Die Suzuka-Sonnenblume hat sich bei russischen Landwirten einen Namen gemacht. Diese Sorte zeichnet sich durch einzigartige Eigenschaften aus, die sie für den kommerziellen Anbau und die Ölproduktion attraktiv machen. Sorgfältige Pflanzung und optimale Anbaumethoden wirken sich direkt auf den Ertrag aus.
Beschreibung der Suzuka-Sonnenblumenhybride
Die Suzuka-Sonnenblume wurde 2015 vom Schweizer Unternehmen Syngenta entwickelt. 2019 wurde sie in das staatliche Sortenregister aufgenommen und darf somit in Russland angebaut werden.
Die Pflanze erreicht eine Höhe von 1,6–1,8 m. Durch ihren unverzweigten Wuchs ist sie leicht zu handhaben und zu ernten. Die Blätter sind grün, die Blüten orange-gelb.
Eigenschaften
Die Kulturpflanze ist hinsichtlich des Aussaatzeitpunkts flexibel und ermöglicht somit eine flexible Pflanzung. Sie liefert auch auf nährstoffarmen Böden beständige Erträge und eignet sich daher für verschiedene Bodentypen.
Weitere charakteristische Merkmale:
- Sie passt sich leicht an den Anbau unter trockenen Bedingungen an, was einen erfolgreichen Anbau auch in Regionen mit geringen Niederschlägen ermöglicht.
- Geeignet für den Anbau in den Regionen Zentral-Schwarzerde und Mittlere Wolga.
- Anfällig für Weißfäule.
- Mäßig anfällig für Rost und Phomopsis.
- Wird selten von Sommerwurz befallen.
- Resistent gegen Falschen Mehltau.
Empfehlungen für den Anbau
Sonnenblumen bevorzugen gut durchlässige, fruchtbare Böden, gedeihen aber auch auf nährstoffarmen Böden zuverlässig. Klassische, minimalinvasive oder pfluglose Anbaumethoden werden empfohlen, darunter Tiefpflügen zur Verbesserung der Bodenstruktur und Unkrautbekämpfung.
- ✓ Für einen maximalen Ertrag sollte der optimale pH-Wert des Bodens im Bereich von 6,0-7,5 liegen.
- ✓ Ein Humusgehalt von mindestens 2% gewährleistet die notwendige Nährstoffversorgung der Pflanzen.
Befolgen Sie die Empfehlungen:
- Säen Sie die Samen im Frühjahr aus, wenn sich der Boden auf +8-10°C erwärmt hat.
- Vermeiden Sie dichte Bepflanzung. Die empfohlene Pflanzdichte beträgt etwa 50.000 bis 55.000 Pflanzen pro Hektar.
- Die Samen werden in einer Tiefe von 5-6 cm in gut angefeuchtete Erde gesät.
Pflanzenpflege:
- Bewässerung. Trotz ihrer Trockenheitstoleranz benötigt diese Sorte während der Keimungs- und Blütephase mäßige Feuchtigkeit. In Trockenperioden ist zusätzliche Bewässerung notwendig, um das Wachstum und die Entwicklung der Pflanze zu gewährleisten.
- Topping. Die Pflanze benötigt Stickstoff-, Phosphor- und Kaliumdünger. Düngen Sie vor der Aussaat und während der aktiven Wachstumsphase.
- Unkraut jäten. Regelmäßiges Jäten hilft, Unkraut zu beseitigen, das mit Sonnenblumen um Nährstoffe und Wasser konkurrieren kann.
- Schutz vor Krankheiten und Schädlingen. Die Kulturpflanze ist anfällig für Weißfäule und Rost, daher sind vorbeugende Fungizidbehandlungen wichtig. Kontrollieren Sie die Pflanzen regelmäßig auf Krankheiten. Wenden Sie bei Bedarf Insektizide zur Schädlingsbekämpfung an.
Vor- und Nachteile
Rezensionen von Gärtnern und Landwirten
Die Suzuka-Sonnenblume bietet zahlreiche Vorteile und ist daher eine gute Wahl für Landwirte in ganz Russland. Sie eignet sich hervorragend für Junglandwirte, da sie nur wenig Pflege benötigt. Die richtige Pflege ist der Schlüssel zu einer reichen Ernte.


