Die niedrig wachsende Nepas-Sorte ist bei Gemüsegärtnern beliebt, da sie das Entfernen von Seitentrieben überflüssig macht. Ihre zahlreichen Sorten eignen sich ideal für Hobbygärtner mit wenig Zeit. Diese Sträucher tragen reichlich Früchte im Gewächshaus und im Freiland, gedeihen aber auch gut in Innenräumen.
Allgemeine Beschreibung und Geschichte der Selektion
Die Sorte trägt ihren Namen nicht zufällig. Sie muss weder gestutzt noch in Form gebracht werden und ist daher viel pflegeleichter. Nepas wurde 2017 von einheimischen Züchtern entwickelt und hat sich im Laufe der Jahre bei vielen Hobbygärtnern in unserem Land großer Beliebtheit erfreut. An ihrer Entwicklung waren A. N. Lukyanenko, S. V. Dubinin und I. N. Dubinina beteiligt.

Hauptmerkmale:
- Büsche. Sie wachsen begrenzt, niedrig (meist bis zu 50 cm) und kompakt. Sie benötigen weder Formschnitt noch Stütze.
- Tomaten. Eine Vielfalt an Formen und Farben: von klassischem Rot über Gelb und Streifen bis hin zu Kirschrot. Das Gewicht variiert je nach Sorte, liegt aber im Durchschnitt zwischen 50 und 150 Gramm. Die dichte Schale sorgt für Rissfestigkeit.
- Produktivität. Der Ertrag ist durchschnittlich und stabil, abhängig von der jeweiligen Sorte. Die Früchte sind gleichmäßig ausgebildet, was die Massenernte erleichtert.
- Anwendung. Vielseitig einsetzbar: geeignet für den Frischverzehr, zum Einmachen, zur Saft- und Pastenherstellung.
Sie zeichnet sich durch eine hohe Resistenz gegen die meisten Tomatenkrankheiten aus und toleriert eine Vielzahl von Wetterbedingungen.
Linienarten
Züchter haben mehrere Unterarten der Nepas-Tomate entwickelt. Jede hat ihre eigenen, einzigartigen Eigenschaften, sodass Sie die perfekte Sorte für Ihren Garten auswählen können. Die Sorten unterscheiden sich in Größe, Schalenfarbe und Geschmack. Jede Sorte hat ihre ganz eigenen Vorteile.
| Name | Reifezeit | Buschhöhe | Fruchtfarbe |
|---|---|---|---|
| Nepas 1 frühreifend | früh | 50-60 cm | leuchtend rot |
| Nepas 2 | Mitte-Anfang | 60-70 cm | Purpurrot |
| Nepas 3 | früh | bis zu 50 cm | Rosa |
| Nepas 4 | Durchschnitt | bis zu 50 cm | leuchtend orange |
| Nepas 5 | Durchschnitt | 50-60 cm | orange |
| Nepas 6 | früh | bis zu 50 cm | Rot |
| Nepas 7 | Mitte-Anfang | bis zu 80 cm | leuchtendes Lila |
| Nepas 8 | Durchschnitt | 60-70 cm | leuchtend rot |
| Nepas 9 | früh | bis zu 75 cm | leuchtend rot |
| Nepas 10 | früh | bis zu 70 cm | Rosa |
| Nepas 11 | ultrafrüh | bis zu 35 cm | leuchtend rot |
| Nepas 12 | früh | bis zu 50 cm | Rot |
| Nepas 13 | Durchschnitt | bis zu 50 cm | Rot |
| Nepas 14 | Durchschnitt | bis zu 80 cm | leuchtend rot |
Nepas 1 frühreifend
Eine determinierte Pflanze mit einem kräftigen, stabilen Stamm, der keine Seitentriebe ausbildet, welche üblicherweise entfernt werden müssen. Unterscheidungsmerkmale:
- Die Höhe des Strauchs erreicht bis zu 60 cm, überschreitet aber gewöhnlich nicht 50 cm.
- Die Pflanze hat ein mäßiges Laubwerk. Die Blätter sind mittelgroß und von einer satten, dunkelgrünen Farbe.
- Sie gehört zu den frühen oder mittelfrühen Sorten und zeichnet sich durch ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber widrigen Witterungsbedingungen und ihre Pflegeleichtigkeit aus.
- Es besitzt eine hohe Immunität und eignet sich für den Anbau in allen Regionen Russlands.
- Die Tomaten sind rund, leicht abgeflacht, leuchtend rot und wiegen zwischen 50 und 80 g.
Die Früchte sind vielseitig verwendbar: Sie eignen sich zum Frischverzehr, zum Kochen und Würzen sowie zum Aufbewahren im Ganzen oder als Snack.
Nepas 2
Der Strauch erreicht eine Höhe von 60–70 cm, ist kompakt und reift schnell. Charakteristische Merkmale der Früchte:
- Bilden - gerundet.
- Schälen - Glatt, Himbeere.
- Gewicht - variiert zwischen 40 und 110 g.
In Regionen mit heißem Klima lassen sich bei regelmäßiger Bewässerung hohe Erträge erzielen. Die Sorte ist witterungsbeständig und liefert einen durchschnittlichen Ertrag von etwa 5 kg pro Quadratmeter. Ein besonderes Merkmal dieser Sorte ist ihr hervorragender Geschmack beim Einlegen, wodurch sie sich ideal zum Einmachen eignet.
Nepas 3
Dies ist eine der frühesten Unterarten mit einer Reifezeit von etwa 90 Tagen. Ihre Hauptmerkmale:
- Büsche – kompakt, nicht höher als 50 cm.
- Früchte – Rund, saftig und fleischig, mit rosa Haut.
- Gewicht - variiert zwischen 100 und 140 g.
- Schmecken - Es hat eine angenehme Süße.
Diese Sorte ist sehr widerstandsfähig gegenüber Witterungsschwankungen und kann daher in unterschiedlichsten Klimazonen angebaut werden. Die Tomaten reifen gleichmäßig und liefern einen Ertrag von bis zu 7 kg pro Quadratmeter.
Nepas 4
Diese Sorte zeichnet sich durch hohe Produktivität aus. Obwohl die Tomaten nur 70–80 Gramm wiegen, können pro Quadratmeter bis zu 10 kg hochwertige Ernte erzielt werden. Die herzförmigen Tomaten haben im reifen Zustand eine leuchtend orangefarbene Schale. Ihr Fruchtfleisch ist fest, saftig und hat einen angenehmen Geschmack.
Hauptvorteile der Sorte:
- Aufgrund seiner dichten Struktur ideal für die Wintervorbereitung;
- resistent gegen Krautfäule und Grauschimmel.
Zur Erhaltung des Ertrags wird empfohlen, mehrmals pro Saison Dünger auszubringen.
Nepas 5
Sie gehört zu den üblichen niedrig wachsenden Sorten und erreicht eine Strauchhöhe von 50-60 cm. Die Vegetationsperiode beträgt 105 Tage.
Besondere Merkmale von Tomaten:
- Ausmalen – orange.
- Bilden - leicht länglich mit kaum wahrnehmbaren Rippen und einer charakteristischen „Nase“.
- Gewicht - variiert zwischen 60 und 80 g.
Dank ihrer dicken Haut lassen sich diese Tomaten gut lagern und überstehen auch lange Transportwege ohne Qualitätsverlust. Diese Sorte eignet sich ideal zum Einkochen ganzer Früchte und ist somit eine vielseitige Wahl für Konfitüren.
Nepas 6
Die Pflanze zeichnet sich durch ihren geringen Pflegeaufwand und ihre hohe Widerstandsfähigkeit gegen Pilzkrankheiten, Hitze und Kälte aus. Sie gedeiht sowohl im Gewächshaus als auch im Freiland gleichermaßen gut.
Hauptmerkmale:
- Die Tomaten sind oval, rot und haben eine kleine „Nase“.
- Mit jedem Pinsel lassen sich bis zu sechs Tomaten mit einem Gewicht von jeweils etwa 80 g ernten.
- Dank der dichten Struktur der Schale platzen die Früchte auch bei Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen nicht auf, was diese Sorte zu einer zuverlässigen Wahl für jede Region macht.
Der Ertrag beträgt bis zu 9 kg pro Quadratmeter.
Nepas 7
Diese Sorte besticht durch ihre großen Früchte, die im reifen Zustand ein Gewicht von bis zu 200 g erreichen. Beschreibung der Pflanze und der Früchte:
- Die Büsche erreichen eine Höhe von 80 cm.
- Die Tomaten sind rund und glatt, mit einer leuchtend violetten, dichten Haut und einer glänzenden Oberfläche.
- Reife Tomaten vereinen im Geschmack Säure und Süße und eignen sich daher hervorragend zum Frischverzehr und zum Kochen.
Der Ertrag liegt bei 7-8 kg pro Quadratmeter. Es handelt sich um eine mittelfrühe Unterart: Die erste Ernte kann 3,5 Monate nach der Pflanzung eingebracht werden.
Nepas 8
Die Pflanze ist determiniert und erreicht eine maximale Höhe von 60-70 cm. Die Ernte erfolgt 3-4 Monate nach der Pflanzung.
Hauptmerkmale:
- Der Ertrag dieser Sorte beträgt 6-7 kg pro Quadratmeter.
- Das Gewicht von Pflaumentomaten mit spitzer Nase variiert zwischen 55 und 60 g.
- Die Schale ist im vollreifen Zustand leuchtend rot mit einem orangenen Schimmer.
- Jede Bürste produziert bis zu sechs Gemüsesorten.
Diese Sorte passt sich gut an trockene wie auch regnerische Bedingungen an und ist gegen die meisten Pilzkrankheiten resistent.
Nepas 9
Die Sträucher sind kompakt und niedrig wachsend – bis zu 75 cm hoch. Die Tomaten sind länglich und wiegen jeweils etwa 50 g. Sie sind leuchtend rot und haben ein festes Fruchtfleisch, wodurch sie vielseitig verwendbar sind.
Diese frühreife Sorte benötigt von der Keimung bis zur Ernte reifer Tomaten nicht länger als 115 Tage. Sie wird wegen ihres hohen Ertrags, ihrer frühen Reife, ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrer Vielseitigkeit geschätzt.
Nepas 10
Die Kulturpflanze zeichnet sich durch eine ausgezeichnete frühe Reife aus – das Gemüse ist in 100 Tagen reif. Besondere Merkmale:
- Tomaten - Im reifen Zustand sind sie klein (etwa 75 g), rundlich und haben eine rosafarbene Schale mit gelben Streifen.
- Zellstoff – süß-sauer, saftig.
- Büsche – niedrig (bis zu 70 cm), wodurch sie als dekoratives Element zur Gestaltung des Bereichs eingesetzt werden können.
Der durchschnittliche Ertrag dieser Sorte beträgt 6 kg pro Quadratmeter.
Nepas 11
Diese Unterart eignet sich ideal für die Anzucht im Topf auf der Fensterbank, da ihre Sträucher nur 35 cm hoch werden. Die Früchte sind zahlreich, leuchtend rot und wiegen nicht mehr als 20 g. Einer ihrer größten Vorteile ist die extrem frühe Reifezeit von bis zu 95 Tagen.
Die Pflanze verträgt wenig Licht und gedeiht auch im Halbschatten. Dank dieser Eigenschaften ist sie eine ausgezeichnete Wahl für Wohnungen und Räume mit wenig Sonnenlicht.
Nepas 12
Sie zeichnet sich durch ihren geringen Pflegeaufwand und ihre schnelle Reife – in etwa 95 Tagen – aus, wodurch sie ohne Anzucht direkt ins Freiland gesät werden kann. Die Pflanzen bleiben klein und erreichen eine Höhe von bis zu 50 cm, die Früchte können jedoch ein Gewicht von bis zu 150 g erreichen.
Diese Sorte liefert einen Ertrag von 7–8 kg pro Quadratmeter. Sie ist sehr widerstandsfähig gegen raue Witterungsbedingungen und resistent gegen wichtige Krankheiten, was sie zu einer ausgezeichneten Wahl für verschiedene Klimazonen und Regionen macht.
Nepas 13
Diese Sorte zeichnet sich unter den Unterarten durch ihren süßen, vollen Geschmack, ihre ausgezeichnete Haltbarkeit und ihre Fähigkeit, lange Transportwege zu überstehen, aus.
Besondere Merkmale:
- Die Tomaten sind pflaumenförmig.
- Die Schale ist rot.
- Das Gewicht der Tomaten erreicht bis zu 90 g.
- Der Fruchtansatz ist reichlich und erreicht 5-6 kg pro Quadratmeter.
Nepas 13 hat sich insbesondere in südlichen Regionen bewährt, wo es eine hohe Hitzetoleranz aufweist – was es zu einer idealen Lösung für den Anbau im Freiland macht.
Nepas 14
Die Sträucher sind mittelgroß und erreichen eine Höhe von 80 cm. Es handelt sich um eine mittelfrühe Sorte, deren Gemüse 100 Tage nach der Keimung reift.
Eigenschaften von Tomaten:
- Schatten – leuchtend rot.
- Gewicht - etwa 100 g
- Schmecken - süß.
- Aroma – gesättigt.
Die Sträucher passen sich gut an Wetterveränderungen und ungünstige klimatische Bedingungen an.
Andere Unterarten
Es gibt mehrere Sorten, die den gängigsten Nepas-Sorten in nichts nachstehen. Folgende Sorten werden unterschieden:
- Nepas Bema. Die Pflanze erreicht eine Höhe von etwa 1,5 Metern und trägt große, leuchtend rote Tomaten. Das Fruchtfleisch ist fest, saftig und hat einen angenehm süßen Geschmack. Diese Sorte ist sehr temperaturunempfindlich und bleibt nach der Ernte lange frisch.
- Nepas Lastik. Die Tomaten zeichnen sich durch kompakten Wuchs und eine geringe Höhe von etwa 60 cm aus. Sie sind rundlich und wiegen zwischen 90 und 100 g. Ihr Fruchtfleisch ist saftig und süß und enthält wenige Kerne. Die Pflanze ist selten anfällig für Krankheiten und Schädlinge.
- Nepas Ultra. Diese frühreife Sorte reift bereits 75–80 Tage nach der Pflanzung. Die Tomaten sind rund und von einer außergewöhnlich schönen orangefarbenen Färbung. Ihr Fruchtfleisch ist saftig und süß mit einem intensiven Aroma. Die Sträucher sind krankheits- und witterungsresistent.
Jede Unterart hat ihre eigenen spezifischen Merkmale, aber ihre guten Eigenschaften wecken auch bei unerfahrenen Gärtnern das Interesse.
Merkmale von Tomaten, die kein Ausgezupft werden müssen
Sorten, bei denen keine Seitentriebe entfernt werden müssen, sind ideal für Anbauer, die wenig Zeit für die Formgebung ihrer Pflanzen aufwenden können. Dies ist besonders praktisch für den großflächigen Anbau.
Besonderheiten:
- Wählt man eine niedrig wachsende Sorte mit einem kräftigen Strauch von 40–50 cm Höhe, kann dieser das Gewicht der Ernte tragen. Diese Tomaten lassen sich sogar auf der Fensterbank anbauen.
- Wer kein Gewächshaus besitzt, kann Standardsorten im Freiland oder im Gewächshaus anpflanzen. Für die Zimmerkultur eignen sich kompakte Sorten mit spärlichem Laub am besten.
- Die Pflanzen sind kälteresistent. Viele Gärtner pflanzen sie direkt ins Freiland, ohne vorher Sämlinge vorzuziehen.
- Setzlinge werden Ende April, Samen Mitte Mai gepflanzt. Vor dem Pflanzen sollten die Setzlinge am besten 3–4 Stunden in feuchtem Gazetuch eingeweicht werden.
Niedrig wachsende Sorten, die keine Seitentriebe benötigen, werden selten von der Krautfäule befallen, die die Pflanzen normalerweise Ende August befällt, wenn die Ernte bereits fast vollständig eingebracht ist.
Eigenschaften
Die Tomaten haben ein intensives Tomatenaroma mit einer leichten Säure. Dank ihrer hervorragenden Transportierbarkeit und Haltbarkeit eignen sie sich ideal für den kommerziellen Anbau.
Die Reifezeit dieser Sorte beträgt 105 bis 110 Tage. Die Kulturpflanze zeichnet sich durch gute Produktivität aus, mit einem durchschnittlichen Ertrag von 6,3 kg pro Quadratmeter.
Die Nepas-Sorte ist resistent gegen Krankheiten und Schädlinge und daher ideal für Gartenanfänger geeignet. Sie gedeiht sowohl im Freiland als auch im Gewächshaus.
Wie baut man Nepas-Sorten an?
Sorten werden auf vielfältige Weise kultiviert, sodass Sie für jede Bedingung die beste Option finden können. Traditionell werden sie aus Sämlingen gezogen oder direkt ins Freiland gesät. Es ist wichtig, die am besten geeignete Methode zu wählen.
Methoden
Manche Hobbygärtner, die es unkompliziert mögen, ziehen Tomaten der Nepas-Serie ohne Setzlinge, indem sie die Samen direkt ins Beet säen. Da Tomaten Wärme lieben, werden die Samen in vorbereitete, warme Furchen, Hochbeete oder sogar Eimer gesät.
Tomatenanbau in Eimern
Diese Methode wird seit Mitte des 20. Jahrhunderts häufig angewendet. Sie ist nicht nur einfach und bequem, sondern liefert manchmal sogar eine bessere Ernte als die traditionelle Bodenpflanzung.
Vorteile der Methode:
- Mobilität: Die Container lassen sich je nach Wetterlage leicht umstellen. Bei Frost können sie in ein Gewächshaus oder ins Haus gebracht werden.
- Schnelle Bodenerwärmung: Besonders effektiv ist es in Metall- oder schwarzen Eimern, was ein beschleunigtes Wachstum der Tomaten fördert.
- Wirtschaft: Wasser und Düngemittel werden sparsam eingesetzt, um den Pflanzen eine optimale Nährstoffversorgung zu gewährleisten.
- Mindestpflege: Seltenes Jäten und gute Sonneneinstrahlung.
- Ästhetik: Eimer können als Dekorationselemente im Garten verwendet werden.
Bereiten Sie zum Befüllen der Behälter eine Erdmischung aus gleichen Teilen Torf und Humus vor. Geben Sie in jeden Eimer 300 g Holzasche. Zur Verbesserung der Bodenstruktur können Sie Torf oder Sägemehl hinzufügen. Dämpfen Sie die Mischung über offenem Feuer und behandeln Sie sie anschließend mit einer Kaliumpermanganatlösung (1 g pro 10 Liter Wasser).
Behälter vorbereiten:
- Hat der Eimer einen Boden, bohren Sie Löcher hinein, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. Um zu verhindern, dass die Flüssigkeit zu schnell abläuft, legen Sie den Boden mit einer Drainageschicht (z. B. Ziegelbruch oder Blähton) aus und decken Sie diese mit Vliesstoff ab.
- Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Eimer ohne Boden zu verwenden, wodurch die Pflanzen im Boden Wurzeln schlagen können.
Diese Methode bietet hervorragende Wachstumsbedingungen für Tomaten auch in ungünstigen Klimazonen, und ihre Einfachheit macht sie bei Gärtnern beliebt.
In Boxbetten
Es besteht aus einem Hochbeet, das von einem Rahmen aus Holzplanken oder -stangen umschlossen ist. Die optimalen Maße für solche Konstruktionen sind 6 m Länge und 1,2 m Breite, wobei diese Maße je nach verfügbarem Platz angepasst werden können.
Um die Vegetationsperiode zu verlängern und die Reifung der Pflanzen zu beschleunigen sowie um die Pflanzen vor widrigen Witterungsbedingungen zu schützen, werden Bögen auf den Beeten angebracht und mit Abdeckmaterial wie Folie oder Vliesstoff abgedeckt.
Legen Sie ein kastenförmiges Hochbeet aus Pflanzenresten und Küchenabfällen an, die beim Verrotten Wärme erzeugen. So können Sie Tomaten direkt nach der Aussaat erfolgreich in diesen „Behältern“ anbauen.
Sämlinge aussäen und verpflanzen
Das Aufziehen von Sämlingen zur späteren Verpflanzung ins Freiland ist eine komplexere Aufgabe, die jedoch durch die Einhaltung bestimmter Regeln bewältigt werden kann.
Saatgut, Boden und Standort vorbereiten
Vor der Aussaat sollten die Samen behandelt werden, um die Keimung zu verbessern, und die Saatbeete vorbereitet werden. Beachten Sie folgende Empfehlungen:
- Härten Sie die Samen, indem Sie sie zur Desinfektion mehrere Stunden in eine Kaliumpermanganatlösung legen. Anschließend 24 Stunden in warmem Wasser einweichen, damit sie quellen. Trocknen Sie die Samen zum Schluss auf einem Papiertuch, damit sie nicht an Ihren Fingern kleben bleiben.
- Bereiten Sie für die Aussaat einen leichten, nährstoffreichen und gut durchlässigen Boden vor. Eine Mischung aus Torf, Humus und Rasensoden ist ideal. Geben Sie etwas Sand hinzu, um die Drainage zu verbessern. Behandeln Sie den Boden vorab mit einer schwachen Kaliumpermanganat- oder Fitosporin-Lösung, um Krankheiten vorzubeugen.
- Wenn Sie die Setzlinge ins Freiland verpflanzen möchten, sollte der Standort hell und vor kaltem Wind geschützt sein. Düngen Sie den Boden mit Kompost oder Humus und lockern Sie ihn 20–25 cm tief auf.
- ✓ Optimale Bodentemperatur für die Aussaat: +18-25°C.
- ✓ Saattiefe: 1-2 cm.
Aussaat- und Wachstumsbedingungen
Verwenden Sie kleine Anzuchtgefäße oder -schalen mit einzelnen Zellen. Säen Sie die Samen 1–2 cm tief in die Erde und lassen Sie dabei 2–3 cm Abstand zwischen den Samen. Decken Sie die Gefäße nach der Aussaat mit Plastikfolie oder Glas ab, um einen Gewächshauseffekt zu erzielen.
Nach der Aussaat sollten die Sämlinge warm (18–25 °C) und hell gehalten werden. Bei Lichtmangel ist eine Zusatzbeleuchtung erforderlich. Sobald die ersten Triebe erscheinen, sollte die Temperatur auf 18–20 °C gesenkt werden, um ein übermäßiges Längenwachstum der Sämlinge zu verhindern. Die Sämlinge sollten regelmäßig mit warmem, abgestandenem Wasser gegossen werden.
Sämlingspflege und Umpflanzen
Sobald Tomatensämlinge kräftig wachsen, sollten sie gedüngt werden, um das Wachstum anzuregen. Verwenden Sie organischen Dünger oder eine Lösung komplexer Mineralstoffe. Düngen Sie die Sämlinge ein- bis zweimal im Monat, beginnend zwei Wochen nach der Keimung.
Achten Sie auf die Bodenfeuchtigkeit, vermeiden Sie Überwässerung und sorgen Sie für ausreichende Belüftung der Sämlinge, um Krankheiten vorzubeugen.
Befolgen Sie die Regeln:
- Die Setzlinge können ins Freiland verpflanzt werden, sobald keine Frostgefahr mehr besteht und sich der Boden auf +15°C erwärmt hat.
- Die Sämlinge sollten zunächst abgehärtet werden, indem man sie allmählich der frischen Luft aussetzt.
- Im Freiland sollten die Pflanzen in einem Abstand von 40-50 cm zueinander gesetzt werden, damit sich die Sträucher frei entwickeln können.
Nach dem Einpflanzen die Pflanzen gießen und in den ersten Tagen mit Folie abdecken, um sie vor Kälte zu schützen.
Empfehlungen für die weitere Behandlung
Sobald sich die Tomatenpflanzen erfolgreich an das Freiland oder ein Gewächshaus angepasst haben, ist die regelmäßige Pflege der Sträucher ein wichtiger Schritt, um optimale Bedingungen für Wachstum und Fruchtbildung zu gewährleisten.
Befolgen Sie die üblichen landwirtschaftlichen Praktiken:
- Bewässerung. Gießen Sie die Pflanzen regelmäßig – mindestens alle vier bis fünf Tage. Verwenden Sie anfangs warmes, abgestandenes Wasser und gießen Sie es direkt unter die Wurzeln. Sobald die Pflanzen angewachsen sind, können Sie Wasser verwenden, das kühler als Zimmertemperatur ist.
Tomaten bevorzugen seltenes, aber reichliches Gießen, da dies die Entwicklung gesunder Wurzeln fördert und den Reifeprozess der Früchte beschleunigt. - Düngemittel. Während der Knospenphase ist eine Hefedüngung wirksam (20 g Trockenhefe und 60 g Zucker auf 10 Liter Wasser); 2 Stunden ziehen lassen. Die Lösung 1:10 verdünnen und unter die Wurzeln gießen. Zusätzlich Holzasche hinzufügen – sie reichert den Boden mit Kalzium und Kalium an.
Zur Förderung der Fruchtbildung stehen zwei Düngemethoden zur Verfügung: Entweder lösen Sie 20 g Nitrophoska und 5 g trockenes Natriumhumat in 10 Litern Wasser auf oder Sie geben 20 ml flüssiges Natriumhumat und 40 g Superphosphat zu 10 Litern Wasser. Gießen Sie die Lösung mit einer Menge von 5 Litern pro Quadratmeter direkt unter die Wurzeln.
- Mulchen. Um die Feuchtigkeit im Boden zu halten und Unkrautwuchs zu verhindern, decken Sie die Beete mit einer Mulchschicht aus Heu, Stroh, Torf oder Kompost ab. Dies trägt zu einer gleichmäßigen Bodentemperatur bei, schützt die Wurzeln vor Überhitzung und reduziert den Gießbedarf.
- Lockerung. Lockern Sie nach jedem Gießen die Erde, um die Wurzeln mit Sauerstoff zu versorgen und die Bildung einer harten Kruste zu verhindern. Lockern Sie die Erde nicht tiefer als 5–7 cm, um das Wurzelsystem nicht zu beschädigen.
- Unkraut jäten. Jäten Sie regelmäßig Unkraut, besonders in den ersten Wachstumswochen, da es den Tomaten Nährstoffe und Feuchtigkeit entzieht. Nach Regen oder Bewässerung lässt es sich leichter entfernen, da der Boden dann weicher ist.
- Bildung von Büschen. Obwohl Nepas als nicht ausläuferbildende Sorte gilt, empfiehlt es sich, die in den Blattachseln wachsenden Triebe zu entfernen, um die Reifung der Tomaten zu beschleunigen. Entfernen Sie Triebe bis zu einer Länge von 3 cm und lassen Sie einen 0,5 cm langen Stumpf stehen. Dadurch kann die Pflanze ihre Energie auf das Wachstum der Tomaten konzentrieren.
Die Pflanze benötigt keine Stütze, kann aber zur einfacheren Ernte und besseren Belüftung verwendet werden. Platzieren Sie einen Stab in der Nähe und binden Sie die Pflanze mit einer Schnur in Achterform fest, aber ziehen Sie die Schnur nicht zu fest an.
Wie soll man sich entscheiden?
Die Wahl der Tomatensorte für den Anbau im eigenen Garten hängt von Ihren Geschmacksvorlieben und Zielen ab. Für den Frischverzehr eignen sich folgende Nepas-Sorten:
- 2;
- 3;
- 7;
- 14.
Diese Unterarten zeichnen sich nicht nur durch ein attraktives Aussehen, sondern auch durch einen angenehm süßen Geschmack aus. Besonders hervorzuheben ist Nepas 7 mit seinen großen Tomaten.
Tomaten mit festem Kern und zäher, rissfester Haut eignen sich ideal zum Einkochen. Die Sorten Nepas 4 und Nepas 6 sind hierfür hervorragend geeignet, da sie eine leuchtend orange bzw. eine satte rote Farbe aufweisen.
Auf der Fensterbank im Winter gezogene Tomaten werden oft als Garnitur verwendet. Die Sorten Nepas 9 und Nepas 10 sind aufgrund ihres attraktiven Aussehens sehr geschätzt und daher in der Küche beliebt, insbesondere für die Zubereitung eleganter Salate. Nepas 5 ist gut lagerfähig und eignet sich für den Transport über längere Strecken.
Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten und Schädlingen
Tomaten der Nepas-Serie zeichnen sich durch eine gute Resistenz gegen Krautfäule und Weißfäule aus. Anhaltender Regen und niedrige Temperaturen erhöhen jedoch das Risiko von Pilzkrankheiten. Zur Vorbeugung und Bekämpfung dieser Krankheiten sollte das Laub mit Kupfersulfat besprüht werden.
Wenn erste Anzeichen von Fäulnis auftreten, entfernen und entsorgen Sie die betroffenen Sträucher und behandeln Sie die verbleibenden Pflanzen mit einer Kaliumpermanganatlösung.
Zu den Schädlingen, die Tomaten schädigen können, gehören Maulwurfsgrillen, Kartoffelkäfer und Weiße Fliegen. Zur Bekämpfung eignen sich Insektizide wie Karate und Grom. Aus Sicherheitsgründen sollten diese Mittel nur in der ersten Hälfte der Wachstumsperiode eingesetzt werden.
Für und Wider
Die Nepas-Tomate bietet einige Vorteile, darunter ihren buschigen Wuchs, der Gärtnern viel Zeit spart, da das regelmäßige Entfernen von Seitentrieben entfällt. Diese und weitere Eigenschaften machen sie zu einer beliebten Wahl. Unter optimalen Wachstumsbedingungen liefert sie eine gute Ernte.
Zu den negativen Eigenschaften zählen einige Gemüseanbauer die geringe Größe des Gemüses und den nicht ausreichend intensiven Geschmack.
Rezensionen
Die Nepas-Tomate besitzt zahlreiche Unterarten und erfreut sich daher großer Beliebtheit bei Hobbygärtnern im ganzen Land. Diese beliebte Sorte zeichnet sich durch ihren kompakten Wuchs und ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber verschiedenen Umweltbedingungen aus. Sie benötigt nur wenig Pflege, liefert aber bei richtiger Anbautechnik gute Erträge an qualitativ hochwertigen Tomaten mit exzellentem Geschmack.




























