Rafinad-Erbsen sind eine relativ neue Zuckererbsensorte des renommierten Unternehmens Gavrish. Sie sind ertragreich und einfach anzubauen, schmecken frisch hervorragend und eignen sich für alle Verarbeitungsarten.
Entstehungsgeschichte und Anbaugebiete
Die Erbsensorte Rafinad wurde von der Gavrish-Zuchtfirma, einem renommierten russischen Unternehmen, entwickelt. Zu ihren Autoren zählen S. F. Gavrish, V. V. Morev, E. V. Amcheslavskaya und O. A. Volok. Die Sorte wurde 2013 offiziell in das gesamtrussische Sortenregister aufgenommen.
Beschreibung von raffinierten Erbsen
Die Rafinad-Erbse wächst recht hoch, ihre Stängel erreichen eine Länge von 65–85 cm. Die Blätter sind mittelgroß bis groß, hellgrün und mit einer Wachsschicht überzogen. Die Nebenblätter sind mittelgroß, weisen eine mittlere Fleckendichte auf und sind, wie die Blätter, ebenfalls mit einer Wachsschicht bedeckt.
Die Blüten der Rafinad-Erbse sind groß und rötlich-violett. Die erste Bohne (Hülse) befindet sich in einer Höhe von 30–35 cm über dem Boden.
Beschreibung der Kapseln:
- Form – leicht gebogen, die Spitze variiert von spitz bis stumpf;
- Länge - bis zu 7,5-9 cm;
- Farbe (im Stadium der technischen Reife) - hellgrün;
- Pergamentschicht - fehlt;
- Die Haut ist dicht;
- Die Anzahl der Samen in einer Schote beträgt 7 bis 9 Stück;
- Das durchschnittliche Gewicht einer Erbse beträgt 8-9 g.
Geschmack und Zweck
Die Rafinad-Erbsensorte ist besonders zuckerhaltig, daher überrascht ihr hervorragender Geschmack nicht. Sie kann frisch verzehrt, zum Kochen verwendet, eingemacht oder eingefroren werden. Es empfiehlt sich, Erbsen vor der vollen Reife zu verwenden, solange sie noch zart und besonders schmackhaft sind.
Reifezeit und Ertrag
Raffinierte Erbsen sind eine mittelfrühe Sorte. Die Zeit von der Keimung bis zur Reife beträgt 48 bis 62 Tage. Der durchschnittliche Ertrag bei technischer Reife liegt bei 1,1 kg pro Quadratmeter. Der minimale/maximale Ertrag beträgt 0,8/1,5 kg pro Quadratmeter. Das Tausendkorngewicht liegt bei 320–340 g.
Für und Wider
Veredelte Erbsen haben viele Vorteile, aber auch einige Nachteile. Jeder Gärtner muss selbst entscheiden, ob die Vorteile die Nachteile überwiegen.
Anpflanzung von veredelten Erbsen
Für den Anbau von guten, schmackhaften und saftigen Erbsen ist die richtige Pflanztechnik entscheidend. Sie beeinflusst Ertrag und Geschmack der Ernte.
- ✓ Für optimales Erbsenwachstum sollte der pH-Wert des Bodens zwischen 6,0 und 7,5 liegen.
- ✓ Der Boden muss gut durchlässig sein, um Staunässe und Wurzelfäule zu vermeiden.
Landeeigenschaften:
- Die Aussaat erfolgt im April/Mai;
- Pflanztiefe: 4-6 cm;
- Pflanzmuster - 30x15 cm.
Es wird empfohlen, Rafinad-Erbsen in fruchtbarem Boden nach Gemüsesorten anzubauen, die viel organischen und mineralischen Dünger benötigen. Wählen Sie einen sonnigen Standort mit niedrigem Grundwasserspiegel. Lockern Sie den Boden vor dem Pflanzen auf.
Erbsenpflege
Für eine gute Ernte und große Hülsen benötigen Rafinad-Erbsen sorgfältige Pflege. Die Pflanze selbst ist anspruchslos, und auch diese Sorte benötigt wenig Aufmerksamkeit; gängige Anbaumethoden genügen.
So pflegen Sie Erbsen:
- Erbsenbeete werden regelmäßig, im Durchschnitt ein- bis zweimal pro Woche, bewässert. Am besten gießt man morgens und abends. Bei heißem Wetter sollte man Erbsen nicht gießen, da Spritzwasser auf den Blättern Sonnenbrand verursachen kann. In Trockenperioden sollte man häufiger gießen, bei Regenwetter hingegen gar nicht.
- Erbsen benötigen Phosphor und Kalium für eine üppige Blüte und hohe Erträge. Phosphordünger ist bis zur Reife der Hülsen erforderlich. Die Pflanzen benötigen außerdem Stickstoff, beispielsweise in Form von Harnstoff. Stickstoff-Phosphor-Dünger gewährleisten Wachstum und Ertrag.
- Im Anfangsstadium, wenn die Pflanzen noch klein sind, werden die Beete sorgfältig aufgelockert und gleichzeitig Unkraut entfernt, da dieses sehr schnell wächst und die jungen Erbsen ersticken kann.
- Die Rafinad-Sorte kann prinzipiell ohne Stütze wachsen, dies wirkt sich jedoch negativ auf den Ertrag aus. Es wird empfohlen, die Pflanzen an bereits installierten Stützen zu befestigen.
Krankheiten und Schädlinge
Raffinierte Erbsen haben ein recht starkes Immunsystem, aber um Krankheiten und Schädlingen vorzubeugen, werden ihre Samen vor der Aussaat in einer Kaliumpermanganatlösung eingeweicht (diese kann durch 1%iges Wasserstoffperoxid im Verhältnis 1 Teelöffel pro 1 Liter Wasser ersetzt werden).
Unter ungünstigen Wachstumsbedingungen und aufgrund mangelhafter Anbaumethoden können Erbsen anfällig für Mehltau, Rost und Grauschimmel werden. Zur Bekämpfung dieser Schädlinge eignen sich Fitosporin-M, Bordeauxbrühe und andere Fungizide.
| Verfahren | Effizienz | Aktivitätszeitraum |
|---|---|---|
| Insektizide | Hoch | Während der gesamten Saison |
| Kräuteraufgüsse | Durchschnitt | Regelmäßige Nutzung erforderlich |
Die größten Bedrohungen für Erbsen stellen die Erbsenmotte, die Bohnenmotte und der Kartoffelkäfer dar. Um Insektenbefall vorzubeugen, werden Erbsen mit Insektiziden und Kräuteraufgüssen wie beispielsweise Aufgüssen aus Zwiebelschalen, Schöllkraut, Wermut, Tabak, Knoblauch und Rainfarn besprüht.
Ernte
Die Schoten der Rafinada-Pflanze werden im Juli und August geerntet. Zum Verzehr werden sie gepflückt, wenn die Schalen grün und die Schoten groß und voll ausgebildet sind. Zum Kochen – für Brei und Suppen sowie zur Saatgutgewinnung – werden sie geerntet, sobald die unteren zwei bis drei Schoten der Pflanze braun werden.
Die Ernte erfolgt bei trockenem Wetter, vorzugsweise früh morgens. Die Hülsen werden alle zwei bis drei Tage geerntet. Anschließend werden sie getrocknet. Die getrockneten Erbsen werden geschält, erneut getrocknet, in Gläser gefüllt und mit Plastikdeckeln verschlossen.
Rezensionen
Die Rafinad-Erbse ist eine vielversprechende Zuckererbsensorte, die Liebhaber süßer, junger Erbsen begeistern wird. Bei richtiger Pflege liefert diese Sorte hervorragende Erträge; sie ist vielseitig und für jeden Anlass geeignet.







