Die Tomatensorte „Volga German Severe Melon“ ist für ihren hohen Ertrag und ihren hervorragenden Geschmack bekannt. Um ein gesundes Wachstum und große Früchte zu gewährleisten, benötigt diese Sorte regelmäßiges Ausgeizen und ausreichende Bewässerung. Ihre Krankheitsresistenz und Vielseitigkeit machen sie zu einer ausgezeichneten Wahl für Hobbygärtner.
Beschreibung der Früchte und des Strauchs
Die Wolgadeutsche Tomate „Severe Melon“ zeichnet sich durch ihr ungewöhnliches Aussehen aus. Aufgrund dieser und anderer positiver Eigenschaften wird sie von vielen Gärtnern in unserem Land geschätzt.
Unterscheidungsmerkmale:
- Eine hochwüchsige Sorte mit einfachen Blütenständen und leuchtend grünen Blättern. Im Freiland erreichen die Sträucher eine Höhe von 130–150 cm, im Gewächshaus bis zu 180 cm.
- Die Stängel sind kräftig, sodass sie auch schwere Früchte problemlos tragen können.
- Das Gewicht einer Tomate variiert zwischen 250 und 350 g. Die Fruchtform kann entweder flach-rund oder herzförmig mit ausgeprägten Schultern sein.
Eigenschaften
Der Geschmack ist reichhaltig, süß und tomatenartig mit leichten fruchtigen und würzigen Nuancen. Das Fruchtfleisch ist zart und buttrig mit einer karamellartigen Farbe. Diese Eigenschaften machen diese Sorte ideal für den Frischverzehr, zum Einlegen, Konservieren und zur Herstellung von Natursäften.
Eine einzelne Rispe trägt 4–5 Früchte und gewährleistet so eine gute Produktivität. Die Reife setzt in der Mitte der Saison ein. Hinsichtlich der Reifezeit zählt diese Sorte zu den mittelfrühen Sorten – die Früchte beginnen je nach Anbau- und Pflegebedingungen etwa 90–100 Tage nach dem Auflaufen zu reifen.
Anbau und Pflege
Für den erfolgreichen Anbau der Wolga-Deutschen Schweren Melonentomate ist es wichtig, der Pflanze ausreichend Licht und regelmäßige Bewässerung zu bieten.
Sträucher benötigen Stützpfähle und regelmäßiges Stutzen, um ein starkes, gesundes Wurzelsystem zu entwickeln. Auch andere landwirtschaftliche Maßnahmen sind wichtig.
Bedingungen
Sobald die Sämlinge keimen, sollten sie fünf Tage lang kontinuierlich zusätzlich beleuchtet werden. Anschließend wird die Beleuchtungsdauer auf 20 Stunden reduziert. Nach vier bis fünf Wochen genügen 11 bis 12 Stunden Licht pro Tag für die Sämlinge.
Führen Sie weitere Verfahren durch:
- In den ersten drei Wochen sollten die Sprossen 1-2 Mal pro Woche gegossen werden, und vor dem Einpflanzen sollte dies häufiger geschehen – bis zu 3-4 Mal pro Woche.
- Zur zusätzlichen Feuchtigkeitszufuhr 2-3 Mal pro Woche mit einem handelsüblichen Sprühgerät besprühen.
- Wenn Sie Pflanzen ohne zusätzliche Beleuchtung anbauen, beispielsweise auf einer Fensterbank, drehen Sie die Behälter mit den Sämlingen 2-3 Mal pro Woche zum Licht.
Aussaat
Säen Sie die Setzlinge in Töpfe mit einem Fassungsvermögen von mindestens 400 ml und Abflusslöchern. Wählen Sie die für Sie beste Option:
- Aussaat mit anschließender Ernte. Füllen Sie eine kleine Untertasse (z. B. eine Einweg-Plastikschale) mit feuchter, lockerer, klumpen- und splitterfreier Erde bis zu einer Tiefe von 3–4 cm. Zeichnen Sie ein Raster mit 1–2 cm Maschenweite auf die Oberfläche und legen Sie die Samen an die Schnittpunkte der Linien.
Bedecken Sie die Samen mit etwa 1 cm Erde und befeuchten Sie diese erneut. Um zu verhindern, dass die Erde vor der Keimung austrocknet, decken Sie den Untersetzer ab oder stellen Sie ihn in einen Plastikbeutel.
- Aussaat ohne Ernte. Füllen Sie den Topf zu etwa zwei Dritteln mit Erde und besprühen Sie ihn leicht. Machen Sie ein kleines Loch, legen Sie den Samen hinein und gießen Sie ihn leicht an. Bedecken Sie ihn dann mit Erde und gießen Sie erneut. Um die Feuchtigkeit zu erhalten, decken Sie den Topf ab oder wickeln Sie ihn in eine Plastiktüte, bis die Keimlinge erscheinen.
Agrartechnologie
Um reiche und stabile Ernten zu erzielen, ist es wichtig, gängige landwirtschaftliche Praktiken einzuhalten. Diese Praktiken beeinflussen das Wachstum und die Widerstandsfähigkeit der Sträucher.
Transplantation
Stechen Sie Löcher in das Beet und wässern Sie diese gründlich mit 0,5–1 Liter Wasser. Lassen Sie die Erde anschließend 30–60 Minuten ruhen. Beachten Sie dabei folgende Hinweise:
- Bevor Sie den Sämling aus dem Becher nehmen, wässern Sie die Erde gründlich, sodass sie vollständig mit Feuchtigkeit durchtränkt ist, und entnehmen Sie die Pflanze vorsichtig mitsamt dem Wurzelballen, ohne die Wurzeln zu beschädigen.
- Setzen Sie den Sämling in das vorbereitete Loch, drücken Sie die Erde leicht an und bestreuen Sie ihn mit Erde, sodass sich eine kleine Vertiefung um den Stängel bildet – dadurch lassen sich die Wurzeln leichter gießen, ohne den Rest des Beetes zu beeinträchtigen.
- Nach dem Einpflanzen erneut Wasser unter die Wurzeln gießen und 10-12 Tage lang nicht gießen, außer bei außergewöhnlicher Hitze.
Halten Sie einen Abstand von 40-60 cm zwischen den Sträuchern und 60-70 cm zwischen den Reihen ein.
Pflanzenpflege und -bildung
Für eine optimale Buschentwicklung und bessere Belüftung empfiehlt es sich, die Tomatensorte „Severe Melon“ der Wolgadeutschen an einem oder zwei Stämmen zu erziehen. Regelmäßiges Ausgeizen der Seitentriebe ist unerlässlich, um ein zu dichtes Wachstum zu verhindern und die Energie der Pflanze auf das Wachstum und die Reifung großer Früchte zu lenken.
Bewässerung und Düngung
Beim Gießen direkt an die Wurzeln gießen, Blätter und Stängel nicht benetzen. Selten, aber gründlich gießen – 1-2 Mal pro Woche, bei heißem Wetter 2-3 Mal.
Düngen Sie die Pflanzen in mehreren Etappen, um die Sträucher mit allen notwendigen Nährstoffen zu versorgen. Düngeplan:
- Ch10-14 Tage nach dem Schlüpfen. Verwenden Sie eine Lösung aus organischem Material, wie zum Beispiel Königskerze oder Vogelkot, verdünnt mit Wasser im Verhältnis 1:10. Sie können etwas Ammoniumnitrat hinzufügen, um das Wachstum anzuregen.
- IN Periode des aktiven Wachstums und der Bildung der Eierstöcke (Etwa 3–4 Wochen nach der ersten Düngung). Verwenden Sie komplexe Mineraldünger mit hohem Phosphor- und Kaliumgehalt, wie z. B. Superphosphat und Kaliumsalz. Dies fördert die Wurzelentwicklung und verbessert die Fruchtqualität.
- IN Fruchtzeit. Es wird empfohlen, Flüssigdünger mit erhöhtem Kalium- und Mikronährstoffgehalt, wie beispielsweise Magnesium und Kalzium (z. B. Holzasche oder spezielle Tomatenkomplexe), zu verwenden. Dies verbessert den Geschmack und die Haltbarkeit der Früchte.
Die Pflanzen können entweder über die Wurzeln oder durch Besprühen der Blätter (besonders bei trockenem und heißem Wetter) gedüngt werden. Die Düngung sollte während der gesamten Wachstumsperiode etwa alle 2–3 Wochen erfolgen.
Für und Wider
Rezensionen
Die Wolga-Melone 'Severe' ist eine einzigartige Tomatensorte mit unverwechselbarem Aussehen und einem reichhaltigen, angenehmen Geschmack. Die großen, farblich auffälligen Früchte zeichnen sich durch zartes, buttriges Fruchtfleisch und fruchtig-würzige Noten aus. Bei richtiger Pflege liefern die hochwachsenden Sträucher eine beständige Ernte, die sich ideal zum Frischverzehr, zum Einmachen und zum Entsaften eignet.









