Die Tomatensorte „Skatert-samoranka“ ist eine vielseitige, buschig wachsende Sorte, die sich sowohl für den Anbau im Freiland als auch im Gewächshaus eignet. Ihre kompakten Sträucher benötigen weder Stütze noch Ausgeizen, was die Pflege vereinfacht. Die rund-zylindrischen Früchte mit festem Fruchtfleisch und glatter Schale zeichnen sich durch einen intensiven Geschmack und eine leuchtend rote Farbe aus. Sie eignen sich ideal für Salate und zum Einmachen.
Beschreibung des Strauchs und der Früchte
Die Pflanzen sind klein und erreichen eine Höhe von maximal 40–50 cm. Dank ihrer kompakten Größe benötigen sie im Garten nicht viel Platz. Sie gedeihen sowohl in Gewächshäusern als auch im Freiland und wachsen auch im Beet gut.
Besondere Merkmale von Tomaten:
- bilden - rund zylindrisch;
- Gewicht - variiert zwischen 100 und 150 g;
- Haut - glatt;
- Farbe - Im vollreifen Zustand sind sie leuchtend rot, was ihnen ein attraktives und appetitliches Aussehen verleiht;
- schmecken - Hübsch;
- Zellstoff – dicht.
Hauptmerkmale
Es handelt sich um eine mittelfrühe Sorte. Die ersten Früchte reifen 90-100 Tage nach der Keimung, sodass je nach Aussaatzeitpunkt eine frische Ernte im Frühsommer oder Hochsommer möglich ist.
Einer der Hauptvorteile dieser Sorte ist ihre hohe Resistenz gegen Pilz-, Bakterien- und Viruserkrankungen. Dadurch wird das Risiko von Pflanzenschäden deutlich reduziert und stabile Erträge von bis zu 6 kg pro Quadratmeter gefördert.
Anbau und Pflege
Die Zaubertischdecke lässt sich sowohl aus Setzlingen als auch durch Direktsaat ziehen. Für eine frühe Ernte empfiehlt es sich jedoch, zunächst kräftige, hochwertige Setzlinge zu verwenden. Säen Sie die Samen 55–60 Tage vor dem Auspflanzen aus. Bereiten Sie das Pflanzgut vor, um die Keimung und Krankheitsresistenz zu verbessern.
Befolgen Sie diese Schritte:
- Kalibrierung. Große und dichte Körner auswählen, beschädigte und zu kleine Exemplare aussortieren.
- Desinfektion. Die Samen 20 Minuten lang in einer schwachen Kaliumpermanganatlösung (1 g pro 100 ml Wasser) einweichen und anschließend gründlich abspülen. Alternativ können Sie auch Wasserstoffperoxid (3 %) oder Fitosporin verwenden.
- Keimung. Wickeln Sie die Samen für 12-24 Stunden in feuchte Gaze oder ein feuchtes Tuch ein und geben Sie einen Wachstumsstimulator wie Epin oder Zircon hinzu.
- Härten. Um die Widerstandsfähigkeit gegenüber Temperaturschwankungen zu erhöhen, bewahren Sie das Saatgut 2 Tage lang im Kühlschrank bei +2…+4°C auf und stellen Sie es anschließend an einen warmen Ort.
Für die Aussaat eignen sich verschiedene Gefäße: Töpfe, Kisten, Anzuchtkassetten, Torf- oder Plastikbecher. Der Boden sollte locker, fruchtbar und pH-neutral sein.
Sie können fertige Erde kaufen oder Ihre eigene Mischung herstellen, indem Sie die folgenden Komponenten zu gleichen Teilen mischen:
- Gartenerde;
- Humus;
- Torf;
- Sand.
Die Samen 1–1,5 cm tief säen, mit warmem Wasser befeuchten und mit Frischhaltefolie oder Glas abdecken, um einen Treibhauseffekt zu erzielen. Die Temperatur bis zum Keimen bei 22–25 °C halten. Sobald die Keimlinge erscheinen, die Folie entfernen und die Temperatur auf 18–20 °C reduzieren.
Sorgen Sie für geeignete Bedingungen für die Setzlinge:
- Beleuchtung – 12-14 Stunden pro Tag, bei unzureichendem Licht Pflanzenlampen installieren;
- Bewässerung – mäßig, mit abgestandenem Wasser bei Raumtemperatur, ohne stehende Feuchtigkeit;
- Pflücken – Wenn sich 2-3 echte Blätter gebildet haben, sollten die Sämlinge in separate Behälter mit einem Fassungsvermögen von 300-500 ml umgesetzt werden.
- Oberflächenbehandlung – 10-14 Tage nach dem Umpflanzen eine schwache Lösung eines Mehrnährstoffdüngers ausbringen;
- Härtung – 7-10 Tage vor dem Auspflanzen ins Gartenbeet sollte man damit beginnen, die Sämlinge ins Freie an die frische Luft zu bringen und die Zeit im Freien allmählich zu verlängern.
Pflanzen Sie, sobald sich der Boden auf 14–16 °C erwärmt hat und keine Frostgefahr mehr besteht. Beachten Sie folgende Empfehlungen:
- Graben Sie das Beet um und geben Sie Humus, Kompost oder Holzasche hinzu. Der optimale pH-Wert des Bodens liegt zwischen 6 und 6,5.
- Das Pflanzmuster beträgt 40 x 50 cm, die Lochtiefe 15–20 cm. Geben Sie in jedes Loch eine Handvoll Asche oder Kompost.
- Pflanzen Sie die Setzlinge tief genug, um die ersten Blätter zu erreichen, gießen Sie sie mit warmem Wasser und mulchen Sie den Boden.
Grundlagen der Pflege
Bei richtiger Pflege wurzeln Tomaten schnell und liefern eine beständige Ernte. Diese kompakte Sorte muss nicht unbedingt ausgegeizt werden, aber ein mäßiger Rückschnitt fördert den Ertrag.
Befolgen Sie die üblichen landwirtschaftlichen Praktiken:
- Bewässerung. Regelmäßig gießen, aber nicht zu viel. Gießen Sie das Wasser direkt unter die Wurzeln. Besprühen Sie die Wurzeln mit warmem, abgestandenem Wasser.
- Topping. Düngen Sie die Pflanzen 3-4 Mal pro Saison. Halten Sie sich an folgenden Zeitplan:
- 10-14 Tage nach der Pflanzung – Stickstoffhaltige Substanzen (Königskerze, Kräuteraufguss, Harnstoff);
- während der Blütezeit – Phosphor-Kalium-Lösungen (Superphosphat, Asche);
- im Fruchtstadium – komplexe Mineralzusammensetzungen.
- Auflockern und Mulchen. Diese Maßnahmen helfen, die Feuchtigkeit zu speichern und das Unkrautwachstum zu verhindern.
- Strumpfband. Normalerweise nicht erforderlich, aber bei einer reichen Ernte empfiehlt es sich, niedrige Stützen zu installieren.
Obwohl die Sorte eine hohe Immunität aufweist, kann sie unter ungünstigen Bedingungen anfällig für bestimmte Probleme sein. Nachfolgend finden Sie eine Tabelle mit häufigen Problemen:
| Krankheit/Schädling | Schilder | Kontrollmethoden |
| Krautfäule | Dunkelbraune Flecken auf den Blättern, weißer Belag auf der Unterseite, Beschädigungen an den Früchten. | Behandlung mit Fitosporin, Bordeauxbrühe (1%), Entfernung beschädigter Teile, Belüftung des Gewächshauses. |
| Grauschimmel | Wässrige, graue Flecken an Stängeln, Blättern und Tomaten, Erweichung des Gewebes. | Besprühen mit Fundazol oder Kupfersulfat, Reduzierung der Luftfeuchtigkeit. |
| Mosaik | Die Blätter werden mit gelbgrünen Ablagerungen bedeckt, verformen sich und das Gemüse bleibt klein. | Entfernung kranker Pflanzen, Verwendung von Farmayod, Desinfektion von Werkzeugen und Gewächshaus. |
| Blattlaus | Kleine grüne oder schwarze Insekten auf der Blattunterseite - sie rollen sich zusammen und es bildet sich ein klebriger Belag. | Ein Aufguss aus Knoblauch, Waschseife oder Insektiziden wie Aktara und Fitoverm ist wirksam. |
| Weiße Fliege | Schädlinge befallen das Laub, die Pflanzen vergilben und verwelken und hinterlassen klebrige Flecken. | Fallen aufstellen, Seifenlauge oder Insektizide – Confidor und Iskra. |
| Kartoffelkäfer | Die Larven und ausgewachsenen gestreiften Käfer in Orange fressen Blätter und Stängel. | Manuelle Sammlung, Bestäuben mit Asche, Behandlung mit Bitoxybacillin oder Regent. |
Rezensionen
Die Sorte „Magic Tablecloth“ ist pflegeleicht und reift gleichmäßig. Sie ist krankheitsresistent und ihre Tomaten eignen sich sowohl für den Frischverzehr als auch zum Einmachen. Die kompakten Sträucher lassen sich auch auf kleinen Flächen problemlos anbauen, und der Ertrag bleibt in verschiedenen Klimazonen konstant.




