Die Tomatensorte „Red Riding Hood“ ist beliebt, da sie pflegeleicht, ertragreich und krankheitsresistent ist. Sie eignet sich hervorragend für Anfänger und erfahrene Gärtner gleichermaßen. Ihre leuchtend roten Früchte, der kompakte Wuchs und die einfache Pflege machen sie zu einem echten Hingucker. Es ist wichtig, die Eigenschaften dieser Tomate zu kennen und sie entsprechend zu pflegen.
Historischer Hintergrund
Entwickelt von Spezialisten der Landwirtschaftsfirma Poisk, Klimenko N. N., Sergeev V. V. und Maksimov S. V. Offiziell zur Verwendung zugelassen im Jahr 2011.
Die Sorte verdankt ihren Namen ihrem charakteristischen Merkmal: Die Früchte bilden sich hauptsächlich im mittleren oder oberen Bereich des Strauchs. Wenn die Tomaten reif sind, sieht die Pflanze aus, als trüge sie eine kleine rote Kappe.
Aussehen des Busches
Die Pflanzen zeichnen sich durch ihren kompakten Wuchs aus. Die Stängel sind kräftig und dick. Die Sträucher erreichen eine Höhe von 30–40 cm. Die Blätter sind klein und sattgrün. Ihre Oberfläche ist leicht gerunzelt und die Ränder sind zugespitzt, was ihnen ein gepflegtes und ansprechendes Aussehen verleiht.
Früchte und ihre Geschmackseigenschaften
Die Tomaten sind rund und klein. Sie wiegen zwischen 15 und 20 Gramm. Unreif sind sie grün und weisen einen charakteristischen dunklen Fleck in der Nähe des Stiels auf. Mit zunehmender Reife färben sich die Früchte rot, und der Fleck verschwindet.
Das Gemüse hat einen süßen, saftigen Geschmack und festes Fruchtfleisch. Es ist nahezu kernlos und eignet sich dank seiner dicken Schale hervorragend zum Einmachen.
Reifezeit und Ertrag
Es handelt sich um eine frühe Sorte mit einer durchschnittlichen Reifezeit von etwa 90 Tagen. Die Ernte beginnt Ende Juli oder Anfang August.
Bei sachgemäßer Pflege kann ein einzelner Strauch bis zu 1,5 kg Früchte tragen. Erfahrene Gärtner bestätigen, dass diese Sorte auch unter widrigen Wetterbedingungen zuverlässig Früchte trägt.
Anwendungsbereich
Die frühen Früchte dieser Sorte gelten als Salatfrüchte und werden daher häufig in frischen Scheiben, Salaten, Eintöpfen, Suppen und Gemüsedressings verwendet. Viele Hausfrauen nutzen sie zur Zubereitung von Säften, hausgemachtem Ketchup, Adjika und Soßen.
Grüne Tomaten eignen sich gut zum Einkochen, wie Erfahrungsberichte von Hobby-Einkochern bestätigen. Reife Tomaten hingegen neigen beim Erhitzen zum Platzen und sind daher nach dem Einkochen unappetitlich.
Welche Regionen eignen sich am besten für den Anbau?
Die Tomatensorte „Rotkäppchen“ wird für den Anbau in den nördlichen, nordwestlichen, zentralen, Wolga-Wjatka- und Nordkaukasusregionen empfohlen. Sie wird erfolgreich in den mittleren und unteren Wolgaregionen, im Ural, in Westsibirien, Ostsibirien und im Fernen Osten unseres Landes angebaut.
Anzucht von Sämlingen
Für den Anbau dieser Sorte empfiehlt sich die Verwendung von Jungpflanzen. Die Aussaat erfolgt Ende März, und falls die Jungpflanzen später ins Gewächshaus verpflanzt werden sollen, ist es am besten, sie in den letzten Februartagen auszusäen.
Saatgutvorbereitung
Optimalerweise verwendet man 2-3 Jahre altes Pflanzgut. Bereiten Sie das Saatgut im Voraus vor:
- Weichen Sie sie mehrere Stunden in einer Wachstumsstimulanslösung ein. Geeignete Produkte sind beispielsweise Ecosil, Acrobat MC oder Emistim.
- Behandeln Sie die Samen mit einer schwachen Kaliumpermanganatlösung oder frischem Aloe-Saft. Diese Methoden stärken die Schutzfunktionen der zukünftigen Pflanzen.
- Eine wirksame Volksmethode: Die Samen in Gaze oder einen breiten Verband einwickeln und einen Tag lang in warmem Wasser einweichen.
- ✓ Optimale Temperatur für die Samenkeimung: +22…+25°C.
- ✓ Erforderliche Bodenfeuchtigkeit für Sämlinge: 70-75%.
Nach der Behandlung mit Kaliumpermanganatlösung die Körner gründlich mit sauberem Wasser abspülen und trocknen.
Auswahl eines Behälters und der Erde
Tomatensämlinge können in gemeinsamen Töpfen, einzelnen Anzuchtschalen, Bechern oder Torfquelltöpfen vorgezogen werden. Die Erde sollte locker und nährstoffreich sein. Um die Struktur zu verbessern, kann sie mit Sand und Torf vermischt werden. Alternativ kann auch ein fertiges Substrat aus dem Fachhandel verwendet werden.
Kommen wir nun zum Säen.
In die vorbereitete Erde etwa 1,5 cm tiefe Löcher im Abstand von 3 cm ausheben. Je einen Samen in jedes Loch legen, mit Erde bedecken und leicht anfeuchten. Die Gefäße mit Frischhaltefolie abdecken und an einen warmen Ort stellen.
Bei Temperaturen über 18 °C erscheinen die ersten Triebe innerhalb von 5 Tagen. Sobald sie eine gewisse Größe erreicht haben, entfernen Sie die Folie und stellen Sie den Behälter auf eine Fensterbank.
Besonderheiten beim Wachstum von Sämlingen
Die richtige Pflege von Tomatensämlingen umfasst mehrere wichtige Schritte. Schauen wir sie uns genauer an.
Pflücken
Sobald die Sämlinge erfolgreich ihre ersten 2–4 Blätter ausgebildet haben, sollten sie in einzelne Töpfe umgepflanzt werden, falls sie in gemeinsamen Behältern wachsen. Beachten Sie dabei folgende Empfehlungen:
- Vor dem Umpflanzen den Wurzelballen gründlich wässern, um das Herausnehmen der Sämlinge zu erleichtern. Warten Sie nicht zu lange, denn 20 Tage alte Sämlinge können an ihren endgültigen Standort verpflanzt werden. Beachten Sie, dass das ausgedehnte Wurzelsystem beim Umpflanzen stark beschädigt werden kann.
- Bei Verwendung von Torfquelltöpfen ist kein Umpflanzen nötig. Diese Methode gilt als einfacher und bequemer, da die Sämlinge leicht durch Drücken auf den Boden des Topfes oder durch Aufschneiden einer Seite entnommen werden können.
Tomatensämlinge sollten im Alter von 45 Tagen in Polycarbonat-Gewächshäusern ausgepflanzt werden.
Bewässerung
Gießen Sie die Sämlinge regelmäßig, aber mäßig. Achten Sie darauf, dass die Erde ausreichend Zeit zum Abtrocknen hat, da Staunässe das Wurzelsystem der Pflanze schädigen kann.
Topdressing
Zwei Wochen nach dem Umpflanzen benötigen Tomatenstängel eine zusätzliche Düngung. Verwenden Sie dazu eine Lösung aus 20 Gramm Nitrophosphat und 1 Liter Wasser. Diese Menge reicht für etwa 40 Pflanzen. Geeignete Düngemittel für Tomaten sind beispielsweise Holzasche, Hefe, Mist, Harnstoff und Torf.
Die weitere Düngung sollte je nach Zustand der Pflanzen alle 14 Tage erfolgen:
- Bei verlängerten und schlecht entwickelten Trieben Superphosphatdünger verwenden.
- Stängel mit vergilbten Blättern benötigen stickstoffhaltige Substanzen.
- Blasse Pflanzen benötigen Eisen.
- Wenn sich an den Blattadern eine violette Färbung zeigt, sollte Phosphor hinzugefügt werden.
Bei niedrigen Temperaturen können Tomaten Symptome zeigen, die einem Stickstoffmangel ähneln: Die Blätter werden kleiner und verfärben sich gelb. Gesunde Stängel sollten mit einer Effekton-Lösung gegossen oder mit Blattdünger behandelt werden.
Härten
Um herangewachsene Setzlinge auf das Umpflanzen in rauere Bedingungen vorzubereiten, sollten sie gut belüftet werden. An sonnigen, warmen Tagen kann man tagsüber für einige Stunden ein Fenster öffnen, um frische Luft hereinzulassen. Dies stärkt die Tomaten und aktiviert ihr Immunsystem.
Überweisen
Bereiten Sie zunächst das Beet ordnungsgemäß vor. Graben Sie dazu den Boden 20–25 cm tief um und geben Sie 5 kg Humus pro Quadratmeter hinzu.
Befolgen Sie die Empfehlungen:
- Ziehen Sie Furchen und formen Sie etwa 20 cm tiefe Löcher. Gießen Sie in jedes Loch etwas warmes Wasser, um den Boden zu befeuchten.
- Setzen Sie die Setzlinge vorsichtig in die Löcher, bedecken Sie sie mit Erde und drücken Sie diese leicht an.
- Gieße die Pflanzen am nächsten Tag erneut.
Nach dem Einpflanzen müssen sich die Setzlinge akklimatisieren und Wurzeln schlagen, daher benötigen sie während dieser Zeit regelmäßiges und qualitativ hochwertiges Gießen.
Nachbehandlung
Erfahrene Gärtner gaben hilfreiche Tipps, wie man die Fruchtreife beschleunigen und Pflanzen vor der langen Erholungsphase nach Krankheits- und Schädlingsbefall schützen kann.
Bewässerung und Unkrautbekämpfung des Bodens
Für einen guten Fruchtansatz und saftige Tomaten sollte der Boden stets ausreichend feucht sein. Allerdings sollte man beim Gießen vorsichtig sein – zu viel Wasser kann den Pflanzen schaden.
Befolgen Sie diese Empfehlungen:
- Um jeden Stängel herum flache Löcher machen und etwa 3 Liter Wasser hineingießen. Bei der Pflanzung von Setzlingen in Pflanzgräben können ähnliche Löcher zwischen den Reihen gemacht werden.
- Gießen Sie Tomaten nur abends. So können die Pflanzen über Nacht Feuchtigkeit aufnehmen und die Hitze des Tages besser überstehen.
- Die Bewässerungshäufigkeit hängt von den Wetterbedingungen ab. An regnerischen oder feuchten Tagen ist kein Gießen erforderlich. In heißen Perioden sollte in den ersten zwei Wochen nach dem Umpflanzen jeden Abend gegossen werden.
Lockern Sie nach jedem Gießen den Boden auf, um die Bildung einer dichten Bodenkruste zu verhindern, die die Verdunstung behindern kann. Entfernen Sie Unkraut umgehend, da es einen idealen Nährboden für Schädlinge, Krankheiten und Pilze bietet.
Düngung von Tomatensträuchern
Düngen Sie die Pflanzen alle 20 Tage. Zu Beginn der Wachstumsperiode ist Stickstoff besonders wichtig, da er ein kräftiges Wachstum und den Aufbau von Biomasse fördert. Lösen Sie dazu 500 ml flüssigen Königskerzen- oder Hühnermistaufguss in 10 Litern Wasser auf und geben Sie 20 ml Nitrophoska hinzu.
Um zu verhindern, dass die Früchte zu Nitratbomben werden, sollten die Pflanzen mit Phosphor-Kalium-Dünger versorgt werden. Verwenden Sie Holzasche anstelle von Kaliumchlorid, da Chlor für Nachtschattengewächse schädlich ist. Bereiten Sie eine Lösung aus folgenden Zutaten zu:
- 500 ml Hühnermistaufguss;
- 20 g Superphosphat;
- 5 g Kaliumsulfat.
Achten Sie während der Knospenbildung besonders auf Bor und Magnesium. Um zu verhindern, dass die Blütenköpfe abfallen, besprühen Sie sie zweimal mit einer Borsäurelösung im Verhältnis 1 g pro Liter Wasser.
Die Rolle von Mulch
Nach dem Wässern und Auflockern des Bodens sollte das Beet gemulcht werden, um die Feuchtigkeit zu speichern. Als Mulchmaterial eignen sich Buchweizenschalen, Sägemehl, Stroh und trockenes Gras. Heu gilt als beste Option. Es wirkt sich positiv auf die physikalischen Eigenschaften des Bodens aus: Es lockert und lockert das Substrat und nährt es beim Verrotten.
Das Mulchen von Tomaten mit Grasschnitt versorgt den Boden mit einer zusätzlichen Dosis Stickstoff und anderen Nährstoffen und fördert so ein gesundes Pflanzenwachstum.
Worauf sollte man achten?
Die Tomatensorte „Rotkäppchen“ ist leicht anzubauen, daher ist ihre Pflege nicht sehr aufwendig:
- Pflanzen benötigen reichlich Wasser, aber nicht zu viel. Wie oft gegossen werden muss, hängt von der Boden- und Luftfeuchtigkeit ab. Am besten wartet man, bis die oberste Bodenschicht leicht angetrocknet ist.
- Gießen Sie direkt an die Wurzeln, um ein Überwässern der Blätter zu vermeiden. Reduzieren Sie die Wassermenge, sobald die ersten Blüten erscheinen, da die Früchte sonst wässrig und geschmacklos werden könnten.
- Die Pflanze bevorzugt sauerstoffreichen Boden, daher fördert regelmäßiges Auflockern ein gesundes Wachstum. Lockern Sie den Boden vorsichtig und nur oberflächlich, um das Wurzelsystem der Pflanze nicht zu beschädigen.
Schädlings- und Krankheitsbekämpfung
Tomatenpflanzen sind sehr widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge, können aber in einigen Fällen dennoch Probleme bekommen. Schauen wir uns die wichtigsten an:
| Krankheit/Schädling | Beschreibung/Symptome | Behandlung |
| Krautfäule | Die Krankheit äußert sich durch braune Flecken auf den Blättern, meist an den Rändern und zwischen den Blattadern. An Stängeln und Früchten können feuchte Stellen auftreten, und die Blätter können abfallen und welken. Auch die Früchte können faulen, insbesondere im Wurzelbereich, wodurch sie weich werden und verrotten. | Befallene Blätter entfernen. Die Sträucher mit kupferhaltigen Produkten, wie z. B. Kupfersulfat, behandeln. |
| Spinnmilbe | Eine kleine Spinne, grün bis bräunlich-braun gefärbt, versteckt sich auf der Blattunterseite. Sie ernährt sich von Pflanzensaft und hinterlässt trockene, mit Gespinsten bedeckte Stellen. | Verwenden Sie Hausmittel wie Knoblauchaufguss oder eine Seifenlösung: 20-30 g Seife pro Liter Wasser helfen, Insekten abzutöten, wenn sie auf alle Teile der Pflanze gesprüht werden.
Verwenden Sie spezielle Akarizide wie Akarin oder Fitoverm, aber führen Sie die chemischen Behandlungen vor dem Fruchtansatz durch, um zu vermeiden, dass Rückstände auf die Früchte gelangen. |
| Thrips | Kleine, längliche Insekten, schwarz, grau oder braun gefärbt, mit einer Größe von 0,5 mm bis 1,5 cm. Sie trocknen Blätter, Blüten und Früchte aus und verunreinigen diese mit ihren Ausscheidungen. | Zerdrücken Sie einige Knoblauchzehen, übergießen Sie sie mit einem Liter Wasser und lassen Sie die Lösung 12 Stunden ziehen. Behandeln Sie Ihre Pflanzen anschließend mit dieser Lösung. Knoblauch hat einen unangenehmen Geruch und hilft, Insekten fernzuhalten. Wirksame Produkte sind beispielsweise Actellic, Fitoverm und Decis. |
| Weiße Fliege | Ein kleiner Schmetterling, der Pflanzen schädigt, indem er Pflanzensaft aus dem Gewebe saugt; Larven. | Es gibt mehrere wirksame Methoden, sowohl traditionelle als auch chemische. Verwenden Sie eine Seifenlösung: Lösen Sie 20–30 g Waschmittel in 1 Liter Wasser auf und besprühen Sie alle Pflanzenteile, insbesondere die Blattunterseiten, wo sich Weiße Fliegen am häufigsten aufhalten.
Ein Knoblauch- oder Zwiebelaufguss hilft: Zerdrücken Sie einige Knoblauchzehen oder eine Zwiebel und lassen Sie diese 12 Stunden in Wasser ziehen (etwa 1 Liter Wasser pro 5 Knoblauchzehen oder 1 Zwiebel). Behandeln Sie Ihre Pflanzen mit dieser Lösung, um Insekten fernzuhalten. Sollten Hausmittel nicht helfen, verwenden Sie Insektizide wie Actellic, Fitoverm oder Intavir. |
| Blattlaus | Ein Parasit, der sich vom Pflanzensaft ernährt und dadurch die Pflanze austrocknet und abstirbt. | Eine der beliebtesten Methoden ist die Verwendung einer Seifenlösung: Dazu löst man 20-30 g Waschseife in 1 Liter Wasser auf und besprüht damit alle Pflanzenteile, insbesondere die Blätter und Stängel, wo sich Insekten ansammeln.
Lösungen auf Basis von Knoblauch, Zwiebeln oder Schöllkrautpeptiden sind wirksam. Wenn Hausmittel nicht helfen oder der Befall stark ist, versuchen Sie es mit chemischen Insektiziden wie Actellic, Karbofos, Intavir oder anderen Insektiziden. |
Tomatenanbau im Freiland und im Gewächshaus – die Feinheiten
Die Tomatensorte „Rotkäppchen“ ist einfach anzubauen und gedeiht sowohl im Gewächshaus als auch im Freiland gleichermaßen gut. Beim Anbau sind jedoch einige Besonderheiten und Feinheiten zu beachten.
Der Zeitpunkt der Neupflanzung hängt vom Standort ab, an dem die Sträucher wachsen werden:
- Gewächshaus – Pflanzen Sie die Setzlinge ab Mitte Mai.
- Freifläche – Transplantation Anfang Juni.
Für einen optimalen Ertrag sollten Tomatenpflanzen in der Nähe der folgenden Kulturpflanzen gesetzt werden:
- Petersilie;
- Zucchini;
- Blumenkohl;
- Dill;
- Gurken;
- Karotte.
Pflanzen Sie Gewächshauspflanzen nicht in der Nähe von Kartoffeln, Auberginen und Paprika, da dies zu Krankheiten und Schädlingsbefall führen kann. Gewächshauspflanzen sind anfälliger für Insektenbefall, daher sollten Sie besonders auf vorbeugende Maßnahmen achten.
Die Sorte „Rotkäppchen“ lässt sich nicht nur in Gewächshäusern und Gemüsegärten, sondern auch in Innenräumen auf Balkonen oder Fensterbänken erfolgreich anbauen. Dank ihrer kompakten Größe und Pflegeleichtigkeit passen sich die Sträucher problemlos an verschiedene Bedingungen an und erfreuen Sie selbst unter ungünstigen Umständen mit einer reichen Ernte.
Ernte und Verwendung der Ernte
Tomaten können innerhalb von 95 bis 100 Tagen nach der Aussaat erstmals geerntet werden. Sie sind klein, aber glatt und gleichmäßig, von runder Form und mit einer satten, leuchtend roten Farbe, die im vollreifen Zustand manchmal einen orangenen Schimmer aufweisen kann. Ihre Haut ist zart und dünn, was den Transport erschwert.
Tomaten werden meist frisch verzehrt. Sie gelten als hervorragende Zutat für Salate, eignen sich aber auch für Suppen, Soßen, Pürees, Tomatensaft und zum Einmachen. Dank ihrer Vielseitigkeit finden sie Verwendung in einer Vielzahl von Rezepten und selbstgemachten Konserven.
Für und Wider
Bevor Sie Setzlinge in Ihrem Garten auspflanzen, ist es wichtig, die Vorzüge, Nachteile und Eigenschaften der jeweiligen Sorte sorgfältig zu studieren. Dies hilft, spätere Schwierigkeiten zu vermeiden.
Vorteile:
- Beständigkeit gegenüber Temperaturänderungen;
- Kompaktheit: Die Pflanzen benötigen nicht viel Platz;
- Resistenz gegen die wichtigsten Tomatenkrankheiten;
- Es ist nicht nötig, die Büsche auszukneifen;
- ausgezeichneter Fruchtgeschmack;
- gedeihen sowohl im Freiland als auch im Gewächshaus gut;
- frühe Reife;
- minimaler Pflegeaufwand und gute Futterverwertung.
Manche Gärtner weisen auf einige Nachteile dieser Sorte hin: Tomaten lassen sich nicht gut transportieren und können nicht lange gelagert werden.
Rezensionen
Die Tomatensorte „Rotkäppchen“ ist eine ausgezeichnete Wahl für alle, die Wert auf eine zuverlässige Ernte und minimalen Pflegeaufwand legen. Dank ihrer Krankheitsresistenz, ihres hervorragenden Geschmacks und ihrer Vielseitigkeit eignet sie sich sowohl zum Einmachen als auch zum Kochen. Bei sachgemäßer Anbauweise sind reiche Ernten von hochwertigem Gemüse garantiert.









