Der Typhoon-Salat ist eine beliebte Blattsalatsorte, die Gärtner aufgrund ihrer Pflegeleichtigkeit und ihres hohen Ertrags überzeugt. Seine knackigen, saftigen Blätter und sein feiner Geschmack machen ihn sowohl frisch als auch in verschiedenen Salaten beliebt. Er reift schnell und ist robust, benötigt aber die richtige Pflege.
Einführung in die Vielfalt
Gezüchtet wurde sie 2004 von Zosim Sergeyevich Vinogradov und Alexander Anatolyevich Kushch. Es handelt sich um eine mittelfrühe Sorte – geerntet wird sie 50-60 Tage nach der Keimung.
Beschreibung von Aussehen und Geschmack
Der Strauch erreicht eine Höhe von etwa 20 cm und einen Durchmesser von bis zu 27 cm. Das Gewicht einer Pflanze beträgt ungefähr 220 g.
Die Rosette ist halbaufrecht und besteht aus großen, schräg dreieckigen Blättern. Diese haben gewellte Ränder, eine leicht blasenartige Textur und sind dunkelgrün. Der Geschmack ist fein und angenehm, ohne Bitterkeit.
Verwendung
Der Typhoon-Salat eignet sich hervorragend für frische Salate. Er harmoniert mit einer Vielzahl von Zutaten und ergibt leichte und nahrhafte Gerichte. Die Blätter werden häufig Sandwiches, Burgern und Wraps beigefügt und als Garnitur für Fleisch- oder Fischgerichte verwendet. Sie dienen auch als Basis für Vorspeisen und zum Garnieren von Speisen.
Salat pflanzen
Die Pflanze lässt sich sowohl im Freien als auch im Gewächshaus leicht anbauen. Bei sachgemäßer Kultivierung sind ein hoher Ertrag und ein qualitativ hochwertiges Produkt garantiert.
Pflanzdatum
Es handelt sich um eine winterharte Pflanze, die am besten bei gemäßigten Temperaturen gedeiht. Je nach Region sollte die Aussaat Ende April oder Anfang Mai erfolgen, wenn sich der Boden auf 5–8 °C erwärmt hat.
Unter Gewächshausbedingungen können die Samen bereits im März ausgesät werden. Für eine kontinuierliche Ernte sollte der Vorgang alle 2–3 Wochen bis zum Herbst wiederholt werden.
Landeplatz
Die Pflanze bevorzugt sonnige Standorte, gedeiht aber auch im Halbschatten. Am besten pflanzt man sie in Beete, die mindestens einen halben Tag Sonne abbekommen.
Die Blätter sind empfindlich gegenüber extremer Hitze, daher sollte man sie während besonders sonniger Perioden beschatten oder an halbschattigen Standorten anbauen.
Erforderlicher Boden
Der Boden sollte locker, gut durchlässig und ausreichend feucht sein. Typhoon bevorzugt leicht saure oder neutrale Böden (pH 6-7).
Ist der Boden zu schwer oder zu verdichtet, sollte er zunächst umgegraben und durch Zugabe von organischen Düngemitteln verbessert werden.
- ✓ Optimale Bodentemperatur für die Aussaat: +5…+8°C.
- ✓ Abstand zwischen den Pflanzen: 15-20 cm, Abstand zwischen den Reihen: 20-25 cm.
Bodenbeschaffenheit und Pflanzlochgröße
Geben Sie 5–6 kg Humus oder Kompost pro Quadratmeter Beet hinzu. Die Saatlöcher sollten flach sein (ca. 1–2 cm), da Salatsamen klein sind und nicht tief gesät werden müssen. Lassen Sie etwa 20–25 cm Abstand zwischen den Reihen und 15–20 cm zwischen den Pflanzen.
Vorbereitung und Aussaat von Samen
Vor dem Einpflanzen die Sämlinge mit einer schwachen Kaliumpermanganatlösung oder einem Wachstumsstimulans behandeln, um die Keimung zu verbessern. Schritt-für-Schritt-Anleitung:
- Säen Sie die Samen in Furchen in einer Tiefe von etwa 1 cm.
- Mit einer dünnen Schicht Erde bedecken.
- Sanft anfeuchten.
Bei der Anzucht aus Sämlingen werden diese zunächst in separate Behälter gegeben und erst dann, wenn sich mehrere Blätter gebildet haben, ins Freiland verpflanzt.
Agrartechnische Feinheiten
Die Pflege der Pflanzen ist einfach, erfordert aber regelmäßige Aufmerksamkeit, um eine qualitativ hochwertige Ernte zu gewährleisten. Die Sträucher wachsen schnell und reagieren empfindlich auf Umweltbedingungen, daher ist es wichtig, ihnen in jeder Entwicklungsphase die richtigen Bedingungen zu bieten.
Befolgen Sie die üblichen landwirtschaftlichen Praktiken:
- Bewässerung. Sorgen Sie für ausreichende und regelmäßige Bewässerung, insbesondere während der Wachstumsphase. Wassermangel kann zu Zähigkeit und Geschmacksverlust führen. Gießen Sie morgens oder abends direkt an die Wurzeln, ohne die Oberfläche zu benetzen, um Krankheiten vorzubeugen.
- Topping. Für ein kräftiges Wachstum und üppige Blätter benötigt Salat Nährstoffe. Zwei Wochen nach dem Pflanzen sollte organischer Dünger, beispielsweise Königskerzen- oder Hühnermistaufguss, ausgebracht werden.
Verwenden Sie komplexe Mineraldünger mit Stickstoff, Phosphor und Kalium. Stickstoff fördert das Blattwachstum, Phosphor stärkt das Wurzelsystem und Kalium verbessert die allgemeine Pflanzengesundheit. Vermeiden Sie Überdüngung, um eine Nitratanreicherung zu verhindern. - Unkraut jäten und auflockern. Entfernen Sie regelmäßig Unkraut, da es der Pflanze Nährstoffe und Feuchtigkeit entzieht. Lockern Sie die Erde nach dem Gießen auf, um die Belüftung der Wurzeln zu verbessern und die Bildung einer harten Kruste an der Oberfläche zu verhindern. Gehen Sie dabei vorsichtig vor, um die Wurzeln nicht zu beschädigen.
Um große, saftige Blätter zu erhalten, sollten die Sämlinge vereinzelt werden, wobei ausreichend Platz (10–20 cm) zwischen den Pflanzen gelassen werden sollte. Dies verbessert die Luftzirkulation und gewährleistet die Versorgung mit Licht und Nährstoffen. Die vereinzelten Pflanzen sollten jung und zart sein.
Krankheiten und Schädlinge des Salats
Die Pflanze verfügt über ein starkes Immunsystem, kann aber bei unsachgemäßer Pflege anfällig für Insektenbefall und Krankheiten werden, was die Erträge erheblich mindern und die Blattqualität beeinträchtigen kann. Um die Gesundheit zu erhalten, ist es wichtig, Probleme frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
| Krankheit/Schädling | Schilder | Gründe | Behandlung |
| Falscher Mehltau (Peronosporose) | Gelbe Flecken, die später braun werden. Auf der Unterseite bildet sich ein gräulich-weißer Belag. | Überwässerung, unzureichende Belüftung, plötzliche Temperaturschwankungen. | Behandlung mit den Fungiziden Ridomil Gold oder Profit Gold. |
| Grauschimmel | Es bilden sich feuchte, braune Flecken, die mit einem grauen, flauschigen Belag überzogen werden. | Hohe Luftfeuchtigkeit und dichte Bepflanzung. | Befallene Teile entfernen, mit den Fungiziden Fundazol oder Topsin-M besprühen. |
| Weißfäule | Am Stängelansatz bilden sich feuchte Stellen mit einem weißen Belag, und die Pflanzen verwelken schnell. | Überwässerung des Bodens, hohe Temperaturen. | Befallene Pflanzen entfernen, mit Fungiziden behandeln (Hom, Ordan). |
| Fusarium | Vergilbung und Welken führen zum vollständigen Absterben. | Infektion durch Eindringen über das Wurzelsystem. | Desinfektion des Bodens vor der Pflanzung, Behandlung mit den Fungiziden Previkur und Topsin. |
| Blattlaus | Blattkräuselung. Kleine grüne oder schwarze Insekten sind auf der Oberfläche sichtbar. | Sie ernährt sich vom Saft der Sträucher und schwächt diese dadurch. | Verwenden Sie Knoblauchaufguss, Tabakstaub oder Seifenlauge. Bei starkem Befall sind Insektizide wie Aktara und Inta-Vir wirksam. |
| Nacktschnecken | Durchlöcherte Stellen und schleimige Flecken auf der Oberfläche. | Ein feuchtes und schattiges Klima begünstigt die Ausbreitung von Schädlingen. | Fallen (z. B. Bierfallen) um die Beete herum aufstellen und Granulat gegen Schnecken verwenden (Groza). |
| Wollläuse | Weißer, flockiger Belag, Wachstumsverzögerung. | Es ernährt sich vom Pflanzensaft, wodurch die Pflanzen geschwächt werden. | Manuelle Sammlung, Behandlung mit Seifenlösung oder Insektiziden. |
| Verfahren | Effizienz | Anwendungszeitraum |
|---|---|---|
| Knoblauchaufguss | Hohe Wirksamkeit gegen Blattläuse | Bei den ersten Anzeichen von Schäden |
| Tabakstaub | Durchschnittliche Wirksamkeit gegen Blattläuse und Wollläuse | Vor dem Pflanzen und beim Auftreten von Schädlingen |
| Seifenlösung | Niedrige Widerstandsfähigkeit gegen Schnecken | Wenn Schädlinge erscheinen |
Führen Sie vorbeugende Maßnahmen durch:
- Die Kulturpflanze sollte nicht mehrere Jahre hintereinander am selben Standort angebaut werden.
- Entfernen Sie Unkraut und Pflanzenreste, die als Infektionsquelle dienen könnten.
- Sorgen Sie für die richtige Luftfeuchtigkeit und lüften Sie das Gewächshaus oder den Unterstand regelmäßig.
- Nutzen Sie biologische Schutzmethoden – Aufgüsse aus Knoblauch- und Zwiebelschalen.
- Pflanzen Sie abweisende Pflanzen (Minze, Knoblauch) in der Nähe an.
Die Einhaltung dieser Richtlinien trägt dazu bei, das Risiko von Krankheiten und Schädlingsbefall zu minimieren und ein gesundes Wachstum des Salats sowie eine gleichmäßige Ernte zu gewährleisten.
Rezensionen
Der Typhoon-Salat ist eine ausgezeichnete Wahl für alle, die eine zuverlässige und schmackhafte Ernte ohne großen Aufwand wünschen. Er passt problemlos in jede Speisekarte und verleiht Gerichten Frische und Biss. Dank seiner Widerstandsfähigkeit gegenüber widrigen Bedingungen und Krankheiten erfreut sich diese Sorte zunehmender Beliebtheit bei Hobbygärtnern und Landwirten. Mit der richtigen Pflege lässt sich der Ertrag steigern.








