Die Tomatensorte „Mishka Kosolapyi“ ist das Ergebnis der Arbeit russischer Züchter, deren Ziel es war, eine krankheitsresistente Sorte mit großen Früchten zu entwickeln. Diese Hybride zeichnet sich durch eine Vielfalt an Farbtönen und ein festes Fruchtfleisch aus. Die Pflanze eignet sich ideal für den Anbau in nahezu jedem Klima.
Entstehungsgeschichte der Sorte
Da es sich um eine relativ neue Sorte handelt, sind – abgesehen von ihrer Herkunft aus Russland – kaum Informationen über ihre Züchter vorhanden. Allerdings waren Spezialisten wie V. N. Gubko, T. V. Steinert, N. S. Teplova, A. V. Aliluyev, L. M. Avdeenko und V. Yu. Poldnikova von Heterosis Selection LLC an der Entwicklung der Hybride „Mishka Kosolapy“ beteiligt.
Diese Hybride wurde erst 2020 im staatlichen Register eingetragen. Ihre Entstehung wurde durch die Kreuzung der Sorten VM:22 und C-17 ermöglicht.
Merkmale der Art
Ihre Vielseitigkeit und die Möglichkeit, sowohl im Gewächshaus als auch im Freiland zu wachsen, machen sie bei Gärtnern beliebt. Diese Sorte liefert gute Erträge und gehört zu den mittelfrühen Sorten. In gemäßigten Klimazonen reift sie im Freiland, während in kühleren Regionen der Anbau im Gewächshaus oder Gewächshaus empfehlenswert ist.
Zu den wichtigsten Merkmalen der Sorte Mishka Kosolapy gehören folgende:
- Es handelt sich um einen hohen, aber wenig verzweigten Strauch mit wenigen Blättern, was die Pflege erleichtert und eine bessere Belüftung des Stammes ermöglicht. Er reift zudem mäßig schnell.
- Die Blütenstände sind komplex und weisen eine charakteristische Gliederung des Blütenstiels auf.
- Die Früchte sind rund oder herzförmig, mit festem, saftigem Fruchtfleisch und hohem Saftgehalt. Sie wachsen in Büscheln von 3–5 und zeichnen sich durch ihren hohen Fruchtreichtum und ihre allmähliche Reifung aus.
- Tomaten beginnen fast unmittelbar nach dem Umpflanzen der Setzlinge an ihren endgültigen Standort zu blühen und blühen sehr üppig.
- Mishka Kosolapy ist eine Sorte, die zur Selbstbestäubung fähig ist.
- Die Früchte dieser Sorte eignen sich nicht nur für den Transport, sondern auch für die Langzeitlagerung. Unreifes Gemüse, das vor der Reife geerntet wird, kann auf der Fensterbank oder in der Speisekammer auf natürliche Weise nachreifen.
- Die Blätter der Bärenkeule sind klein und dunkelgrün und kommen in mäßiger Anzahl vor.
- Beim Anbau von Tomaten ist es wichtig, die Eigenschaften der Pflanze zu berücksichtigen, insbesondere die Notwendigkeit, die Spitze des Stängels zu beschneiden, wodurch sich das Wachstum regulieren lässt.
Mit zunehmender Reife verändern die Früchte dieser Sorte rasch ihre Farbe – zunächst bräunlich-grün, dann leuchtend rot. Dieser Prozess betrifft nicht nur die Schale, sondern auch das Fruchtfleisch, wobei das Innere intensiver gefärbt erscheint.
Sorten
Der Klumpfußbär wird je nach Farbton in mehrere Unterarten unterteilt. Jede hat ihre eigenen Merkmale.
| Name | Buschhöhe (cm) | Fruchtform | Fruchtfarbe | Krankheitsresistenz |
|---|---|---|---|---|
| Gelbe Tomate | 200 | kordelförmig gerippt | Goldgelb | Alternaria, Tabakmosaik, Fusarium |
| Himbeertomate | 180-200 | herzförmig | Reichhaltige Himbeere | Resistenz gegen häufige Krankheiten |
| Orange Tomate | 150 | herzförmig | Orange | Krankheitsresistenz von Nachtschattengewächsen |
| Rosa Tomate | 120-140 | Große rosa Tropfen | Rosa | Nicht angegeben |
Gelbe Tomate
Diese Gemüsesorte zeichnet sich durch ihre goldgelbe Schale und ihr farblich passendes Fruchtfleisch aus. Weitere charakteristische Merkmale:
- Die Pflanze erreicht eine Höhe von 200 cm.
- Die Früchte haben ein fleischiges, süß schmeckendes Fruchtfleisch.
- Das durchschnittliche Gewicht von Tomaten beträgt 400-800 g.
- Reife Früchte haben eine herzförmige, gerippte Gestalt.
- Ein Strauch kann bis zu 20 kg qualitativ hochwertige Früchte produzieren.
- Eine besondere Eigenschaft dieser Kulturpflanze ist ihre Resistenz gegen häufige Nachtschattenkrankheiten wie Alternaria, Tabakmosaik und Fusarium.
Himbeertomate
Diese Sorte gehört zu den beliebtesten. Sie ist auch als rote Sorte bekannt. Die Pflanze erreicht eine Höhe von 180–200 cm, gedeiht aber am besten im Haus. Eigenschaften:
- Die Früchte und das Fruchtfleisch haben eine kräftige Himbeerfarbe, eine fleischige Konsistenz und einen süßen und delikaten Geschmack.
- Bei richtiger Pflege kann ein Strauch bis zu 5,5-6 kg Tomaten liefern, und 1 Quadratmeter kann etwa 20 kg liefern.
- Diese Sorte zeichnet sich durch ihre Resistenz gegen häufige Krankheiten aus.
- Ein besonderes Merkmal dieser Sorte ist ihr höherer Ertrag bei Anbau unter geschützten Bodenbedingungen.
- Die Stängel sind kräftig und dunkelgrün.
- Die Blätter haben einen attraktiven grünen Farbton und sind kompakt, sodass die Früchte ausreichend Licht erhalten.
- Die Form der Tomaten ähnelt einem Herz, was die Aufmerksamkeit von Gartenliebhabern auf sich zieht.
- Die Sträucher tragen große, rote Früchte mit einem Gewicht von 700 g bis 1 kg, die süß schmecken und nur wenig Säure enthalten. Ihr Tomatenaroma ist besonders intensiv und lebendig.
Orange Tomate
Diese Tomate besticht durch ihre leuchtende Farbe im reifen Zustand. Ihre Früchte sind süß und saftig und zeichnen sich durch ihr festes Fruchtfleisch aus. Sie schmecken sowohl frisch als auch eingemacht hervorragend.
Die Sträucher sind wüchsig und erreichen eine Höhe von 150 cm. Um die Pflanze in Form zu bringen, entfernt man überflüssige Triebe, sodass zwei Hauptstämme verbleiben. Die Blätter dieser Sorte sind groß und dunkelgrün.
Fruchteigenschaften:
- herzförmig;
- Ausprägung von Kanten an der Oberfläche;
- Orangenschale;
- wohlriechender Duft;
- dichter Fruchtfleisch mit hohem Saftgehalt;
- eine kleine Anzahl von Samen;
- Der Ertrag dieser Art beträgt 16 kg pro Strauch.
Rosa Tomate
Diese Unterart zeichnet sich durch einen leichten Rosaton aus, der den Früchten das Aussehen großer, rosafarbener Tropfen verleiht, die an den Zweigen hängen. Die Tomaten wiegen oft zwischen 800 und 900 Gramm, und ein einzelner Strauch kann bis zu 6 kg Ertrag bringen.
Weitere Merkmale:
- Die Sträucher erreichen eine Höhe von 120–140 cm und haben mittelgroße, hellgrüne Blätter. Der Hauptstamm ist kräftig und verhindert so Verformungen.
- Die Produktivität einer Pflanze kann bis zu 20 kg erreichen.
- Das durchschnittliche Gewicht dieser Tomaten liegt bei 550–600 g. Dank ihres saftigen Fruchtfleisches eignet sich diese Sorte ideal zum Frischverzehr oder zur Saftherstellung. Die Früchte haben einen angenehmen Geschmack und ein typisches Tomatenaroma.
Geschmack und Zweck
Der Geschmack dieser Tomaten ist einfach umwerfend; selbst Kleinkinder verschlingen sie mit Begeisterung, dank der unglaublichen Süße jeder einzelnen Sorte. Diese Tomaten eignen sich ideal für frische Salate, Tomatensaft und zur Zubereitung von Getränken, Cocktails und süßen Desserts.
Durch ihre Größe eignen sie sich besonders gut zum Einfrieren und zur Herstellung von Pasten. Mishka Kosolapy-Tomaten werden auch zur Herstellung von Marinaden und Ketchup verwendet.
Produktivität, Reifezeit
Die ersten Tomaten der Sorte „Mishka Kosolapyi“ reifen üblicherweise 90–110 Tage nach der Pflanzung, was auf die frühe Reifezeit dieser Sorte hinweist. Eine Besonderheit ist die Möglichkeit, unreife Tomaten vor dem Einsetzen der kalten Jahreszeit zu ernten, die dann bei Zimmertemperaturen von 20–22 Grad Celsius nachreifen.
Bei Einhaltung aller empfohlenen Anbauhinweise erzielen Sie eine reiche Ernte. Eine einzelne Tomatenpflanze der Sorte „Mishka Kosolapyi“ kann bis zu 5,5 kg Tomaten liefern – ein beachtlicher Ertrag im Vergleich zu anderen Sorten.
Bedenken Sie, dass es bei so reichlichem Fruchtansatz manchmal schwierig sein kann, alle reifen Tomaten zu ernten. Erfahrene Gärtner raten davon ab, die Tomaten an den Pflanzen zu lassen, da dies zu Fäulnis und der Ausbreitung von Krankheiten führen kann.
Wie zieht man Setzlinge?
Die beste Zeit, um mit der Anzucht von Setzlingen aus Samen zu beginnen, liegt zwischen dem 20. März und dem 10. April.
Saatgutvorbereitung
Vor der Aussaat sollten Sie die Samen sortieren und ungeeignete Samen aussortieren. Geben Sie dazu einen Esslöffel Salz in ein Glas warmes Wasser, rühren Sie gut um und gießen Sie die Samen hinein. Nach 15 Minuten schwimmen die ungeeigneten Samen an die Oberfläche.
Es ist ebenso wichtig, die zukünftigen Sämlinge vor Pilzkrankheiten zu schützen, die möglicherweise auf dem Saatgut vorhanden sind. Vorbeugende Maßnahmen umfassen:
- Einweichen in einer Desinfektionslösung. Typischerweise werden die Samen 10 Minuten lang in eine 3%ige Wasserstoffperoxidlösung eingetaucht.
- Wärmebehandlung. Die beste Methode, Pilzsporen abzutöten, besteht darin, die Samen auf ein Backblech zu legen und sie in einem auf 50 Grad Celsius vorgeheizten Ofen zwei Stunden lang zu lassen, wobei man sie gelegentlich umrührt.
- Biologische Stimulation. Aloe-Saft, in dem die Samen 12 Stunden lang eingelegt werden, garantiert nicht nur die Gesundheit, sondern auch eine reiche Ernte.
Behälter und Erde
Zur Anzucht von Pflanzen werden für die Anfangsphase verschiedene Materialien verwendet: von traditionellen Holz- oder Plastikkisten über recycelte Flaschen und Milchkartons bis hin zu Torftöpfen oder -tabletten. Torfhaltige Varianten gelten als die beste Wahl, da sie bereits das für das anfängliche Wachstum notwendige Nährstoffsubstrat enthalten.
Wenn die Sämlinge umgepflanzt werden sollen, wird der Torftopf mit der Jungpflanze direkt in die Erde gesetzt. Die Topfwände lösen sich allmählich im Boden auf, ohne das Wurzelsystem zu beschädigen. Dank des natürlichen Zustands ihrer Wurzeln übersteht die Pflanze diesen Prozess stressfrei.
Für ein optimales Substrat für Sämlinge wird folgende Mischung empfohlen:
- Mistmischung - ein Teil;
- Flusssand – ein Teil;
- neutraler Torf - einteilig;
- Gartenerde - drei Teile.
Behandeln Sie den Boden 30–48 Stunden vor der Aussaat mit einer konzentrierten Kaliumpermanganatlösung. Dies fördert das Wachstum nützlicher Mikroorganismen im Boden, die zum erfolgreichen Pflanzenwachstum beitragen.
Aussaat
Gießen Sie das Substrat sofort in die desinfizierten Behälter, befeuchten Sie es gründlich und lassen Sie es 24 Stunden ruhen. Während dieser Zeit setzt sich die Erde, danach können Sie eine kleine Menge hinzufügen. Gehen Sie dann wie folgt vor:
- Mit kleinen Spateln die oberste Schicht des Substrats auflockern.
- Tiefe Rillen oder Vertiefungen schaffen.
- Legen Sie vorsichtig ein oder zwei Samen in jede Mulde und füllen Sie diese anschließend mit Erde auf, sodass eine etwa 2 cm dicke Schicht entsteht.
Anschließend den Behälter mit warmem Wasser aus einer Sprühflasche befeuchten. Den Behälter mit Frischhaltefolie oder Glas abdecken und an einen warmen Ort stellen.
Anwachsende Sämlinge
Für ein kräftiges und gesundes Wachstum der Pflanzen ist regelmäßiges Gießen und ausreichend Licht wichtig. Sämlinge werden bei einer Temperatur von etwa 25 °C im Haus vorgezogen. Sobald die Jungpflanzen zwei echte Blätter entwickelt haben, werden sie in einzelne Töpfe umgepflanzt.
Für ein optimales Wachstum der Sämlinge sollten Sie Folgendes beachten:
- Beim Umpflanzen bis zur Höhe der Keimblätter vertiefen.
- Behandeln Sie die Pflanzenwurzeln mit einer schwachen Kaliumpermanganatlösung, um sie vor Krankheitserregern zu schützen.
- Zehn bis vierzehn Tage nach dem Umpflanzen werden die Tomatenpflanzen zum ersten Mal mit einem Königskerzenaufguss gedüngt. Die weitere Düngung erfolgt alle zehn bis vierzehn Tage.
- Tomatensämlinge werden abgehärtet: Zwei Wochen vor dem geplanten Auspflanzen werden die Pflanzen für 1-2 Stunden an die frische Luft gestellt, wobei die Zeit, die sie im Freien oder auf dem Balkon verbringen, allmählich verlängert wird.
Überweisen
Jungpflanzen werden etwa 55–65 Tage nach der Aussaat verpflanzt, wenn die Tomaten bereits fünf Blätter haben. Setzlinge für das Freiland werden Anfang Juni, solche für Gewächshäuser Ende Mai ausgepflanzt.
- ✓ Die optimale Bodentemperatur für die Pflanzung von Setzlingen sollte mindestens +15°C betragen.
- ✓ Beim Pflanzen der Sträucher sollte ein Abstand von 40-50 cm eingehalten werden, um ausreichend Platz für das Wachstum zu gewährleisten.
Für ein optimales Wachstum benötigen die Sträucher ausreichend Platz. Daher werden sie in einem Abstand von 40–50 cm und die Reihen in einem Abstand von 50–55 cm gepflanzt. Nach dem Einpflanzen sollten die Setzlinge gründlich angegossen und anschließend fünf Tage lang nicht weiter gegossen werden.
Wie pflegt man Mishka Kosolapy-Tomaten?
Die Pflege dieser Sorte ist nicht schwierig – man muss lediglich die üblichen Maßnahmen ergreifen, dabei aber die sortenspezifischen Anforderungen berücksichtigen.
Bewässern, Unkraut jäten
Werden Tomaten ins Freiland verpflanzt, ist ihr Wurzelsystem noch nicht ausgereift. Nach einiger Zeit beginnen die Wurzeln jedoch aktiv zu wachsen, sodass die Pflanze Nährstoffe benötigt, die sie nur in gelöster Form aufnehmen kann. Dazu benötigt sie Wasser.
Die Bewässerung sollte wie folgt erfolgen:
- regelmäßig, abhängig von der Niederschlagsmenge;
- tief genug, damit die Feuchtigkeit das gesamte Wurzelsystem erreicht.
Mulchen des Bodens
Das Mulchen des Bodens um Tomatenpflanzen herum, sowohl im Freien als auch in Innenräumen, ist eine beliebte Gartentechnik, die den Gießaufwand reduziert und Wasser spart. Zudem beugt Mulchen dem Unkrautwuchs vor.
Den Ergebnissen von Versuchen im Hausgartenbau zufolge kann das richtige und rechtzeitige Mulchen von Tomaten im Gewächshaus den Ertrag um 25 % steigern und die Reifezeit des Gemüses um durchschnittlich ein bis zwei Wochen verkürzen.
Das am häufigsten verwendete Material ist:
- Organischer Mulch – neben seinen schützenden Eigenschaften reichert er den Boden mit Nährstoffen an, die für ein gesundes Gemüsewachstum unerlässlich sind. Dazu gehören Pflanzenreste wie Laub, Stroh, gehäckseltes Holz, Mist oder Kompost sowie einfach Unkrautschnitt.
- Anorganische Materialien sind einfach zu verarbeiten. Dazu gehören Dachpappe, Agril, Agrotex, Lutrasil, Spunbond und andere Vliesstoffe sowie schwarze Polyethylenfolie.
Düngung von Sträuchern
Rezensionen der Tomatensorte „Mishka Kosolapyi“ bestätigen, dass diese Hybride besonders empfindlich auf Düngung reagiert. Ohne externe Düngung sind ein ausgeprägtes Blattwachstum und die Ausbildung großer Früchte nicht möglich, und auf trockenen und schweren Böden kann die Sorte ihr volles Potenzial nicht entfalten.
Organische Komponenten werden als Grundlage für Düngemittel empfohlen. Sie sind reich an verschiedenen Nährstoffen und ermöglichen deren schnelle Umwandlung in eine für das Wurzelsystem verfügbare Form.
Organische Bestandteile können Folgendes umfassen:
- Kuh-, Pferde- und Schweinemist;
- Hühnerabfälle;
- Produkte nach Kaninchen und Ziegen.
Zur Zubereitung der Mischung wird ein Verhältnis von 1:10 verwendet, für Hühnerabfälle ein Verhältnis von 0,5:10. Die Vorgehensweise ist wie folgt:
- Füllen Sie den Behälter mit Wasser;
- organische Komponenten hinzufügen;
- Aufsehen;
- 24 Stunden ruhen lassen;
- 1 Liter der Mischung dem Bewässerungswasser zugeben (pro 8-12 Liter Wasser);
- Unter jeden Busch werden 500 ml gegeben.
Düngen Sie die Tomatenpflanzen erstmals einige Wochen nach dem Auspflanzen. Bei ausreichend feuchtem Boden genügt eine Düngung alle 15 Tage. Ist der Boden mineralreich, reicht eine monatliche Düngung.
Seitentriebe und Strumpfband abknipsen
Die Tomatensorte „Mishka Kosolapy“ benötigt sorgfältige Pflege. Es wird empfohlen, zwei Haupttriebe an der Pflanze zu belassen. Alle Seitentriebe zwischen 100 und 150 cm Länge sollten umgehend entfernt werden, da sie Nährstoffe entziehen und so die Fruchtreife verzögern können.
Aufgrund der Größe der Triebe und Früchte können selbst die kräftigen Stängel des Klumpfußbären diese nur schwer stützen. Daher benötigt die Pflanze Unterstützung. Durch das vorübergehende Befestigen der Stängel an Pfosten oder Stäben lässt sich ein Abbrechen und damit eine Beschädigung der Früchte verhindern. Verwenden Sie zum Befestigen der Stängel weiches Seil oder Bindfaden aus natürlichen oder synthetischen Materialien.
Besonderheiten des Anbaus und mögliche Schwierigkeiten
Die Auswahl von Tomaten ist nicht allzu schwierig, doch auf dem Weg zu einer erfolgreichen Fruchtbildung können einige Herausforderungen auftreten:
- Aufplatzen von Tomaten – Dies kann an zu viel Feuchtigkeit oder einer zu hohen Stickstoffdüngung liegen, was zu übermäßigem Wachstum führt. Um dem entgegenzuwirken, sollten Sie die Bewässerungsmenge und die Luftfeuchtigkeit überwachen. Halten Sie sich beim Düngen an die empfohlenen Dosierungen.
- Sonnenbrandgefahr – erfordert die Schaffung einer künstlichen Beschattung über den Tomatenbeeten, beispielsweise durch die Verwendung von leichten Konstruktionen mit gewebten Vorhängen.
- Veränderungen der Blattfarbe oder deren Verformung – Temperaturschwankungen können zwar Schäden verursachen, der Geschmack der Tomaten bleibt jedoch unverändert. Um solche Probleme zu vermeiden, sollte der Pflanzzeitpunkt sorgfältig gewählt werden, wenn der Unterschied zwischen Tag- und Nachttemperatur minimal ist.
- Fäulniskrankheiten – Diese Schäden können durch Überwässerung oder Kalziummangel entstehen. In solchen Fällen müssen die betroffenen Pflanzen entfernt und der Boden regelmäßig belüftet werden.
Krankheiten und Schädlinge
Alle Sorten dieser Tomatenart zeichnen sich durch eine erhöhte Resistenz gegen die für Nachtschattengewächse typischen Krankheiten und Schädlinge aus. Sie sind jedoch anfällig für Krankheiten wie Grauschimmel und Weißschimmel. Leider leiden diese Tomaten auch unter Wurzelfäule, die unheilbar ist.
Ein wirksamer Schutz vor diesen Krankheiten umfasst einfache Maßnahmen:
- regelmäßige Düngung des Bodens;
- Verwendung von Mulch;
- Entfernen Sie die unteren Blätter an den Stängeln.
Manchmal findet man Raupen an den Blättern dieser Tomatenpflanzen. Die Behandlung ist einfach: Behandeln Sie die Sträucher mit einer Ammoniaklösung.
Die Feinheiten des Anbaus im Freiland und im Gewächshaus
Das Auspflanzen der Setzlinge ins Gewächshaus erfolgt etwa zwischen dem 12. und 15. April sowie dem 8. und 10. Mai. Die Bedingungen im Gewächshaus sind ideal für Tomaten, solange für regelmäßige Belüftung und Luftfeuchtigkeit gesorgt wird und gleichzeitig das Eindringen kalter Luft verhindert wird.
Die Sämlinge werden im Alter von 60–65 Tagen und mit 6–7 echten Blättern ins Freiland verpflanzt. Die ersten Blüten können dann ebenfalls erscheinen. Dies geschieht üblicherweise Anfang Juni. Die Nächte im Mai können sehr kühl oder sogar frostgefährdet sein, was für junge Tomatenpflanzen gefährlich ist. Daher empfiehlt es sich, sie mit Geotextil oder Polyesterfolie abzudecken, um sie vor Frost zu schützen.
Eine Besonderheit beim Anbau von Tomaten im Freien ist die Notwendigkeit, Schutz vor verschiedenen negativen Faktoren zu schaffen: Schädlingen, Krankheitserregern, direkter Sonneneinstrahlung, die die Pflanzen schädigen kann, sowie vor Austrocknung oder übermäßiger Staunässe des Bodens.
Fruchternte und Lagerung
Tomaten werden nach Reifegrad geerntet, wobei überreife Früchte aussortiert werden, um Fäulnis zu vermeiden. Die Sorte „Mishka Kosolapy“ ist für ihre hervorragende Selbstreife bekannt. Daher werden ihre Früchte oft vor der vollen Reife geerntet und anschließend auf der Fensterbank nachgereift. Hierfür sollte eine Raumtemperatur von mindestens 20 °C eingehalten werden.
Für und Wider
Die Tomatensorte Mishka Kosolapyi erfreut sich dank einer Reihe ihrer außergewöhnlichen Eigenschaften zu Recht großer Beliebtheit bei Landwirten und Gärtnern:
In der Agrartechnik sollten auch einige Nachteile dieser Sorte berücksichtigt werden: die Notwendigkeit des Ausgeizens der Triebe, das regelmäßige Anbinden der Zweige mit Anpassung der Klemmhöhe und die anspruchsvolle Qualität des Bodengemisches.
Rezensionen
Die Sorte „Mishka Kosolapyi“ produziert ertragreiche und qualitativ hochwertige Tomaten. Diese Pflanze eignet sich sowohl für den Anbau im Freien als auch im Gewächshaus und ist daher ideal für die Kultivierung dort. Ihre Resistenz gegen verschiedene Krankheiten erleichtert zudem den Anbau dieser Hybride erheblich.














