Bei der Wahl ihrer Kartoffelsorte entscheiden sich immer mehr Hobbygärtner für die Sorte Meteor. Und das aus gutem Grund: Sie hat einen angenehmen Geschmack, hohe Erträge und lässt sich nahezu verlustfrei lagern. Der Anbau von Meteor ist recht einfach; man muss nur die Grundregeln kennen.
| Parameter | Bedeutung |
|---|---|
| Bodentemperatur zum Anpflanzen | 10 °C in einer Tiefe von 10 cm |
| Optimale Wachstumstemperatur | 15-25°C |
| Trockenresistenz | Hoch |
| Bevorzugter Bodentyp | Lehm |
Geschichte der Varietät
Die Sorte Meteor wurde 2008 von Wissenschaftlern in der Region Moskau durch die Kreuzung der Saatkartoffel Shurminsky-2 mit einer Hybride entwickelt. Allerdings wurde diese Sorte erst vor fünf Jahren, im Jahr 2013, in das russische Sortenregister aufgenommen. Rund 15 verschiedene Forschungsinstitute waren an der Entwicklung der Sorte Meteor beteiligt.
Beschreibung der Kartoffelsorte Meteor
FluchtenDie Sorte Meteor wächst hoch und halbaufrecht. Die Stängel sind kräftig, die Blätter mittelgroß, dicht und dunkelgrün. Zur Blütezeit erscheinen kleine weiße Blüten an den Sträuchern.
- ✓ Keine Anzeichen einer Krankheit
- ✓ Vorhandensein von Keimlingen
- ✓ Knollengröße von 50 bis 80 Gramm
Wurzeln. Die Kartoffelknollen der Sorte Meteor sind rundlich-oval mit gelber Schale. Auch das Fruchtfleisch ist gelb. Die Augen liegen mitteltief. Die Wurzeln sind klein und wiegen zwischen 100 und 150 Gramm.
Merkmal
Diese Sorte weist folgende Hauptmerkmale auf:
- Die Kartoffeln verfärben sich beim Kochen nicht und haben einen angenehmen Geschmack. Ihr Stärkegehalt liegt bei 12–15 %, wodurch sich Meteor-Kartoffeln ideal zum Braten eignen.
- Die Sorte gilt als sehr früh.
- Kartoffeln weisen eine hohe Immunität und Schädlingsresistenz auf. Sie sind resistent gegen Kartoffelkrebs und den Goldzystennematoden. Die Sorte Meteor besitzt eine mittlere Resistenz gegen Krautfäule, Schorf, Rhizoctonia und Fäulnis.
- Die Sorte ist sehr trockenresistent und kann sich problemlos an jedes Klima anpassen.
- Die Zeitspanne vom Austrieb bis zur technischen Reife der Kartoffel beträgt etwa siebzig Tage.
- Die Sorte hat einen guten Ertrag: 25-40 Tonnen pro Hektar Land.
- Die geernteten Feldfrüchte sind gut haltbar; Experten schätzen die Qualität auf 95 %. Das bedeutet, dass nur 5 % der Ernte bei längerer Lagerung beschädigt werden können.
- Unter jedem Busch befinden sich 10-12 Wurzelgemüse.
- Die für den Anbau am besten geeigneten Regionen sind: Westsibirien, Zentralsibirien, Zentral-Schwarzerde, Wolga-Wjatka.
Vor- und Nachteile der Sorte
Wie bereits erwähnt, bietet die Kartoffelsorte Meteor viele Vorteile gegenüber anderen Sorten. Dazu gehören:
- frühe Reifung der Kartoffeln;
- angenehmer Geschmack;
- große Ernte;
- lange Haltbarkeit der Ernte;
- Beständigkeit gegen Hitze und Trockenheit;
- hohe Immunität;
- Schädlingsresistenz;
- schnelle Anpassung an alle klimatischen Bedingungen;
- ein hoher Anteil marktfähiger Knollen - von 88 bis 98%, was bedeutet, dass es sich um die Menge an Kartoffeln handelt, die zum Verkauf (zum Verzehr) geeignet sind und nicht nur als Pflanzmaterial dienen;
- kann in verschiedenen Regionen angebaut werden;
- Anspruchslosigkeit;
- Geeignet für den Anbau in allen Bodenarten.
Wie wählt man eine Landingpage aus?
Die Sorte Meteor bevorzugt sonnige Standorte und sollte daher im Halbschatten gepflanzt werden. Der Standort sollte frei von Staunässe sein. Wählen Sie außerdem einen windgeschützten Platz, da starker Wind die Triebe und sogar die Wurzeln beschädigen kann. Der Boden für Meteor sollte fruchtbar sein und regelmäßig gedüngt werden. Am besten eignet sich Lehmboden.
Für eine gute Ernte ist die richtige Fruchtfolge unerlässlich. Wenn Sie diese Regel befolgen, können Sie sich jedes Jahr über eine reiche Ernte köstlicher Kartoffeln freuen.
Die besten Vorfrüchte für die Kartoffelsorte Meteor sind Roggen, Kürbis, Hülsenfrüchte, Zwiebeln, Knoblauch, Gurken, Wassermelonen und Melonen. Diese Pflanzen reichern den Boden mit allen notwendigen Nährstoffen an, sodass die Kartoffelpflanzung im Anschluss an diese Pflanzen eine hervorragende Ernte verspricht.
Kartoffeln sollten nicht nach Tomaten, Paprika, Sonnenblumen und Auberginen gepflanzt werden. Auch sollten Kartoffeln nicht mehrere Jahre hintereinander am selben Standort angebaut werden, da der Boden an Nährstoffen verliert und den Kartoffeln die nötigen Ressourcen zum Wachsen und Gedeihen fehlen. Dadurch bleiben die Wurzeln klein und bilden deutlich weniger als üblich.
Diese Methode eignet sich zum Anpflanzen: Nach der Ernte sät man spezielle Gründüngungspflanzen, die den Boden für die nächste Pflanzung anreichern. Zu den Gründüngungspflanzen für Kartoffeln gehören Roggen, Senf, Raps, Luzerne, Phacelia, Buchweizen und Hafer.
Alternativ können Sie, falls Sie den Anbauort nicht ändern können, Kartoffeln einfach abwechselnd in Reihen und Beeten anpflanzen. Dieser kleine Trick kann Gold wert sein, wenn Ihr Garten klein ist und Sie Ihre Kartoffeln nirgendwo anders hinpflanzen können.
Pflanztermine
Meteor-Kartoffeln werden üblicherweise Ende April oder Anfang Mai gepflanzt, der Pflanzzeitpunkt hängt jedoch von der Anbauregion ab. Daher ist es am besten, den optimalen Pflanzzeitpunkt durch Messung der Bodentemperatur zu bestimmen. In 10 cm Tiefe sollte diese 10 Grad Celsius betragen.
Es gibt auch eine volkstümliche Methode zur Bestimmung des Pflanzzeitpunkts: wenn die Blüten der Vogelkirsche oder die Blätter der Birke die Größe einer 10-Kopeken-Münze erreichen.
Unabhängig von der gewählten Methode sollten Sie den Wetterbericht prüfen. Sollte nach einer Warmperiode erneut Frost eintreten, könnte dies die spätere Ernte stark beeinträchtigen. Die Knollen erfrieren und werden ungenießbar, und ihr Wachstum kann ebenfalls gehemmt werden. Daher ist es in diesem Fall ratsam, mit der Ernte zu warten, bis sich das Wetter vollständig erwärmt hat.
Bodenvorbereitung
Für einen erfolgreichen Kartoffelanbau und eine reiche Ernte muss der Boden sorgfältig vorbereitet werden. Dazu entfernt man Unkraut sowie alte Pflanzen und Erntereste und bringt anschließend den für die jeweilige Sorte geeigneten Dünger aus.
- Beseitigen Sie Unkraut und Erntereste von vorherigen Anbauflächen.
- Im Herbst organische Düngemittel ausbringen.
- Im Frühjahr den Boden umgraben und mineralische Düngemittel hinzufügen.
Organische Düngemittel sind unerlässlich: Stallmist (10 kg pro Quadratmeter) oder Humus (5 kg pro Quadratmeter). Diese tragen zur Bodenverbesserung bei und bereiten den Boden optimal für den Kartoffelanbau vor.
Dünger sollte im Herbst ausgebracht und im Frühjahr wieder eingearbeitet werden. Zusätzlich sollten dem Boden Mineralien wie Eisen, Magnesium, Stickstoff, Kalzium, Schwefel, Phosphor und Kalium zugeführt werden. Diese Vorbereitung vor dem Pflanzen trägt dazu bei, Nährstoffe in den Boden einzubringen und letztendlich schmackhafte und gesunde Kartoffeln zu züchten.
Vorbereitung des Pflanzmaterials
Vor dem Pflanzen kranke und schwache Knollen entfernen. Anschließend das Wachstum des Pflanzguts fördern. Eine geeignete Mischung besteht aus einem Esslöffel Kupfersulfat, einigen Körnchen Kaliumpermanganat und 1 kg Holzasche, aufgelöst in einem Eimer Wasser. Optional können Sie der Lösung auch 40 g Harnstoff, 60 g Superphosphat und 10 g Borsäure hinzufügen. Dies desinfiziert die Kartoffeln und schützt sie vor Schädlingen. Weichen Sie die Kartoffeln etwa eine halbe Stunde in dieser Mischung ein.
Als Nächstes müssen die Knollen keimen. Dies geschieht etwa einen Monat vor dem Pflanzen. Dazu werden die Knollen etwa drei Tage lang hellem Licht und einer Temperatur von bis zu +30 °C ausgesetzt und anschließend an einen kühleren Ort mit einer Temperatur von +15 °C gestellt.
Falls Sie die Keimfrist verpasst haben, keine Sorge. Es gibt eine Methode, mit der Sie Ihre Knollen schneller zum Keimen bringen können. Sie heißt „Nassmethode“. Legen Sie dazu die Kartoffeln in einen Karton und bedecken Sie sie mit feuchtem Torfmoos oder Kompost.
Manche Gärtner wählen eine noch schnellere Methode: Sie behandeln die Knollen ein paar Tage vor dem Pflanzen mit Wachstumsförderern. Dadurch entfällt das Vorkeimen vollständig.
Wie pflanzt man Meteor-Kartoffeln?
Beim Pflanzen sollte ein Abstand von 35 cm zwischen den einzelnen Sträuchern und 60 cm zwischen den Reihen eingehalten werden. Die Knollen werden etwa 10 cm tief gepflanzt. Vor dem Pflanzen empfiehlt es sich, in jedes Pflanzloch Dünger zu geben: 1 Esslöffel Nitrophoska oder eine halbe Tasse Knochenmehl, 700 Gramm Humus und 5 Esslöffel Holzasche.
Wenn Sie diesem Plan folgen, geben Sie jedem Strauch genügend Platz, sodass jeder ausreichend Nährstoffe und Feuchtigkeit aus dem Boden erhält.
Kartoffelpflege
Meteor ist in der Pflege unprätentiös, hat aber dennoch einige Eigenheiten.
Bewässerung
Diese Sorte ist trockenheitsresistent, benötigt aber dennoch alle 10 Tage Wasser. Achten Sie darauf, dass das Wasser die Knollen erreicht und nicht nur die Erdoberfläche bedeckt. Andernfalls erhalten die Wurzeln nicht genügend Feuchtigkeit und Nährstoffe, was zu langsamem Wachstum und Krankheiten führt.
Düngemittel
Beim Kartoffelanbau ist darauf zu achten, dass der Boden nährstoffreich ist und alle notwendigen Nährstoffe für Wachstum und Entwicklung enthält. Dennoch empfiehlt es sich, die Pflanzen zusätzlich zu düngen, um eine reiche Ernte und gesunde Kartoffeln zu gewährleisten. Dünger versorgt die Kartoffeln mit allen notwendigen Vitaminen und Nährstoffen für eine optimale Entwicklung. Drei Düngergaben sind in der Regel ausreichend.
Bitte beachten Sie, dass die Pflanze bei Regenwetter noch mehr Dünger benötigt.
Kuhmist ist der geeignetste Dünger. Lösen Sie einen Liter dieser Flüssigkeit in einem Eimer Wasser auf und gießen Sie zwei Liter der Lösung unter jeden Busch.
Lockerung und Hügelbildung
Innerhalb einer Woche nach dem Pflanzen der Kartoffeln sollte der Boden aufgelockert und Unkraut entfernt werden. Das Auflockern sollte nur oberflächlich erfolgen, um die Knollen nicht zu beschädigen.
Meteor muss während seiner gesamten Wachstumsphase nur zweimal angehäufelt werden. Das erste Mal, wenn die Sträucher eine Höhe von 15 cm erreicht haben, und das zweite Mal vier Wochen später.
Hügel In kalten Regionen ist das Anhäufeln notwendig, insbesondere bei Spätfrösten. Dadurch wird die Pflanze vor Frost geschützt. In wärmeren Klimazonen kann auf das Anhäufeln verzichtet werden, da es hauptsächlich der Feuchtigkeitsversorgung der Knollen dient, die durch Auflockern des Bodens und Bewässern gewährleistet wird.
Wir empfehlen Ihnen, sich das Video anzusehen, um mehr darüber zu erfahren, wie man Kartoffeln anhäufelt und welche Ausrüstung dafür benötigt wird:
Schutz vor Krankheiten und Insekten
Die Kartoffelsorte Meteor ist gegen die meisten Krankheiten und Insekten immun, aber zusätzliche vorbeugende Maßnahmen schaden ihr nicht.
Sträucher sollten regelmäßig kontrolliert und idealerweise mit Asche bestreut werden, um Kartoffelkäferbefall vorzubeugen. Zum Schutz vor Drahtwürmern sollte der Säuregehalt des Bodens gesenkt und Quecke entfernt werden.
Darüber hinaus müssen Pflanzen zum Schutz gründlich mit Insektiziden besprüht werden. Aber auch die routinemäßige Pflege, wie Gießen, Umgraben, Jäten und Auflockern des Bodens, trägt dazu bei, die Ernte vor Krankheiten zu schützen. SchädlingeDie
Ernte und Lagerung
Meteor-Kartoffeln können bei Einhaltung der Lagerregeln lange gelagert werden.
Zuerst müssen die geernteten Kartoffeln sortiert und faule sowie beschädigte Exemplare aussortiert werden. Anschließend wird die restliche Erde von den Knollen entfernt. Danach sollten sie für zwei bis drei Wochen an einem dunklen, gut belüfteten Ort ausgelegt und anschließend erneut kontrolliert und sortiert werden.
Anschließend können Sie die Kartoffeln an einem Ort lagern, an dem sie den Winter überstehen. Dieser Ort sollte dunkel sein, eine Luftfeuchtigkeit von etwa 75 % aufweisen und eine Temperatur von 1 bis 6 Grad Celsius haben. Experten empfehlen außerdem, die Kartoffeln im Winter erneut zu sortieren und verdorbene Exemplare auszusortieren, damit diese die restliche Ernte nicht verderben.
Die Kartoffelsorte Meteor bietet zahlreiche Vorteile, darunter einen angenehmen Geschmack. Sie ist sehr widerstandsfähig gegen verschiedene Krankheiten und wird selten von Insekten befallen. Die Pflege ist unkompliziert und erfordert wenig Aufwand. Daher eignet sich die Sorte Meteor hervorragend für den Anbau zum Verkauf oder für den Eigenanbau.





