Kucheryavets-Petersilie ist eine Sorte, die wegen ihres exquisiten, saftigen Grüns angebaut wird. Sie hat nicht nur einen milden Geschmack, sondern besticht auch durch ihre dekorativen Eigenschaften und eignet sich daher ideal zum Garnieren von Speisen und sogar von Gartenbeeten.
Besonderheiten der Entstehung
Die Sorte Kucheryavets wurde von den renommierten russischen Pflanzenzüchtern Sergei Wassiljewitsch Maksimow und Nikolai Nikolajewitsch Klimenko entwickelt. Sie wurde 2005 offiziell anerkannt und für den Anbau zugelassen. Lesen Sie mehr über eine weitere lockige Sorte. HierDie
Merkmale und Beschreibung
Diese Blattpetersilie bildet eine kompakte, mittelgroße Rosette, die eher halbaufrecht wächst. Ihre Blätter sind recht groß, dreieckig, sattgrün und haben einen strukturierten Rand. Der Blattstiel ist mittellang, aber verdickt und von einem zarten Anthocyanin-Ton.
Weitere Sortenmerkmale und -eigenschaften:
- Das Gewicht einer einzelnen Pflanze liegt zwischen 50 und 65 g.
- Das Blattgemüse zeichnet sich durch seine feine Textur und seinen angenehmen Duft aus.
- Sie zeichnet sich durch ihr schnelles und dichtes Wachstum nach dem Rückschnitt aus.
- Sein Geschmack ist ausgezeichnet und sein Aroma stark und intensiv.
- Petersilienblätter Es wird empfohlen, sowohl frische als auch getrocknete Exemplare als Würzmittel und Vitaminquelle zu verwenden. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig.
- Die Sorte Kucheryavets ist mittelfrüh, wobei die Zeitspanne vom Erscheinen der ersten Triebe bis zur technischen Reife 80–90 Tage beträgt. Die Ernte der Salate erfolgt von Anfang Juli bis zum Ende des Sommers.
- Die Produktivität ist beträchtlich und beträgt 2-3 kg pro Quadratmeter.
- Die Pflanze gedeiht sowohl an sonnigen als auch an schattigen Standorten gut.
- Die Sorte Kucheryavets wird in verschiedenen Regionen Russlands angebaut, darunter in den nördlichen, nordwestlichen, zentralen, Wolga-Wjatka-, zentralen Schwarzerde-Regionen, im Nordkaukasus, in der mittleren Wolga, in der unteren Wolga, im Ural, in Westsibirien und Ostsibirien sowie im Fernöstlichen Bezirk.
- Kucheryavets zeichnet sich durch gute Winterhärte aus und gedeiht sowohl im Süden in der Sonne als auch unter kühleren, halbschattigen Bedingungen gut.
- Einmal geschnitten, bleibt das Grünzeug lange frisch.
Anfälligkeit für Krankheiten und Schädlinge
Diese Petersiliensorte weist eine hohe Krankheitsresistenz auf, jedoch lassen sich die Krankheiten nicht vollständig beseitigen. Die häufigsten Probleme:
- Für echten Mehltau Die Blätter werden mit einem weißlichen Belag überzogen, der sich bei feuchter Witterung schnell ausbreitet.
- Cercospora-Blattflecken gekennzeichnet durch das Auftreten gelber Flecken mit dunklen Rändern auf den Blättern, meist als Folge von übermäßiger Feuchtigkeit und dichter Bepflanzung.
- Rost verursacht das Auftreten orange-gelber Flecken, die mit der Zeit dunkler werden.
Zu den Schädlingen, die die Kucheryavets-Sorte schädigen können, gehören:
- Stammnematode – ist ein wurmartiger Parasit, der Stängel und Wurzeln schädigt.
- Karottenfliege – legt Eier, aus denen Larven schlüpfen, die die Blätter zerstören.
- Melonenblattlaus – Sie ernährt sich vom Pflanzensaft, was zum Wachstumsstopp und letztendlich zum Tod der Petersilie führt.
Wie pflanzt und pflegt man?
Petersilie lässt sich entweder aus Samen oder durch Wurzelteilung ziehen. Die Teilung der Wurzeln beginnt man am besten im April, aber wenn gewünscht, kann man damit jederzeit vor Juni beginnen.
- ✓ Die optimale Bodentemperatur für die Aussaat von Kucheryavets-Petersiliensamen sollte nicht unter +5°C liegen.
- ✓ Um Krankheiten vorzubeugen, muss ein Abstand von mindestens 5 cm zwischen den Pflanzen eingehalten werden.
| Verfahren | Landezeit | Saattiefe |
|---|---|---|
| Samen | April-Juni | 5-7 mm |
| Wurzelgemüse | April | Die Wurzelspitze ragt über die Oberfläche hinaus. |
Hochwertige Kucheravtsa-Petersilie wird in lockerem, neutralem oder leicht saurem Boden erzielt. Die Vorbereitung des Pflanzortes erfolgt im Herbst.
- Beseitigung von Unkraut und Ernterückständen der vorherigen Ernte;
- Ausgraben und Hinzufügen von organischem Material.
Im Frühjahr sollten die Beete gegebenenfalls von Schädlingen und Krankheiten desinfiziert und ein Komplex mineralischer Präparate eingebracht werden.
Das Aussaatverfahren ist standardisiert, und bei der Teilung der Wurzelgemüse geht man wie folgt vor:
- Zum Pflanzen kleine Löcher in Reihen im Abstand von 15-20 cm ausheben.
- Setzen Sie die Wurzeln vorsichtig in einem leichten Winkel in die Löcher ein und lassen Sie dabei nicht mehr als 5 cm Abstand zwischen ihnen.
- Anschließend die Pflanzen vorsichtig mit Erde bedecken, sodass die Wurzelspitzen über der Oberfläche bleiben.
Sobald die ersten Blätter erscheinen, gießen Sie die Pflanzen regelmäßig – mehrmals täglich. Danach gießen Sie nach Bedarf, achten Sie aber darauf, dass die Erde nicht austrocknet und kein Wasser staut.
Saatmethode:
- Um Sämlinge aus Samen zu ziehen, kann man eine spezielle Erdmischung in Anzuchtgefäße füllen. Die vorgekeimten Samen, die zwei Tage lang in warmem Wasser (30–35 Grad Celsius) eingeweicht wurden, keimen in diesen Gefäßen.
Dadurch werden schützende ätherische Öle entfernt, die die Keimung behindern können. Das Wasser sollte regelmäßig gewechselt werden. - Alternativ können Sie die Samen mit Wasser vermischen und anschließend in einer dünnen Schicht auf einem Mulltuch verteilen. Um die Feuchtigkeit zu erhalten, besprühen Sie das Mulltuch regelmäßig mit Wasser.
- Nach der Keimung in Anzuchtformen mit vorbereiteter Erde umpflanzen: Kleine Vertiefungen von 5-7 mm in die Erde drücken, die Samen vorsichtig hineinlegen und dann leicht mit Erde bedecken.
- Die Behälter mit den Setzlingen werden auf eine Fensterbank mit Sonnenlicht oder in ein Gewächshaus gestellt.
- Die Sämlinge müssen täglich gegossen werden, damit die Erde nicht austrocknet. Dies kann mit einer Tropfspritze oder einem Sprühgerät erfolgen.
- Anfang Mai können Kucheryavets bereits im Freiland gepflanzt werden, wobei ein Abstand von mindestens 20-23 cm zwischen den Reihen und 8-12 cm zwischen den Pflanzen einzuhalten ist.
Pflegehinweise:
- Vergessen Sie nicht, Unkraut zu jäten, damit die Petersilie nicht wuchert. Jäten hilft außerdem, den Boden zu belüften und so die Wurzeln besser mit Luft zu versorgen.
- Die Bewässerung richtet sich nach dem Anbauzweck: Beim Trocknen von Petersilie kann sie seltener gegossen werden, was zu einem intensiveren Aroma führt, aber die Stängel rau machen kann. Für den Frischverzehr ist häufigeres Gießen erforderlich.
Positive und negative Eigenschaften
Wichtigste Vorteile:
Gärtner und Landwirte stellten keine nennenswerten Mängel fest.
Rezensionen
Die Kucheryavets-Blattpetersilie zeichnet sich durch ihren milden Geschmack und ihre zarte Blattstruktur, ihren einfachen Anbau und ihre Fähigkeit, sowohl in voller Sonne als auch im Schatten zu gedeihen, aus. Ihre vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten machen sie ideal zum Trocknen und Einfrieren und daher besonders bei Gärtnern und Selbstversorgern beliebt.




