Salute ist der Name einer spät reifenden Dillsorte, die für ihren hervorragenden Geschmack und ihr intensives Aroma sowie ihre Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten, Schädlinge und widrige Witterungsbedingungen geschätzt wird. Dank der wiederholten Ernte und des schnellen Wachstums können Gärtner eine reiche Ernte dieses Krauts einfahren.
Beschreibung der Sorte
Pflanzen dieser Sorte ähneln einem Strauch mit einer kräftigen und gut entwickelten Blattrosette. Sie weisen folgende äußere Merkmale auf:
- Höhe - 1 m (während der Blütezeit kann das „Wachstum“ des Dills bis zu 1,5 m erreichen);
- Stängel: aufrecht, kräftig, mit dicht beieinander liegenden Internodien;
- gutes Laub;
- 2-3 Dutzend große, langgestielte Blätter: dunkelgrün mit bläulichem Schimmer, tief eingeschnitten, erreichen eine Länge von 30 cm und eine Breite von 30-35 cm, mit einer leichten Wachsschicht überzogen.
Die Farbe von Salute-Dill, der im Schatten und bei geringer Bewässerung wächst, unterscheidet sich von der Farbe von Dill, der ausreichend Licht und Feuchtigkeit erhält. Unter ungünstigen Wachstumsbedingungen wirkt das Laub verblasst.
Eigenschaften
Diese grüne Getreidesorte verdankt ihre Entstehung einer Gruppe russischer Züchter im Jahr 1996. Sie wurde von den Wissenschaftlern M. Kh. Girenko, E. M. Khomyakova, Yu. P. Shevchenko und M. M. Tsiunel entwickelt, die ihr viele hervorragende Eigenschaften verliehen.
Reifezeit und Ertrag
Salute ist eine spät reifende und sehr ertragreiche Dillsorte. Die Reifezeit dieses Krauts ist wie folgt:
- 60 Tage – von der Aussaat bis zum ersten Stecklingschnitt;
- 35-45 Tage – von der Keimung bis zur technischen Reife.
Gärtner beginnen im Juni mit der Laubernte und ernten die Dolden am Ende des Sommers. Oft pflanzen sie neu, um auch im Herbst noch aromatische Pflanzen ernten zu können.
Salute erfreut sich dank seines guten Ertrags bei Hobbygärtnern und Landwirten, die Gemüse für den Verkauf anbauen. Die Leistungskennzahlen sind wie folgt:
- 2,8 kg pro 1 m² – durchschnittliche Produktivität;
- 4,5-4,7 kg pro Quadratmeter ist die maximale Grünmenge, die bei günstigen Anbaubedingungen und sachgemäßer Pflege erzielt werden kann.
- Ein Dillstrauch im Gartenbeet produziert mindestens 200 g Laub.
| Indikator | Bedeutung | Bedingungen für das Erreichen |
|---|---|---|
| Erster Schnitt | 60 Tage | Bei einer Temperatur von +15-20°C |
| Technische Reife | 35-45 Tage | Optimale Bodenfeuchtigkeit |
| Durchschnittlicher Ertrag | 2,8 kg/m² | Standardisierte Agrartechnologie |
| Maximaler Ertrag | 4,5–4,7 kg/m² | Intensive Düngung + Tropfbewässerung |
| Ausgang aus dem Buschland | 200-250 g | Der Abstand zwischen den Pflanzen beträgt 15 cm. |
Geschmack und Verwendung
Das Blattgemüse zeichnet sich durch hervorragende Geschmackseigenschaften aus. Es hat eine zarte Textur, ist saftig, leicht süßlich im Geschmack, ohne Bitterkeit, aber mit würzigen Noten, und duftet intensiv nach Dill. Es bleibt nach dem Schneiden lange frisch.
Die Ernte ist vielseitig verwendbar. Sie findet breite Anwendung in der Küche. Hausfrauen geben sie frisch zu Vorspeisen, Hauptgerichten, Salaten, Backwaren und Winterkonserven. Sie dient außerdem als Würzmittel und Konservierungsmittel sowie als Zutat in Saucen und Marinaden. Auch getrocknet und gefroren wird sie zum Würzen von Fisch und Fleisch verwendet.
Kräuter sind nicht nur zum Kochen zu Hause da. Sie haben auch in anderen Lebensbereichen Einzug gehalten, wie zum Beispiel:
- Kosmetologie (Dillsaft entfernt Sommersprossen und hellt Altersflecken auf; in Kombination mit Honig nährt, strafft und verjüngt er die Gesichtshaut und erhöht die Kollagenproduktion);
- Volksmedizin (Aus verschiedenen Pflanzenteilen werden Abkochungen, Aufgüsse, Tinkturen und ätherische Öle hergestellt – natürliche Heilmittel zur Stärkung des Immunsystems, zur Linderung von Angstzuständen und zur Behandlung von Bluthochdruck, Blähungen und Magenkoliken bei Kindern).
Nützliche Eigenschaften von Dill
Die grüne Nutzpflanze ist aufgrund des hohen Gehalts an für die menschliche Gesundheit förderlichen Substanzen in ihren Stängeln, Blättern und Wurzeln für ihre vielen heilenden Eigenschaften bekannt:
- Vitamine C, A, Gruppe B (B1, B2, B9), E, PP;
- Pektin;
- Polysaccharide;
- organische Verbindungen wie Limonen, Carvon, Anetofuran;
- Phytonzide;
- Flavonoide;
- organische Säuren;
- fette und ätherische Öle;
- Mineralien (Eisen, Kalium, Kalzium, Zink, Phosphor, Mangan usw.).
Die Pflanze wirkt harntreibend, blähungstreibend, krampflösend, entzündungshemmend und beruhigend. Ihr Verzehr stärkt das Immunsystem. Sie hat folgende positive Wirkungen:
- steigert den Appetit;
- regt die Produktion von Galle und Magensaft an;
- reduziert die Gasbildung im Darm und hilft bei Blähungen;
- lindert nervöse Anspannung und Reizbarkeit;
- lindert Schlaflosigkeit;
- fördert die Wundheilung;
- entfernt überschüssige Flüssigkeit aus dem Körper und lindert Schwellungen;
- normalisiert den Stoffwechsel;
- stärkt das Knochengewebe;
- erleichtert den Menstruationsfluss, lindert Schmerzen, normalisiert den Zyklus;
- macht die Wände der Blutgefäße stärker und elastischer.
Der Einfluss externer Faktoren auf das Wachstum
Der Entwicklungsprozess hängt unmittelbar von den Anbaubedingungen ab. Zu den Bedingungen, die den größten Einfluss auf Wachstum und Entwicklung der vegetativen Masse haben, zählen:
- LufttemperaturSalute-Dillsamen keimen bei Temperaturen über 8 °C. Bei beständig warmem Wetter (15–16 °C) wachsen die Pflanzen im Garten gut und schnell.
Kälte, Hitze und plötzliche Temperaturschwankungen wirken sich negativ auf die Pflanzen aus. Diese Faktoren schwächen ihre Widerstandsfähigkeit, verlangsamen ihr Wachstum und verschlechtern ihren Zustand. - BeleuchtungDill bevorzugt sonnige Standorte mit viel gefiltertem Licht. Er gedeiht aber auch im Halbschatten. Optimal sind 12–14 Stunden Tageslicht.
Sonnenmangel kann zu geringeren Erträgen und einer Verschlechterung des Aussehens und Geschmacks von Kräutern führen. Auch zu viel Sonneneinstrahlung schadet der Ernte. Unter solchen Bedingungen trocknen die Blätter aus und vergilben. - LuftfeuchtigkeitRichtiges Gießen sorgt für gutes Pflanzenwachstum, üppiges Laub und leuchtende Farben. Zu wenig Feuchtigkeit führt dazu, dass Blätter und Stängel ihre Elastizität verlieren und welken.
Ein Überschuss an Wasser ist genauso gefährlich. Staunässe ist die Hauptursache für Wurzelfäule, Pflanzenkrankheiten und sogar für das Absterben von Pflanzen.
Nachhaltigkeit
Die Sorte Salute erfreut Hobbygärtner mit ihrer starken Widerstandsfähigkeit und Robustheit. Sie übersteht kurzzeitige Kälteperioden und Wetterumschwünge, neigt kaum zum Schossen (vorzeitiges Blühen) und ist resistent gegen Krankheiten und Schädlinge.
Die Sorte ist anpassungsfähig an ein breites Spektrum klimatischer Bedingungen. Sie kann fast überall in Russland angebaut werden. Sie ist für den Anbau in folgenden Regionen zugelassen:
- Nördlich;
- Nordwest;
- Zentral;
- Mittlere Wolga;
- Ural;
- Ferner Osten und andere.
Anbau
Salute liefert sowohl im Freiland, auf der Fensterbank als auch im Gewächshaus eine reiche Ernte. Befolgen Sie einfach die Pflanz- und Pflegehinweise, um hervorragende Ergebnisse zu erzielen.
Aussaattermine
Pflanzen Sie im Frühjahr, sobald sich der Boden auf 7-8 °C erwärmt hat, oder im Herbst. Folgende Zeitpunkte sind optimal:
- im Mai (im Freien);
- im August oder Anfang September;
- im Oktober-November (Wintersaat).
Bodenvorbereitung
Für den erfolgreichen Anbau von Gartengemüse sollte ein Stück Land für die Anpflanzung der Sorte Salute reserviert werden, das folgende Anforderungen erfüllt:
- Solar;
- windstill;
- nicht von Grundwasser überflutet;
- nicht im Schatten hoher Bäume und Gebäude;
- gut entwässert;
- mit Boden: leicht, locker, humusreich, neutral oder leicht sauer.
Bereiten Sie den ausgewählten Gartenplatz für die Aussaat vor. Lockern Sie dazu den Boden auf und entfernen Sie Unkraut samt Wurzeln. Verbessern Sie die Bodenfruchtbarkeit durch die Zugabe von organischem Material (Kompost oder Humus) mit 5–7 kg Dünger pro Quadratmeter. Komplexe Mineraldünger sind ebenfalls geeignet.
Saatgutvorbereitung
Verwenden Sie im Handel erhältliches Saatgut oder handgepflückte Dolden zur Aussaat. Eine Pflanze der selbstbefruchtenden Sorte Salute produziert bis zu 8 g Samen, die ein ausgeprägtes Aroma besitzen und im ersten Jahr nach der Ernte gut keimen.
Samen, die aufgrund ihres hohen Gehalts an ätherischen Ölen schwer keimen, sollten vorbehandelt werden. Dies beschleunigt die Keimung. Beachten Sie Folgendes:
- Aufwärmen;
- 1-2 Tage in warmem Wasser einweichen, bis die Flüssigkeit anschwillt;
- Ätzen in Kaliumpermanganatlösung;
- Behandlung mit einem Wachstumsstimulator.
Erfahrene Gärtner verbessern die Keimung von Dillsamen, indem sie diese 15 Minuten lang in heißem Wasser (+50°C) einweichen und anschließend eine Immunocytophyte-Lösung verwenden.
Aussaat
Säen Sie Salute-Salat in Reihen in Ihrem Garten aus und halten Sie dabei einen Abstand von 15–20 cm ein. Befolgen Sie diese Schritt-für-Schritt-Anleitung:
- Ebnen Sie den Boden in dem Bereich. Ziehen Sie 1-2 cm tiefe Furchen hinein.
- Die Samen in die Rillen legen.
- Bedecken Sie sie mit lockerer Erde oder Torf. Festdrücken ist nicht nötig.
- Bewässern Sie die Pflanzen mit einer Gießkanne mit kleinen Löchern und verwenden Sie dafür abgestandenes und in der Sonne erwärmtes Wasser.
Wie sät und zieht man Dill im Winter?
Blattgemüse lässt sich nicht nur im Freilandbeet, sondern auch im Gewächshaus und in Innenräumen anbauen. Alle Anbaumethoden eignen sich für die Winteraussaat und gewährleisten eine frühe Ernte.
Im offenen Gelände
Säen Sie Salute-Samen vor dem Winter von Ende Oktober bis Anfang November in ein Freilandbeet, sobald es dauerhaft kühl geworden ist. Optimale Temperaturen sind:
- Boden - nicht höher als +2°C;
- Lufttemperatur - 0°C (bei +2°C und darüber erscheinen Keimlinge im Garten, die jedoch durch Frost absterben).
Vor der Aussaat den Boden mit Kompost, Humus und Mineraldünger anreichern. Furchen im Abstand von 15 cm ziehen. Die Samen 2–3 cm tief aussäen. Nicht gießen. Die Pflanzen mit einer Mulchschicht (Stroh oder Sägemehl) abdecken. Im Winter mit Schnee bedecken.
Im Gewächshaus
Vor der Aussaat von Salute-Samen im Gewächshaus im Herbst sollten Sie die Innenflächen desinfizieren. Verwenden Sie dazu Seifen- oder Chlorwasser. Sorgen Sie für ausreichende Belüftung. Installieren Sie Pflanzenlampen, um die Pflanzen im Winter zusätzlich zu beleuchten. Ersetzen Sie die Erde durch eine Blumenerde aus folgenden Bestandteilen:
- Gartenerde - 3 Teile;
- verrotteter Kompost - 1 Teil;
- Sand - 1 Teil;
- Superphosphat - 10 g pro 1 m².
Dillsamen in 1–2 cm tiefe und 15 cm voneinander entfernte Furchen säen. Die Aussaatmenge beträgt 1,5 g/m². Das Beet mit einer Gießkanne mit feiner Düse wässern. Die Keimlinge erscheinen nach 12–15 Tagen.
Denken Sie daran, dass Dill ein wärmeliebendes Kraut ist. Sorgen Sie für günstige Temperaturen im Inneren des künstlichen Schutzdaches, damit der Dill gut wachsen kann:
- +20-22°C — bis zum Erscheinen;
- +16-19°C — nach dem Keimen.
Am Fenster
Wer möchte, kann zu Hause ein Dillbeet anlegen. Die Sorte Salute eignet sich dafür. FensterbankDecken Sie sich mit allem ein, was Sie brauchen:
- ein langer, tiefer Behälter mit Abflusslöchern im Boden;
- leichter, fruchtbarer Boden (handelsübliches Universalsubstrat oder eine Mischung aus Gartenerde mit Torf und Sand).
Füllen Sie den Behälter mit Erde und legen Sie zuvor eine Drainageschicht aus Blähton auf den Boden. Säen Sie die Samen in 1 cm tiefe und 12 cm voneinander entfernte Furchen. Bestreuen Sie die Sämlinge mit dem Anzuchtsubstrat. Drücken Sie es nicht an. Befeuchten Sie es leicht.
Stellen Sie die Sämlinge an einen warmen Ort (22 °C), bis sie keimen. Sobald die Keimlinge erscheinen, reduzieren Sie die Temperatur auf 18–20 °C. Platzieren Sie den Dill in der Nähe eines Fensters, geschützt vor Zugluft. Sorgen Sie für zusätzliches Licht (mindestens 12 Stunden täglich). Das Substrat sollte stets leicht feucht sein.
Pflegehinweise
Dill ist anspruchslos und recht einfach anzubauen. Für üppiges, saftiges Laub sollten Sie einfach die üblichen Gartenpraktiken befolgen. Achten Sie besonders auf ausreichendes Gießen, Düngen und Unkrautbekämpfung.
Unkraut jäten, lockern
Diese Grünpflanze benötigt gut durchlüfteten Boden. Ungehinderter Sauerstoffzugang zu den Wurzeln beugt Wurzelfäule vor. Regelmäßiges Auflockern sorgt für eine optimale Belüftung des Bodens im Beet. Kombinieren Sie dies mit Jäten. Diese Vorgehensweise hat positive Auswirkungen:
- fördert das ordnungsgemäße Wachstum und die Entwicklung von Dillsträuchern;
- schützt sie vor Infektionen und Insekten, die sich im Unkraut verstecken;
- versorgt die Pflanze mit der notwendigen Menge an Licht und Nährstoffen.
Bewässerung
Während der gesamten Wachstumsperiode sollte das Kräuterbeet regelmäßig bewässert werden. Beobachten Sie Bewässerungsregeln Aromakultur:
- Die Pflanzen mäßig und regelmäßig gießen, etwa einmal pro Woche (bei heißem Wetter 2-3 Mal pro Woche).
- Verwenden Sie abgestandenes und sonnenerwärmtes Wasser;
- Um Wurzelfäule zu vermeiden, sollte der Boden nicht durchnässt werden.
- Lassen Sie die oberste Bodenschicht zwischen den Bewässerungsvorgängen austrocknen;
- Wasser früh morgens oder abends;
- Befeuchten Sie die Zwischenräume zwischen den Reihen.
| Wachstumsphase | Bewässerungsrate | Frequenz | Weg |
|---|---|---|---|
| Schießt | 5-7 l/m² | In 2-3 Tagen | Besprengen |
| Aktives Wachstum | 10-12 l/m² | Einmal alle 5 Tage | Entlang der Furchen |
| Vor dem Schneiden | 15 l/m² | 2 Tage vor der Reinigung | Tropfen |
| Nach dem Schneiden | 8-10 l/m² | In 1 Tag | Besprengen |
Topdressing
Düngen Dill wird während der Phase intensiven grünen Wachstums mit komplexen Mineralstoffen angereichert. Dadurch erzielen Sie eine möglichst große Ernte.
Schädlinge und Krankheiten
Diese Sorte ist für ihre hohe Widerstandsfähigkeit bekannt. Unter günstigen Wachstumsbedingungen und bei richtiger Pflege sind die Pflanzen resistent gegen Infektionen und Schädlingsbefall.
Die mangelnde Einhaltung geeigneter Anbaumethoden ist die Hauptursache für den schlechten Gesundheitszustand von Dillpflanzen. Überwässerung und Feuchtigkeit im Gewächshaus führen zu Wurzelfäule und Welken des Laubs. Unter diesen Bedingungen leidet die Pflanze unter folgenden Symptomen:
- Pilzinfektionen, einschließlich Rauschbrand;
- bakterielle Erkrankungen.
Um das Problem zu beheben, passen Sie den Bewässerungsplan an, vergrößern Sie den Abstand zwischen den Reihen und sorgen Sie für gute Belüftung im Gewächshaus. Zur Behandlung verwenden Sie biologische Präparate wie Fitosporin-M, Baktofit und Trichodermin. Entsorgen Sie befallene Pflanzen umgehend. Verwenden Sie keine chemischen Fungizide.
Wird die Gemüsesorte Salute nicht sachgemäß angebaut, kann sie von folgenden gefährlichen Schädlingen befallen werden:
- Schirmverdunkelungen;
- Italienische Bettwanzen;
- Psylliden;
- Drahtwurm;
- Koriandersamenesser;
- Blattläuse.
Schädliche Insekten und ihre Larven ernähren sich vom Dillsaft und verursachen Ertragseinbußen. Sammeln Sie sie von Hand ab, spülen Sie sie mit fließendem Wasser von den Pflanzen ab oder verwenden Sie Hausmittel (Tabakaufguss, Seifenwasser, Kaliumpermanganat- oder Ammoniaklösung) oder das biologische Produkt Fitoverm.
Ernte und Lagerung von Dill
Beginnen Sie bereits im Juni mit der Kräuterernte. Warten Sie, bis die Stängel eine Höhe von 12–15 cm erreicht haben. Wiederholen Sie das Schneiden, während die Pflanzen wachsen. Führen Sie diese Prozedur morgens bei trockenem Wetter durch. Lassen Sie dabei 3–5 cm lange Stummel an den Pflanzen stehen.
Geschnittenen Dill im Kühlschrank aufbewahren. Er bleibt dort bis zu einer Woche frisch. Für eine längere Haltbarkeit kann man den Dill trocknen, salzen oder konservieren.
Optimale Lagerbedingungen
- Frisch (im Kühlschrank): +1…+3°C, Luftfeuchtigkeit 90-95%
- Gefroren: -18 °C in Vakuumverpackung
- Getrocknet: Luftfeuchtigkeit nicht höher als 12 %, dunkler Ort
- Salzig: Salzkonzentration 20-25 %
Für und Wider
Feuerwerkskörper sind aufgrund ihrer vielen positiven Eigenschaften bei Hobbygärtnern und Gemüsebauern, die Gemüse zum Verkauf anbauen, sehr beliebt geworden:
Gärtner finden an dieser Dillsorte keine Nachteile.
Rezensionen
Salute ist ein hervorragendes Beispiel für eine spät reifende Dillsorte, die ertragreich und krankheitsresistent ist. Gärtner kultivieren sie erfolgreich im Freiland, auf Fensterbänken und im Gewächshaus. Sowohl Sommer- als auch Winteranbau sind möglich. Unter günstigen Bedingungen wächst der Dill üppig, saftig, hocharomatisch und köstlich.










