Die Tomatensorte „Katya F1“ ist eine ultrafrühe Hybride mit hervorragenden Sorten- und Handelseigenschaften. Sie erfreute sich schnell großer Beliebtheit bei Hobbygärtnern und begeisterte sie mit ihrer einfachen Anbautechnik und den köstlichen Früchten. Erfahren Sie hier, was „Katya“ sonst noch so besonders macht und wie man sie anbaut und kultiviert.
Sortenauswahl
Die Züchter der „Katya F1“-Hybride sind russische Pflanzenzüchter. Die neue Tomatensorte wurde vor etwa zehn Jahren entwickelt. Der ursprüngliche Züchter ist Semko-Junior. Katya-Tomaten sind Hybriden der ersten Generation, wie die Bezeichnung F1 zeigt.
Die Hybride wurde 2007 offiziell in das staatliche Sortenregister aufgenommen und wird für den Anbau in allen Regionen der Russischen Föderation empfohlen. Seitdem erfreut sich „Katya“ großer Beliebtheit bei russischen Gärtnern.
Beschreibung und Merkmale von "Katya"
"Katya F1" ist eine vielseitige Tomatensorte. Diese Hybride zeichnet sich durch hervorragende Sorteneigenschaften aus und lässt sich problemlos unter Plastikfolie, in Polycarbonat-Gewächshäusern und sogar im Freiland anbauen.
Region und Anbaubedingungen
Als Anbaugebiet wird der Nordkaukasus empfohlen. Tatsächlich wird die Tomatensorte „Katya“ von Gärtnern in ganz Russland angebaut, da sie sowohl im Freiland als auch im Gewächshaus gut gedeiht.
Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie man Tomaten im Freien anbaut. HierDie
Beschreibung der Sorte
Kurze botanische Beschreibung:
- Busch. Höhe: 60 cm. Begrenztes Wachstum. Das Laub ist spärlich und benötigt daher wenig Ausdünnung.
- Blumen und Früchte. Die Blütenstände sind einfach und bestehen aus 7 bis 15 Fruchtknoten pro Blütenstand. Der erste Blütenstand bildet sich oberhalb des fünften Blattes. Das Fruchtgewicht beträgt 80–120 g. Die Tomaten sind gleichmäßig groß, flach, rund, nicht gerippt und leicht abgeflacht. Sie enthalten wenige Samen – eine Samenkapsel enthält nur drei Samen. Die Farbe ist im reifen Zustand einheitlich, zunächst hellgrün und färbt sich allmählich leuchtend rot. Es sind keine Flecken oder Tupfen vorhanden.
Die Früchte der Sorte „Katya“ enthalten 4,6 % Trockenmasse und 2,9 % Zucker.
Sortenmerkmale
„Katya“ ist eine frühreife, ultrafrühe Hybridtomate. Um auch in südlichen Regionen früher frische Tomaten ernten zu können, werden Sämlinge verwendet.
Sortenmerkmale der Hybride "Katya":
- Die Früchte reifen gleichmäßig. Von der Keimung bis zum Erscheinen der ersten reifen Tomaten vergehen 75-80 Tage.
- Beständigkeit gegenüber hoher Luftfeuchtigkeit und Trockenheit.
- Resistenz gegen Krankheiten – Blütenendfäule, Tabakmosaikvirus, Krautfäule, Alternaria.
- 85-95 % der Früchte weisen ein ausgezeichnetes marktgerechtes Aussehen auf.
- Sie sind leicht zu transportieren.
- Der Geschmack ist angenehm, mit einer leicht süßlichen Note. Es ist leicht säuerlich, und das Fruchtfleisch ist zuckerhaltig.
Katya-Tomaten sind Hybriden, daher erben die Samen gewachsener Tomaten nicht die Eigenschaften ihrer Elternpflanzen. Das Saatgut muss jährlich neu gekauft werden.
Zweck der Früchte
Die Tomatensorte „Katya“ wird für ihre Vielseitigkeit geschätzt. Der hervorragende Geschmack dieser Hybridtomate verbindet sich mit ihrer Eignung für verschiedene Konserven. Sie schmeckt köstlich frisch, im Ganzen, in Salaten, getrocknet, als Saft sowie in Pasten und Soßen. Auch zum Einkochen als ganze Frucht ist sie bestens geeignet.
Sehen Sie sich eine Videorezension der Hybridtomate „Katya“ an:
Produktivität
Tomatenertrag "Katya F1":
- im Freiland – 8-10 kg pro 1 m²;
- im Gewächshaus – 12-15 kg pro 1 m².
Dieser Ertrag gilt für eine frühe Sorte als recht hoch. Die Ernte ist gleichmäßig, was beim Anbau im kommerziellen Maßstab von Vorteil ist. Zum Vergleich zeigt Tabelle 1 die Erträge anderer gängiger Tomatensorten. Die angegebenen Werte beziehen sich auf den Freilandanbau.
Tabelle 1
| Vielfalt | Ertrag, kg pro 1 m² |
| König des Marktes | 10-12 |
| Präsident | 7-9 |
| Faulpelz | 13-15 |
| Sommerbewohner | 4-5 |
| Puppe | 8-9 |
| Lady Shedy | 7-8 |
| Fat Jack | 5-6 |
| Gulliver | 6-8 |
Transportierbarkeit
Die Früchte der Sorte „Katya“ sind fest und lassen sich gut transportieren, ohne auszulaufen oder Druckstellen zu bekommen. Sie platzen während des Transports nicht auf und behalten ihr verkaufsfähiges Aussehen.
Wenn Tomaten zum Verkauf geerntet und transportiert werden sollen, kauft man sie am besten im blanchierten Reifezustand. Nach einigen Tagen Transport erreichen sie ihre verkaufsfähige Konsistenz.
Vor- und Nachteile der Sorte
Das Geheimnis der Beliebtheit der Sorte „Katya“ liegt in der Kombination zweier Sorteneigenschaften, die für Hobbygärtner und Sommergäste gleichermaßen wichtig sind. Diese Tomaten sind schmackhaft, ertragreich und pflegeleicht. Doch das sind längst nicht die einzigen Vorteile dieser Hybride.
Vorteile:
- hohe frühe Reife;
- schonende Reifung der Früchte;
- anspruchslos an die Bodenbeschaffenheit;
- hohe Geschmacks- und Handelsqualitäten der Früchte;
- hohe Erträge;
- Resistenz gegen für Nachtschattengewächse typische Krankheiten;
- Widerstandsfähigkeit gegenüber Temperaturschwankungen und Trockenheit – sie können mehrere Tage ohne Bewässerung überstehen, ohne dass die Ernte Schaden nimmt;
- einfache landwirtschaftliche Technologie – kein Anbinden oder Abklemmen erforderlich;
- gute Lagerfähigkeit – braun geerntete Früchte reifen gut nach, ohne ihren Geschmack zu verlieren;
- Vielseitigkeit der Fruchtverwendung.
Viele Vorteile der Sorte „Katya“ lassen sich leicht durch ihre botanischen Eigenschaften erklären. So sind beispielsweise ihr hoher Ertrag und die hervorragenden Fruchteigenschaften auf das niedrige Laub des Strauchs zurückzuführen – er verwendet den Großteil seiner Energie für die Reifung der Tomaten.
Nachteile:
- Aufgrund des Gewichts der Früchte können die Äste brechen;
- Bei Regenwetter können Pflanzen von Phomosis und Mosaikkrankheit betroffen sein;
- Anspruchsvolle Fütterung – Nährstoffmangel führt zu Ertragseinbußen.
Sorten der Sorte
Die „Katya“-Hybride weist eine Varietät auf, die sich nur in einer Eigenschaft unterscheidet: der Farbe. Man kann leicht erraten, dass „Pink Katya“ rosa, nicht rote Früchte hervorbringt.
Alle anderen Eigenschaften der Hybriden sind identisch – Strauchhöhe, frühe Reife, Transportierbarkeit usw. Die rosa Sorte übertrifft jedoch sogar die rote Katya im Ertrag und erreicht in Gewächshäusern bis zu 18 kg pro Quadratmeter.

Pink Katya
Unterschiede zu anderen Sorten
Vergleicht man die Sorte 'Katya' und ihre rosa Variante mit frühen Tomatensorten, so fällt Folgendes leicht auf:
- Ihr Zuckergehalt ist niedriger als der von „Bull's Heart“.
- Sie reift früher als viele frühe Sorten. Beispielsweise ist sie zwei Wochen früher reif als die Sorte 'Liana'.
- Geschmacklich ist der mongolische Zwerg der Gewinner.
- Sie sind doppelt so produktiv wie „Yablonka Rossii“ und „Sibirskiy skorospel“.
- Deutlich überlegen gegenüber der Sorte „Classic White“ in Bezug auf die Krankheitsresistenz.
- Lässt sich besser transportieren als Betta und viele andere Arten.
Merkmale beim Anwachsen von Sämlingen der Sorte "Katya".
Die Tomatensorte „Katya“ lässt sich zwar aus Samen ziehen, die Anzucht aus Jungpflanzen gilt jedoch als effektiver. Ohne Jungpflanzen kommt der Vorteil der frühen Reife dieser Hybride kaum zum Tragen. Ihr charakteristisches Merkmal ist die frühe Ernte, und nur mit Jungpflanzen lässt sich dieser Vorteil voll ausschöpfen.
Bodenanforderungen
Optimale Böden sind sandiger Lehm und lehmiger Ton. Eine gute Luftdurchlässigkeit ist wünschenswert. Die Samen für die Anzucht werden in mit Frischhaltefolie abgedeckte Erde oder in mit Blumenerde gefüllte Töpfe gesät. Blumenerde ist im Landwirtschaftsfachhandel erhältlich – es gibt spezielle Mischungen für Tomatenpflanzen.
- ✓ Der optimale pH-Wert des Bodens für Tomatensämlinge sollte im Bereich von 6,0-6,5 liegen.
- ✓ Der Boden sollte mindestens 30 % organische Substanz enthalten, um eine gute Belüftung und Feuchtigkeitsspeicherung zu gewährleisten.
Wenn Sie Samen in die Erde säen, ist die richtige Vorbereitung wichtig. Um Ihre Bodenart zu bestimmen, befeuchten Sie einfach eine Handvoll Erde und kneten Sie sie durch. Wenn die Erde beim Rollen zwischen Ihren Handflächen Risse bekommt, ist sie lehmig; wenn sie keine Risse bekommt, ist sie tonig.
Jede Bodenart muss gedüngt werden – nur so lassen sich hohe Erträge und wohlschmeckende Tomaten erzielen.
Die Düngung von Freilandflächen hängt von der Bodenart ab:
- Sauer. Alle 3-4 Jahre Dolomitmehl oder Kalk hinzufügen – 300-600 g pro 1 m².
- Schwerer Lehm. Geben Sie pro Quadratmeter zwei Eimer verrotteten Mist hinzu. Alternativ kann auch Kompost verwendet werden. Ein Eimer Sand, der zuvor in einer Harnstofflösung (150 g pro Eimer Wasser) eingeweicht wurde, ist ebenfalls hilfreich.
Zeitpunkt der Aussaat
Bei der Aussaat sollten Sie bedenken, dass die Sämlinge in etwa zwei Monaten keimfähig sind. Wenn Sie sie dann im Freien auspflanzen, sollte es zu diesem Zeitpunkt warm sein. Jede Region hat ihren eigenen Aussaatzeitpunkt. Im Nordkaukasus beispielsweise beginnt die Aussaat bereits im Winter – im Februar – und die Sämlinge sind vor dem 1. Mai bereit zum Auspflanzen.
In der gemäßigten Zone ist das Pflanzen im Freien vor dem Frühsommer riskant, daher werden die Setzlinge für das Freiland Ende März ausgesät. Die Auspflanzung erfolgt Anfang Juni, und Anfang Juli können die ersten Tomaten geerntet werden.
Von der Keimung bis zur Ernte vergehen etwa 100 Tage. Dieser Wert dient zur Berechnung der Zeit für Aussaat, Pflanzung und Ernte.
Saatgutvorbereitung
Hybridsaatgut wird nach einem Standardverfahren für die Aussaat vorbereitet – es durchläuft alle Vorbereitungsstadien, die auf eine Steigerung der Keimfähigkeit abzielen:
- Sie kalibrieren – wählen geeignete Exemplare aus.
- Desinfektion in einer Kaliumpermanganatlösung.
- Nach der Desinfektion waschen und einweichen.
- Vor der Aussaat sollten die Samen 16 Stunden lang bei einer Temperatur von 0-3 Grad abgehärtet werden. Dazu legt man die Samen auf das oberste Fach des Kühlschranks.
Beim Keimen ist es wichtig, die Samen nicht zu lange keimen zu lassen – die Keimlinge sollten nicht zu langen, dünnen Fäden heranwachsen. Lesen Sie mehr über das Keimen von Tomatensamen. HierDie
Tomaten für Setzlinge aussäen
Für die Anzucht von Sämlingen eignen sich beliebige Behälter, Kisten oder Kartons. Spezielle Anzuchtgefäße sind jedoch ideal. Sie haben Löcher im Boden, damit überschüssige Feuchtigkeit ablaufen kann. Ohne diese Löcher würden die Sämlinge von Schwarzbeinigkeit befallen. Anstelle von gekauftem Substrat können Sie ein Torf-Sand-Gemisch verwenden – mischen Sie beides zu gleichen Teilen.
Aussaatreihenfolge:
- Das Substrat bzw. die Erdmischung wird großzügig bewässert.
- Vor der Aussaat werden die Samen 2 Tage lang bei +30 °C und anschließend 3 Tage lang bei +50 °C erwärmt.
- Säen Sie die Samen 1–2 cm tief und lassen Sie 2–3 cm Abstand zwischen den Samen. Vermeiden Sie eine zu dichte Aussaat, da die Sämlinge sonst schwach, dünn und nicht keimfähig werden.
- Die Pflanzen werden mit Folie oder Glas abgedeckt.
Wie pflegt man Setzlinge?
Merkmale der Sämlingspflege:
- Vom Zeitpunkt der Aussaat bis zur Keimung wird die Temperatur bei +22-25 °C gehalten.
- Sobald die Keimlinge erscheinen, wird die Folie entfernt, um zu verhindern, dass die Sämlinge in den Dämpfen ersticken.
- Die Temperatur wird auf 18 °C gesenkt und anschließend wieder auf 20-24 °C erhöht.
- Die Sämlinge erhalten ausreichend Licht und werden üblicherweise auf eine Fensterbank gestellt.
- Bewässern Sie die Sämlinge nach Bedarf mit einer Sprühflasche. Vermeiden Sie Staunässe.
Sämlinge pflücken
Nach 10–12 Tagen, wenn die Sämlinge 2–3 echte Blätter haben, sollten sie in einzelne Töpfe umgepflanzt werden. Andernfalls wachsen sie zu lang und in die Länge.
- Zehn Tage nach dem Auflaufen sollte ein komplexer Mineraldünger mit hohem Stickstoffgehalt ausgebracht werden, um das Wachstum anzuregen.
- Zwei Wochen vor dem Auspflanzen ins Freiland sollten die Sämlinge mit Kalium-Phosphor-Dünger versorgt werden, um das Wurzelsystem zu stärken.
Merkmale der Auswahl:
- Die verpflanzten Pflanzen werden bis zur Höhe der Keimblätter tiefer in die Erde gesetzt.
- Die Sämlinge werden selten und mäßig gegossen. Verwenden Sie nur warmes Wasser.
- 1-2 Mal täglich mit mineralischen Komplexdüngern oder einer Holzaschelösung düngen.
- Wenn die Sämlinge anfangen, sich zu strecken, wird zusätzliches Licht eingeschaltet.
- Eine Woche vor dem Einpflanzen der Setzlinge in die Erde beginnt die Abhärtung – indem man sie regelmäßig für kurze Zeit ins Freie stellt.
Bei richtiger Pflege wachsen „Katya“-Setzlinge kräftig und stämmig heran. Sie werden nie zu hoch. Die typische Höhe der pflanzfertigen Setzlinge beträgt 15–20 cm.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Umpflanzen von Tomatensämlingen. HierDie
Setzlinge ins Freiland pflanzen
Tomaten lassen sich am einfachsten und günstigsten anbauen, indem man die Setzlinge im Freien pflanzt. Man braucht weder Plastikfolie noch ein Gewächshaus – die Setzlinge werden einfach ins Freiland gepflanzt.
Zeitpunkt für die Pflanzung von Setzlingen der Sorte "Katya" im Freiland
Das Auspflanzen von Setzlingen im Freiland ist nur möglich, wenn wiederkehrender Frost vollständig vermieden wird. Andernfalls wird eine temporäre Abdeckung aus Kunststoff verwendet. Die Pflanzzeiten variieren je nach Region und werden an die aktuelle Witterung angepasst.
Üblicherweise werden die Setzlinge frühestens in der zweiten Maihälfte, besser jedoch in der ersten Junihälfte, ins Freiland gepflanzt.
Prozesstechnologie
Tomatenbeete werden an sonnigen Standorten angelegt. Der Boden wird vorher, am besten im Herbst, gedüngt. Einige Tage vor dem Pflanzen wird der Boden umgegraben, bewässert und gegebenenfalls gedüngt.
Besonderheiten beim Anpflanzen von Tomatensämlingen im Freiland:
- Der optimale Pflanzabstand beträgt 70 x 30 cm oder 50 x 50 cm. Die Pflanzdichte liegt bei 4 Sträuchern pro Quadratmeter. Eine dichtere Pflanzung ist nicht empfehlenswert.
- Die Pflanzlöcher werden entsprechend der Größe der Setzlinge vorbereitet. In jedes Loch werden bis zu 50 cm hohe Stützpfähle geschlagen. Für „Katya“ eignen sich auch Kunststoffnetze oder Zäune.
- Leere Löcher werden bewässert – 1 Liter pro Loch.
- In die vorbereiteten Löcher wird zusätzlicher Dünger gegeben: ein halbes Glas Asche und 1 Teelöffel Nitrophoska.
- Die Setzlinge werden in etwas tiefere Pflanzlöcher gesetzt, als sie zuvor in den Töpfen standen. Eine Tiefe von 50 % ist ausreichend. Ein nach Nordwesten ausgerichteter Hang ist empfehlenswert. Gärtner raten außerdem dazu, einige Blätter am unteren Ende der Setzlinge zu entfernen.
- Die gepflanzten Setzlinge werden an den Wurzeln großzügig gewässert, der Boden wird mit Mulch bestreut, und wenn das Wetter nicht bewölkt ist, empfiehlt es sich, die Pflanzen zu beschatten.
Es sollten nur frische und gesunde Setzlinge gepflanzt werden; wenn sie verwelken, wurzeln sie nicht gut, werden krank und bleiben im Wachstum zurück.
Wie pflegt man die Tomatensorte Katya?
Die Hybride „Katya“ ist sehr pflegeleicht. Die Pflege beschränkt sich auf die üblichen landwirtschaftlichen Maßnahmen – Bewässern, Auflockern des Bodens, Jäten und Düngen.
Bewässerung und Düngung
Tomaten werden abends gegossen. Die empfohlene Wassermenge beträgt 0,9–1 Liter. Gegossen wird alle zwei Tage. Zusätzlich wird während der Fruchtbildung und nach dem Düngen gegossen. Bei heißem Wetter sollte häufiger gegossen werden, bei hoher Luftfeuchtigkeit weniger.
Übermäßige Feuchtigkeit ist die häufigste Ursache für Wurzelfäule und Krautfäule.
Der Ertrag der Tomatensorte „Katya“ hängt vom Zeitpunkt und der Zusammensetzung der Düngung ab. Wann und womit Tomatenpflanzen gedüngt werden sollten, ist in Tabelle 2 beschrieben.
Tabelle 2
| Fütterungsperiode | Was soll man füttern? |
| 2 Wochen nach der Pflanzung | Verwenden Sie einen Komplexdünger. Erfahrene Gärtner gießen Tomaten am liebsten mit Kuhmist direkt an den Wurzeln – lösen Sie 500 g Mist in 10 Litern Wasser auf. Diese Menge reicht für 10 Pflanzen. |
| Während der Blütezeit | Verwenden Sie Königskerze in doppelter Konzentration. Gleichzeitig empfiehlt es sich, Superphosphat (20 g) direkt zur Königskerze zu geben. |
| Ein paar Wochen später | Stickstofffreie Düngung. Ascheaufguss oder Phosphor-Kalium-Dünger unter die Wurzeln ausbringen. |
Seitentriebe auskneifen und die Pflanze zusammenbinden
Diese Hybride kann ohne Seitentriebe überleben, da sie nur wenig Laub hat. Wenn Sie jedoch Zeit und Lust dazu haben, empfiehlt es sich, die unteren Seitentriebe vorsichtig abzuschneiden oder abzubrechen. Dies sollte morgens geschehen, da die Sonne die Wundheilung fördert. Wenn Sie die Seitentriebe abends entfernen, besteht die Gefahr, dass die Schnittstellen faulen.
Die Sträucher werden so erzogen, dass sie zwei Triebe haben. Der zweite Trieb ist meist ein Seitentrieb, der früher wächst als die anderen. Bleiben drei Triebe übrig, kann die Pflanze nicht alle notwendigen Nährstoffe für die Früchte bereitstellen. Anstelle normaler Früchte entwickeln sich dann Tomaten von der Größe einer Walnuss.
Da die Stängel sehr empfindlich sind, ist eine Stütze unerlässlich. Die Pflanzen werden an Stützen oder Rankgerüsten aus dickem Bindfaden, der zwischen den Pfählen gespannt ist, befestigt.
Bodenpflege
Tomatenpflanzen werden regelmäßig aufgelockert, Unkraut wird entfernt und LaubdeckeAll diese Maßnahmen wirken sich positiv auf das Wurzelwachstum aus, regen das Pflanzenwachstum an und stärken es, wodurch die Erträge steigen. Mulch hemmt zudem das Unkrautwachstum.
Beim Mulchen werden natürliche Komponenten verwendet, die die Feuchtigkeit gut speichern und die Pflanzen mit Nährstoffen versorgen – Stroh, Humus und eine Mischung aus verrottetem Stroh und Mist.
Krankheiten und Schädlinge
Die Tomatensorte 'Katya F1' ist resistent gegen die gefährlichsten Krankheiten. Vorbeugend ist jedoch eine Behandlung mit Fungiziden erforderlich. Die Sträucher werden mit Bordeauxbrühe und Knoblauchaufguss besprüht.
Krankheiten entstehen in der Regel aufgrund von Verstößen gegen landwirtschaftliche Praktiken:
- Da die Pflanze niedrig wächst, werden Strumpfbandgewächse von vielen Gärtnern vernachlässigt;
- Es ist ein Fehler, Tomaten mit kaltem Wasser zu gießen;
- In Gewächshäusern können Probleme aufgrund mangelhafter Belüftung auftreten.
Schädlinge stellen für Katya das größte Problem dar. Katyas größte Feinde sind in Tabelle 3 aufgeführt.
Tabelle 3
| Pest | Welcher Schaden? | Wie kämpft man? |
| Maulwurfsgrille | Es nagt an den Wurzeln und die Pflanzen sterben ab. | Beim Pflanzen von Tomaten sollte in jedes Pflanzloch Granulatgift gestreut werden – es gibt spezielle Präparate gegen Maulwurfsgrillen. Das Gift darf nicht auf der Oberfläche verteilt werden, da es für Haustiere giftig sein könnte. |
| Eule | Die Larven ernähren sich von den grünen Pflanzenteilen. Anschließend bohren sie sich in die Früchte und fressen das Fruchtfleisch. Außerdem lösen sie Ausbrüche von Pilzkrankheiten aus. | Bei trockenem Wetter und Temperaturen über +20 °C mit Insektiziden sprühen.
Geeignete Produkte sind unter anderem Decis Profi, Confidor und Fufanon. |
| Maikäferlarven | Sie können junge Pflanzen innerhalb weniger Stunden zerstören. Sie greifen das Wurzelsystem der Pflanze an. | Vor dem Einpflanzen werden die Setzlinge mit einer „Anti-Käfer“-Lösung behandelt. |
| Blattlaus | Sie befallen die oberirdischen Teile der Pflanze. Indem sie den Pflanzensaft aussaugen, hemmen sie die Entwicklung der Pflanze, was letztendlich zu ihrem Tod führen kann. | Mit Insektiziden wie z. B. „Ratibor“ besprühen. |
Ernte der Tomatensorte "Katya"
Der optimale Reifegrad für die Tomatenernte hängt vom Verwendungszweck ab:
- Reife Früchte mit leuchtend roter Schale werden für Salate und zum Kochen geerntet.
- Zum Einmachen werden leicht rosa und gelbliche Früchte verwendet.
- Tomaten im milchigen Reifestadium eignen sich für die Langzeitlagerung; dies ist der Fall, wenn sich die hellgrüne Farbe in ein blasses Grün, fast Weiß, verwandelt.
Es ist wichtig, Tomaten vor dem ersten Frost und vor Temperaturen unter 13 °C zu ernten. Andernfalls verfärben sie sich dunkel und sind nicht mehr zum Verzehr geeignet.
Besonderheiten beim Anbau von Tomaten im Gewächshaus
In Regionen mit rauem Klima, wo Tomaten stark frostgefährdet sind, werden sie im Gewächshaus angebaut. Unter Gewächshausbedingungen erreicht die Sorte „Katya“ eine Höhe von bis zu einem Meter. Daher bildet sie im Gegensatz zum Freilandanbau mit zwei Trieben nur einen.
Das Gewächshaus wird konstant auf normaler Luftfeuchtigkeit und einer Temperatur von maximal 30 °C gehalten. Bei hohen Temperaturen ist der Pollen für die Befruchtung ungeeignet, und es bilden sich keine Früchte. Um einen hohen Ertrag zu erzielen, müssen die Tomatenpflanzen geschüttelt werden.
Rezensionen
Ich investiere viel Zeit in die Anzucht guter Sämlinge – ich kaufe dafür spezielle Blumenerde. Auch das Abhärten der Pflanzen lasse ich nicht außer Acht.
Die Sorte „Katya F1“ erfreut sich großer Beliebtheit. Diese ertragreiche Hybride ist pflegeleicht, nahezu krankheitsresistent und liefert einen sehr hohen Ertrag. Ihre Früchte sind nicht nur köstlich, sondern auch gut vermarktbar – sie lassen sich gut lagern und transportieren.

