Der Trompetenkürbis ist ein Butternusskürbis mit ungewöhnlich geformten Früchten. Sie sind lang und gebogen und erinnern an das gleichnamige Musikinstrument. Diese außergewöhnliche Sorte ist nicht nur optisch ansprechend, sondern besticht auch durch ihren wunderbaren Geschmack und ihr Aroma, hervorragende Eigenschaften und ist vor allem selbst für Gartenneulinge leicht anzubauen.
Beschreibung der Sorte
Der Trombone-Kürbis besitzt eine kräftige Ranke mit großen, leicht behaarten, rundlichen Blättern in typischer grüner Farbe. Die Blüten sind groß, röhrenförmig und leuchtend gelb. Jede Pflanze trägt zwei Arten von Blüten – männliche und weibliche. Die Rinde und das Fruchtfleisch sind fest. Der Samensack ist klein und enthält nur wenige Samen.
Kurzbeschreibung der Früchte:
- Rindenfarbe: orange.
- Zellstofffarbe: leuchtend orange
- Bilden: Die Früchte sind zylindrisch, lang und stark gebogen.
- Gewicht: 6-8 kg.
Die Geschichte des Posaunenkürbisses
Die Sorte „Trombone“ ist eine im Ausland gezüchtete Butternusskürbissorte. Sie wurde von italienischen Züchtern entwickelt und zählt in Italien zu den beliebtesten Sorten. Anbaujahr: 2023.
Der Geschmack von Früchten und ihr Zweck
Trombone-Kürbisse haben einen süßen Geschmack, der etwas an Melone und Zucchini erinnert. Das Fruchtfleisch ist fest und saftig und duftet honigartig.
Sie enthält mehr Wasser als die meisten anderen Sorten. Dadurch eignet sie sich hervorragend für Pfannkuchen, Kartoffelpüree und zum Dämpfen. Zum Backen ist die Posaunenkürbis-Sorte jedoch zu weich.
Wie für Butternusskürbisse typisch, sind die Kerne des Trombone-Kürbisses in einem abgerundeten Bereich konzentriert. Dadurch lässt er sich leichter schneiden und zubereiten. Diese vielseitige Sorte eignet sich für alle Arten der Weiterverarbeitung, zum Entsaften und für eine breite Palette an Gerichten – von Puddings über kandierte Früchte bis hin zu Kuchen und Torten.
Eigenschaften
Die Kürbissorte Trombone ist sehr ertragreich. Unter günstigen Bedingungen können 10–15 große Früchte pro Stängel geerntet werden. Der Ertrag, bezogen auf die Fläche, beträgt etwa 10 kg. Der Trombone-Kürbis gehört zu den mittelfrühen Sorten und benötigt von der Keimung bis zur Fruchtreife 110 Tage.
Für und Wider
Die Sorte „Trombone“ bietet genügend Vorteile, um Kürbisliebhaber und Liebhaber ungewöhnlicher Sorten zu begeistern. Bevor Sie mit dem Anbau dieser außergewöhnlichen Früchte beginnen, ist es ratsam, sich mit allen Vor- und Nachteilen des „Trombone“-Kürbisses vertraut zu machen.
Landemerkmale
Der Anbau von Kürbissen ist für Hobbygärtner in der Regel relativ unkompliziert. Die Wahl des richtigen Standorts und des richtigen Pflanzzeitpunkts hat jedoch einen erheblichen Einfluss auf Wachstum und Fruchtentwicklung.
Wie bereitet man Saatgut für die Aussaat vor?
Vor der Aussaat müssen die Samen ordnungsgemäß vorbereitet werden, um eine optimale Keimung und Gesundheit der zukünftigen Pflanzen zu gewährleisten.
Folgende Aktivitäten werden empfohlen:
- Kalibrierung. Dabei werden große Samen ausgewählt. Kleine Samen werden aussortiert oder separat ausgesät.
- Überprüfung auf Keimung. Experimentell wurden mehrere Samen zum Keimen gebracht, indem man sie in eine feuchte Serviette legte.
- Sich warm laufen. Verteilen Sie die Samen auf einem Backblech und backen Sie sie im vorgeheizten Ofen bei 50–55 °C für 3–4 Stunden. Erhöhen Sie die Temperatur allmählich und rühren Sie die Samen dabei mehrmals um.
- Wachstumsstimulation. Die Samen werden in Kaliumhumat, Natriumhumat oder andere flüssige Düngemittel eingelegt.
- Härten. Die Samen werden zunächst bei 20 °C eingeweicht. Sobald sie gequollen sind, werden sie für einige Tage in den Kühlschrank gestellt. Es ist wichtig, dass die Samen während des Aushärtungsprozesses nicht keimen.
- ✓ Die Wassertemperatur zum Einweichen der Samen sollte für eine optimale Quellung nicht unter +25 °C liegen.
- ✓ Die Konzentration der Wachstumsstimulatorlösung sollte 0,01% betragen, um Saatgutverbrennungen zu vermeiden.
Auswahl eines Standorts
Wählen Sie für Kürbisse einen warmen, sonnigen Standort. Dieser sollte frei von Schatten sein, da dieser das Wachstum und die Entwicklung der Früchte stark beeinträchtigt. Staunässe ist für Kürbisse nicht empfehlenswert; ein Hügel oder Hang ist ideal.
Als beste Vorfrüchte für Kürbisse eignen sich Kartoffeln, Rote Bete, Zwiebeln, Kohl und Hülsenfrüchte. Die Sorte „Trombone“ sollte nicht nach Gurken, Zucchini und Auberginen gepflanzt werden, da diese Pflanzen anfällig für dieselben Krankheitserreger und Schädlinge sind wie Kürbisse.
Betten vorbereiten
Diese Sorte bevorzugt nährstoffreiche und gut durchlässige Böden. Im Herbst sollte sie mit organischem Material wie Kompost oder Mist gedüngt werden. Die besten Erträge erzielt sie auf Schwarzerde und lehmigen Böden. Der Boden sollte einen pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5 aufweisen.
Merkmale der Bettenvorbereitung:
- Im Herbst wird die Fläche von Unkraut befreit und mit 10 kg Dünger pro Quadratmeter gedüngt. Zusätzlich werden Kaliumchlorid (30 g) und Superphosphat (60 g) ausgebracht. Die Düngung erfolgt beim Umgraben. Torf und grober Sand werden beigemischt, um den Boden aufzulockern. Saure Böden werden mit gelöschtem Kalk entsäuert.
- Im Frühjahr wird dem Boden Ammoniumnitrat zugesetzt (15-20 g pro 1 m²).
- Zur Verbesserung der Bodenqualität wird außerdem empfohlen, im Herbst Gründüngung auszusäen und den Boden anschließend im Herbst erneut umzugraben.
- Zwei Wochen vor dem Pflanzen 5 kg Kompost pro Quadratmeter hinzufügen.
- Einen Monat nach der Keimung mit einer Königskerzenlösung (1:10) düngen.
- Während der Blütezeit Asche hinzufügen (200 g pro Pflanze).
Einpflanzen in den Boden
In südlichen Regionen werden Kürbisse, darunter auch die Sorte Trombone, durch Direktsaat angebaut. In kühleren Klimazonen werden häufig Jungpflanzen verwendet, da diese eine frühe Ernte ermöglichen.
Landeeigenschaften:
- Kürbissetzlinge werden je nach Witterungsbedingungen etwa im April ausgesät. Sobald keine Frostgefahr mehr besteht und Luft und Boden die für den Anbau empfohlenen Temperaturen erreicht haben, werden die Setzlinge im Mai/Juni ins Freiland gepflanzt.
- Es wird empfohlen, kochendes Wasser über den Boden in dem Bereich zu gießen, der für die Bepflanzung vorbereitet wird, um ihn zu desinfizieren.
- Graben Sie zum Anpflanzen Löcher mit den Maßen 70 x 100 cm oder 80 x 80 cm. Legen Sie mehrere Samen in jedes Loch, um die Keimung zu gewährleisten. Die Löcher können in einer geraden Linie oder versetzt angeordnet werden.
- Die empfohlene Saattiefe beträgt 4–5 cm. Je schwerer der Boden, desto geringer die Saattiefe. Bis zum Auflaufen der Sämlinge empfiehlt es sich, die Saatbeete mit Plastikfolie abzudecken.
Kürbissetzlinge werden nach gängigen Methoden gepflanzt. Am besten geschieht dies abends nach 18 Uhr, um die jungen Pflanzen vor der prallen Sonne zu schützen.
Besonderheiten beim Anpflanzen von Kürbissetzlingen:
- Füllen Sie den Boden der Löcher mit einer Mischung aus Kompost und Holzasche bis zu einer Tiefe von 5-6 cm. Geben Sie anschließend 2-3 Liter warmes, abgestandenes Wasser hinzu.
- Die Kürbissetzlinge werden vorsichtig in die Pflanzlöcher umgesetzt, wobei darauf geachtet wird, die Wurzeln nicht zu beschädigen. Die Pflanzen werden senkrecht aufgestellt, die Wurzeln mit Erde bedeckt, diese angedrückt und anschließend erneut gegossen.
- Die ersten zwei Wochen werden die gepflanzten Kürbissetzlinge mit über Bögen gespannter Plastikfolie abgedeckt. Dies schützt die Pflanzen tagsüber vor der Sonne und nachts vor der Kälte.
Pflegehinweise
Der Trombone-Kürbis benötigt die übliche Pflege, die regelmäßiges Gießen sowie Düngen, Auflockern des Bodens und die Pflege der Pflanzengesundheit umfasst.
Bewässerung
Die Posaunensorte benötigt regelmäßige Bewässerung; der Boden darf nicht austrocknen. Für Jungpflanzen werden 2 Liter Wasser pro Strauch empfohlen. Während der Blütezeit benötigt man 6 Liter Wasser pro Strauch, während der Fruchtbildung 12 Liter. Zum Gießen sollte ausschließlich warmes Wasser verwendet werden.
Die durchschnittliche Bewässerungshäufigkeit beträgt einmal alle 7–10 Tage. Einen Monat vor der Ernte sollte die Bewässerung eingestellt werden, da die Früchte sonst während der Lagerung Staunässe entwickeln und faulen. Um die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten und Staunässe zu vermeiden, können Sägemehl, Torf, Heu oder Sand in die Beete eingearbeitet werden.
Lockerung
Der Trombone-Kürbis muss regelmäßig aufgelockert werden. Im Durchschnitt geschieht dies einmal pro Woche. Es empfiehlt sich außerdem, die Erde nach jedem Gießen aufzulockern, damit die Wurzeln ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden und Unkraut entfernt werden kann. Lockern Sie die Erde bis zu einer Tiefe von 5–8 cm auf.
Topdressing
Kürbisse sollten zwei Wochen nach dem Pflanzen gedüngt werden. Hierfür eignet sich ein verdünnter Mistaufguss. Anschließend empfiehlt es sich, die Kürbisbeete alle zwei Wochen mit einem Kräuteraufguss zu gießen. Die Nährlösung wird 5 cm vom Stamm entfernt eingegossen, und die Kürbisse werden am folgenden Tag gegossen.
Sobald sich die Fruchtknoten gebildet haben, werden Mineraldünger ausgebracht. Kürbisse können beispielsweise mit Monokaliumphosphat (10 g pro 10 Liter Wasser) gedüngt werden. Bei Nährstoffmangel können Harnstoff und Kaliumchlorid (jeweils 20 g pro 10 Liter Wasser) zugegeben werden.
Formgebung und Strumpfband
Posaunenkürbisse benötigen eine stabile Stütze, um zu wachsen und zu gedeihen. Zäune und Rankgitter eignen sich ideal, um die Pflanze zu stützen.
Es wird empfohlen, Seitentriebe umgehend zu entfernen, da sie Nährstoffe entziehen und grüne Masse bilden, was das Fruchtwachstum beeinträchtigt. Mit dem Entfernen der Seitentriebe beginnt man, sobald die Pflanze 5–6 Früchte gebildet hat.
Krankheiten und Schädlinge
Unter ungünstigen Bedingungen kann diese Sorte von Mehltau befallen werden. Vorbeugend empfiehlt sich das Besprühen der Sträucher mit Soda. Dies sollte nach anhaltendem Regen erfolgen. Ist die Pflanze befallen, werden die betroffenen Blätter entfernt, und gegebenenfalls muss die gesamte Pflanze vernichtet werden. Die verbleibenden Sträucher werden mit Bordeauxbrühe behandelt.
| Verfahren | Effizienz | Gültigkeitsdauer |
|---|---|---|
| Aktara | 90-95% | 14 Tage |
| Pfefferaufguss | 60-70% | 7 Tage |
Zu den Insekten, die für Trombone-Kürbisse gefährlich sein können, zählen Erdflöhe, Melonenfliegen und Rüsselkäfer. Bei starkem Befall empfiehlt sich die Anwendung von Aktara oder ähnlichen Produkten. Alternativ können die Pflanzen mit Hausmitteln wie Senf-, Piment- oder Paprikaaufguss besprüht werden. Bei Schneckenbefall hilft eine Borsäurelösung.
Ernte
Posaunenkürbisse reifen allmählich. Reife erkennt man an ihrer orangefarbenen Farbe und ihrem angenehm süßen Duft. Junge Kürbisse mit einer Länge von 20–25 cm werden zum Verzehr geerntet.
Posaunenkürbisse sind sehr lange haltbar. Sie werden bei einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 85 % und Temperaturen von maximal +10 °C gelagert. Unter günstigen Bedingungen können die Früchte bis zu einem Jahr aufbewahrt werden. Zwei bis drei Monate nach der Ernte können die Samen für die Aussaat in der folgenden Saison gewonnen werden.
Rezensionen
Der Trombone-Kürbis ist eine interessante und vielversprechende Sorte, die Kürbisliebhaber sicherlich begeistern wird. Trotz des ungewöhnlichen Aussehens seiner Früchte ist sein Anbau recht einfach und stellt auch für unerfahrene Gärtner keine Schwierigkeiten dar.












