Die Tomatensorte Pamyat ist sehr begehrt und zeichnet sich durch kräftiges Wachstum und hohe Erträge aus. Die großen, fleischigen Früchte mit glänzender Schale überzeugen durch ihren vollen, süßen Geschmack und ihre feste, platzfeste Struktur. Die Pflanze verträgt Erziehung und Düngung gut und ist daher pflegeleicht.
Merkmale des Wachstums und der Bildung, Eigenschaften
Memory ist eine beliebte Sorte mit unbegrenztem Wachstum und gehört zum indeterminaten Typ. Dank ihres kräftigen und hohen Strauchs, der bis zu 2,5 m hoch werden kann, lässt sie sich erfolgreich in Gewächshäusern und unter Folie anbauen.
Besondere Merkmale:
- Die Tomatenpflanze zeichnet sich durch einen kräftigen, robusten Stängel und üppiges Laub aus. Die Blätter sind mittelgroß, sattgrün und leicht runzelig.
- Die Tomaten sind groß, wiegen bis zu 800 g, sind rund mit ausgeprägten Rippen und haben eine kräftige orange Farbe. Ihr Fruchtfleisch ist saftig. Sie schmecken angenehm süßlich.
- Die Blüte beginnt etwa 50–60 Tage nach der Keimung und setzt sich in Schüben während der gesamten Saison fort. Die Blütenstände sind in Büscheln angeordnet, die jeweils 5–7 Fruchtknoten enthalten.
Reifung und Verwendung der Ernte
Pamyat ist eine mittelfrühe Sorte: Die ersten Früchte können 110–120 Tage nach der Keimung geerntet werden. Die Tomaten haben eine glatte Haut und ein festes Fruchtfleisch, wodurch sie im reifen Zustand nicht so leicht aufplatzen.
Dank ihres saftigen Fruchtfleisches und des ausgewogenen Säure-Zucker-Verhältnisses eignen sich Tomaten für vielfältige Verwendungszwecke. Sie schmecken hervorragend in frischen Salaten, aber auch konserviert oder verarbeitet.
Pflanz- und Wachstumsbedingungen
Säen Sie die Samen für die Anzucht im März oder April aus und pflanzen Sie die Jungpflanzen im Mai oder Juni, nach dem letzten Frost, ins Freiland. Der optimale Pflanzabstand beträgt 50 x 60 cm, damit die Pflanzen genügend Platz zum Wachsen haben und nicht zu dicht stehen.
Da der Strauch bis zu 2,5 m hoch werden kann, sind Rankgitter oder andere Stützen unerlässlich. Bei richtiger Pflege treiben die Sträucher schnell aus und entwickeln sich innerhalb der ersten Wochen nach dem Umpflanzen kräftig.
Grundvoraussetzungen:
- Beim Anbau von Tomaten im Gewächshaus oder unter Plastikfolie ist es wichtig, den Pflanzen optimale Wachstumsbedingungen und eine gute Fruchtbildung zu bieten. Pflanzen Sie die Setzlinge Ende April oder Anfang Mai in geschützte Erde, sobald sich die Temperatur im Gewächshaus über 16 °C stabilisiert hat.
- Lockern Sie den Boden im Voraus auf und mischen Sie Humus, Asche und Volldünger unter. Wässern Sie die Pflanzlöcher vor dem Einpflanzen großzügig mit warmem Wasser. Setzen Sie die Setzlinge tief bis zu den ersten Blättern ein, besonders wenn sie gestreckt sind.
- Bringen Sie sofort Stützen oder Rankgitter zum Anbinden an, da unbestimmte Sorten schnell in die Länge wachsen.
Pflegehinweise
Pflanzen reagieren gut auf Mehrnährstoffdünger. Zu Beginn des Wachstums sollten Stickstoffdünger eingesetzt werden, um das Laubwachstum aktiv zu fördern. Sobald die Blüte und die Fruchtbildung einsetzen, kann auf Phosphor-Kalium-Dünger umgestellt werden.
Führen Sie weitere landwirtschaftliche Tätigkeiten durch:
- Tomaten sollten 2-3 Mal pro Woche ausschließlich an den Wurzeln gegossen werden. Achten Sie darauf, dass die Blätter nicht befeuchtet werden, insbesondere bei trockenem Wetter.
- Der Boden sollte locker, fruchtbar und neutral im Säuregrad sein.
- Um die Feuchtigkeit zu bewahren und Unkrautwuchs zu reduzieren, sollte der Boden mit Stroh oder Kompost gemulcht werden. Das Stützen der Stängel ist unerlässlich, da schwere Früchte die Pflanze ohne Unterstützung beschädigen können.
Die Memory-Tomate kann trotz ihrer guten Widerstandsfähigkeit anfällig für eine Reihe häufiger Krankheiten und Schädlinge sein, insbesondere wenn die landwirtschaftlichen Praktiken nicht eingehalten werden oder die Bedingungen ungünstig sind.
Es ist wichtig, rechtzeitig mit dem Kampf zu beginnen:
- Phytophthora - Die Krankheit äußert sich durch braune Flecken auf Blättern und Früchten und breitet sich bei feuchtem Wetter rasch aus. Um sie zu verhindern, ist eine ausreichende Belüftung im Gewächshaus wichtig und Staunässe sollte vermieden werden.
Bei den ersten Anzeichen sollten kupferbasierte Fungizide (z. B. Kupfersulfat) oder Spezialpräparate eingesetzt werden - Aktara, Hom.
- Echter Mehltau - Weißer Belag auf Blättern und Stängeln. Zur Bekämpfung mit Knoblauch- oder Molkeaufguss besprühen, in schweren Fällen Fungizide wie Topaz oder Strobi einsetzen.
- Verticillium-Welke – Verursacht ein allmähliches Vergilben und Welken der Blätter. Befallene Pflanzen entfernen und den Boden desinfizieren.
- Weiße Fliege – Kleine weiße Insekten, die sich von Pflanzensaft ernähren. Die Bekämpfung erfolgt durch regelmäßige Belüftung, Fangbänder und das Besprühen mit Insektiziden (Aktara, Biotlin).
- Blattläuse - In warmen, feuchten Umgebungen vermehrt sie sich rasch. Volksheilmittel (Brennnesselaufguss, Seifenlösung) sowie Präparate wie Actofit oder Confidor sind wirksam.
- Spinnmilbe – Es zeigt sich durch kleine Flecken und ein feines Spinnennetz auf den Blättern. Zur Bekämpfung eignen sich Aufgüsse aus Rainfarn, Schöllkraut, Actellicum oder Fitovermum.
Achten Sie auf einen angemessenen Bewässerungsplan, sorgen Sie für ausreichende Belüftung im Gewächshaus und vermeiden Sie zu dichtes Pflanzen. Kontrollieren Sie die Pflanzen regelmäßig und entfernen Sie kranke oder beschädigte Teile. Rechtzeitiges Düngen und die Pflege gesunder Pflanzen tragen dazu bei, das Risiko von Krankheiten und Schädlingsbefall zu verringern.
Rezensionen
Die Pamyat-Tomate vereint hervorragenden Geschmack, attraktives Aussehen und Vielseitigkeit. Ihre Größe, Krankheitsresistenz und lange Fruchtreife haben sie zu einer begehrten und beliebten Sorte in unserem Land gemacht. Sie ist die ideale Wahl für Anfänger und erfahrene Gärtner gleichermaßen.














