Panther-Tomaten sind aufgrund ihrer Größe, ihres festen Fleisches und ihres süßen Geschmacks sehr beliebt und eignen sich daher sowohl zum Frischverzehr als auch zum Einmachen. Diese Sorte wurde erst vor relativ kurzer Zeit entwickelt, erfreut sich aber bereits großer Beliebtheit bei Hobbygärtnern in unserem Land. Die Pflanze ist resistent gegen Krankheiten und widrige Witterungsbedingungen.
Beschreibung des Strauchs und der Früchte
Panther ist eine Tomatenhybride, die von Spezialisten des Forschungsinstituts für Gemüsezüchtung entwickelt und im Jahr 2020 für den Anbau zugelassen wurde. Es handelt sich um eine unbestimmte Sorte.
Besondere Merkmale:
- Die Sträucher erreichen eine Höhe von 150 bis 180 cm. Die Triebe sind mit dunkelgrünen, mittellangen Blättern bedeckt. Die Blütenstände sind einfach.
- Tomaten sind groß und rund oder flachrund. Unreif sind sie grün, vollreif färben sie sich rosa – der Farbton kann heller oder kräftiger sein. Jede Tomate enthält 4–6 Fruchtstände, und ein einzelner Fruchtstand kann bis zu 6–7 Tomaten hervorbringen.
- Das Gewicht variiert zwischen 250 und 300 Gramm, was beachtlich ist. Die Früchte sind leicht glänzend, und ihr Fruchtfleisch ist mittelfest und saftig.
Hauptmerkmale
Diese mittelfrühe Sorte benötigt von der Keimung bis zur Ernte etwa 110–115 Tage. Sie ist bekannt für ihren hohen Ertrag von 12–13 kg pro Quadratmeter. Sie eignet sich ideal für den Anbau in Folien- oder konventionellen Gewächshäusern.
Einer der Hauptvorteile der Tomate ist ihre ausgezeichnete Resistenz gegen verschiedene Krankheiten. Die Hybride bietet einen stabilen Schutz gegen Cladosporiose, Verticillium-Welke und Tabakmosaikvirus (TMV). Sie wird selten von Fusarium befallen.
Aussaat
Erfahrene Agronomen empfehlen, Panther-Tomaten aus Jungpflanzen zu ziehen. Vor der Aussaat sollten die Jungpflanzen behandelt werden, um die Keimung zu verbessern und sie vor Krankheiten zu schützen.
Befolgen Sie diese Schritte:
- Die Samen 15–20 Minuten in einer Kaliumpermanganatlösung (1 g pro 100 ml Wasser) einweichen, um sie zu desinfizieren. Anschließend gründlich abspülen.
- Härten Sie die Körner: Legen Sie sie für 12-24 Stunden in den Kühlschrank und anschließend für die gleiche Zeit an einen warmen Ort, um das Wachstum zu aktivieren.
Für die Anzucht von Setzlingen verwenden Sie lockere, nährstoffreiche Erde. Fertige Tomatenmischungen sind geeignet, Sie können die Erde aber auch selbst mischen:
- Torf – 2 Teile;
- Humus oder Kompost – Teil 1;
- Sand - Teil 1;
- Holzesche – 200 g pro 10 l Boden zur Verbesserung der Zusammensetzung.
Schritt-für-Schritt-Anleitung:
- Füllen Sie den Behälter mit Erde und ziehen Sie Furchen oder Löcher von 1-2 cm Tiefe.
- Die Samen sollten 2-3 cm voneinander entfernt sein.
- Die Körner mit Erde bedecken und leicht andrücken.
- Wasser mit abgestandenem Wasser – es sollte nicht kalt sein.
- Decken Sie die Kiste mit Folie oder Glas ab, um einen Treibhauseffekt zu erzeugen.
Sämlinge anziehen und verpflanzen
Stellen Sie die Sämlinge an einen warmen Ort bei 22–25 °C. Sobald die Triebe erscheinen, entfernen Sie die Abdeckung und stellen Sie die Sämlinge in einen hellen Raum mit 18–20 °C, um ein übermäßiges Längenwachstum zu verhindern. Für optimales Wachstum benötigen die Pflanzen 12–14 Stunden Licht pro Tag (z. B. mit Leuchtstoffröhren).
Sobald die Sämlinge zwei bis drei echte Blätter haben, sollten sie in separate Töpfe umgepflanzt werden, um ein kräftiges Wurzelsystem zu fördern. Achten Sie auf ausreichend Abstand zwischen den Pflanzen, damit sich die Wurzeln optimal entwickeln können.
Tomatensämlinge können im Freien oder im Gewächshaus ausgepflanzt werden, sobald sich stabile Wetterbedingungen mit Temperaturen von mindestens 15 °C eingestellt haben, üblicherweise Ende Mai oder Anfang Juni. Allgemeine Empfehlungen:
- Die Pflanzen sollten 7-10 Tage lang abgehärtet werden, indem man sie nach draußen stellt und sie so allmählich an die äußeren Bedingungen gewöhnt.
- Bereiten Sie den Boden im Gewächshaus oder in den Gartenbeeten vor. Heben Sie Löcher oder Furchen aus und geben Sie Humus, Asche oder einen komplexen Mineraldünger auf den Boden.
- Pflanzen Sie die Pflanzen in einer Tiefe, die ihrem Wachstumsniveau entspricht, sodass der Wurzelhals nicht bedeckt wird.
- Um eine normale Entwicklung und Luftzirkulation zu gewährleisten, sollte zwischen den Sämlingen ein Abstand von 30-50 cm eingehalten werden.
- Nach dem Einpflanzen die Setzlinge gründlich wässern.
Nächste Schritte
Die richtige Pflege wirkt sich direkt auf den Ernteertrag aus. Befolgen Sie die üblichen landwirtschaftlichen Praktiken:
- Bewässerung. Pflanzen benötigen regelmäßiges Gießen, insbesondere während der Wachstums- und Fruchtbildungsphasen. Verwenden Sie warmes, abgestandenes Wasser und vermeiden Sie dabei den Kontakt mit Blättern und Tomaten. Ideal ist es, je nach Wetterlage ein- bis zweimal pro Woche zu gießen.
- Topping. Für normales Wachstum und Entwicklung benötigen Sträucher Nährstoffe. Düngen Sie Panthera 3-4 Mal pro Saison:
- 2 Wochen nach dem Umpflanzen der Setzlinge – organische Substanz: Mist oder Kompost;
- während der Blütezeit – Kalium- und Phosphormischungen;
- im Fruchtstadium – Kalium-Phosphor-Lösungen;
- nach Bedarf – Wenn die Pflanzen ungesund aussehen (Präparate mit Mikroelementen verwenden).
- Stiefsöhne ausgrenzen und ausgrenzen. Um das Wachstum des Hauptstamms anzuregen und die Belüftung zu verbessern, sollten Seitentriebe regelmäßig entfernt werden. Das Stutzen von Seitentrieben und überschüssigen Blättern fördert eine gute Fruchtbildung.
- Strumpfband. Befestigen Sie die Sträucher an Stützen (Holz- oder Metallpfählen, Rankgittern), um sie aufrecht zu halten und Beschädigungen der Früchte zu vermeiden.
Die Kultur besitzt eine starke Immunität, kann aber unter ungünstigen Bedingungen oder bei unsachgemäßer Pflege verschiedenen Problemen ausgesetzt sein:
| Krankheit/Schädling | Schilder | Kontroll-/Präventionsmethoden |
| Krautfäule | Das Auftreten dunkler Flecken auf Blättern, Stängeln und Früchten, die allmählich an Größe zunehmen. | Entfernung der betroffenen Bereiche, Behandlung mit kupferhaltigen Präparaten (Hom, Kuproksat), regelmäßige Belüftung des Gewächshauses. |
| Echter Mehltau | Weißer Belag auf Blättern und Stämmen, der vergilbt und abfällt. | Besprühen mit schwefelhaltigen Lösungen (Topaz, Skor), Verbesserung der Belüftung. |
| Mosaik | Mosaikartiges Muster auf den Blättern, deren Deformation, Wachstumsverzögerung. | Einsatz biologischer Präparate (Trichodermin), Fruchtfolge. |
| Fusarium | Austrocknung, Welken, Vergilben, Wurzelschäden. | Einsatz von Fungiziden (Previkur, Topsin). |
| Blattlaus | Die Blätter rollen sich ein, gelbe Flecken erscheinen und die Pflanzen werden schwächer. | Wirksam sind Insektizide (Aktara, Fitoverm), die Zerstörung der befallenen Pflanzenteile und das Anlocken von Nützlingen. |
| Spinnmilbe | Es bilden sich kleine Punkte und ein weißlicher Belag auf den Blättern, und auf der Oberfläche erscheinen Spinnweben. | Besprühen mit Akariziden (Aktara, Neoron), Erhöhen der Luftfeuchtigkeit, Entfernen befallener Pflanzenteile. |
| Kartoffelkäfer | Die Blätter weisen große Löcher auf, Käfer und Larven können an den Pflanzen sichtbar sein. | Manuelle Sammlung; Insektizide (Decis, Provanto) können helfen. |
| Wurzelfäule | Schwaches Wachstum der Sträucher, Vergilbung und Abfallen der unteren Blätter, Wurzelfäule. | Behandlung des Bodens mit Fungiziden, Verbesserung der Drainage. |
| Sklerotinia | Weiße Flecken mit wässrigem Belag an Stängeln, Blättern und Früchten. | Einsatz von Fungiziden (Skor, Topaz), regelmäßige Belüftung im Gewächshaus. |
| Schwarzer Fleck | Schwarze Flecken an Blättern und Stämmen, Gewebetod. | Einsatz von Fungiziden, Fruchtfolge. |
Rezensionen
Die Panther-Tomate ist eine zuverlässige Wahl für alle, die hohe Erträge bei minimalem Pflegeaufwand wünschen. Diese großen, aromatischen Tomaten werden selbst anspruchsvollste Gärtner überzeugen. Diese Hybride hat sich in verschiedenen Klimazonen bewährt und dabei Stabilität und Krankheitsresistenz bewiesen.







