Eine gute Ernte ist das Hauptziel jedes Gärtners, daher sind die meisten Hausbesitzer ständig auf der Suche nach neuen und ertragreichen Sorten. Kartoffeln, die wichtigste Winternahrungsquelle, stehen dabei besonders im Fokus. Kürzlich hat eine ungewöhnliche und seltene Sorte – die „Kiwi“-Kartoffel – für Furore auf dem Markt gesorgt. Sie ist zwar nicht im regulären Handel erhältlich, kann aber problemlos bestellt werden.
Erscheinungsbild und Ausbreitung
Die Kiwi-Kartoffel verdankt ihren Namen ihrer Ähnlichkeit mit der bekannten Frucht. Sie gilt als Produkt der Gentechnik und ist gentechnisch verändert, was jedoch ein Irrtum ist. Sie ist völlig unschädlich für den Körper und sogar sehr gesund.
Diese Sorte wurde bereits in Belarus, Litauen, Kasachstan und der Ukraine getestet und wird aktiv in den Regionen Krasnodar, Kaluga, Moskau, Nischni Nowgorod, Jaroslawl, Perm, Wolgograd und Iwanowo sowie in der Region Krasnodar angebaut.
Manche Landwirte glauben, die Kiwi-Kartoffel stamme ursprünglich aus Belarus. Das ist jedoch ein Irrtum; die Kiwi wurde von russischen Züchtern aus der Region Kaluga entwickelt.
Beschreibung und Eigenschaften
Kiwikartoffeln wachsen sehr hoch, bis zu 80 cm, je nach Bodenbeschaffenheit. Die Stängel sind gerade, die Blätter smaragdgrün mit gesägten Rändern und die Blütenstände lila. Die Blüten sind oft eine beliebte Nahrungsquelle für Bienen.
Merkmal:
- Die Früchte fühlen sich länglich an, mit abgerundeten Rändern und sind aufgrund kleiner Härchen rau.
- Mesh-Peeling.
- Das Fruchtfleisch ist schneeweiß bis gelb und lässt sich wunderbar zubereiten. Einziger Nachteil: Es benötigt deutlich länger als anderes Gemüse, mindestens 40 Minuten. Es eignet sich für Pürees und Suppen.
- Lässt sich gut lagern. Unter den richtigen Bedingungen hält es sich problemlos mindestens ein Jahr, ohne an Geschmack zu verlieren.
- Üppige, lilafarbene Blütenstände.
Eigenschaften von Kiwi-Kartoffeln:
- Gedeiht in allen Bodenarten, am besten jedoch in sandigem Lehmboden.
- Der Geschmack ist mild.
- Sehr resistent gegen Pflanzenkrankheiten und Schädlinge.
- Liebt viel Sonne und regelmäßige Bewässerung.
- Verträgt alle Düngemittel gut.
- Es hat eine reiche Ernte; man kann tatsächlich bis zu 20 kg Kartoffeln aus einem Kilogramm ernten.
- Wächst in allen Regionen.
Eine sehr seltene Sorte, der Preis pro Kilogramm erreicht 100 Rubel.
Auswahl des Saatguts
Experten empfehlen, Kartoffeln im Sommer zu pflanzen, wenn sie blühen. So lassen sich die kräftigsten und gesündesten Pflanzen leicht erkennen. Das sorgt für gute Sämlinge, und die Knollen dieser Pflanzen sind widerstandsfähiger.
Auswahlregeln:
- Die Knollen werden von Sträuchern entnommen, an denen mindestens 7-8 Knollen gewachsen sind.
- Die Kartoffeln sollten mindestens 100 g wiegen, da sie über den Winter etwas austrocknen.
- Das ausgewählte Material muss einige Stunden in der Sonne liegen gelassen werden, damit es trocknen und von Erde befreit werden kann.
Lagerung von Saatkartoffeln
Grundregeln:
- Damit die Schale reift, muss sie 2 Wochen lang bei 18-20 Grad Celsius in einem gut belüfteten Raum liegen.
- Die Kartoffeln werden in einer 10 cm dicken Schicht ausgelegt und von Zeit zu Zeit gewendet, damit sie grün werden.
- Nach zwei Wochen die faulen Knollen aussortieren und einlagern. Dies kann in einem Keller mit mindestens 70 % Luftfeuchtigkeit oder in einer Wohnung erfolgen. Im Haus lassen sich Saatkartoffeln bequem auf dem Balkon in einer speziellen beheizten Kiste lagern. Bei frostfreien Bedingungen können sie auch in Leinensäcken oder Netzen aufbewahrt werden. Optimale Bedingungen für die Lagerung von Saatgut
Zustand Parameter Temperatur 2-4°C Luftfeuchtigkeit 70-80% Beleuchtung Abwesend Belüftung Mäßig - Kartoffeln müssen im Winter mindestens dreimal sortiert werden.
Saatgutaufbereitung
Für eine gute Ernte muss das Pflanzmaterial sorgfältig ausgewählt werden.
Wichtige Punkte:
- Die Kartoffeln sollten von guter Qualität und nicht zu groß sein.
- Die optimale Knollengröße beträgt 5 cm im Durchmesser und bis zu 50 g Gewicht.
- Augen – nicht mehr als 5 Stück.
- Lassen Sie die Samen etwa einen Monat lang auf einem dünnen Blatt Papier keimen, die Temperatur sollte 18 Grad nicht überschreiten.
- Sie können die Setzlinge einpflanzen, sobald sie 5 mm lang sind; für ein Sommerhaus reichen 2,5 cm aus.
- Die Knollen behalten ihren Geschmack während der Lagerung, sodass sie mehrere Jahre in Gemüselagern aufbewahrt werden können.
Pflanzzeit: In gemäßigten Klimazonen ist die beste Zeit Ende April bis Anfang Mai, wenn sich der Boden bis in eine Tiefe von 10 cm auf 9 °C erwärmt hat. Dann besteht keine Frostgefahr mehr.
Bodenvorbereitung
Der Boden für die Kiwi-Pflanzung wird Ende September vorbereitet, indem die oberste Schicht umgegraben oder gepflügt wird. Die empfohlene Tiefe beträgt 15 bis 20 cm bei Grasnarben und Podsolböden, während 8 cm bei Lehmböden ausreichen.
- Führen Sie eine Bodenanalyse zur Bestimmung des Säuregehalts und des Nährstoffgehalts durch.
- Geben Sie organische Düngemittel (Mist, Kompost) in einer Menge von 5-10 kg pro 1 m² hinzu.
- Mineralische Düngemittel entsprechend den Ergebnissen der Bodenanalyse hinzufügen.
- Die Stelle sollte bis zu einer Tiefe von 20-25 cm tief ausgehoben werden.
Wichtige Tipps:
- Die Zugabe von Mist ist unerlässlich; Phosphor und Kalium können als Ersatz dienen. Um das Gemüse nährstoffreicher zu machen, wird im Frühjahr manchmal Stickstoff hinzugefügt. Wichtig ist jedoch, es nicht zu übertreiben, da dies schädlich sein kann.
- Das Beet kann vorbereitet werden, sobald der Boden 10 Grad Celsius erreicht hat. Die Reihen sollten parallel in Nord-Süd-Richtung angelegt werden. Der Abstand sollte mindestens 60 cm betragen, da die Sträucher sehr ausladend wachsen.
- ✓ Der Bereich muss gut beleuchtet sein.
- ✓ Der Boden sollte locker und gut durchlässig sein.
- ✓ Sandiger Lehm oder lehmige Böden werden bevorzugt.
Kartoffeln zubereiten
Wichtige Tipps:
- Einen Monat vor dem Pflanzen sollten die Kartoffeln etwa zwei Tage lang bei einer Temperatur von ca. 20 Grad Celsius erwärmt werden. Anschließend werden sie in zwei Reihen in Pflanzgefäßen verteilt und zum Keimen beiseitegestellt. Die Pflanzgefäße sollten hell stehen, damit die Keimlinge kräftig wachsen.
- Sobald die Augen 3 cm groß sind, können Kartoffeln gepflanzt werden, aber nur, wenn kein Frost zu erwarten ist. Sie können die Pflanzen mit Wachstumsförderern behandeln.
Lagern Sie die Knollen nicht in mehreren Lagen, da die Luft die unteren Knollen nicht gut erreicht und diese verderben.
Pflanz- und Pflegeanforderungen
Kiwi-Kartoffeln sind pflegeleicht, erfordern aber die Einhaltung bestimmter Regeln.
- Die Aushubtiefe sollte in Gras- und Podsolböden 15 bis 20 cm betragen; in Lehmböden genügen 8 cm.
- Der erste Antrag wird im Herbst gestellt, der zweite im Mai.
- Es sollten nur gekeimte Knollen gepflanzt werden; Samen sollten nicht verwendet werden.
- Vor dem Pflanzen muss der Boden von Unkraut befreit und erneut umgegraben werden.
- Diese Sorte kann in Böden angebaut werden, auf denen zuvor Zucchini, Gurken, Kürbis, Kohl, Rote Bete, Erbsen und Kürbisse wuchsen.
- Schlaget nach Tomaten, Erdbeeren, Paprika und Auberginen keine Wurzeln.
- Kiwis sollten auch in Gebieten gemieden werden, in denen Erdbeeren angebaut wurden, da sie von denselben Schädlingen befallen werden wie die oben genannten Gemüsesorten. Schädliche Sporen können selbst nach dem Umgraben des Bodens überleben.
- Ein paar Tage vor der Kartoffelernte sollten Sie die Triebspitzen auf 15 cm über der Oberfläche abschneiden. Dadurch erhalten die Knollen eine dickere Schale und sind länger haltbar.
Für die Kiwi-Aussaat wird die niederländische Methode empfohlen. Sie gilt als beste Option und verspricht eine reiche Ernte. Allerdings hängt viel von der Sorgfalt der Gärtner ab. Mit dieser Methode lassen sich bis zu zwei Eimer pro Strauch ernten. Gärtner schätzen aber auch die traditionelle Methode: ein Standardabstand von 40 x 70 cm und 45 x 90 cm. Wählen Sie einen sonnigen Standort für eine gute Ernte. Die Fläche muss von Unkraut befreit und der Boden aufgelockert werden.
Grundsätze der niederländischen Methode:
- Reihenmuster: 2 benachbarte Reihen, eine Lücke, dann wieder 2 benachbarte Reihen mit einer Lücke.
- Der Abstand zwischen den Beeten sollte 70-75 cm betragen, der Abstand zwischen den Knollen 30 cm.
- Kartoffeln werden nicht angehäufelt, sondern beidseitig mit Erde bedeckt, wodurch kleine Hügel entstehen. Diese schützen die Wurzeln und versorgen sie mit Sauerstoff. Solange die Triebe klein sind, müssen sie vollständig mit Erde bedeckt sein.
Eine Überdüngung ist nicht ratsam!
Düngung und Bewässerung
Bei der Pflege von Kiwis müssen einige Eigenschaften von Kartoffeln berücksichtigt werden:
- Häufiges Gießen ist nicht ratsam; dreimaliges Gießen im Sommer genügt.
- Düngen Sie zum ersten Mal im Spätsommer, wenn es wärmer wird, und wiederholen Sie dies zweimal im Abstand von 10 Tagen. Kartoffeln düngen Sie, indem Sie die Düngerlösung in die Vertiefungen zwischen den Pflanzen geben. Wenn Sie Kiwis zum ersten Mal pflanzen, ist keine Überdüngung nötig.
- Großzügig gießen, sodass das Wasser bis in eine Tiefe von 0,5 Metern vordringt. Den Boden vor dem Gießen auflockern. Achten Sie darauf, dass kein Wasser direkt auf die Pflanze gelangt! Nur an den Wurzeln gießen; dies schützt die Ernte.
- Bei reichlichem Regen benötigt die Kiwi keine zusätzliche Bewässerung. Erst wenn der Boden bis in eine Tiefe von 24 cm ausgetrocknet ist, muss gegossen werden.
Übertreiben Sie es nicht mit dem Dünger; er wird höchstens dreimal und strikt nach Anweisung angewendet.
Organische Düngemittel
Solchen Dünger kann man auch selbst herstellen; Hauptsache ist, an Mist zu kommen und nicht zu empfindlich zu sein, denn der Geruch ist sehr stark und stechend.
- Methode 1. Wasser und Mist im Verhältnis 50/50 verdünnen und zwei Wochen gären lassen. Anschließend die Lösung 1:10 verdünnen und die Kartoffeln damit gießen.
- Methode 2Beim Ausgraben der Pflanzen direkt in den Boden säen; Winterroggen, Senf, Hülsenfrüchte, Luzerne und Erbsen eignen sich hierfür.
Organische Substanz enthält alle Nährstoffe, die Kartoffeln für ihr Wachstum benötigen, und ermöglicht so eine einfache Knollenbildung. Humus erhöht zudem die Bodenfruchtbarkeit. Bei der Zersetzung des Düngers im Boden wird Kohlendioxid freigesetzt, was zu einem üppigen Pflanzenwachstum und großen Fruchtknoten beiträgt.
Die besten organischen Düngemittel für Kiwis:
- HolzescheMan kann die Asche in die Pflanzlöcher geben oder im Herbst auf dem Beet verteilen. Sie verhindert, dass der Boden zu nass wird. Bei sand- oder torfhaltigem Boden empfiehlt es sich, die Asche im Frühjahr auszubringen. Die Methode ist einfach: Man gibt eine Streichholzschachtel voll Asche in ein Pflanzloch und vermischt sie mit der Erde.
- HühnermistMit gehäckseltem Stroh oder Torf vermischen. Dieser Dünger wird im Herbst ausgebracht, kann aber auch einen bis anderthalb Monate vor dem Pflanzen gegeben werden. Er setzt dann aktiv Stickstoff frei, jedoch ist es wichtig, ihn nicht zu überdosieren. Bei einer Überdüngung werden die Sträucher zwar hoch, bilden aber weniger Knollen.
- BlattdüngungMagnesium, Stickstoff und Schwefel werden leicht über das Laub aufgenommen. Am besten sprüht man morgens und abends, da der Dünger in der Hitze verdunstet. Vermeiden Sie Staunässe.
- Organisch-mineralische DüngemittelSie helfen Kartoffeln, alle zugesetzten Düngemittel sowie Nährstoffe aus dem Boden aufzunehmen. Gärtner empfehlen „Ispolin“ – eine Mischung aus organischem Material und verschiedenen Mikro- und Makronährstoffen. Diese wird beim Pflanzen in das Pflanzloch gegeben und mit der Erde vermischt. Anschließend gründlich wässern, um den Dünger zu aktivieren und die Nährstoffe an die Pflanze zu verteilen. Im Herbst kann man die Granulate im Garten verteilen und einarbeiten. Alternativ kann man die Mischung auch mit Wasser verdünnen (60 g auf 12 Liter Wasser), einige Stunden quellen lassen und dann die Knollen gießen.
Mineraldünger
Hierbei handelt es sich um hochkonzentrierte Zusatzstoffe, die vor oder während der Kartoffelpflanzung ausgebracht werden. Sie können mit organischen Düngemitteln vermischt oder mit Torf und Stroh ergänzt werden. Der Vorteil von Mineraldüngern liegt darin, dass sie nicht nur nähren, sondern auch vor Krankheiten schützen. Obwohl Kiwis resistent dagegen sind, schadet zusätzliche Vorsicht dennoch nicht.
Die beliebtesten Nahrungsergänzungsmittel:
- AmmoniumnitratBerechnung: 1 kg pro hundert Quadratmeter, Anwendung im Frühjahr.
- KaliumsulfatNehmen Sie 1,5-2 kg pro hundert Quadratmeter ein.
- DoppelsuperphosphatIm Verhältnis von 1 kg pro hundert Quadratmeter.
- Andere Methoden. Manche Gärtner bedecken das Beet mit verrottetem Mist, etwa 45 Eimer pro 100 Quadratmeter. Anschließend arbeiten sie ihn ein. Man kann auch Ammoniumnitrat und Kaliumdünger hinzufügen: jeweils 20 Gramm.
Ist der Boden nicht ausgelaugt, ist keine Düngung nötig, da die hohe Mineralienkonzentration der Ernte schaden würde!
Anbau ohne Anhäufeln
Kiwi-Kartoffeln werden nicht angehäufelt, sondern in kleinen Hügeln gezogen, was viel praktischer ist. Erfahrene Gärtner haben jedoch eine weitere, ebenso effektive Methode entwickelt: die Verwendung zusätzlicher Abdeckungen.
Sie können Folgendes verwenden:
- Eine spezielle schwarze Folie, die Feuchtigkeit durchlässt. Sie wird auch Agrofaser genannt.
- Pappstücke.
- Heu oder Stroh.
Kleine Nester werden aus den oben genannten Materialien auf der Erdoberfläche angelegt. Das ist besonders praktisch für alle, die Kartoffeln in Kisten oder Fässern anpflanzen. Stroh eignet sich am besten.
Vorteile:
- Die Beschichtung schafft das notwendige Mikroklima.
- Der Boden ist bei heißem Wetter gut vor Überhitzung geschützt.
- Stroh speichert Feuchtigkeit gut und bildet zusätzlichen Humus, der Würmer anlockt, welche das Knollenwachstum fördern.
- Verhindert das Wachstum von Unkraut, sodass kein Unkraut mehr gejätet werden muss.
- Nach der Ernte kann das Stroh in den Boden eingearbeitet werden, wodurch nützliche Bakterien für die nächste Aussaat erhalten bleiben.
Neben den Vorteilen gibt es bei dieser Methode aber auch Nachteile, die es wert sind, berücksichtigt zu werden:
- Nagetiere. Das Stroh lässt immer Maiskolben zurück, die Mäuse anlocken. Diese können die Ernte durchaus vernichten. Man kann sie jedoch vertreiben, indem man Holunder, Minze, wilden Rosmarin, Wermut, Rainfarn oder Kamille pflanzt.
- Nacktschnecken. Die einzige Möglichkeit, sie zu bekämpfen, sind spezielle Fallen. Wegen dieser Tiere raten erfahrene Gärtner davon ab, Kartoffeln neben Kohl zu pflanzen.
Ernte
Eine reiche Ernte ist das Markenzeichen der Kiwi-Kartoffel, weshalb sie so beliebt ist. Sie wird im Herbst geerntet. Wichtigste Unterscheidungsmerkmale:
- Kiwi ist eine spät reifende Sorte; die Knollen benötigen 120 Tage zum Reifen. In nördlichen Regionen kann sich diese Zeit auf bis zu 130 Tage verlängern. Die Ernte erfolgt Ende September bis Anfang Oktober. Die ausgegrabenen Knollen werden getrocknet, sortiert, verdorbene Knollen aussortiert und erst dann eingelagert.
- Man erkennt reife Knollen an den vertrockneten Triebspitzen. Um sicherzugehen, sollte man eine Pflanze ausgraben.
- Wenn das Laub gelb wird, muss es abgemäht werden, und nach 10-12 Tagen können die Kartoffeln ausgegraben werden.
- Die Ernte sollte bei sonnigem und trockenem Wetter erfolgen.
- Die Knollen müssen ein paar Tage in der Sonne liegen gelassen werden, um zu desinfizieren und zu trocknen.
- Für die Kartoffelernte ist es besser, eine Mistgabel zu verwenden; damit werden die Kartoffeln weniger beschädigt.
Kiwis sind aufgrund ihrer dicken Schale und der damit verbundenen guten Transportierbarkeit und Lagerfähigkeit sowie ihrer Beständigkeit gegen Austrocknen und Keimen sehr beliebt. Einige Landwirte verfüttern sie im Winter an Nutztiere und Geflügel; Erfahrungsgemäß vertragen die Tiere die Kälte mit dieser Nahrung besser.
Wie man Kartoffeln richtig lagert, wird beschrieben HierDie
Vor- und Nachteile
Wie jedes Lebensmittel, selbst künstlich gezüchtete, hat auch die Kiwi ihre Vor- und Nachteile. Diese müssen beim Anbau ebenfalls berücksichtigt werden.
Vorteile:
- Die Knollen sind immer groß, kleine gibt es praktisch nicht.
- Hochertragreiche Sorte.
- Es weist eine gute Resistenz gegen Fäulnis, Krautfäule, Alternaria, Schorf und Phoma auf.
- Nicht vom Kartoffelkäfer geschädigt.
Mängel:
- Es braucht lange zum Garen, und der Kern ist fast geschmacklos.
- Nicht zum Frittieren geeignet, da es leicht anbrennt.
Krankheiten und Schädlinge
Da Kiwis resistent gegen Schädlinge sind, ist keine chemische Behandlung nötig. Man geht davon aus, dass Schädlinge Kiwis aufgrund ihrer rauen Schale meiden, da es Larven erschwert wird, ihre Eier darauf abzulegen. Das Gemüse enthält außerdem Biofasern, die Insekten nicht verdauen können.
Enthält es gentechnisch veränderte Organismen?
Es gab einige Diskussionen darüber, ob die „Kiwi“-Kartoffel als gentechnisch verändertes Produkt schädlich ist. Agronomen vermuten, dass Schädlinge harmlose Kartoffeln mit Sicherheit befallen werden. Sollten sie dies nicht tun, bedeutet das, dass die Knollen mit Bakterien infiziert sind, die den Kartoffelkäfer bekämpfen.
Versionen über das Auftreten der Sorte in Russland:
- Aus dem Ausland eingeschmuggelt.
- Entwickelt von Wissenschaftlern aus Brjansk.
- Entwickelt von Züchtern aus der Region Kaluga.
Die Kiwi-Kartoffel ist zwar nicht im staatlichen Zuchtregister aufgeführt, steht aber auch nicht auf der Liste der verbotenen Sorten. Theoretisch ist sie also unbedenklich zu verzehren.
Doch Wissenschaftler haben bewiesen, dass es möglich ist, eine solche Sorte durch einfache Selektion zu erzeugen. Die ersten Versuche, solche Früchte anzubauen, fanden bereits Mitte des 20. Jahrhunderts in Russland statt, als gewöhnliche Kartoffeln mit Wildkartoffeln gekreuzt wurden. Dieser Versuch scheiterte, da sich der Geschmack des Gemüses deutlich verschlechterte. Doch mit der Zeit lernten die Züchter, die durch Kreuzungen verursachten Schäden zu minimieren.
Nur zwei Sorten sind im Land offiziell als gentechnisch verändert anerkannt:
- "Elizabeth Plus".
- "Lugovskoy plus".
Sie sollen vom Zentrum für Bioengineering der Russischen Akademie der Wissenschaften entwickelt worden sein. Obwohl sie zertifiziert sind, dürfen sie aufgrund ihrer genetischen Veränderung nicht verzehrt werden. Schädlinge meiden sie – eine Eigenschaft, die sie mit Kiwis teilen, obwohl letztere nicht als gentechnisch veränderte Organismen (GVO) gelten.
Es gibt zwei weitere Indizien, die die Annahme stützen, dass Kiwis kein gentechnisch verändertes Produkt sind:
- Zahlreiche kleine Härchen an den Trieben. Wissenschaftler glauben, dass dies bestätigt, dass die Genstruktur nicht verändert wurde.
- Zu den weiteren, durch konventionelle Selektion entwickelten, gegen den Kartoffelkäfer resistenten Sorten gehören 'Lasunok', 'Kamenskiy', 'Bryanskiy' und 'Utro'.
Rezensionen
Kiwi-Kartoffeln sind bei Hobbygärtnern wegen ihrer reichen Ernte und hervorragenden Lagerfähigkeit sehr beliebt. Manche bemängeln ihren Geschmack, doch die meisten Verbraucher sind damit sehr zufrieden. Die Vorteile überwiegen deutlich. Sie sind schädlingsresistent, behalten ihren Geschmack auch bei ungünstigen Wetterbedingungen und überstehen lange Trockenperioden – ein Traum für jeden Gärtner. Zudem liefern sie große Ernten. Der Anbau von Kiwis ist sehr rentabel, aber es ist wichtig, die Pflanz- und Pflegehinweise genau zu befolgen, damit sich die Mühe lohnt.













