Viele erfahrene Gemüse- und Gartenbauern greifen zunehmend zu Hybridkartoffelsorten. Besonders beliebt ist die niederländische Speisekartoffelsorte Colombo (Colomba). Sie wird erfolgreich im Hausgartenbau und auf großen kommerziellen Plantagen angebaut. Colombo zeichnet sich durch exzellenten Geschmack, hohen Ertrag, gute Transportierbarkeit, lange Haltbarkeit und frühe Reife aus.
Allgemeine Informationen zur Colombo-Sorte
Die Kartoffelsorte Colombo wurde in den Niederlanden durch die Kreuzung der beiden lokalen Sorten Agata und Carrera entwickelt. Sie wird in Finnland seit Langem erfolgreich und in großem Umfang angebaut, weshalb Colombo oft fälschlicherweise für eine finnische Sorte gehalten wird. In Russland und der Ukraine ist sie in Gebieten mit warmem und gemäßigtem Klima beliebt. Colombo ist in folgenden russischen Regionen für den Anbau zugelassen:
- Wolga-Wjatka-Region;
- Schwarzerde-Region;
- Nordkaukasus;
- Zentralbezirk;
- Nordwestregion.
Colombo ist eine mittelfrühe Kartoffelsorte mit einer Wachstumsperiode von 60–65 Tagen. Die ersten Früchte können jedoch bereits 45 Tage nach dem Auflaufen geerntet werden. Bei früher Ernte beträgt der Ertrag 1–3 kg pro Quadratmeter. Junge Knollen sind reich an Vitaminen. Wartet man bis zur technischen Reife (65–75 Tage), wenn die Pflanze zu vertrocknen beginnt, lassen sich 3–4,5 kg Kartoffeln pro Quadratmeter Boden ernten.
Die Aussaat erfolgt üblicherweise im Mai, die jungen Knollen werden im Juli geerntet. In den südlichen Regionen sind zwei Colombo-Ernten pro Saison möglich.
Beschreibung und Merkmale der Sorte
Die Kartoffelsorte Colomba wird im Freien angebaut. Sie bildet einen etwa einen halben Meter hohen Busch, der ausladend oder aufrecht wächst. Die Blätter sind smaragdgrün, die Blüten helllila. Die Knollen der Hybride haben eine dünne, bernsteinfarbene Schale. Die Augen sind flach und klein – bis zu 0,2 mm groß. Das Fruchtfleisch ist gelb oder cremefarben.
Allgemeine Merkmale der Sorte:
| Indikator | Beschreibung |
| Schälen | ziemlich dünn, mit bernsteinfarbenem Farbton |
| Augen | klein |
| Zellstoff | hat eine cremige Farbe |
| Bilden | länglich-oval |
| Stärke | 12-14% |
| Durchschnittliches Knollengewicht | 70-130 g |
| Busch | gerade, ausladend, 55 cm hoch |
| Blumen | Weiß mit einem Hauch von Flieder |
An einem einzigen Kartoffelstrauch wachsen durchschnittlich 12 Knollen. Sie sind groß und gleichmäßig geformt (rund oder oval). Jede Kartoffel wiegt bis zu 130 g, abhängig von der Anzahl der Kartoffeln pro Strauch. Kleine Kartoffeln sind selten, was zu ihrer hohen Marktfähigkeit beiträgt. Die Kartoffelscheiben zerfallen beim Kochen (Braten, Kochen) nicht und behalten ihre Form.
Speisekartoffeln eignen sich für alle Gerichte. Aufgrund ihres geringen Stärkegehalts (11–15 %) ergeben sie kein lockeres Kartoffelpüree. Diese Sorte kann jedoch für folgende Gerichte verwendet werden:
- Kartoffelpuffer;
- hausgemachte Chips;
- Suppen;
- Kasserolle;
- Pommes frites usw.
Vor- und Nachteile der Sorte
Alle, die die Colombo-Sorte kennen, loben ihren hervorragenden Geschmack. Die Kartoffeln haben eine feste Konsistenz und verkochen nicht. Die Hybride bietet darüber hinaus weitere Vorteile, darunter:
- Die ansprechende Präsentation der Früchte sichert Colombo hohe Absatzzahlen.
- Pflegeleicht.
- Widerstandsfähigkeit gegenüber Temperaturschwankungen, Dürreperioden und Krankheiten.
- Frühe Reife.
- Hoher Ertrag, bis zu 40 Tonnen pro Hektar.
- Colombo hat eine gute Haltbarkeit – bis zu 95 %.
Wie baut man Kartoffeln an und pflegt sie?
Die Anbautechniken für diese Sorte sind einfach und standardisiert, weisen aber dennoch einige Besonderheiten auf. Für eine gute Colombo-Ernte ist es wichtig, die Anbauregeln zu kennen und die Empfehlungen erfahrener Landwirte zu befolgen. Finnische Landwirte haben mit dem Anbau von Colombo-Kartoffeln gute Erfahrungen gemacht und empfehlen folgende Maßnahmen vor der Pflanzung:
- Verarbeitung von Knollen;
- Bodenvorbereitung.
Saatgutaufbereitung
Vor dem Pflanzen ist die Saatgutqualität entscheidend. Die Knollen sollten etwa einen bis anderthalb Monate vor dem Pflanzen vorgekeimt werden. Sie benötigen einen trockenen, hellen Ort mit einer Temperatur zwischen 13 und 20 Grad Celsius. Alternativ können die Knollen auch in einen Karton gestellt werden, wo die ersten Triebe Sonne und Wärme erhalten. Ist die Raumluft zu trocken, sollte sie durch Besprühen der Knollen mit Wasser befeuchtet werden.
| Verfahren | Dauer | Temperatur |
|---|---|---|
| Trocken | 10-14 Tage | 13-20°C |
| Nass | 2-3 Wochen | bis zu 15 °C |
Nach 10 bis 14 Tagen werden die Früchte an einen kühleren Ort – etwa 10 Grad Celsius – gebracht. Dort werden sie bis zur Pflanzung gelagert.
Ist der Durchmesser der Pflanzknolle größer als 5 cm, sollte sie mit Fruchtfleisch und Trieben in zwei bis drei Stücke geschnitten werden. Um Fäulnis zu vermeiden, sollte jede Hälfte 4–5 Tage lang getrocknet und anschließend gepflanzt werden.
Eine weitere Keimmethode ist die Nasskeimung. Dabei werden die Saatkartoffeln in einem dunklen Raum gelagert, in dem die Temperatur 15 Grad Celsius nicht übersteigt. Die Knollen werden in Kisten oder Kartons gelegt und mit Sägemehl oder feuchter Erde bedeckt. Das Substrat muss regelmäßig befeuchtet werden; nach zwei bis drei Wochen keimen die Sämlinge, und die gekeimten Kartoffeln können ins Freiland gepflanzt werden.
Manchmal warten Knollen nicht auf das Umpflanzen und treiben sofort kräftig aus. In diesem Fall kann man die Sämlingsmethode anwenden:
- Warten Sie, bis die Keimlinge an Kraft gewinnen, sich an ihrer Basis erste Wurzeln bilden und die Keimlinge selbst eine Länge von 6 cm erreichen.
- Trennen Sie jede Wurzel vorsichtig von der Knolle und legen Sie sie in die Nährlösung.
- Der Abstand zwischen den Trieben sollte nicht weniger als 5 cm betragen.
- Sobald die Sämlinge kräftiger geworden sind, können sie sofort ins Freiland gepflanzt werden.
Vor dem Pflanzen empfiehlt es sich, die Kartoffelknollen mit speziellen Produkten zu behandeln, die Stimulanzien und Krankheitsschutzmittel enthalten. Colombo ist eine ausgezeichnete Sorte, die sehr resistent gegen Kartoffelkrebs und Goldälchen ist, aber Vorbeugung ist immer ratsam. Sie können den Boden vor dem Pflanzen auch mit einem Krankheitsschutzmittel behandeln.
Standortwahl und Bodenvorbereitung
Trotz ihrer geringen Pflegeansprüche stellen niederländische Kartoffeln hohe Ansprüche an die Bodenqualität. Sie bevorzugen fruchtbare, leichte und gut durchlässige Böden, um eine optimale Wurzelentwicklung zu gewährleisten.
- ✓ Der Standort sollte vor Nordwinden geschützt werden, um das Frostrisiko zu minimieren.
- ✓ Der Boden muss gut durchlässig sein, um Wasserstau zu vermeiden.
Colombo verträgt Staunässe nicht gut, da die Knollen faulen können. Bei hohem Grundwasserspiegel am Pflanzort empfiehlt sich die Pflanzung in 40 cm hohen Beeten oder die Verwendung von Hochbeeten.
Kartoffeln gedeihen gut auf:
- sandige Lehmböden;
- Schwarzerde;
- Lehmböden (leicht);
- entwässerte Torfgebiete mit einem Säuregehalt von weniger als pH 5-7.
Ist der Boden sauer – erkennbar an Indikatorpflanzen wie Hahnenfuß und Schachtelhalm –, können die Kartoffeln keine Nährstoffe aufnehmen, und ihre mikrobiologische Aktivität wird gehemmt. Ein Standortwechsel ist nicht nötig. Der Boden lässt sich durch Zugabe von Kalk, Holz oder Torf (bis zu 15 kg Asche pro 100 Quadratmeter) verbessern.
Colombo-Kartoffeln gedeihen nicht gut auf unberührtem Boden. Sie sollten auch nicht auf Flächen angebaut werden, auf denen zuvor Tomaten oder Getreide standen. Am besten eignen sich Kohl, Erbsen und Bohnen, Kürbis und Kräuter als Vorpflanzen. All diese Faktoren sollten bei der Wahl des Pflanzortes berücksichtigt werden. Der gewählte Standort sollte gut durchlässig, der Boden warm und vor dem Pflanzen gründlich vorbereitet sein – unkrautfrei, umgegraben und gedüngt.
Auf sumpfigen oder lehmigen Böden empfiehlt es sich, bereits im Herbst Hochbeete anzulegen, damit diese sich im Frühjahr erwärmen.
Boxbetten
Wer nur ein kleines Beet zum Anpflanzen hat, kann Kartoffeln in Kisten pflanzen. Diese Methode eignet sich für Colombo und bietet mehrere Vorteile:
- Erfordert kein regelmäßiges Graben;
- reduziert die Düngemittelkosten;
- erleichtert das Jäten von Gartenbeeten;
- Praktisch, wenn es darum geht, eine Sorte zu vermehren.
Kartoffelknollen werden in Hochbeeten aus vier Brettern gepflanzt. Die Beete sind bodenlos und wurden zuvor desinfiziert. Man stellt die Beete in die Hochbeete, füllt sie mit Erde und setzt dann die Kartoffeln hinein. Wichtig ist, dass die Hochbeete ausreichend gegossen werden. Mit mehreren Beeten (10–20) kann eine Familie den ganzen Sommer über reiche Kartoffeln ernten.
Kämme
Eine weitere gute Pflanzmöglichkeit für Colombo-Gras bietet die Verwendung von Hochbeeten. Dadurch kann sich der Boden leicht erwärmen und durchfeuchten, was dieser Sorte besonders gut tut. Die 12–16 cm hohen Hochbeete werden im Herbst angelegt. Der Abstand zwischen den Beeten beträgt etwa 50–60 cm, und sie werden – wie auch bei anderen Pflanzmöglichkeiten – in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet. Organische Düngemittel, insbesondere Stallmist, verrotten langsam, daher empfiehlt es sich, diese ebenfalls im Herbst auszubringen. Die optimale Menge Stallmist beträgt 3 kg pro Quadratmeter. Humus kann im Frühjahr hinzugefügt werden.
Wann und wie pflanzen?
Colombo-Kartoffeln vertragen, wie viele andere Sorten auch, keine Kälte. Es wird empfohlen, sie im Freien zu pflanzen, sobald sich der Boden ausreichend erwärmt hat. Dies ist üblicherweise von Ende April bis Mai der Fall. Eine frühere Pflanzung der Knollen führt zu Problemen. Folgende Temperaturen werden für die Pflanzung von Colombo-Kartoffeln empfohlen:
- Die Bodentemperatur in 10 cm Tiefe beträgt mindestens 7 Grad.
- zur Knollenbildung - ab 11 Grad (bis +17 Grad).
Die zweite Ernte erfolgt im August nach der ersten. Mitte Oktober kann man dann schon wieder eine neue Ladung leckerer Kartoffeln ernten. Dies ist in den warmen Regionen des Landes möglich, wo die Temperaturen in den Herbstmonaten angenehm bleiben. Colombo-Kartoffeln werden erfolgreich im Südosten Russlands und in der Region Sumy in der Ukraine angebaut. Günstige Klimabedingungen und die Bodenbeschaffenheit bieten ideale Voraussetzungen für den Anbau dieser Sorte.
Die Pflanzlöcher sollten im Abstand von 30 cm und jeweils 7–10 cm tief ausgehoben werden. Um die Keimung der Kartoffeln zu beschleunigen, sollten sie nicht zu tief gepflanzt werden. Zwischen den Beeten sollte ein Abstand von mindestens 50–70 cm eingehalten werden, im Durchschnitt sind es 3 Löcher pro Meter. Bei ausreichender Sonneneinstrahlung wachsen die Pflanzen buschig. Die weitere Vorgehensweise ist wie folgt:
- Gekeimte Knollen oder Sämlinge (je nach gewählter Methode) werden in die Löcher eingesetzt.
- Es wird Dünger hinzugefügt - 250-300 g Asche oder Humus.
- Jedes Loch wird mit Erde aufgefüllt, die Höhe des Damms sollte 5-8 cm nicht überschreiten.
- Sie können die Sämlinge mit Folie oder Agrofaser abdecken, um das Austreiben der Triebe zu beschleunigen.
Pflege- und Wachstumsprozess
Die Kartoffelsorte Colomba benötigt die übliche Pflege: Sie muss rechtzeitig behandelt werden. Kartoffel Durch Eggen, regelmäßiges Überwachen der Bodenfeuchtigkeit, Vorbeugung von Schorf und Krankheiten sowie Förderung der Schädlingsresistenz sind wichtige Maßnahmen zu beachten. Für den Anbau von Colombo-Kartoffeln sind keine besonderen Kenntnisse erforderlich, jedoch gibt es einige wichtige Punkte, die bereits vor dem Auflaufen der Pflanzen beachtet werden sollten.
Etwa fünf Tage nach der Aussaat, bevor die Sämlinge auflaufen, wird der Boden geeggt. Dieser Vorgang wird vor und nach dem Auflaufen der Sämlinge zwei- bis dreimal wiederholt. Zwischen den Reihen wird der Boden zudem oberflächlich aufgelockert, um ihn zu belüften und Unkraut zu entfernen.
Unkraut sollte regelmäßig entfernt werden, am besten nach dem Gießen oder Regen.
Sobald die Sämlinge gekeimt und 15 cm hoch sind, werden sie zum ersten Mal angehäufelt. Anschließend empfiehlt es sich, sie alle zwei Wochen anzuhäufeln, mindestens jedoch dreimal pro Saison. Bei drohendem starkem Frost können die gekeimten Sträucher bis ganz nach oben angehäufelt werden – „bis ganz nach oben“, wie Gärtner sagen.
Das Anhäufeln hat den Vorteil, dass es die Bodenverdichtung um die Wurzeln erhöht und so die Knollenbildung fördert. Bei schweren Böden empfiehlt es sich, den Boden zusätzlich einmal wöchentlich aufzulockern, um die Bildung einer Kruste an der Oberfläche zu vermeiden.
Kräftige Triebe (über 15 cm) benötigen regelmäßiges Gießen. Kleinere Triebe gelten als schwach, und Feuchtigkeit kann Fäulnis verursachen. Bei der Pflege der Colombo-Sorte ist es wichtig, folgende Gießrichtlinien zu beachten:
- Verwenden Sie Wasser, das die gleiche Temperatur wie die Luft hat. Dazu können Sie die Gießkanne einige Stunden in die Sonne stellen.
- Die optimale Wassermenge beträgt 4 Liter pro Kartoffelpflanze. Der Boden sollte bis in eine Tiefe von 20 cm durchfeuchtet werden.
- Um zu vermeiden, dass die Wurzeln weggespült werden, sollten Sie nicht mehr als einen Liter auf einmal ausgießen.
- Je nach Wachstumsphase der Pflanze muss die Wassermenge angepasst werden. Sobald sich Knospen an den Sträuchern bilden, sollte die Wassermenge um 1–2 Liter pro Strauch erhöht werden.
- Kartoffeln sollten bei mäßigen Temperaturen und Luftfeuchtigkeit einmal pro Woche und bei heißem Wetter 2-3 Mal pro Woche gegossen werden.
Die schnellste und kostengünstigste Art der Bewässerung besteht darin, Furchen zu nutzen, die beim Anhäufeln entstehen und entlang der Pflanzlinie der Knollen verlaufen.
Düngung ist während der Bewässerung unerlässlich. Colombo-Kartoffeln benötigen diese während der gesamten Wachstumsperiode. Die erste Düngung kann bereits einen Monat nach dem Pflanzen erfolgen. Am effektivsten ist die direkte Düngung der Wurzeln. Dazu schlägt man einen Pfahl etwa 20 cm tief zwischen zwei Pflanzen in den Boden, zieht ihn wieder heraus und gießt die vorbereitete Düngerlösung in das entstandene Loch. Die Kartoffeln nehmen die benötigten Nährstoffe dann selbstständig aus dem Boden auf.
Welche Düngemittel und Ergänzungsmittel eignen sich für Colombo?
- Hühnermist, verdünnt in Wasser (1:2);
- Moorschlamm, Schlamm;
- Asche;
- Gründüngung – Klee, Senf, Lupine.
Ein Fachmann wird Ihnen mehr darüber erzählen, wie und womit Kartoffeln gefüttert werden sollten:
Schädlings- und Krankheitsbekämpfung
Colombo ist zwar recht resistent gegen viele Krankheiten, aber dennoch anfällig. SchädlingeEs ist wichtig, die Anpflanzungen regelmäßig zu kontrollieren, um Krankheiten frühzeitig zu erkennen und geeignete Vorbeuge- oder Behandlungsmaßnahmen einzuleiten.
Diese Tabelle zeigt häufige Kartoffelkrankheiten und den Grad der Sortenresistenz dagegen.
| Krankheit | Krankheitsresistenz (maximal 9 Punkte) |
| Gewöhnlicher Schorf | 6,5 Punkte |
| Krautfäule | 6 Punkte – Knollen 4 Punkte – Höchstpunktzahl |
| Trockenresistenz | 5 Punkte |
Bei Erkennung KrautfäuleBeschädigte Pflanzen werden verbrannt, die übrigen mit einem kupferhaltigen Fungizid besprüht. In anderen Fällen, wenn Schädlinge auftreten, sind weniger drastische Maßnahmen wirksam:
- Die Larven des Maikäfers müssen manuell entfernt werden. Sie werden beim Auflockern und Anhäufeln entdeckt.
- Um das Auftreten von Schnellkäferlarven zu verhindern, werden Barguzin-Granulate beim Pflanzen dem Boden beigemischt.
- Der Kartoffelkäfer, der Hauptfeind der Kartoffel, wird ebenfalls von Hand gesammelt. Vorbeugend werden die Blattunterseiten mit Actellic oder Alatar behandelt.
Colombo-Kartoffeln müssen außerdem gegen Pilzkrankheiten behandelt werden. Hierfür eignen sich Produkte wie „Ditan M-45“, „Epin“, „Krezatsin“ oder eine Kupfersulfatlösung.
Es ist wichtig zu beachten, dass chemische Behandlungen bei ruhigem Wetter durchgeführt werden sollten. Am besten eignet sich dafür der frühe Morgen oder der späte Abend. Beachten Sie unbedingt die Sicherheitsvorkehrungen: Tragen Sie Schutzausrüstung und waschen Sie sich anschließend gründlich die Hände.
Ernte und Lagerung
Colombo-Kartoffeln können geerntet werden, bevor das Laub gelb wird. Den Reifegrad lässt sich feststellen, indem man eine einzelne Pflanze ausgräbt und die Knollen sorgfältig untersucht. Sie sollten einen Durchmesser von 3–5 cm haben. Sind sie kleiner, sind sie noch nicht reif; sind sie größer, sind sie überreif.
Es gibt eine Möglichkeit, den Reifeprozess von Knollen zu beschleunigen. Dazu wird der oberirdische Teil des Strauchs etwa eine Woche vor dem geplanten Erntetermin abgeschnitten.
Entfernen Sie während der Ernte kranke oder befallene Knollen und legen Sie diese beiseite. Sie sollten nicht zusammen mit gesunden Knollen gelagert werden, um Infektionen vorzubeugen. Gesunde Knollen sollten ausgegraben und einige Stunden im Beet getrocknet werden. Dieses einfache Verfahren bewirkt Folgendes:
- Pilzkrankheiten der Knollen vermeiden;
- tragen zur Aufrauung der Haut bei.
Vor der Lagerung sollten die Früchte sorgfältig sortiert und von Schmutz und Grasresten befreit werden. Beschädigte Knollen sollten sofort verzehrt werden, da sie nicht lange haltbar sind. Die Sorte Colombo zeichnet sich durch ihre lange Haltbarkeit aus. Sie lässt sich über weite Strecken transportieren, ist stoßfest und kann bis zu sechs Monate in kühlen Lagerräumen bei Temperaturen zwischen 1 und 3 Grad Celsius gelagert werden.
Optimale Häuser Lagerbedingungen Sie können in Töpfen und Kisten auf einem Balkon oder im Keller angebaut werden. Temperatur und Luftfeuchtigkeit sollten geeignet sein.
- Lufttemperatur nicht höher als + 4°C;
- Luftfeuchtigkeit – 75-80%.
Rezensionen von Gärtnern
Gemüseanbauer äußern sich im Allgemeinen positiv über die Sorte Colombo. Sie wird sowohl auf großen Plantagen (für den späteren Verkauf) als auch für den Eigenbedarf in Hausgärten angebaut. Diese Sorte gilt als pflegeleicht und ertragreich.
Die Kartoffelsorte Colomba ist ein Paradebeispiel moderner Züchtung. Bei ihrer Entwicklung wurde auf alle Nuancen und Eigenschaften dieser Pflanze geachtet. Diese niederländische Kartoffel ist ertragreich, frühreif, gut lagerfähig und resistent gegen viele Krankheiten. Colomba hat praktisch keine Nachteile. Ihr größter Vorteil für Hobbyköche ist, dass sie köstliche Gerichte hervorbringt. Jeder kann diese Sorte im eigenen Garten anbauen, selbst ohne gärtnerische Vorkenntnisse.









