Die Tomatensorte „Flame“ hat sich ihre Beliebtheit dank ihrer zahlreichen Vorteile redlich verdient. Ihre frühe Reife, der hohe Ertrag und die unkomplizierten Wachstumsbedingungen machen sie zu einer ausgezeichneten Wahl für verschiedene Regionen des Landes. Diese Sorte ist ideal für alle, die Tomaten frisch genießen möchten, und auch für diejenigen, die Tomaten für den Winter konservieren. Die richtige Pflege ist dabei entscheidend.
Geschichte der Auswahl
Die von Züchter V. I. Blokin-Mechtalin entwickelte und seit 2018 im Handel erhältliche Tomatensorte wurde für frühreifende, ertragreiche Tomaten gezüchtet. Sie zeichnet sich durch eine ausgezeichnete Resistenz gegen Nachtschattenkrankheiten aus.
Die Bezeichnung F1 bedeutet, dass die genannten Eigenschaften nur in der ersten Generation erhalten bleiben. Daher wird davon abgeraten, Saatgut für die Aussaat in der nächsten Saison zu sammeln; es muss erneut im Fachhandel erworben werden.
Beschreibung der Tomatensorte Flame F1
Die Gemüsesorte Flame ist dank ihrer frühen Reife bei Gemüsegärtnern sehr beliebt. Die kompakten Sträucher liefern hohe Erträge, und die Früchte zeichnen sich durch einen angenehmen Geschmack, ein ansprechendes Aussehen und eine einheitliche Form aus. Die Pflanzen sind pflegeleicht und gedeihen auf allen Bodentypen.
Merkmale des Busches
Die Pflanzen sind mittelgroß und kompakt und erreichen eine Höhe von 80–120 cm. Sie besitzen kräftige Stämme und Stängel, die weder Seitentriebe noch Stützen oder ein Stutzen der Triebspitze benötigen. Die Blütenstände sind einfach: Die ersten bilden sich oberhalb des sechsten Blattes, die folgenden jeweils alle zwei Blätter.
Früchte und ihre Geschmackseigenschaften
Die Tomaten haben eine elliptische Form mit leichter Rippung. Unterscheidungsmerkmale:
- Sie sind orange oder scharlachrot gefärbt. Im unreifen Zustand sind sie hellgrün.
- Das Durchschnittsgewicht beträgt etwa 50 g.
- Sie sind fest und haben eine fleischige Konsistenz.
- Die Haut ist glänzend, glatt und widerstandsfähig und schützt sie wirksam vor Rissen.
- Am Stielansatz ist eine bräunliche Delle sichtbar.
- Die Samen sind klein, befinden sich in der Mitte, und das Fruchtfleisch ist fest, duftend und zart.
Tomaten lassen sich bis zu 3–4 Wochen lagern, sofern die Raumtemperatur 19 °C nicht übersteigt und Zugluft sowie hohe Luftfeuchtigkeit vermieden werden. Sie überstehen auch längere Transportwege problemlos und behalten dabei ihr Aussehen und ihren Geschmack. Diese Sorte ist lange haltbar.
Geschmacklich erhalten diese Tomaten von den Testern 4,8 von 5 Punkten. Ihre saftige Konsistenz, ihr süßer Geschmack und ihr lebhaftes Aroma machen sie besonders attraktiv für die Verbraucher.
Merkmale der Flammentomate
Die Sorte verdankt ihren Namen der satten, leuchtend roten Farbe ihrer Früchte, die an Feuer erinnert. Gärtner bezeichnen sie als eine der erfolgreichsten und teilen durchweg positive Erfahrungen. Die Pflanze zeichnet sich durch viele einzigartige Merkmale und positive Eigenschaften aus.
Ertrag der Tomatensorte „Flame“ und was ihn beeinflusst
Ein Quadratmeter Anbaufläche liefert bis zu 15 kg reife Früchte – ein hervorragender Indikator für hohe Produktivität. Um Fäulnis und Überreife zu vermeiden, sollten die Tomaten zügig geerntet werden. Auch unreife Tomaten können geerntet werden; sie reifen problemlos im Haus nach, beispielsweise auf der Fensterbank.
Reifezeit
Von der Keimung bis zur ersten Tomatenernte vergehen etwa drei Monate. In südlichen Regionen beginnt die erste Tomatenernte jedoch dank des wärmeren Klimas und der günstigen Wachstumsbedingungen bereits Ende Juni.
Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge
Aufgrund ihrer kurzen Reifezeit ist diese Sorte nahezu immun gegen Krankheiten, da die meisten erst später aktiv werden. Sie ist resistent gegen Krautfäule, Verticillium-Welke, Fusarium-Welke und Alternaria.
Schädlinge haben selten Zeit, Schaden anzurichten, da ihre aktive Entwicklung erst gegen Ende der Fruchtreife beginnt. Ist der Boden jedoch von wurzelfressenden Insekten befallen, können die Ernten Schaden nehmen. Anzeichen für einen Schaden sind:
- Kleinwuchs;
- trockene Blätter;
- Welken der Triebe;
- mangelhafte Eierstockbildung;
- Tomatentropfen.
Pilzkrankheiten befallen das Laub dieser Sorte selten. Ihre aktive Ausbreitung beginnt in der Regel Mitte Juni, wenn die Sträucher sich bereits im Endstadium ihres Wachstums befinden und allmählich zu vertrocknen beginnen – ein normaler physiologischer Prozess.
Anwendung von Früchten
Flammentomaten sind vielseitig einsetzbar und eignen sich für: Tomatensuppen und -säfte, Winterkonserven, Füllungen und als Zutat in Gemüsesalaten. Die Früchte werden frisch verzehrt und in großen Mengen verkauft.
Tomaten zeichnen sich durch ihr ansprechendes Aussehen und ihre gute Transportierbarkeit aus und sind daher sehr begehrt. Besonders im Frühsommer sind sie beliebt, da die meisten Sorten erst im August reifen.
notwendige klimatische Bedingungen
Die Tomatensorte Flame wird in den meisten Regionen Russlands erfolgreich angebaut, darunter in den nördlichen, fernöstlichen, nordwestlichen, ostsibirischen, zentralen, westsibirischen, Wolga-Wjatka-, Ural-, Nordkaukasus- und Unteren Wolga-Regionen.
Pflanz- und Pflegehinweise
Die richtige Anbauweise ist der Schlüssel zu erfolgreichem Wachstum und einer reichen Tomatenernte. Wichtig ist die sorgfältige Bodenvorbereitung, die Wahl eines geeigneten Standorts und die Einhaltung der optimalen Saattiefe. Mit der richtigen Pflege erzielen Sie reiche Ernten.
- ✓ Die optimale Bodentemperatur für die Pflanzung von Setzlingen sollte nicht unter +15°C liegen.
- ✓ Beim Pflanzen der Sträucher sollte ein Abstand von 40-50 cm eingehalten werden, um eine ausreichende Belüftung und Beleuchtung zu gewährleisten.
Pflanzbedingungen und -bedingungen
Flame F1-Tomaten werden aus Setzlingen gezogen, die dann ins Freiland oder ins Gewächshaus verpflanzt werden, sobald sich stabile Temperaturen über Null Grad etabliert haben. Halbschatten und zugluftgeschützte Standorte sind für diese Sorte ideal.
Die Kultur ist anspruchslos in der Pflege, verträgt Temperaturschwankungen gut und leidet nicht unter Lichtmangel.
Wie pflanzt man richtig?
Säen Sie die Samen für die Anzucht 50–55 Tage vor dem Auspflanzen. Desinfizieren Sie die Samen vorher in einer Manganlösung, spülen Sie sie anschließend ab und trocknen Sie sie. Falls gewünscht, können Sie sie zur Förderung der Entwicklung und Stärkung des Immunsystems in einem Wachstumsförderer einweichen.
Hilfreiche Tipps:
- Für Sämlinge eignet sich ein leichter, fruchtbarer Boden aus gleichen Teilen Torf, grobem Sand und Gartenerde.
- Die vorbereiteten Samen werden in gewöhnliche Pflanzkästen oder einzelne Torftöpfe gegeben. Achten Sie darauf, dass sich am Boden eine Drainageschicht befindet.
- Die Samen 1 cm tief und im Abstand von 3 cm aussäen.
Die Pflege der Sämlinge umfasst regelmäßige Belüftung, Bewässerung und einen hellen Standort. Sobald die Sämlinge gekeimt sind, entfernen Sie die Abdeckung und beginnen Sie mit der Abhärtung der Pflanzen, um sie allmählich an die Bedingungen im Freien zu gewöhnen.
Anzucht von Sämlingen und Umpflanzen
Gießen Sie die Sämlinge regelmäßig, aber vermeiden Sie Staunässe. Sorgen Sie für ausreichend Licht und halten Sie die Lufttemperatur bei 22–24 °C. Reduzieren Sie die Temperatur nach dem Auflaufen der Sämlinge auf 20 °C. Sobald das zweite Laubblatt erscheint, vereinzeln Sie die Sämlinge, damit sie nicht zu dicht wachsen.
Einige Tage vor dem Auspflanzen ins Freiland sollten die Sämlinge abgehärtet und schrittweise an die Bedingungen im Freien gewöhnt werden. Dazu werden die Pflanzen nach draußen gestellt und die Zeit, die sie im Freien verbringen, verlängert.
Nach dem 15. Mai, wenn der Boden gut durchgewärmt ist und sich beständig warmes Wetter eingestellt hat, können die Setzlinge ins Freiland gepflanzt werden. Vor dem Pflanzen sollten die Beete gründlich umgegraben und mit organischem Material gedüngt werden. Die Pflanzlöcher sollten mit Mulch bedeckt werden; normales Sägemehl ist dafür geeignet.
Bewässerung
Gießen Sie Ihre Sträucher bei heißem Wetter täglich, um eine optimale Bodenfeuchtigkeit zu gewährleisten. Bei häufigem Starkregen reduzieren Sie die Gießhäufigkeit und befeuchten Sie den Boden nur noch, wenn er anfängt auszutrocknen.
Bewässern Sie die Sträucher an den Wurzeln mit abgestandenem Wasser von mindestens 23 °C. Verwenden Sie je nach Boden- und Wetterbedingungen 5–10 Liter Wasser pro Pflanze.
Unkraut jäten und auflockern
Entfernen Sie Unkraut mit einer Hacke oder einem anderen geeigneten Werkzeug aus dem Beet und lockern Sie dabei gleichzeitig den Boden auf. Heben Sie die oberste Bodenschicht leicht an, um die Sauerstoffversorgung der Wurzeln zu verbessern.
Topdressing
Düngen Sie dreimal pro Saison mit gebrauchsfertigen Düngemitteln, die Stickstoff, Kalium und Phosphor enthalten und im Gartenfachhandel erhältlich sind. Diese Mischungen versorgen die Pflanzen in verschiedenen Wachstumsphasen mit essenziellen Nährstoffen.
Manche Gärtner bevorzugen organische Düngemittel wie zum Beispiel:
- Kompost;
- Königskerze;
- Hühnermist;
- Kräuteraufgüsse;
- Holzasche;
- Humus.
Methoden der Schädlings- und Krankheitsbekämpfung
Zum Schutz von Tomaten vor Insekten und Krankheiten sollten sowohl Spezialprodukte als auch traditionelle Methoden angewendet werden. Zur Behandlung von Infektionen und zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten eignen sich Metaxil, Tridex, Trichopolum, Ridomil und Ditan.
Zur Schädlingsbekämpfung werden Insektizide mit lähmender Wirkung eingesetzt: Escudo, Lazurit, Tornado, Sukhovey.
Manche Gärtner verzichten lieber auf Chemikalien, da sie befürchten, diese könnten in das Fruchtfleisch eindringen. In solchen Fällen sind Hausmittel wirksam:
- Senf neben Tomaten pflanzen, um Insekten abzuwehren.
- Zur Vorbeugung Sträucher mit einem Aufguss aus Knoblauch oder Zwiebeln besprühen.
- Eine Wermutlösung hilft, Insekten abzuwehren.
- Jodlösung schützt vor Pilzerkrankungen.
- Zum Schutz vor Pilzbefall hilft es, die Pflanzen mit einer Mischung aus Milch (1 Liter auf 10 Liter Wasser) zu besprühen.
- Seifenlösung ist wirksam gegen Insekten und Pilze.
Um die Ausbreitung von Krankheiten und Schädlingen zu verhindern, sollten vorbeugende Behandlungen durchgeführt werden, bevor sich die Eierstöcke zu entwickeln beginnen.
Die Sorte Flame wird selten von Schädlingen oder Pilzen befallen, aber bei ungewöhnlichen Wetterbedingungen, wenn der Sommer früher als üblich einsetzt, besteht die Gefahr eines vorzeitigen Erwachens von Insekten und Pilzen.
Positive und negative Eigenschaften
Bevor Sie Setzlinge in Ihrem Garten auspflanzen, sollten Sie sich unbedingt nicht nur mit den Vorzügen, sondern auch mit den Nachteilen der jeweiligen Sorte vertraut machen. So vermeiden Sie spätere Fehler.
Vorteile der Flamme:
Zu den Nachteilen dieser Kulturpflanze zählen laut einigen Gärtnern ihre hohen Ansprüche an den Boden und die Möglichkeit, dass sich die Schale beim Einkochen vom Fruchtfleisch löst.
Rezensionen
Die Tomatensorte „Flame“ ist zuverlässig und vielseitig und liefert mit minimalem Aufwand eine stabile Ernte. Sie eignet sich für den Anbau in verschiedenen Klimazonen und zeichnet sich durch exzellenten Geschmack und Robustheit aus. Bei richtiger und rechtzeitiger Pflege belohnt sie Sie mit einer reichen Ernte.










