Naslazhdenie ist eine frühreife Tomatensorte, die sich durch hohe Erträge und Krankheitsresistenz auszeichnet. Die runden Tomaten sind mittelgroß und färben sich im reifen Zustand leuchtend orange. Sie haben festes Fruchtfleisch und einen süßen, vollen Geschmack. Diese Tomaten eignen sich ideal für Salate, zum Einkochen und für Winterkonserven.
Beschreibung des Strauchs und der Früchte
Die Hybride Naslazhdenie wurde von Spezialisten der Agrosemtoms Forschungs- und Produktionsgesellschaft gezüchtet und 2018 für die Verwendung zugelassen. Es handelt sich um eine unbestimmte Sorte.
Hauptmerkmale:
- Die Pflanzen erreichen eine Höhe von 1,5–1,8 m und zeichnen sich durch mäßige Verzweigung aus. Die Blätter sind klein und von einem satten, dunklen Grün.
- Das Gemüse ist rund, mittelgroß und wiegt zwischen 120 und 140 g. Unreife Tomaten sind grün, vollreife Tomaten hingegen färben sich leuchtend orange.
- In Tomaten bilden sich vier bis sechs Samenkammern. Die Früchte haben ein dichtes, saftiges Fruchtfleisch und sind süß und aromatisch.
Gemüse wird zum Frischverzehr sowie zur Zubereitung von Salaten und Soßen verwendet.
Hauptmerkmale
Die Pflanze zeichnet sich durch ihre frühe Reife aus – die ersten Früchte sind bereits 100–110 Tage nach der Keimung erntereif. Bei optimaler Pflege erreicht der Ertrag 16,6 kg pro Quadratmeter.
Die Tomaten platzen selten auf, und die Sträucher sind resistent gegen das Tabakmosaikvirus, wodurch die Hybride weniger anfällig für Krankheiten ist und dazu beiträgt, die Qualität der Tomaten zu erhalten.
Anbau und Pflege
Für eine frühe Ernte sollten die Samen für die Anzucht etwa 55–60 Tage vor dem Pflanzen ausgesät werden. Der optimale Aussaatzeitpunkt ist Ende Februar bis Anfang März.
Befolgen Sie diese Empfehlungen:
- Weichen Sie die Samen mehrere Stunden in einem Wachstumsförderer (z. B. Epin oder Zircon) ein. Um Krankheiten vorzubeugen, weichen Sie sie 20–30 Minuten in einer schwachen Kaliumpermanganatlösung ein und spülen Sie sie anschließend mit klarem Wasser ab.
- Verwenden Sie ein lockeres, fruchtbares Gemisch aus Gartenerde, Humus und Torf (2:1:1). Zur Desinfektion backen Sie die Erde 20 Minuten lang bei 100 °C im Backofen oder behandeln Sie sie mit Fitosporin.
- Säen Sie die Samen 1–1,5 cm tief in feuchte Erde. Decken Sie die Gefäße mit Frischhaltefolie oder Glas ab und stellen Sie sie an einen warmen Ort mit einer Temperatur von 24 bis 26 °C.
- Sobald die Sämlinge aufgegangen sind, entfernen Sie die Abdeckung und senken Sie die Temperatur auf 18–20 °C. Um ein übermäßiges Längenwachstum der Sämlinge zu verhindern, sorgen Sie für 12–14 Stunden Licht pro Tag.
- Zehn bis vierzehn Tage nach dem Erscheinen der ersten Laubblätter werden die Sämlinge in einzelne Töpfe mit einem Fassungsvermögen von mindestens 500 ml umgepflanzt. Zwei Wochen vor dem Auspflanzen sollten die Sämlinge durch mehrstündiges Stehen im Freien täglich abgehärtet werden.
Sobald die Temperaturen stabil über 12 °C liegen, in der Regel Mitte bis Ende Mai, kann die Pflanze an ihren endgültigen Standort verpflanzt werden. Der Standort sollte hell und vor Zugluft geschützt sein.
Befolgen Sie diese Schritte:
- Graben Sie das Gartenbeet um und geben Sie pro Quadratmeter 4-5 kg Humus und 200 g Asche hinzu.
- Graben Sie Löcher im Abstand von 40-50 cm zueinander und geben Sie in jedes Loch eine Handvoll Kompost und Asche.
- Setzen Sie die Sämlinge senkrecht ein, bis zum ersten Laubblatt. Gießen Sie sie großzügig mit warmem Wasser.
Für eine reiche und ertragreiche Ernte ist die richtige Pflege der Pflanzen wichtig. Befolgen Sie diese einfachen landwirtschaftlichen Praktiken:
- Mäßig gießen, 1-2 Mal pro Woche, dabei Austrocknung und Staunässe vermeiden. Das Wasser sollte warm (20-22 °C) sein und morgens oder abends direkt an die Wurzeln gegeben werden.
- Zehn bis vierzehn Tage nach dem Einpflanzen die Pflanzen mit Königskerzenaufguss oder einem Komplexdünger düngen. Während der Blütezeit Phosphor-Kalium-Dünger verwenden und zu Beginn der Fruchtbildung Asche- und Kaliumlösungen einsetzen.
- Die Sträucher auf 1–2 Stämme erziehen. Seitentriebe alle 7–10 Tage entfernen. Die Pflanzen an einem Rankgitter oder einer anderen Stütze festbinden.
- Nach dem Gießen den Boden auflockern, um Verkrustungen zu vermeiden. Um die Feuchtigkeit zu speichern und das Unkrautwachstum einzudämmen, die Beete mit Stroh, Torf oder verrottetem Sägemehl mulchen.
Für und Wider
Die Sorte zeichnet sich durch zahlreiche Merkmale aus, weshalb sie nicht nur von erfahrenen Gärtnern, sondern auch von Anfängern erfolgreich angebaut wird.
Die wichtigsten Vorteile der Naslazhdenie-Tomate:
Zu den negativen Eigenschaften gehören die Notwendigkeit, die Sträucher in Form zu bringen und anzubinden, der Bedarf an zusätzlicher Düngung, die Empfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeitsmangel und ein möglicher Ertragsrückgang bei dichter Bepflanzung.
Rezensionen
Naslazhdenie ist eine vielversprechende Sorte für den Anbau im Gewächshaus und im Freiland. Gute Erträge, Platzfestigkeit, hohe Krankheitsresistenz und eine lange Fruchtperiode machen diese Sorte zu einer ausgezeichneten Wahl für Hobbygärtner und Landwirte. Diese Tomaten sind vielseitig, gut lagerfähig und überstehen auch lange Transportwege.





