Der Zapekanka-Kürbis ist eine relativ neue Sorte, die hohe Erträge, schmackhaftes Fruchtfleisch und einfache Pflege vereint. Er besticht durch seine großen Früchte, die sich ideal zum Kochen und Weiterverarbeiten eignen. Wichtig ist, die Wachstumsbedingungen genau zu beachten und einfache Anbautechniken anzuwenden.
Urheber der Sorte
Die großfrüchtige Sorte wurde von V. G. Kachainik, M. N. Gulkin, S. V. Matyunina und O. A. Karmanova von der Agrofirma Aelita LLC entwickelt. Sie wurde 2018 für die Verwendung zugelassen.
Beschreibung des Auflaufs
Aufgrund ihrer hervorragenden Sorteneigenschaften erfreut sie sich großer Beliebtheit bei russischen Gärtnern. Die Pflanze eignet sich ideal für den Anbau in verschiedenen Klimazonen und zeichnet sich durch ihren exzellenten Geschmack aus. Viele Gärtner schätzen sie wegen ihrer zuverlässigen Erträge.

Anlage
Der Kürbis ist eine Kletterpflanze. Die Sträucher wachsen mittelstark bis stark und ihre Triebe sind mit großen, dunkelgrünen Blättern bedeckt. Diese sind leicht eingeschnitten und haben mittellange Blattstiele.
Obst
Der Kürbis hat eine gewölbte Unterseite und Oberseite. Jeder Kürbis wiegt zwischen 2,5 und 3,9 kg. Die Schale ist hellgraugrün, mitteldick und runzelig. Auf der Oberfläche befinden sich dunkelgrüne Flecken. Die Früchte sind segmentiert.
Merkmale der Sorte
Diese Sorte zeichnet sich durch ihre gute Widerstandsfähigkeit gegenüber widrigen Bedingungen aus und eignet sich für den Anbau in verschiedenen Klimazonen. Zu den wichtigsten Merkmalen dieser Sorte gehören:
- Reifung. Die Früchte reifen 85 bis 100 Tage nach der Pflanzung, sodass die Ernte im Spätsommer oder Frühherbst möglich ist.
- Produktivität. Bei richtiger Pflege kann ein Strauch bis zu 10-12 Früchte hervorbringen, deren Gesamtgewicht zwischen 25 und 30 kg variiert.
- Sortenstabilität. Es besitzt ein starkes Immunsystem und ist daher selten anfällig für häufige Krankheiten und Insektenangriffe.
Zweck und Geschmack
Dieses Gemüse eignet sich hervorragend für verschiedene Zubereitungsarten und zum Kochen zu Hause. Sein orangefarbenes Fruchtfleisch ist mittelfest, saftig und stärkehaltig. Der Geschmack ist ausgezeichnet.
Zunehmende Nuancen
Kürbis ist eine wärmeliebende Pflanze, die einen sonnigen Standort und fruchtbaren, gut durchlässigen Boden benötigt. Für einen erfolgreichen Anbau ist es wichtig, den Standort ordnungsgemäß vorzubereiten und alle landwirtschaftlichen Anforderungen zu beachten.
- ✓ Der optimale pH-Wert des Bodens sollte für eine maximale Nährstoffaufnahme zwischen 6,0 und 6,8 liegen.
- ✓ Der Boden sollte einen hohen Anteil an organischer Substanz (mindestens 4 %) enthalten, um eine gute Struktur und Wasserspeicherung zu gewährleisten.
Befolgen Sie diese Empfehlungen:
- Auswahl eines Standorts und Vorbereitung des Bodens. Die Pflanze gedeiht am besten an hellen, windgeschützten Standorten. Der Boden sollte leicht, fruchtbar und gut durchlässig sein. Vor dem Pflanzen sollte der Boden aufgelockert und mit organischem Dünger wie Kompost oder Humus angereichert werden.
- Samen pflanzen. Setzen Sie die Sämlinge ins Freiland, sobald der Boden 15–18 °C erreicht hat, üblicherweise Ende Mai oder Anfang Juni. Säen Sie die Samen in einem Abstand von 1 x 1,5 m in einer Tiefe von 4–5 cm aus, damit die Pflanzen ausreichend Platz zum Wachsen haben.
Für eine frühe Ernte verwendet man Setzlinge, die man in Torftöpfen vorzieht und dann ins Freiland verpflanzt. - Abhärtung der Pflanzen. Wenn Sie Setzlinge pflanzen möchten, sollten Sie diese vorher abhärten. Stellen Sie die Pflanzen dazu einige Tage vor dem Auspflanzen ins Freie und verlängern Sie die Zeit im Freien allmählich.
Die richtige Pflege ist der Schlüssel zu einer guten Kürbisernte. Dazu gehören eine Reihe von landwirtschaftlichen Praktiken:
- Bewässerung. Gießen Sie die Sträucher regelmäßig, besonders während des Wachstums und der Fruchtbildung. Achten Sie darauf, dass kein Wasser auf die Blätter tropft. Gießen Sie direkt an den Wurzeln mit warmem, abgestandenem Wasser. Führen Sie diese Bewässerung morgens oder abends durch.
- Topping. Um das Wachstum anzuregen und die Erträge zu steigern, sollten Pflanzen mit organischen und mineralischen Verbindungen gedüngt werden.
Die erste Düngung sollte 2-3 Wochen nach der Pflanzung mit Stickstoffdüngern erfolgen; für das weitere Wachstum sollten komplexe Mineraldünger mit Phosphor und Kalium verwendet werden. - Verdünnung. Da der Kürbis eine Kletterpflanze ist, sollten Sie regelmäßig überschüssige Triebe und schwache Pflanzen entfernen und nur die kräftigsten Exemplare stehen lassen.
Krankheiten und Schädlinge
Auflaufpflanzen sind anfällig für verschiedene Krankheiten und Schädlinge. Werden sie nicht richtig gepflegt, können verschiedene Probleme auftreten:
- Echter Mehltau. Auf der Blattoberseite bildet sich ein weißer, pudriger Belag, der sich anschließend zu braunen Flecken entwickelt. Diese Flecken trocknen aus und sterben ab.
Behandeln Sie die Pflanzen mit Fungiziden wie Topaz, Fundazol oder Mikosan. Auch Hausmittel wie Knoblauchaufguss oder Molke sind wirksam. Entfernen Sie befallene Blätter und sorgen Sie für gute Belüftung der Pflanzen. - Fusarium-Welke (Fusarium-Welke). Die Blätter vergilben, welken und trocknen aus. Die Früchte können Flecken bekommen und sich schlecht entwickeln. Verwenden Sie Fungizide wie Previkur oder Strobi. Betreiben Sie Fruchtwechsel. Behandeln Sie das Saatgut vorbeugend.
- Peronosporose (Falscher Mehltau). Auf der Blattoberseite bilden sich gelbe Flecken, auf der Blattunterseite entwickelt sich ein weißer Belag. Die Blätter verfärben sich anschließend braun und welken. Fungizide wie Skor und Ridomil Gold können helfen, diese Krankheit zu bekämpfen. Befallenes Laub sollte regelmäßig entfernt werden.
- Spinnmilbe. Auf den Blättern bilden sich kleine gelbe Flecken mit einem feinen Gespinst auf der Unterseite. Sie trocknen aus und fallen ab. Besprühen Sie die Pflanze mit Akariziden wie Fitoverm oder Actellic. Entfernen Sie regelmäßig beschädigte Pflanzenteile. Verwenden Sie Hausmittel wie Knoblauch- oder Tabakpulveraufguss.
- Blattlaus. Es handelt sich um kleine Insekten, die sich an den Triebspitzen junger Pflanzen und auf den Blattunterseiten versammeln und den Pflanzensaft saugen. Dies führt zu Verformungen und Ertragsminderungen. Eine Behandlung mit Insektiziden wie Aktara oder Confidor kann helfen. Auch Hausmittel wie Seifenlauge oder Tabakpulveraufguss sind wirksam.
- Elefantenschimmel (Sclerotinia). Weiße oder graue Flecken an Blättern und Stängeln können sich mit der Zeit zu Fäulnisstellen entwickeln. Früchte können einen weißen Belag bekommen und verfaulen. Befallene Pflanzenteile entfernen und mit Topaz- oder HOM-Fungiziden behandeln. Regelmäßig gießen und Staunässe vermeiden.
| Fungizid | Gültigkeitsdauer (Tage) | Effizienz (%) |
|---|---|---|
| Topas | 14 | 90 |
| Fundazol | 10 | 85 |
| Mikosan | 7 | 75 |
Ernte und Lagerung
Ernten Sie den Kürbis, wenn er vollreif ist: Die Schale ist fest und die Farbe tief orange. Das Gemüse sollte sich fest anfühlen und trockene Stiele haben. Wichtig ist, dass es unbeschädigt ist und keine Anzeichen von Fäulnis aufweist.
Befolgen Sie diese Empfehlungen:
- Bei trockenem Wetter ernten, indem man die Früchte vorsichtig mit einem scharfen Messer oder einer Gartenschere abschneidet und dabei 5-7 cm Stiel stehen lässt.
- Verwenden Sie zunächst Exemplare, die Beschädigungen aufweisen oder noch nicht vollständig ausgereift sind, da diese nicht lange gelagert werden können.
- Die Lagertemperaturen für geerntete Früchte sollten zwischen 10 und 15 °C liegen. Zu hohe Temperaturen beschleunigen den Alterungsprozess, während zu niedrige Temperaturen Schäden verursachen können.
- Stellen Sie den Kürbis an einen trockenen, gut belüfteten Ort. Dies kann ein Keller, eine trockene Speisekammer oder ein Dachboden sein.
- Lagern Sie Ihr Obst und Gemüse in Regalen oder Körben, damit die Luft zirkulieren kann und die einzelnen Stücke sich nicht berühren. So verhindern Sie Fäulnis, falls ein Gemüse verdirbt.
- Gemüse bleibt bis zu sechs Monate frisch, wenn es richtig geerntet wird und die Schale unbeschädigt ist. Achten Sie auf den Zustand des Obstes und kontrollieren Sie es regelmäßig auf Anzeichen von Verderb.
Kürbisauflauf findet Verwendung in einer Vielzahl von Gerichten, darunter Suppen, Pürees und anderen kulinarischen Kreationen. Er eignet sich auch zum Einkochen.
Rezensionen
Der Zapekanka-Kürbis ist eine ausgezeichnete Wahl für jeden Gärtner, der eine Sorte mit guter Krankheitsresistenz, hohem Ertrag und hervorragendem Geschmack sucht. Gemüsegärtner können damit sowohl im Freiland als auch im Gewächshaus hervorragende Ergebnisse erzielen. Mit einfachen Anbaumethoden lässt sich eine reiche Ernte einfahren.


