Die Tomatensorte Vlastelin Minusinsk erfreut sich aufgrund ihrer hohen Produktivität und hervorragenden Sorteneigenschaften zunehmender Beliebtheit. Die Tomaten sind groß, hocharomatisch und die Pflanzen hitze- und trockenheitsresistent. Diese Sorte ist sehr widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge und eignet sich für den Anbau in ganz Russland.
Beschreibung des Strauchs und der Früchte
Die Pflanzen wachsen kräftig und erreichen eine Höhe von etwa 180 cm. Charakteristische Merkmale der Sorte:
- Stängel – dünn, aber stark;
- Blätter - mittlere, satte grüne Farbe;
- Tomaten - Ausgewachsene Exemplare haben eine himbeerrosa Farbe und sind groß;
- Gewicht - variiert zwischen 400 und 600 g;
- bilden - herzförmig.
- ✓ Beständigkeit gegenüber Temperaturschwankungen: übersteht kurzfristige Temperaturabfälle bis +5°C.
- ✓ Hohe Resistenz gegen Krautfäule, was bei großfrüchtigen Tomaten selten ist.
Das Gemüse ist zu einzelnen Bündeln mit jeweils bis zu fünf Stück zusammengebunden. Ihre dicke Schale schützt es gut vor Beschädigungen beim Transport. So lässt es sich problemlos vom Garten zur Datscha oder nach Hause transportieren.
Hauptmerkmale und Geschichte
Diese Sorte stammt aus Minusinsk und ist eine Volkszüchtung. Obwohl sie derzeit nicht im staatlichen Sortenregister eingetragen ist, erfreut sie sich bei Hobbygärtnern und Sommergästen, sowohl Anfängern als auch erfahrenen Gärtnern, immer größerer Beliebtheit.
Reifung und Fruchtbildung, Produktivität
Die Sorte Minusinsk zeichnet sich durch hohe Erträge und eine relativ kurze Reifezeit aus. Vom Pflanzen der Setzlinge bis zur Ernte der ersten Tomaten vergehen etwa 100 bis 110 Tage, sodass die Ernte je nach Region bereits im Juli oder Anfang August erfolgen kann.
Unter günstigen Wachstumsbedingungen und bei richtiger Pflege kann ein einzelner Strauch bis zu 5–6 kg Früchte tragen. Um einen maximalen Ertrag zu erzielen, ist es unerlässlich, die Pflanzen sorgfältig zu pflegen und wichtige Arbeitsschritte rechtzeitig durchzuführen.
Anwendungsbereich
Diese Tomaten bestechen nicht nur durch ihre einzigartige Form und Farbe, sondern auch durch ihre hervorragende Qualität. Sie haben ein intensives Tomatenaroma mit einer leichten Süße und einer dezenten Säure. Das Fruchtfleisch ist saftig, fest und zart, wodurch sie sich hervorragend zum Kochen eignen.
Diese Sorte eignet sich hervorragend für die Zubereitung von frischen Salaten, Soßen, Pasta und Würzmitteln. Sie ist auch ideal für die Herstellung von Ketchup, Tomatensaft und anderen Konserven.
Anpflanzen und Wachsen
Die Anzucht der Setzlinge und deren sachgemäße spätere Pflanzung spielen eine entscheidende Rolle für regelmäßige Ernten. Dabei müssen bestimmte Anforderungen beachtet werden, um optimale Wachstumsbedingungen für die Wurzeln und deren kräftige Entwicklung zu gewährleisten.
- ✓ Optimale Bodentemperatur für die Pflanzung von Setzlingen: nicht unter +15°C.
- ✓ Der Abstand zwischen den Reihen sollte mindestens 80-100 cm betragen, um eine ausreichende Belüftung und Beleuchtung zu gewährleisten.
Auswahl und Vorbereitung des Bodens für den Herrn von Minusinsk
Tomaten gedeihen am besten in leichtem, fruchtbarem Boden mit guter Luftdurchlässigkeit und Feuchtigkeitsspeicherung. Wählen Sie zum Pflanzen sonnige, windgeschützte Standorte, vorzugsweise an Süd- oder Südwest-Hängen.
Es ist wichtig, den Boden ordnungsgemäß vorzubereiten:
- Unkraut und Pflanzenreste entfernen;
- Den Boden bis zu einer Tiefe von etwa 30 cm auflockern;
- Organische oder komplexe mineralische Düngemittel anwenden.
Dadurch werden die Pflanzen mit den notwendigen Nährstoffen versorgt.
Saatgutvorbereitung
Behandeln Sie Ihr Pflanzmaterial vor, um Krankheiten vorzubeugen und die Keimung zu verbessern. Gehen Sie dabei wie folgt vor:
- Kalibrierung. Prüfen Sie die Bohnen und entfernen Sie beschädigte oder leere. Weichen Sie sie dazu in Salzwasser ein (20 g pro Liter). Entsorgen Sie alle Bohnen, die an der Oberfläche schwimmen.
- Desinfektion. Zum Schutz vor Krankheiten die Samen 15–20 Minuten lang in einer schwachen Kaliumpermanganatlösung (0,5–1 g pro Liter Wasser) einweichen. Anschließend gründlich abspülen.
- Härten. Legen Sie die Samen für 12–24 Stunden in den Kühlschrank (in einem Beutel oder Behälter). Dadurch wird ihre Widerstandsfähigkeit gegen Temperaturschwankungen erhöht.
Um die Keimung zu beschleunigen, wickeln Sie die Samen für 1–2 Tage in ein mit Wasser getränktes Tuch oder Gaze und halten Sie sie bei etwa 20 °C feucht. Sobald sie keimen, können Sie mit den nächsten Schritten fortfahren.
Pflanztermine und Aussaatmuster
Säen Sie die Tomatensamen der Sorte „Lord of Minusinsk“ 50–60 Tage vor dem Auspflanzen der Setzlinge ins Freiland oder ins Gewächshaus. Dies geschieht üblicherweise Ende Februar oder Anfang März. So haben die Pflanzen genügend Zeit, zu wachsen und sich zu etablieren, bevor sie an ihren endgültigen Standort gepflanzt werden.
Säen Sie die Samen 1–2 cm tief, am besten in speziellen Töpfen oder Anzuchtgefäßen, um sie später ins Freiland zu verpflanzen. Halten Sie einen Abstand von etwa 5 cm zwischen den Samen ein. Befeuchten Sie die Erde und decken Sie das Beet mit Plastikfolie oder Glas ab, um einen Treibhauseffekt zu erzeugen und ein günstiges Mikroklima zu erhalten.
Wächst im Freiland
Sobald die Sämlinge eine Höhe von 15–20 cm erreicht haben, verpflanzen Sie sie an einen hellen Standort mit lockerem, fruchtbarem Boden. Beachten Sie dabei folgende Hinweise:
- Bereiten Sie den Boden im Voraus vor, indem Sie komplexe Düngemittel hinzufügen, die den Sämlingen helfen, Wurzeln zu schlagen und sich schneller zu entwickeln.
- Beim Umpflanzen vorsichtig vorgehen und darauf achten, die Wurzeln nicht zu beschädigen. Der optimale Abstand zwischen den Pflanzen beträgt mindestens 40 cm und zwischen den Reihen 80–100 cm, damit sie ausreichend Platz zum Wachsen haben.
Pflanzenpflege
Die richtige Pflege Ihrer Pflanzen umfasst mehrere wichtige Aspekte, um einen hohen Ertrag zu gewährleisten. Befolgen Sie gängige landwirtschaftliche Praktiken:
- Bewässerung. Ein wichtiger Punkt: Die Sträucher benötigen regelmäßiges, aber nicht übermäßiges Gießen, insbesondere während der Blüte und der Tomatenbildung. Vermeiden Sie es, Wasser auf die Blätter zu bekommen, um Krankheiten vorzubeugen.
- Topping. Das ist entscheidend. Düngen Sie die Setzlinge erstmals 2–3 Wochen nach dem Auspflanzen ins Freiland und anschließend 2–3 Mal im Laufe der Saison, wobei Sie organische und mineralische Düngemittel abwechseln. Verwenden Sie Kräuteraufgüsse, Hühnermist oder komplexe Mischungen, um die Pflanzen mit allen notwendigen Nährstoffen zu versorgen.
- Mulchen. Dieses Verfahren hilft, die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten, Unkrautwuchs zu verhindern und die Bodenstruktur zu verbessern. Eine Mulchschicht aus Heu oder Stroh schützt die Wurzeln vor Überhitzung.
- Bodenpflege. Durch Auflockern des Bodens um die Pflanzen herum wird die Belüftung verbessert und die Bildung von Krusten an der Oberfläche verhindert. Jäten Sie den Bereich regelmäßig und entfernen Sie Unkraut, das mit den Tomaten um Feuchtigkeit und Nährstoffe konkurriert.
- Bildung. Schneiden Sie Seitentriebe aus den Blattachseln ab, damit die Pflanze keine Energie in deren Entwicklung investiert. Die Triebspitzen sollten Sie jedoch nicht beschneiden, da dies Wachstum und Fruchtbildung beeinträchtigen kann. Erfahrene Agronomen warnen davor, dass unsachgemäßer Rückschnitt Tomaten schädigen und den Ertrag mindern kann.
Schädlings- und Krankheitsbekämpfung
Die häufigsten Schädlinge an Tomaten sind Blattläuse, Weiße Fliegen und der Kartoffelkäfer. Zur Bekämpfung dieser Schädlinge werden chemische Mittel eingesetzt. Regelmäßige Sichtkontrollen der Pflanzen und das manuelle Entfernen von Schädlingen schützen vor dem Kartoffelkäfer.
Werden die landwirtschaftlichen Praktiken nicht eingehalten, können Virus- und Pilzkrankheiten wie die Krautfäule auftreten. Zur Vorbeugung dieser Krankheiten sollten Sie Folgendes beachten:
- Kupferhaltige Verbindungen;
- Aufgüsse aus Holzasche;
- Bordeaux-Mischung;
- Fitosporin.
Durch die Einhaltung eines angemessenen Bewässerungsschemas, die Aufrechterhaltung einer optimalen Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus (nicht mehr als 70 %) und die rechtzeitige Behandlung der Pflanzen lassen sich Krankheiten vorbeugen und der Bedarf an giftigen Chemikalien minimieren.
Für und Wider
Die Minusinsk-Tomate lässt sich sowohl im Freiland als auch in Gewächshäusern oder Frühbeeten erfolgreich anbauen. Sie passt sich verschiedenen Klimazonen an und ist daher für die meisten Regionen geeignet.
Die Vielfalt bietet eine Reihe von Vorteilen, darunter:
Die Gärtner konnten bei dieser Sorte keine nennenswerten Mängel feststellen.
Rezensionen
Die Sorte Vlastelin Minusinsky zeichnet sich nicht nur durch ihren hervorragenden Geschmack, sondern auch durch ihre hohe Produktivität aus. Ihre Pflegeleichtigkeit und schnelle Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Bedingungen machen sie ideal für den Anbau in allen Regionen unseres Landes. Bei sachgemäßer Anbauweise liefert sie über die gesamte Saison hinweg hochwertige und ertragreiche Ernten.




