Die Babka-Rübe ist eine relativ neue, ertragreiche Sorte, die alle Eigenschaften der klassischen Sorte vereint. Sie eignet sich ideal für jeden Garten und wird von allen Rübenliebhabern geschätzt.
Wer hat die Babka-Sorte entwickelt und wann?
Die Sorte Babka wurde von Mitarbeitern der Agrofirm Aelita LLC entwickelt. Sie wurde 2015 von einer Gruppe von Züchtern gezüchtet: Kachainik V.G., Gulkin M.N., Karmanova O.A., Matyunina S.V.
Beschreibung der Babka-Rübe
Die Babka-Rübe hat eine halbaufrechte Rosette. Ihre Blätter sind recht lang, wodurch sich die Wurzeln leicht aus der Erde ziehen lassen. Die Blätter sind grün und haben gebogene Spitzen.
Die Babka-Sorte bringt mittelgroße, runde Wurzeln hervor. Sie sind glatt, gleichmäßig und können flachrund oder kurz zylindrisch sein. Das Durchschnittsgewicht einer reifen Wurzel liegt bei 200–300 g. Sie ist gelb und hat eine glatte Oberfläche. Das Fruchtfleisch ist fest, saftig und zart mit einem goldgelben Farbton.
Geschmack und Zweck
Die Babka-Rübe hat einen hervorragenden Geschmack. Sie schmeckt genau so, wie eine echte Rübe schmecken sollte: reichhaltig, leicht süßlich, mit einer dezenten Bitternote.
Hauptmerkmale
Die Babka-Rübe ist eine ertragreiche, frühreife Sorte mit einem Ertrag von 3,5–3,9 kg pro Quadratmeter. Von der Keimung bis zur technischen Reife vergehen durchschnittlich 45–55 Tage, die volle Reife wird nach 60–80 Tagen erreicht.
Die Sorte ist selten anfällig für Krankheiten und weist insbesondere eine hohe Resistenz gegen die Kohlhernie bei Kreuzblütlern auf.
Für und Wider
Die Gärtner konnten bei dieser Sorte keine nennenswerten Mängel feststellen.
Landemerkmale
Der Anbau von Rüben ist im Vergleich zu vielen anderen Gartenpflanzen recht einfach. Rüben sind im Allgemeinen recht winterhart und werden daher meist im Freiland ausgesät; man kann aber auch Jungpflanzen verwenden, insbesondere in nördlichen Regionen.
- ✓ Die optimale Bodentemperatur für die Aussaat von Babka-Rübensamen sollte nicht unter +5°C liegen.
- ✓ Um Schäden durch Kreuzblütler-Flohkäfer zu verhindern, kann man in den ersten Wochen nach der Aussaat zusätzlich zur Asche ein Abdeckmaterial wie Spinnvlies verwenden.
Landeeigenschaften:
- Die Babka-Rübe gedeiht am besten an einem sonnigen Standort; Beschattung ist schädlich für die Ernte und die Reifung der großen Wurzelgemüse.
- Rüben werden je nach gewünschtem Erntezeitpunkt ausgesät. Für eine Sommerernte sollten sie je nach Witterungsbedingungen so früh wie möglich, zwischen dem 20. April und dem 10. Mai, ausgesät werden. Für eine spätere Ernte im Herbst und Winter empfiehlt sich die Aussaat zwischen dem 10. und 15. Juli.
- Das optimale Pflanzmuster beträgt 20 x 15 cm. Zum Pflanzen werden kleine Furchen gezogen. Die Samen werden 1–2 cm tief gesät.
Pflege von Steckrüben
Rüben sind pflegeleicht; ihr Anbau erfordert nur minimale landwirtschaftliche Maßnahmen. Um große, saftige Wurzelgemüse zu ernten, müssen die Rübenbeete lediglich bewässert, umgegraben und von Unkraut befreit werden.
- Sobald die Sämlinge 1–2 echte Blätter entwickelt haben, sollten sie vereinzelt werden. Die zweite Vereinzelung erfolgt 10–12 Tage nach der ersten.
- Sobald die Sämlinge aufgelaufen sind, empfiehlt es sich, die Beete mit Holzasche zu bestreuen. Die optimale Schichtdicke beträgt 0,5 cm. Dies beugt der Ausbreitung von Kreuzblütler-Flohkäfern vor.
- Zum erneuten Mulchen empfiehlt sich die Verwendung von Stroh oder Heu anstelle von Asche. Diese Art von Mulch reduziert den Aufwand für Bodenbearbeitung, Unkrautbekämpfung und Bewässerung und verhindert zudem die Bildung einer Bodenkruste, gegen die Rüben sehr empfindlich sind.
- Die Pflanzen benötigen reichlich und regelmäßige Bewässerung, verlassen Sie sich also nicht auf Regen. Besonders wichtig ist es, Rüben in Hitze- und Trockenperioden zu gießen. Am besten gießt man morgens und abends. Der Boden sollte stets leicht feucht gehalten werden. Staunässe sollte jedoch unbedingt vermieden werden.
- Die Bewässerung sollte etwa viermal wöchentlich erfolgen, zweimal morgens und zweimal abends. Die empfohlene Wassermenge beträgt 10 Liter pro Quadratmeter. Am besten eignet sich Regenwasser oder abgestandenes Wasser mit Zimmertemperatur. Die Bewässerung ist besonders wichtig während der Bildung der ersten Laubblätter und des intensiven Wurzelwachstums. Eine Woche vor der Ernte sollte die Bewässerung auf ein Minimum reduziert werden. Bei Regen dürfen die Rüben nicht gegossen werden, da sie sonst platzen können.
- Rüben werden ein- bis zweimal pro Saison, etwa im Juli, gedüngt. Hierfür verwendet man Kaliumdünger. Zusätzlich empfiehlt sich die Zugabe von 300 g Holzasche (sie enthält etwa 5 % Kalium). Bei schlechtem Wachstum kann Kaliumsulfat in einer Dosierung von 10 g pro 10 Liter Wasser (Volumen pro Quadratmeter) hinzugegeben werden.
Schädlings- und Krankheitsbekämpfung
Rüben sind anfällig für Schädlinge und Krankheiten, die häufig bei Kreuzblütlern vorkommen, weshalb sie als Nachbarn und Vorgängerpflanzen unerwünscht sind.
Die Babka-Sorte ist nicht anfällig für Infektionen und Insektenschäden, aber wenn diese weit verbreitet sind oder wenn landwirtschaftliche Praktiken grob missachtet werden und die Pflege mangelhaft ist, kann die Ernte erkranken oder von Schädlingen befallen werden.
Die gefährlichsten Schädlinge für Rüben sind: Erdflöhe, Kohlweißlinge, Kohlblattläuse, Rüsselkäfer, Kohlmotten und Kohl- und Rübenweißlinge. Babka-Rüben werden selten von Kohlhernie befallen. Weitere gefährliche Krankheiten sind Phoma, Gefäß- und Schleimbakterienkrankheiten, Grauschimmel und Schwarzbeinigkeit.
| Verfahren | Effizienz | Anwendungszeitraum |
|---|---|---|
| Holzesche | Hohe Wirksamkeit gegen Kreuzblütler-Flohkäfer | Die ersten Wochen nach der Aussaat |
| Abdeckmaterial | Hohe Wirksamkeit gegen alle Schädlinge | Bis 2-3 echte Blätter erscheinen |
| Abkochungen aus Blütenständen | Durchschnittlicher Schutz gegen Blattläuse und Motten | Beim ersten Anzeichen von Schädlingen |
Wie erntet und lagert man Feldfrüchte?
Früh ausgesäte Rüben werden selektiv geerntet, sobald die Wurzeln einen Durchmesser von 5–8 cm erreicht haben. Herbstrüben werden alle auf einmal vor dem ersten Frost geerntet. Es ist wichtig, die Rüben zügig aus dem Boden zu holen; eine verzögerte Ernte führt zu zähem Fruchtfleisch und vermindertem Geschmack.
Rüben werden an einem sonnigen, trockenen Tag geerntet. Mit einer Mistgabel lassen sich die Wurzeln aus der Erde ziehen. Wichtig ist, sie nicht zu beschädigen; beschädigte Rüben sind nicht lange haltbar und verderben.
Nach der Ernte werden die Blätter abgeschnitten, wobei die Blattstiele etwa 2 cm lang bleiben. Die Rüben werden mit einem Tuch von der Erde befreit, mehrere Stunden in der Sonne getrocknet und nach Größe sortiert.
Rüben können bis zu einer Woche lang direkt im Garten gelagert werden, abgedeckt mit Heu oder Stroh (12–15 cm dick). Anschließend werden die Wurzeln in den Keller gebracht. Die optimale Lagertemperatur liegt bei +2…+3 °C. Rüben werden in Kisten gelagert, die mit Sand oder Torf bestreut sind. So sind sie mehrere Monate haltbar.
Rezensionen
Die Babka-Rübe ist eine ausgezeichnete Wahl für Rübenliebhaber. Diese Sorte vereint hervorragende wirtschaftliche Eigenschaften und einen überragenden Geschmack mit guten agronomischen Eigenschaften. Diese gelbe Rübe ist sehr ertragreich, robust und frostbeständig.




