Der Skripitsa ist ein Speisepilz der vierten Kategorie aus der Gattung Lactarius. Seinen Namen verdankt er dem quietschenden Geräusch seines Hutes, das beim Berühren mit Fremdkörpern entsteht. In manchen Ländern gilt der Skripitsa als ungenießbar, im Allgemeinen jedoch als bedingt essbar, d. h. er darf nur gekocht verzehrt werden.

Andere Namen des Pilzes
Der Pilz erhielt seinen Namen, weil er beim Berühren eines Gegenstands ein knarrendes Geräusch von sich gibt. Dieser Name stammt vom Volk; er wird auch genannt:
- Seidenpflanze;
- Knarrende Espen;
- Violine;
- Filzmilchpilze;
- Milchpilze;
- knarr.
Merkmale und Beschreibung
Der Pilz hat einen angenehmen Pilzgeschmack und -duft. Im Folgenden erklären wir, wie man den vor Ihren Füßen wachsenden Pilz als Quietschpilz erkennt, da er leicht mit anderen, ähnlichen Pilzen verwechselt werden kann.
- Hut. Der Pilz ist von fester, trockener und fleischiger Konsistenz und erreicht einen Durchmesser von 6 Zentimetern, kann aber auch bis zu 25 Zentimeter groß werden. Im jungen Zustand ist der Hut gewölbt und in der Mitte eingedrückt, die Ränder sind nach innen eingerollt. Mit zunehmendem Alter nimmt er eine trichterförmige Gestalt mit rissigen Rändern an. Jung ist der Hut milchig, mit der Zeit verfärbt er sich gelb oder ockerfarben mit gelben Flecken. Seinen Namen verdankt der Pilz seiner filzartigen Oberfläche, die beim Berühren mit dem Fingernagel, einem Messer oder einem ähnlichen Werkzeug knarzt.
- Bein Es ist nicht sehr hoch, etwa 5 Zentimeter, und auch nicht dicker. Es ist dicht, gerade und glatt und verjüngt sich leicht unter der Kappe.
- Zellstoff Eine spröde, harte, weiße Pflanze, die schon bei leichtem Druck zerbricht. Sie sondert einen stechend riechenden, milchig-weißen Saft ab, der sich an der Luft gelb verfärbt.
- Aufzeichnungen Die Lamellen sind spärlich und hängen leicht über den Stiel des Pilzes. Zu Beginn des Wachstums sind sie weiß, mit zunehmender Reife verfärben sie sich gelblich.
Wann und wo entsteht das Quietschen?
Der Knallpilz ist von Westeuropa bis Fernost weit verbreitet. In Wäldern findet man ihn unter anderem in folgenden Gebieten:
- Nadelbäume;
- Laubabwerfend;
- gemischt.
Sie gedeihen in Gebieten mit viel Moos, altem Laub und reichlich Sonnenlicht. Besonders gern wächst der Pilz in der Nähe von Espen und Birken. Geigenpilze wachsen typischerweise in großen Gruppen, die sowohl junge als auch ausgewachsene Exemplare umfassen können. Nur selten findet man den Pilz einzeln.
Geigenpilze kann man vom Hochsommer bis zum Spätherbst sammeln; die schmackhaftesten und saftigsten Pilze sind diejenigen, die am Ende des Sommers reifen.
Essbarkeit des Pilzes
Die jungen, eingerollten Espenzweige (auch Farnspitzen genannt) gelten als bedingt essbar und sollten nicht roh verzehrt werden. Obwohl sie nicht giftig sind und keine schwerwiegenden Folgen haben, können sie Übelkeit und Erbrechen auslösen.
Womit kann ein Quietscher verwechselt werden?
Viele Pilzsammler verwechseln den Schuppenköpfchen fälschlicherweise mit dem Weißen Mehlkäfer und lassen ihn liegen, was schade ist, denn der Schuppenköpfchen ist schmackhaft und gesund. Auch mit dem Milchling kann er verwechselt werden. Der Unterschied liegt darin, dass der Schuppenköpfchen fester ist als der Weiße Milchling. Sein Hut hat keine Fransen und fühlt sich fast plastikartig an, was beim Milchling nicht der Fall ist.
| Pilz | Essbarkeitskategorie | Die Notwendigkeit einer Vorbehandlung |
|---|---|---|
| Violine | 4 | Ja |
| Weißer Milchpilz | 1 | Ja |
| Espenpilz | 2 | NEIN |
Die Lamellen des Milchlings sind heller als die des Farnspitzenpilzes. Das Fleisch des Milchlings dunkelt an der Bruchstelle deutlich nach, während dies beim Farnspitzenpilz nicht der Fall ist. Der Vorteil des Farnspitzenpilzes liegt darin, dass er keine giftigen oder schädlichen Doppelgänger hat.
Korrekte Verarbeitung
Sobald die Pilze aus dem Wald mitgebracht wurden, werden sie zunächst sortiert und von anhaftenden Blättern und Schmutz befreit. Anschließend werden sie gewaschen und in Salzwasser eingeweicht. Danach können die Pilze gekocht, gebraten, geschmort, in verschiedenen Soßen verwendet, getrocknet oder eingelegt werden – jedoch immer vor dem Kochen.
- ✓ Sortieren und von Schmutz befreien
- ✓ Unter fließendem Wasser abspülen
- ✓ 5 Tage in Salzwasser einweichen
- ✓ Wechseln Sie das Wasser mehrmals.
Die Pilze werden fünf Tage lang in kaltem, sauberem Wasser eingeweicht. Dies ist notwendig, wenn Sie die Pilze einlegen oder anderweitig zubereiten möchten. Während dieser Zeit sollte das Wasser mehrmals durch frisches Wasser ersetzt werden.
Pilze enthalten zwar viele wertvolle Inhaltsstoffe, aber auch schädliche Bestandteile, die frische Pilze bitter schmecken lassen. Es geht dabei nicht nur um den Geschmack: Schon einfaches Kochen oder Braten kann Übelkeit, Erbrechen und Magen-Darm-Vergiftungen verursachen. Daher ist es unerlässlich, sie vorher einzuweichen und zu trocknen oder einzulegen.
Anwendung in der Medizin
Der Geigenblattpilz wird in der Volksmedizin verwendet, wo er als alkoholische Tinktur hergestellt wird. Man glaubt, er beuge Tumoren vor und bekämpfe Entzündungen. Auch in der chinesischen Medizin findet der Pilz Anwendung: Äußerlich angewendet lindert er Beinschmerzen und verbessert den Zustand von Sehnen und Knochen.
Die Vorteile und der Wert der Geige
Jeder möchte den größtmöglichen Nutzen aus Lebensmitteln ziehen, aber nicht alle Lebensmittel sind reich daran, was man von quietschenden Pilzen nicht behaupten kann.
Richtig verarbeitete Pilze verlieren ihre schädlichen Eigenschaften und reichern den Körper mit Vitaminen, Aminosäuren und Spurenelementen (Magnesium, Kalium, Kalzium u. a.) an. Skripitsa-Pilze enthalten 49 % Kohlenhydrate und 47 % Eiweiß. Mit nur 22 Kalorien pro 100 Gramm eignen sie sich sogar für eine Diät.
Zusammensetzung der Pilze:
- Proteine;
- Fette;
- Kohlenhydrate;
- Wasser.
Mineralien:
- Kalzium;
- Kalium;
- Eisen;
- Magnesium;
- Phosphor;
- Natrium;
- Zink;
- Kupfer;
- Selen;
- Mangan.
Vitamine:
- Vitamin C;
- Thiamin;
- Riboflavin;
- Nikotinsäure;
- Cholin;
- Vitamin B6;
- Betain;
- Vitamin B12;
- Vitamin B;
- Vitamin E;
- Fettsäuren.
Der regelmäßige Verzehr von sachgemäß zubereiteten Pilzen wirkt sich positiv auf die Funktion des Magen-Darm-Trakts aus, beseitigt schlechtes Cholesterin, senkt den Blutzucker und verbessert die Funktion des Herz-Kreislauf-Systems.
Kontraindikationen
Auch gesunde Menschen sollten Pilze nicht häufig oder in großen Mengen verzehren, da sie schwer verdaulich sind. Sie enthalten zudem viel Eiweiß, was die Verdauung stark belastet.
Personen mit folgenden Erkrankungen sollten Pilze meiden:
- Verschlimmerung von Erkrankungen des Verdauungssystems;
- Nieren- und Lebererkrankungen;
- Gicht;
- individuelle Intoleranz;
- Kinder unter 12 Jahren;
- Schwangerschaft und Stillzeit.
Anbau zu Hause
Geigengras zu züchten ist einfach; man muss lediglich fertiges Myzel im Handel kaufen. Diese Methode ist zuverlässiger und einfacher, aber leider nicht überall verfügbar.
Sobald das Myzel gewonnen ist, wird es mit einem Vorsubstrat (einer Mischung aus Erde und Laubholzspänen) vermischt. Anschließend sammelt man Blätter und Moos aus Wäldern, in denen Schuppenblätterpilze reichlich wachsen. Die Aussaat sollte zwischen Mai und September erfolgen.
Anschließend wird eine Nährlösung aus Hefe und Zucker hergestellt, und das Myzel sollte in einem Boden gezüchtet werden, der dem Waldboden so ähnlich wie möglich ist.
Manche Pilzsammler gehen folgendermaßen vor: Sie zerkleinern überreife Pilze, vermischen sie mit Torf und Sägemehl und begießen sie mit einer Nährlösung. Der Behälter wird mit einem Deckel verschlossen, in den kleine Löcher gestochen wurden, und drei Tage lang bei 23 Grad Celsius stehen gelassen.
Unmittelbar vor dem Pflanzen wird der Boden mit einer Kalklösung (50 Gramm Kalk auf 10 Liter Wasser) bewässert. In der Nähe der Laubbäume werden Pflanzlöcher ausgehoben und das vorbereitete Substrat bis zur Hälfte eingefüllt. Anschließend wird das Myzel daraufgelegt und mit dem restlichen Substrat bedeckt. Zum Schluss werden Moos und Laub hinzugefügt.
Man kann Quappen auch im Keller oder Schuppen züchten. Dazu füllt man einen Plastikbeutel mit Quappenmyzel und sticht Löcher hinein – dort wachsen die Pilze. So kann man sie bis zu fünf Jahre lang ernten.
Obwohl sie nicht zu den schmackhaftesten Pilzen zählen, sind Quietschpilze dennoch essbar. Sie können leicht mit einigen Milchpilzarten verwechselt werden, daher ist es wichtig, Quietschpilze von anderen Pilzen unterscheiden zu können. Auch die richtige Zubereitung ist wichtig, um Verdauungsprobleme zu vermeiden.




