Die Tomatensorte „Night Candle“ begeistert Liebhaber orangefarbener Gemüsesorten mit saftigem Fruchtfleisch und einer einzigartigen Form. Sie eignen sich hervorragend für Salate – die Tomaten sind süß und saftig. Die Früchte lassen sich ideal im Winter einkochen. Sie reifen früh und bilden auch bei warmem Wetter gute Früchte. Das macht sie zur idealen Wahl für Anfänger und erfahrene Gärtner gleichermaßen.
Beschreibung des Strauchs und der Früchte
Eine unbestimmte Sorte mit guter Produktivität und großen Tomaten. Besondere Merkmale:
- Die Pflanzen sind mittelhoch und erreichen eine Höhe von 180 cm. Sie besitzen ein kräftiges und gut entwickeltes Laub, das die Tomaten vor Sonnenbrand schützt.
- Die Tomaten haben eine leuchtend orange Farbe.
- Das Gemüse hat eine herzförmige Gestalt und wiegt bis zu 300-400 g. Manchmal wiegen die ersten Exemplare 500 g.
Das Fruchtfleisch ist fest und süß, wodurch sie sich hervorragend zum Frischverzehr, zum Einmachen in Spalten sowie zur Herstellung von Ketchup und Tomatenmark eignen.
Hauptmerkmale
Night Candle ist eine mittelfrühe Tomatensorte. Die Tomaten beginnen 105–115 Tage nach der Keimung zu reifen, und die Erntezeit dauert von Ende Juli bis zum ersten Frost.
Jeder Strauch kann bis zu 5 kg Früchte tragen, was hervorragend ist. Diese Sorte ist gegen die meisten Krankheiten und Schädlinge gut resistent, dennoch wird eine Insektenbehandlung zur Vorbeugung empfohlen.
Anbau und Pflege
Für einen guten Ertrag benötigt die Kulturpflanze eine sorgfältige Vorbereitung und Pflege. Die wichtigsten Anbauphasen sind:
- Aussaat für Setzlinge. Säen Sie die Samen Ende Februar oder Anfang März aus. Bereiten Sie Pflanzgefäße mit leichter, nährstoffreicher Tomatenerde vor. Legen Sie die Samen in 1–1,5 cm tiefe Furchen und verteilen Sie sie gleichmäßig.
Nach der Aussaat die Erde leicht andrücken und gießen. Anschließend den Behälter mit Plastikfolie oder Glas abdecken, um einen Gewächshauseffekt zu erzielen. - Pflege von Sämlingen. Sobald die Sämlinge gekeimt sind, benötigen die Pflanzen ausreichend Licht, damit sie nicht vergeilen. Die Raumtemperatur sollte tagsüber etwa 22–24 °C betragen und nachts etwas niedriger sein.
Sobald die Sämlinge 2-3 echte Blätter haben, sollten sie in separate Töpfe umgepflanzt werden, damit sich das Wurzelsystem aktiver entwickeln kann. - Abhärtung der Sämlinge. Sieben bis zehn Tage vor dem Auspflanzen ins Freiland sollten die Sämlinge abgehärtet werden, indem man sie allmählich an kühlere Temperaturen und Sonnenlicht gewöhnt. Dazu stellt man die Pflanzen täglich ins Freie und verlängert die Zeit, die sie dort verbringen.
- Einpflanzen in die Erde. Sobald keine Frostgefahr mehr besteht und der Boden sich auf 15–18 °C erwärmt hat, können die Pflanzen ins Freie gestellt werden. Dies ist üblicherweise Ende Mai oder Anfang Juni der Fall.
Die Pflanze gedeiht am besten an einem geräumigen, hellen Standort, damit sich die Sträucher optimal entwickeln können. Der Abstand zwischen den Pflanzen sollte 50–60 cm und der Reihenabstand 70–80 cm betragen.
Die Pflege von Setzlingen umfasst mehrere wichtige Schritte. Befolgen Sie die üblichen landwirtschaftlichen Praktiken:
- Bewässerung. Regelmäßiges Gießen ist wichtig, insbesondere während Wachstums- und Entwicklungsphasen. Das Wasser sollte direkt an die Wurzeln gelangen, nicht an die Blätter, um Krankheiten vorzubeugen.
Verwenden Sie warmes, abgestandenes Wasser. Vermeiden Sie Staunässe, da diese zu Wurzelfäule führen kann. Während der Blüte- und Fruchtzeit sollten Sie die Pflanzen intensiver, aber nicht übermäßig gießen. - Topping. Die erste Düngung sollte 2–3 Wochen nach dem Pflanzen erfolgen. Verwenden Sie zunächst mineralische Komplexdünger und wechseln Sie diese anschließend mit organischen Düngemitteln wie gut verrottetem Mist oder Kräuteraufgüssen ab.
Wiederholen Sie die Düngung alle 10–14 Tage. Achten Sie besonders auf die Pflanzen während der Blüte und der Gemüsebildung. - Stiefsöhne ausgrenzen. Entfernen Sie regelmäßig Seitentriebe, die in den Blattachseln wachsen. Dadurch wird deren Energie in die Entwicklung des Hauptstamms und die Fruchtreife gelenkt. Entfernen Sie die Seitentriebe, sobald sie erscheinen, sodass nur 1–2 Triebe stehen bleiben.
- Strumpfband. Damit die Stängel unter dem Gewicht der Tomaten nicht brechen, sollten die Triebe an Stützen befestigt werden. Verwenden Sie hohe Rankgitter oder Stäbe, um die Pflanzen daran festzubinden. Dies gewährleistet eine gute Luftzirkulation für das Laub, verringert das Krankheitsrisiko und beugt Tomatenfäule vor.
Schneiden Sie die unteren Blätter sowie alte, kranke oder beschädigte Zweige ab. Dies ist notwendig, um die Luftzirkulation zu verbessern und vor Pilzkrankheiten zu schützen. - Mulchen. Um eine optimale Bodenfeuchtigkeit zu erhalten und Unkrautwuchs zu verhindern, bedecken Sie den Baumstammkreis mit Stroh, gehäckseltem Gras oder Torf.
- Schutz vor Schädlingen und Krankheiten. Die Pflanze ist gegen die meisten Krankheiten resistent, dennoch sind vorbeugende Maßnahmen ratsam. Kontrollieren Sie die Pflanzen regelmäßig auf Insekten (Blattläuse oder Spinnmilben) und ergreifen Sie geeignete Schutzmaßnahmen.
Verzichten Sie auf Chemikalien und behandeln Sie Ihre Pflanzen stattdessen mit biologischen Produkten oder traditionellen Heilmitteln wie Knoblauch- oder Tabakpulveraufgüssen. Achten Sie auf eine gleichmäßige Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus oder in den Freilandbeeten.
Für und Wider
Bevor Sie Sträucher in Ihrem Garten pflanzen, sollten Sie deren Eigenschaften, einschließlich ihrer Vor- und Nachteile, sorgfältig prüfen. Die Sorte „Nachtkerze“ bietet folgende Vorteile:
Zu den Nachteilen zählen Gärtner die Schwierigkeit, Pflanzmaterial zu finden, die Unmöglichkeit, ganze Körner haltbar zu machen, und die geringe Anzahl an Körnern, die man selbst sammeln kann.
Analoga
Die Tomatensorte „Night Candle“ hat mehrere ähnliche Varianten. Gärtner empfehlen folgende:
| Name | Beschreibung und Eigenschaften |
| Lyubas Herz | Der Strauch erreicht im Gewächshaus eine Höhe von bis zu 170 cm und bildet sowohl große als auch kleine, spindelförmige Blätter aus. Diese mittelfrühe Sorte beginnt 105–115 Tage nach der Keimung zu reifen. Reife Tomaten haben eine kräftige orange Farbe und eine herzförmige Gestalt; ihr Gewicht variiert zwischen 300 und 400 g. Die Pflanze reagiert empfindlich auf plötzliche Temperaturschwankungen und verträgt Frost schlecht. |
| Goldene Kuppeln | Im Freiland erreichen die Pflanzen eine Höhe von maximal 1,5 m, können aber in Gewächshäusern deutlich höher wachsen. Das durchschnittliche Gewicht einer Tomate liegt bei etwa 400 g, bei kontrollierter Ernte können einige Exemplare jedoch bis zu 750 g wiegen.
Das Gemüse reift 90–100 Tage nach der Aussaat. Diese Sorte zeichnet sich durch eine ausgezeichnete Produktivität aus und liefert 10,5 bis 13,6 kg pro Quadratmeter. |
| Südliche Bräune | Die Sträucher erreichen im Durchschnitt eine Höhe von 170 cm. Unreife Früchte nehmen beim Reifen eine satte orange Farbe an, die an einen Sonnenuntergang oder reife tropische Früchte erinnert. Das Durchschnittsgewicht beträgt 211 g, das Maximalgewicht kann 380 g erreichen. Die Fruchtform ist länglich und zylindrisch.
Diese mittelfrühe Sorte reift 110–115 Tage nach der Keimung. Der Ertrag beträgt bis zu 13,8 kg pro Quadratmeter. |
| Honigretter | Diese unbestimmte Pflanze, die 120–160 cm hoch wird, wächst unbegrenzt. Ihre Blätter sind groß und dicht, aber dünn, wodurch sie hitzeempfindlich sind.
Tomaten sind glatt, rund oder leicht länglich und haben eine kräftige orange Farbe, die an Kaki, Bernstein oder Honig erinnert. Die Farbe kann je nach Wachstumsbedingungen variieren. Unreife Tomaten sind hellgrün mit einem dunklen Fleck in der Nähe des Stiels. Das Durchschnittsgewicht liegt bei 160–218 g, frühe Exemplare können jedoch bis zu 600 g erreichen. Die Reifezeit beträgt 110–120 Tage ab der Keimung. Der Ertrag im Freiland liegt bei 5,6 kg pro Quadratmeter, in Gewächshäusern ab 14 kg. Die Fruchtbildung erstreckt sich von Juli bis September. |
Rezensionen
Die Tomatensorte „Night Candle“ ist zuverlässig und ertragreich und begeistert mit ihren appetitlichen, großen Früchten. Sie ist pflegeleicht, verträgt hohe Temperaturen gut und liefert regelmäßig eine gute Ernte. Obwohl die Saatgutbeschaffung mitunter schwierig sein kann, ist diese Sorte eine Überlegung wert für alle, die leckeres und saftiges Gemüse aus dem eigenen Garten ernten möchten.









