Die Tomatensorte Izobilie vereint hohe Erträge mit exzellentem Geschmack. Sie reift früh, sodass die Früchte bereits weniger als 100 Tage nach der Keimung geerntet werden können. Dank ihrer Resistenz gegen die wichtigsten Krankheiten und widrige Witterungsbedingungen eignet sie sich sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Gärtner.
Geschichte der Sorte, Beschreibung des Strauchs und der Früchte
Diese Sorte wurde von ukrainischen Züchtern entwickelt. Sie ist unbestimmt wachsend und trägt daher die ganze Saison über Früchte. Sie lässt sich sowohl im Freiland als auch in Gewächshäusern erfolgreich anbauen.

Besondere Merkmale:
- Der Strauch erreicht eine Höhe von 170–180 cm. Die Triebe sind mit großen, sattgrünen Blättern bedeckt.
- Die Tomaten sind klein – ihr Gewicht variiert zwischen 90 und 120 g. Sie haben eine runde Form.
- Die Schale färbt sich bei voller Reife leuchtend rot und ist fest, was eine gute Lagerung gewährleistet und es ermöglicht, Gemüse über weite Strecken zu transportieren, ohne dass sein Aussehen beeinträchtigt wird.
- Die Sommergäste loben den angenehmen Geschmack: Das Fruchtfleisch ist süß und aromatisch.

Hauptmerkmale
Diese Sorte zeichnet sich durch frühe Reife aus – die ersten Früchte sind bereits 95–98 Tage nach der Keimung erntereif. Izobilie ist bekannt für ihren hohen Ertrag von bis zu 9–10 kg pro Quadratmeter und eignet sich daher hervorragend für den kommerziellen Anbau.
Einer der Hauptvorteile dieser Kulturpflanze ist ihre hohe Resistenz gegen bestimmte Krankheiten, darunter Pilz-, Bakterien- und Virusinfektionen. Tomaten sind zudem platzfest und vertragen widrige Witterungsbedingungen gut.
Anbau und Pflege
Für optimale Ergebnisse pflanzen Sie die Tomatensorte „Abundance“ in den ersten zehn Märztagen. Verpflanzen Sie die Setzlinge zwischen dem 15. Mai und dem 5. Juni ins Freiland. Der optimale Pflanzabstand beträgt 70 x 35 cm.
- ✓ Die optimale Bodentemperatur für die Aussaat von Abundance-Tomatensamen sollte nicht unter +15°C liegen.
- ✓ Um ein Vergeilen der Sämlinge zu verhindern, ist eine zusätzliche Beleuchtung von 12-14 Stunden pro Tag erforderlich.
Befolgen Sie diese Empfehlungen:
- Vor der Aussaat sollten die Samen behandelt werden, um die Keimung zu verbessern und sie vor Krankheiten zu schützen. Weichen Sie sie 15–20 Minuten in einer schwachen Kaliumpermanganatlösung ein und spülen Sie sie anschließend mit Wasser ab. Um die Keimung zu beschleunigen, können Sie die Samen auch 2 Stunden in einem Keimungsförderer wie Epine oder Zircon einweichen.
Zum Härten die Körner einige Tage im Kühlschrank lagern, damit sie sich an die Temperaturschwankungen anpassen können. - Verwenden Sie leichte, nährstoffreiche und gut durchlässige Erde. Die optimale Zusammensetzung besteht aus gleichen Teilen Erde, Torfmoos, Humus und Vermiculit. Alternativ können Sie auch eine fertige Tomatenerde verwenden.
Vor der Aussaat sollten die Samen desinfiziert werden, um Krankheiten vorzubeugen. Dazu können sie mit einer heißen Kaliumpermanganatlösung besprüht oder im Backofen gebacken werden.
Für die Aussaat eignen sich spezielle Anzuchtkästen oder -schalen. Gehen Sie dabei wie folgt vor:
- Die Samen werden 1-1,5 cm tief in die Erde gelegt, anschließend mit warmem Wasser befeuchtet und mit Folie oder Glas abgedeckt, um einen Treibhauseffekt zu erzeugen.
- Die Keimlinge erscheinen in 5–7 Tagen. Danach stellen Sie die Behälter mit den Keimlingen an einen hellen Ort und halten die Temperatur bei etwa 20–22 °C.
Für reiche Ernten ist eine gute Pflanzenpflege wichtig. Befolgen Sie gängige landwirtschaftliche Praktiken:
- Bewässerung. Tomaten sollten regelmäßig, aber mäßig gegossen werden. Achten Sie darauf, dass die Erde nicht austrocknet, da dies das Wachstum und die Entwicklung der Pflanze beeinträchtigen kann. Verwenden Sie warmes, abgestandenes Wasser, um die Wurzeln nicht zu schädigen.
Achten Sie darauf, dass keine Flüssigkeit auf Blätter und Stängel gelangt, da dies zu Krankheiten führen kann. Gießen Sie morgens oder abends. - Topping. Um ein kräftiges Wachstum und eine reiche Fruchtbildung zu fördern, düngen Sie die Pflanze 4-5 Mal pro Saison. 14 Tage nach dem Auspflanzen der Sämlinge geben Sie eine Nitrophoska-Lösung oder einen mineralischen Komplexdünger. Düngen Sie anschließend alle 2-3 Wochen abwechselnd mit organischen und mineralischen Düngemitteln.
Hühnermist, Kräuteraufgüsse oder Asche sind hervorragende organische Düngemittel für Tomaten. Kaliumdünger verbessern den Fruchtansatz.
- Auflockern und Unkraut jäten. Regelmäßiges Auflockern des Bodens um die Sträucher herum sorgt für ausreichende Belüftung der Wurzeln und verhindert die Verkrustung der Bodenoberfläche. Dadurch wird das Wachstum von Unkraut unterbunden, das mit den Sträuchern um Nährstoffe und Wasser konkurriert.
Unkraut sollte von Hand oder mit Spezialwerkzeugen entfernt werden, um das Wurzelsystem nicht zu beschädigen. - Mulchen. Hilft, die Bodenfeuchtigkeit zu bewahren und Unkrautwuchs zu verhindern. Bedecken Sie die Beete mit Stroh, Grasschnitt oder Holzspänen. Tragen Sie eine 3–5 cm dicke Schicht auf.
- Kneifen und formen. Um die Produktivität zu steigern, sollten Sie Ihre Pflanzen richtig strukturieren. Entfernen Sie Seitentriebe, damit die Pflanzen ihre Energie auf den Hauptstamm und die Tomaten konzentrieren. Entfernen Sie die Seitentriebe, sobald sie 5–7 cm lang sind. Führen Sie diese Maßnahme morgens durch.
Die Pflanze besitzt ein starkes Immunsystem, kann aber unter ungünstigen Bedingungen oder bei unsachgemäßer Pflege anfällig für verschiedene Krankheiten und Schädlinge sein:
- Krautfäule. Zu den Symptomen gehören Flecken an Blättern und Stängeln sowie Fruchtfäule. Behandeln Sie die Pflanzen mit kupferhaltigen Produkten wie Bordeauxbrühe und vermeiden Sie Staunässe.
- Blattlaus. Es schädigt Sträucher, indem es ihnen Pflanzensaft entzieht und die Ausbreitung von Viruserkrankungen fördert. Verwenden Sie Insektizide wie Aktara oder Karbofos. Versuchen Sie es mit Hausmitteln wie Knoblauchaufguss oder Seifenlauge.
- Spinnmilbe. Der Schädling gedeiht bei hohen Temperaturen und niedriger Luftfeuchtigkeit. Ein Wermutaufguss oder Akarizide wie Actellic oder Neoron helfen, ihn zu bekämpfen.
- Weiße Fliege. Sie schädigt Blätter und kann Krankheiten übertragen. Stellen Sie Fallen auf und verwenden Sie bei starkem Befall Insektizide wie Fitoverm oder Inta-Vir.
Um Krankheiten und Schädlingen vorzubeugen, sollten Sie auf eine angemessene Bewässerung achten, für gute Belüftung sorgen und Überbelegung vermeiden.
Für und Wider
Um mögliche Schwierigkeiten beim Tomatenanbau zu vermeiden, ist es wichtig, alle Eigenschaften der Sorte Abundance zu kennen, einschließlich ihrer Vor- und Nachteile. Sie hat viele Vorteile:
Die Kulturpflanze hat keine nennenswerten Nachteile, aber einige Gärtner weisen darauf hin, dass regelmäßiges Düngen notwendig ist, um den Ertrag zu steigern.
Rezensionen
Die Tomatensorte Izobilie ist einfach anzubauen und zeichnet sich durch hervorragende Sorteneigenschaften aus. Sie liefert unter Standardanbaubedingungen gute Ergebnisse. Die Tomaten lassen sich gut lagern und behalten auch bei langen Transportwegen ihr Aussehen und ihren Geschmack – eine wertvolle Eigenschaft für den kommerziellen Anbau.





