellgrau und bei älteren dunkelbraun bis schwarzviolett. Es ist von weißen Adern durchzogen. Der Pilz hat ein charakteristisches Aroma und einen angenehmen Geschmack.
Die schwarze Trüffel gilt als Delikatesse.
Sie wächst in Laubwäldern in etwa einem halben Meter Tiefe. Die beste Zeit für die Trüffelsuche ist von November bis März.
Bedingt essbare Beutelpilze sind unter anderem:
1Weißer Trüffel
Die Fruchtkörper sind unregelmäßig geformt und weisen zahlreiche Auswüchse auf. Ihre Farbe variiert von hell bis gelblich. Ältere Pilze sind mit rötlichen Flecken übersät. Das Fleisch ist weiß, mit einem ausgeprägten Aroma und nussigem Geschmack. Vor dem Verzehr muss es zusätzlich gekocht werden.
In der kalten Jahreszeit findet man es zwischen Nadelbäumen.
2Gemeine Morchel
Der Hut ist unregelmäßig geformt und weist zahlreiche Furchen auf. Er ist meist braun mit dunklem Glanz, es kommen aber auch hellere Farben vor. Das Fruchtfleisch ist recht brüchig, duftet fruchtig und hat einen angenehmen Geschmack. Der Stiel ist dick und hell.
Manche Autoren stufen diesen Pilz als giftig ein.
Dieser Pilz sollte vor dem Verzehr 25-30 Minuten gekocht werden. Häufiger werden Morcheln getrocknet.
Sie kommt in Nadelwäldern und unter Pappeln vor. Die Fruchtbildung erfolgt von April bis Juni.
3Essbare Morchel
Der Hut ist gerundet und läuft spitz zu. Seine Farbe variiert von gelblich bis braun. Die Oberfläche ist uneben und mit Zellen unterschiedlicher Form und Größe bedeckt. Das Fleisch ist sehr zart und brüchig, cremefarben und angenehm im Geschmack. Der Stiel ist kegelförmig. Junge Pilze sind weiß, ältere verfärben sich bräunlich. Sie sind nach dem Kochen oder Trocknen verzehrfertig.
Sie wächst an sonnigen Standorten, vorwiegend in Laubwäldern. Man findet sie auch in Parks und Apfelplantagen. Die Erntezeit erstreckt sich von April bis Oktober.
Worin besteht der Unterschied zwischen einer Morchel und einer Gyromitra? Hier lesenDie
4Lockenklinge
Die lappenförmigen Früchte sind unregelmäßig geformt, wobei der Stiel mit dem Hut verwachsen ist. Der Stiel weist kleine Einkerbungen auf. Die Früchte sind meist hell- oder cremefarben und werden gekocht verzehrt.
Es wird empfohlen, von Juli bis Oktober in Nadelwäldern zu suchen.
5Otidea (Eselsohr)
Der Fruchtkörper ist ein becherförmiges Organ mit gebogenen Rändern. Er kann dunkelorange oder ockergelb sein. Er besitzt einen kaum sichtbaren Scheinstiel. Vor dem Verzehr 20–30 Minuten kochen lassen.
Sie ist in Laubwäldern von September bis November häufig anzutreffen und wächst vorwiegend in Moos oder auf altem Holz.
Zu den Beuteltierpilzen gehört auch Hefe, die häufig in Süßwaren verwendet wird.
Es ist wichtig zu wissen, dass nicht alle Pilze essbar sind – viele sehen giftig aus wie giftige Doppelgänger, und ohne Kenntnis der Unterscheidungsmerkmale lassen sich Verwechslungen nur schwer vermeiden. Daher sollte man am besten nur bekannte Speisepilze essen, erfahrene Pilzsammler um Rat fragen und im Zweifelsfall lieber auf das Sammeln verzichten.








































