Der Barbara-Kürbis zeichnet sich durch seinen hohen Ertrag und seine Transportfestigkeit aus. Sein süßer Geschmack und seine knackige Konsistenz machen ihn ideal für eine Vielzahl von Gerichten. Dieser Hybrid benötigt keine besonderen Kenntnisse oder Fähigkeiten für den Anbau und eignet sich daher sowohl für erfahrene als auch für unerfahrene Gärtner.
Beschreibung des Strauchs und der Früchte
Der Barbara-Kürbis gehört zu den mittelgroßen, kriechenden Kürbissorten und zeichnet sich durch kräftiges, grünes Wachstum aus. Der Strauch hat eine mittlere Laubdichte und ist mit kleinen, runden, sattgrünen Blättern mit kleinen, weißlichen Flecken besetzt. Während der Blütezeit ist der Strauch von großen, leuchtend gelben Blütenständen umgeben.

Die Früchte dieses Kürbisses verdienen besondere Beachtung:
- Sie sind zylindrisch geformt mit einer leichten Biegung am Hals und ähneln einer Birne;
- Das Gewicht reifer Kürbisse variiert zwischen 1,7 und 2,5 kg, die Länge beträgt 25-28 cm und der Durchmesser an der breitesten Stelle nicht mehr als 10 cm;
- Die Hauptfarbe ist ein intensives Grün mit charakteristischen hellen, cremefarbenen Streifen;
- Das Fruchtfleisch ist hellgelb und fleischig und enthält ein Samennest mit nur wenigen Samen.
- Ein bemerkenswertes Merkmal ist die glatte Oberfläche, die praktisch frei von Unebenheiten ist.
Hauptmerkmale
Der Kürbis Barbara F1 ist eine innovative Sorte, die von russischen Genetikern gezüchtet und erstmals 2018 auf einer internationalen Landwirtschaftsausstellung vorgestellt wurde. Diese Muskatnuss-Hybride wurde für moderne Landwirte entwickelt und erlangte sofort Anerkennung sowohl bei Hobbygärtnern als auch bei professionellen Agrarbetrieben.
Wichtige agronomische Indikatoren:
- Die geernteten Feldfrüchte behalten ihren Geschmack und ihre äußere Unversehrtheit gut, wodurch sie über weite Strecken transportiert werden können.
- Die Früchte sind in der Küche vielseitig einsetzbar, zum Beispiel in Salaten, süßen Kürbisdesserts und als Hauptzutat in Säften und Fruchtgetränken. Kürbisse lassen sich backen, einfrieren und trocknen.
- Die Butternusskürbissorte ist eine mittelfrühe Sorte. Die Ernte beginnt etwa 50–60 Tage nach dem Erscheinen der ersten grünen Triebe. Zu den Kriterien für die Bestimmung der vollen Reife gehören:
- Verhärtung von Stiel und Schale;
- Bildung von Helligkeitsveränderungen in der Farbe der Schale;
- Trocknen des Schwanzes.
- Diese Sorte ist sehr ertragreich. Auf einem Quadratmeter Boden können bis zu 2,5 kg leckerer Kürbis geerntet werden. Eine ausgewachsene Pflanze kann bis zu vier Früchte tragen.
- Diese verbesserte Hybride weist eine erhöhte Resistenz gegen häufige Krankheiten und Schädlinge auf, darunter Weißfäule und Anthraknose. Überreife Früchte können jedoch anfällig für Echten Mehltau, Falschen Mehltau und Bakterienbrand werden.
- Dank ihrer robusten Schale und Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Beschädigungen zeichnet sich die Kürbissorte Barbara durch eine ausgezeichnete Haltbarkeit aus. Das bedeutet, dass der Kürbis nach der Ernte problemlos 130 bis 150 Tage gelagert werden kann und dabei seine Frische und seinen Geschmack behält.
Anbau und Pflege
Dieses ungewöhnliche Gemüse benötigt keine besondere Pflege, aber um die maximale Erntemenge im geplanten Umfang zu erzielen, müssen dennoch bestimmte landwirtschaftliche Empfehlungen befolgt werden:
- Am besten wählt man einen offenen, sonnigen und windgeschützten Standort. Hohe Erträge sind auf leichten, fruchtbaren Böden zu erwarten.
- Die Aufrechterhaltung einer optimalen Temperatur im Bereich von +15 Grad während der Aussaat ist eine Schlüsselbedingung für eine erfolgreiche Keimung des Saatguts.
- Samen für Jungpflanzen sollten im April ausgesät und von Mai bis Juni ins Freiland verpflanzt werden. Wenn Sie Kürbisse ohne Jungpflanzen aussäen möchten, tun Sie dies im Mai oder Anfang Juni.
- Für eine optimale Entwicklung des Barbara-Kürbisses wird folgendes Pflanzmuster empfohlen: 95–110 cm Reihenabstand und 50–55 cm Abstand zwischen den Pflanzen innerhalb einer Reihe. Diese Anordnung gewährleistet, dass jede Pflanze ausreichend Platz zum Wachsen, optimale Lichtverhältnisse und Nährstoffe erhält.
- Die Pflanzenpflege umfasst einige grundlegende Schritte: regelmäßiges Gießen unter Berücksichtigung der Niederschlagsmenge, Auflockern des Bodens und Unkrautjäten. Wichtig ist, die Pflanze regelmäßig zu düngen und vorbeugend gegen Krankheitserreger und Insekten vorzugehen. Alle Verfahren sind standardisiert.
- Trotz der geringen Größe des Strauchs ist es wichtig, den Rückschnitt der Triebe sorgfältig zu überwachen, da dies eine schnellere Entwicklung und Reifung des Gemüses fördert.
- Achten Sie besonders auf die Ernte, da die Sicherheit der Früchte von deren sorgfältiger Durchführung abhängt. Vermeiden Sie jegliches Gießen eine Woche vor der Ernte und ernten Sie nur bei trockenem Wetter. Sollten die Früchte nass werden, trocknen Sie sie vor der Lagerung gründlich ab.
Rezensionen
Barbara F1 ist eine Butternusskürbis-Hybride, die sich durch hohe Produktivität und lange Fruchtbarkeit auszeichnet. Sie ist zudem kälteresistent und krankheitsresistent. Dank ihrer attraktiven Farbe und der schnellen Fruchtreife kann sie bereits 45 Tage nach der Pflanzung geerntet werden.




