Die Sorte Petra ist ideal für Hobbygärtner: Sie ist pflegeleicht, hat einen hervorragenden Geschmack, ist sehr ertragreich und sieht attraktiv aus. Sie gedeiht sowohl in voller Sonne als auch im Halbschatten. Sie ist eine ausgezeichnete Wahl für Gartenanfänger und erfahrene Gärtner gleichermaßen, die Wert auf Zuverlässigkeit und Qualität legen.
Einführung in die Sorten und Merkmale
Diese Petersilie gehört zur krausen Sorte. Die Sorte Petra ist bekannt dafür, sich nach dem Rückschnitt schnell zu erholen. Sie ist eine mittelfrühe Sorte und bereits nach 85–95 Tagen erntereif.
Weitere charakteristische Merkmale:
- Erntezeitpunkt und Ertrag. Die Ernte kann von den Maifeiertagen bis Ende Oktober erfolgen. Der Ertrag liegt zwischen 1,5 und 3 kg pro Quadratmeter.
- Kälteresistenz. Diese Sorte liefert auch unter schwierigen klimatischen Bedingungen einen stabilen Ertrag. Die Sträucher vertragen Kälteeinbrüche problemlos.
- Geeignete Anbaugebiete. Die Sorte gedeiht gut in den nördlichen, nordwestlichen, zentralen, Wolga-Wjatka-, zentralen Schwarzerde-, Nordkaukasus-, mittleren Wolga-, unteren Wolga-, Ural-, Westsibirischen, Ostsibirischen und Fernöstlichen Regionen.
- Bodenansprüche. Petra-Petersilie bevorzugt nährstoffreiche Böden mit einer tiefgründigen Bodenbearbeitungsschicht sowie leichte, sandige und luftige Lehmböden. Obwohl diese Petersiliensorte keine strengen Wachstumsbedingungen stellt, empfiehlt es sich, für einen optimalen Ertrag die genannten Eigenschaften zu beachten. Idealerweise sollte Petersilie nach Kulturen wie Zwiebeln, Gurken oder Tomaten angebaut werden.
- Ernte. Petersilienblätter können geerntet werden, sobald sie eine Höhe von 12-13 cm erreicht haben.
- ✓ Für optimales Wachstum sollte der pH-Wert des Bodens zwischen 6,0 und 7,0 liegen.
- ✓ Die Tiefe der fruchtbaren Schicht beträgt mindestens 30 cm.
Den Regeln und Methoden zur Erhaltung der Grünflächen gebührt besondere Aufmerksamkeit:
- Im Herbst kann die Pflanze im Kühlschrank oder Keller gelagert werden; Glasgefäße sind geeignet.
- Vor der Lagerung sollten Blattgemüse im Backofen etwas angetrocknet werden, um Fäulnis vorzubeugen; natürliches Trocknen ist aber auch akzeptabel.
- Fein gehackte Petersilie lässt sich hervorragend in Eiswürfelformen einfrieren und ist so lange haltbar. Sie kann lange im Gefrierschrank aufbewahrt werden und die einzelnen Würfel eignen sich ideal für Suppen, warme Gerichte und Smoothies.
- Frische Petersilie behält in Sand ihre Qualität für 2-3 Monate.
Auswahlkriterien
Die Petersiliensorte Petra (Petra Moshrue) wurde 2005 dank der Bemühungen von Experten der Firma Bejo Zaden BV in der Landwirtschaft eingesetzt.
Diese Art ist bekannt für ihre Fähigkeit, auch unter nicht immer idealen Bedingungen konstante Erträge zu liefern.
Externe Daten von Petra-Petersilie
Die Pflanze bildet eine robuste Rosette mit fast senkrecht wachsenden Blättern. Die Blättchen sind von einheitlicher Länge, sattgrün mit gewellten Rändern. Die Blattstiele erreichen eine Länge von 6–6,5 cm und sind von mittlerer Dicke.
Das Gewicht der Blätter eines Strauchs liegt zwischen 40 und 60 g. Die Blätter haben eine weiche Textur und einen angenehmen Duft.
Geschmackseigenschaften und Zweck
Petra-Petersilie zeichnet sich durch ihre feine Textur und ihr reiches Aroma aus. Ihr Geschmack ist ausgewogen und angenehm. Sie findet breite Anwendung in der heimischen Küche: Sie eignet sich hervorragend zum Verfeinern von Salaten, Suppen und Hauptgerichten und ist eine exzellente Garnierung für diverse kulinarische Kreationen, darunter auch Festtagsgerichte.
Landemerkmale
Die Aussaat beginnt im April, wobei die Direktsaat bevorzugt wird, da Jungpflanzen nicht weit verbreitet sind. Um eine kontinuierliche Versorgung mit frischem Grün zu gewährleisten, verwenden viele Gärtner ein System der sequenziellen Aussaat und säen alle fünfzehn Tage neue Samen aus. Dieser Vorgang wird bis Juli fortgesetzt.
- Um die Keimung zu verbessern, sollten die Samen 48 Stunden lang in 40 °C warmem Wasser eingeweicht werden.
- Spülen Sie die Samen unter fließendem Wasser ab, um Keimungshemmer zu entfernen.
- Die Samen unter Vermeidung direkter Sonneneinstrahlung trocknen lassen, bis sie sich in der Luft auflösen.
Manchmal erfolgt die Winterpflanzung im Oktober, in diesem Fall müssen die jungen Triebe jedoch mit Agrartextilien geschützt werden, um möglichen Frost und das Austreiben zu verhindern.
Besonderheiten:
- Petersilie gedeiht sowohl in voller Sonne als auch im Halbschatten. Geeignete Standorte sind ebene oder leicht erhöhte Flächen, auf denen das Grundwasser in einer Tiefe von 100–150 cm fließt.
- Die Vorbereitung der Beete für die Frühjahrspflanzung sollte bereits im Herbst beginnen. Der Boden sollte fruchtbar, locker und pH-neutral sein und eine gut entwickelte Bodenschicht für die Bodenbearbeitung aufweisen. Ideale Bedingungen für Petersilie sind weiche, frische Lehmböden und sandige Lehmböden.
- Vor der Aussaat die Samen eine halbe Stunde in warmem Wasser einweichen und anschließend vorsichtig abtrocknen. Während die Samen trocknen, den Standort vorbereiten:
- Grabe die Erde um;
- Furchen in Abständen von 18-22 cm und einer Tiefe von 10 bis 15 mm ziehen;
- Übergießen Sie die Betten mit heißem Wasser und lassen Sie es einziehen und abkühlen.
- Setzen Sie das Pflanzmaterial in Abständen von 5-7 cm ein. Sie können die Abstände auch enger gestalten, in diesem Fall ist jedoch später ein Ausdünnen der Beete erforderlich.
- Die Samen werden sorgfältig mit trockener Erde bedeckt, und nach 15-20 Tagen kann man mit der Keimung rechnen.
Die Aussaat im Herbst erfordert kein Einweichen. Der Pflanzvorgang bleibt gleich, anschließend sollten die Beete jedoch mit einer Schicht Torf oder anderem organischen Material abgedeckt werden.
Pflegehinweise
Die Pflege von Petra ist nicht schwierig:
- Regelmäßiges Gießen ist notwendig, um die richtige Bodenfeuchtigkeit zu erhalten. Der Wasserbedarf lässt sich am Verlust der Blattelastizität erkennen. Zum Gießen sollte man vorzugsweise sonnenwarmes Wasser verwenden und morgens oder abends gießen.
- Verwenden Sie alle zwei Wochen einen mineralischen Volldünger mit erhöhtem Stickstoffgehalt. Dies ist wichtig für die Gesundheit und das Wachstum der Pflanze.
- Petra benötigt regelmäßiges Jäten, insbesondere in der Anfangsphase, sowie das Auflockern des Substrats, um Staunässe zu vermeiden. Diese Arbeiten sollten nur am Tag nach dem Gießen und nur zwischen den Pflanzenreihen durchgeführt werden.
Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge
Diese Petersiliensorte weist eine gute Resistenz gegen verschiedene, bei dieser Kulturpflanze häufig auftretende Krankheiten auf. In manchen Fällen, wenn die Wachstumsbedingungen unzureichend sind, verliert die Petersilie jedoch ihre Abwehrmechanismen.
Was Ihnen begegnen könnte:
- Wenn sich hellgrüne Flecken auf Petersilienblättern bilden, kann dies auf einen Stickstoffmangel hindeuten. Abhilfe schaffen Komposttee oder stickstoffhaltiger Dünger.
- In der Regenzeit, wenn die Luft schwül ist, ist selbst die robuste Petra nicht vor Mehltau gefeit. Ein weißer Belag auf den Blättern deutet auf Mehltau hin. Mit der Zeit verfärben sich die Pilze, die diese Krankheit verursachen, dunkler. Der Schaden an der Ernte kann irreparabel sein, daher sollten Fungizide bei den ersten Anzeichen eines Mehltau-Befalls eingesetzt werden.
- Braune Flecken auf den Blattadern von Petersilie deuten auf Phoma hin, eine weitere Pilzkrankheit, die zu Wurzelfäule führen kann. Diese Pflanzen sind nicht für ihre Langlebigkeit bekannt und werden selten behandelt.
Positive und negative Eigenschaften
Petra ist eine Sorte der krausen Petersilie, die in der heimischen Küche weit verbreitet ist. Diese Pflanze bietet mehrere Vorteile:
Petra hat keine nennenswerten Nachteile. Die Hauptnachteile, sofern man sie so nennen kann, hängen mit ihrem Aussehen zusammen: Alle Sorten der krausen Petersilie verlieren beim Trocknen ihr Aroma, und ihre Blätter sind etwas gröber als die von gewöhnlichen Sorten.
Rezensionen
Die Krause Petersilie 'Petra' ist recht robust; bei richtiger Pflege und Fruchtfolge wächst sie schnell und problemlos. Ihre reiche Ernte ist vielseitig verwendbar, Gärtner empfehlen jedoch, die Blätter aufgrund ihrer groben Textur etwas vor der vollen Reife zu ernten.










