Die Ogon-Tomate ist eine ertragreiche, aus Russland gezüchtete Hybride mit großen Früchten. Diese Hybridsorte bietet nicht nur verbesserte Eigenschaften, sondern auch einen angenehmen Geschmack und vielseitige Verwendungsmöglichkeiten in der Küche.
Geschichte der Auswahl
Die Tomatensorte Ogon ist eine Hybridsorte. Sie wurde von Spezialisten der Agrofirma POISK LLC entwickelt. Die Autoren sind N. S. Gorshkova, T. A. Tereshonkova, A. N. Khovrin und A. N. Kostenko. Die Hybridsorte wurde 2012 zugelassen und eignet sich für den Anbau in allen Regionen.
Beschreibung der Sträucher und Früchte
Die Tomatenpflanze Ogon F1 bildet hohe, unbestimmte Sträucher, die eine Höhe von 1,6–1,8 m erreichen. Die Blätter sind mittelgroß, grün und stielförmig. Die Blütenstände sind einfach, und die Stängel sind gegliedert. Die Früchte sind groß und haben festes Fruchtfleisch.
Kurzbeschreibung der Früchte:
- Farbe der unreifen Frucht: hellgrün mit einem hellgrünen Fleck am Boden.
- Farbe der reifen Früchte: rot.
- Form: rund, leicht gerippt.
- Haut: dicht und glatt.
- Gewicht: 150-180 g.
Anzahl der Früchte in einem Bund: 7-8 Stück.
Der Geschmack von Früchten und ihr Zweck
Die Früchte der Feuertomate haben einen angenehm süß-sauren Geschmack; sie sind saftig, fleischig und aromatisch.
Tomaten sind vielseitig und können frisch gegessen, in Salaten und allerlei Gerichten verwendet sowie zum Salzen und Einlegen genutzt werden.
Merkmale der Feuertomate
Die Hybridsorte Ogon besitzt hervorragende agronomische Eigenschaften, die einen erfolgreichen Anbau unter verschiedensten klimatischen Bedingungen ermöglichen.
Reifezeit
Die Ogon-Tomate ist eine frühreife Sorte. Diese frühreife Hybride reift 90–95 Tage nach der Keimung. Je nach Klima im Anbaugebiet erfolgt die Ernte von Mitte Juli bis Ende August.
Produktivität
Bei sachgemäßer Pflege beträgt der Ertrag 19,5–20,5 kg/m². Gärtner ernten 4–5 kg Früchte von einem Strauch.
Immunität gegen Krankheiten
Die Ogon-Hybride ist resistent gegen Cladosporiose, Verticillium-Welke, Tabakmosaikvirus und Fusarium-Welke. Sie wird selten von Krautfäule befallen, da diese Krankheit Tomaten typischerweise im August befällt, während die Hybride ihre Fruchtbildung im Juli abschließt.
Für und Wider
Bevor Sie die Tomate 'Fire' im Freiland oder im Gewächshaus anpflanzen, ist es ratsam, sich mit allen Vor- und Nachteilen dieser Sorte vertraut zu machen.
Landemerkmale
Die Ogon-Tomate wird durch Sämlinge vermehrt und in Innenräumen kultiviert. Ohne Plastikfolie oder andere Abdeckung gedeiht sie schlecht, da sie sehr empfindlich auf Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen reagiert. Im Freien erzielt diese Hybride keine hohen Erträge.
Pflanzgefäß
Ogon-Hybrid-Sämlinge können in jedem geeigneten Gefäß angezogen werden – in Kassetten, Plastikbechern, Torftöpfen oder -tabletten, großen Töpfen und sogar alten Eimern. Vor dem Befüllen mit Erde sollte das Gefäß desinfiziert werden, beispielsweise mit einer schwachen Kaliumpermanganatlösung oder durch Überbrühen mit kochendem Wasser.
Der Pflanzkübel sollte hoch und breit genug sein und vor allem Abflusslöcher haben, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. Falls der Kübel keine Löcher im Boden hat, sollten diese gebohrt werden. Für Gläser reichen beispielsweise drei bis vier Löcher aus.
Der Behälter wird mit gekaufter oder selbstgemischter Erde befüllt. Spezielles Anzuchtsubstrat ist in Gartencentern erhältlich. Sie können auch Ihre eigene Mischung herstellen, diese muss jedoch desinfiziert werden, beispielsweise durch Backen im Backofen.
Beispiele für die Herstellung von Bodenmischungen:
- Humus/Kompost mit Sand und Torf zu gleichen Teilen vermischen, Holzasche und -späne hinzufügen, kochendes Wasser (heiß) darüber gießen und einen Tag lang stehen lassen.
- Vermischen Sie zu gleichen Teilen Waldboden (unter Nadelbäumen), Kompost und Flusssand. Geben Sie ein paar Handvoll Holzasche hinzu und lassen Sie die Mischung bis zum Frühjahr an einem kühlen Ort stehen.
Wie bereitet man Saatgut für die Aussaat vor?
Vor der Aussaat werden die Samen sortiert: Nicht keimfähige Exemplare werden durch Eintauchen in eine Salzlösung aussortiert, abgehärtet, mit Kaliumpermanganat oder Wasserstoffperoxid desinfiziert, in einem Wachstumsstimulator aufbewahrt und zum Keimen gebracht.
Nach jeder Behandlung werden die Samen unter fließendem Wasser abgespült. Keimende Samen werden in ein feuchtes Tuch gewickelt; sobald die Keimlinge erscheinen, werden sie sofort in Anzuchtgefäße ausgesät.
Wie zieht man Setzlinge?
Die Setzlinge werden 60 Tage vor dem Pflanztermin ausgesät. Im Süden kann die Aussaat bereits Ende Februar beginnen; in anderen Regionen werden Tomaten später, im März oder April, ausgesät.
Merkmale beim Anwachsen von Sämlingen:
- Die Erde im Pflanzgefäß wird geebnet und angefeuchtet. Anschließend werden Löcher oder Furchen in die Erde gezogen und die gekeimten Samen hineingelegt. Sie werden etwa 1,5 cm tief gepflanzt und mit Sand bedeckt. Der Abstand zwischen benachbarten Samen beträgt 2–3 cm, der zwischen den Reihen 3–4 cm.
- Die Samen werden mit warmem, abgestandenem Wasser aus einer Sprühflasche besprüht und mit transparenter Folie abgedeckt. Anschließend werden sie an einen warmen, mäßig hellen Ort gestellt. Sobald die Keimlinge erscheinen, wird die Abdeckung entfernt und die Samen auf eine sonnige Fensterbank gestellt.
- Die Sämlinge werden anschließend nach Standardverfahren weitergezogen, um kräftige und gesunde Pflanzen zu gewährleisten. Werden die richtigen Temperatur- und Lichtverhältnisse nicht eingehalten, wachsen die Sämlinge in die Länge, werden schwach und verlieren ihre Überlebensfähigkeit.
- Um ein Vergeilen zu verhindern, ist es wichtig, die Temperatur nach der Keimung auf etwa 15 °C zu senken und eine Woche lang konstant zu halten. Die Nachttemperaturen sollten noch kühler sein, aber nicht unter 10 °C fallen. Nach einer Woche wird die Temperatur wieder auf 22 °C bis 25 °C erhöht.
- Die Sämlinge werden in beheizten Gewächshäusern oder direkt im Haus vorgezogen. Stehen sie auf der Fensterbank, müssen sie alle zwei bis drei Tage gewendet werden, um ein gleichmäßiges Wachstum zu gewährleisten.
- Sobald die Sämlinge zwei echte Blätter haben, können sie pikiert und in separate (oder größere) Töpfe umgepflanzt werden, wobei gleichzeitig die zentrale Wurzel abgeknipst wird.
- Tomatensämlinge benötigen Wasser und Dünger. In den ersten drei Wochen sparsam gießen, da Staunässe zu Schwarzbeinigkeit führen kann. Nach dem Umpflanzen alle zwei bis drei Tage gießen. Nach dem Umpflanzen in einzelne Töpfe erneut düngen. Verwenden Sie einen Volldünger.
- Das Abhärten der Sämlinge beginnt üblicherweise 1–2 Wochen vor dem Auspflanzen. Dieser Vorgang ist nicht nur bei der Pflanzung ins Freiland notwendig. Die Ogon-Hybride wird hauptsächlich im Haus vorgezogen, aber auch unter Plastikfolie vorgezogene Tomaten sollten abgehärtet werden.
Wie wählt man einen Standort aus?
Der Standort für den Anbau von Tomaten unter Plastikfolie sollte so gewählt werden, dass er viel Sonnenlicht erhält. Ein gewisser Windschutz ist von Vorteil.
Eine gute Lösung ist der Bau einer Konstruktion entlang der Südwand eines Gebäudes. Idealerweise sollte das Gewächshaus oder Foliengewächshaus 10–15 Meter vom nächsten Gebäude oder hohen, ausladenden Baum entfernt aufgestellt werden.
Tomaten können auch in der Nähe höherer Pflanzen wie Mais oder Sonnenblumen angebaut werden. Fruchtwechsel ist ebenfalls wichtig. Tomaten sollten nicht am selben Standort gepflanzt werden; sie benötigen eine Pause von 3–4 Jahren.
Betten vorbereiten
Das Tomatenbeet wird im Herbst vorbereitet, indem es spatentief umgegraben wird. Dabei werden organische Düngemittel – verrotteter Mist, Kompost und verrotteter Mist – je nach Bodenfruchtbarkeit in einer Menge von etwa 3–10 kg pro Quadratmeter eingearbeitet.
Im Herbst werden Superphosphat und Kaliumsulfat zusammen mit organischem Material – 40–50 g bzw. 15–20 g pro Quadratmeter – in den Boden eingearbeitet. Der Säuregehalt des Bodens wird ebenfalls im Herbst gemessen und gegebenenfalls angepasst. Ist der Boden zu sauer, wird gelöschter Kalk oder Holzasche hinzugefügt.
Bei schwerem, lehmigem Boden wird grobkörniger Flusssand beigemischt – 10 kg pro Quadratmeter.
Transplantation
Die Setzlinge werden einige Wochen früher unter Plastikfolie vorgezogen als im Freiland. Vor dem Pflanzen der Tomaten sollte die Bodentemperatur überprüft werden; sie sollte mindestens 15 °C erreichen.
Merkmale beim Pflanzen von Setzlingen:
- Für die Pflanzung werden Löcher oder Reihen ausgehoben. Erfolgt die Pflanzung im Freiland (diese Methode ist für diese Sorte nicht empfehlenswert, aber insbesondere in südlichen Regionen möglich), wird ein Pflanzabstand von 40 x 50 cm eingehalten. In Gewächshäusern kann auch eine Streifenpflanzung mit abwechselnd engen und weiten Reihenabständen durchgeführt werden.
- Die Pflanzlöcher müssen groß genug sein, damit die Wurzeln der Sämlinge ungehindert wachsen können. Sie werden mit dem Wurzelballen verpflanzt, um die Wurzeln so wenig wie möglich zu beschädigen.
- Geben Sie etwas Humus und Holzasche in die Pflanzlöcher. Fügen Sie 20 g Mineraldünger, z. B. Superphosphat oder Monokaliumphosphat, und 1 Teelöffel Kaliumphosphat hinzu.
- Gießen Sie in jedes Loch etwa 3 Liter Wasser. Lassen Sie es eine halbe Stunde einweichen, damit sich das Wasser verteilen und die Erde setzen kann.
- Die Sämlinge werden 3–4 cm tiefer eingepflanzt, als sie in ihren Töpfen gewachsen sind. Die Wurzeln werden mit Erde bedeckt, leicht angedrückt und gegossen.
Pflegehinweise
Weidenröschen ist relativ pflegeleicht und robust, benötigt aber für wirklich hohe Erträge ausreichend Wasser und Nährstoffe. Regelmäßiges Besprühen, Anbinden und Formen der Sträucher ist ebenfalls wichtig.
Bewässern und Auflockern
Bei der Anzucht im Gewächshaus sollten Tomaten gegossen werden, sobald die Erde trocken ist, etwa ein- bis zweimal pro Woche. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da sie Pilzbefall begünstigen kann. Im Gewächshaus empfiehlt sich das Gießen am Morgen.
Im Freiland werden Tomaten je nach Wetter- und Bodenbeschaffenheit bewässert. Bei heißem Wetter müssen sie doppelt so oft gegossen werden, wobei die Wassermenge an die Bodenbeschaffenheit und das Alter der Pflanzen angepasst wird. Nach dem Gießen wird die Erde aufgelockert, damit die Wurzeln ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden.
Düngung
Unmittelbar nach dem Einpflanzen werden Tomatenpflanzen weder gegossen noch gedüngt. Nach zwei Wochen kann der erste Dünger ausgebracht werden. Zunächst erhalten die Pflanzen Stickstoff, der für das Wachstum der grünen Masse notwendig ist.
Zur Düngung der Tomatensorte „Fire“ verwenden Sie abwechselnd organische und mineralische Dünger – komplexe Formulierungen mit hohem Kalium- und Phosphorgehalt, die für die Fruchtbildung und -reifung unerlässlich sind. Pro Saison werden etwa vier Düngergaben im Abstand von zwei bis drei Wochen durchgeführt.
Formgebung und Strumpfband
Die Sträucher müssen angebunden werden, da sie recht hoch wachsen und die reifenden Früchte, die in Büscheln wachsen, die Zweige abbrechen können. Seitentriebe werden entfernt, sobald sie 5 cm lang sind. Die Sträucher werden zu ein- oder zweistämmigen Sträuchern erzogen.
Krankheiten und Schädlinge
Die Ogon-Hybride besitzt eine gute Immunität, kann aber unter ungünstigen Wachstumsbedingungen und bei mangelhafter Anbaupraxis anfällig für Wurzelfäule werden. Diese lässt sich mit Kupfersulfat verhindern. Hohe Luftfeuchtigkeit erhöht das Risiko von Mehltau, der mit dem Fungizid Topsin oder ähnlichen Produkten bekämpft werden kann.
Um Krankheiten vorzubeugen, ist es wichtig, das Gewächshaus regelmäßig zu lüften und einen Bewässerungsplan einzuhalten, wobei Staunässe vermieden werden sollte. Sträucher sollten außerdem nicht zu dicht gepflanzt werden, da dichte Bepflanzungen die Ausbreitung von Infektionen begünstigen.
Die Ogon-Tomate kann von häufigen Schädlingen wie Maulwurfsgrillen und Drahtwürmern befallen werden, die die unterirdischen Pflanzenteile schädigen. Auch ein Befall durch Blattläuse, Spinnmilben und Weiße Fliegen ist möglich. Zur Bekämpfung dieser Schädlinge werden verschiedene Insektizide, biologische Produkte und Hausmittel eingesetzt.
Ernte
Die ersten Früchte werden Mitte Juli geerntet. Die Fruchtbildung erstreckt sich über einen längeren Zeitraum, und die Ernte dauert je nach Pflanzzeitpunkt und regionalem Klima bis etwa Ende August. Leicht unreife Früchte werden für Transport und Lagerung geerntet. Sie werden sorgfältig aufgeschnitten und in flache Kisten gelegt.
Rezensionen
Die Ogon-Tomate ist eine vielversprechende Hybride, die besonders für Hobbygärtner interessant sein dürfte, die ihre Pflanzen unter Plastikfolie anbauen. Diese großfrüchtige Hybridsorte benötigt etwas Pflege, belohnt Sie aber mit hohen Erträgen und qualitativ hochwertigen Früchten.










