Die Fregat-Tomate ist eine ausgezeichnete Wahl für alle, die Wert auf hohe Qualität und guten Ertrag legen. Die Tomaten zeichnen sich durch ihren hervorragenden Geschmack aus, und die Pflanzen sind robust und gedeihen selbst unter widrigen Bedingungen. Bei richtiger Pflege können Sie eine maximale Ernte saftiger Tomaten erzielen.
Beschreibung und Merkmale der Fregattenvariante
Gehört zum determinaten Typ. Die Kulturpflanze wurde von L. A. Myazina entwickelt und 2008 zur Verwendung zugelassen.
Hauptmerkmale der Sorte:
- Die Sträucher können entweder niedrig oder mittelgroß wachsen. Im Freiland erreichen sie eine Höhe von 55–60 cm, in Gewächshäusern 120–130 cm.
- Die Pflanzen sind spärlich belaubt, die Blätter sind klein und hellgrün.
- Die Tomaten sind birnenförmig, etwa 10-12 cm lang und wiegen zwischen 70 und 80 g.
- Tomaten haben eine glatte Haut, die im reifen Zustand rot ist.
- Das Fruchtfleisch ist mitteldicht, kleinkörnig und aromatisch und besteht aus zwei Kammern.
- Das Gemüse hat einen ausgezeichneten Geschmack, was Frigate zu einer hervorragenden Wahl für den Frischverzehr macht.
Diese frühreife Sorte reift in etwa 100–105 Tagen. Sie lässt sich sowohl im Freiland als auch in Gewächshäusern erfolgreich anbauen. Der Ertrag erreicht bis zu 7 kg pro Quadratmeter Anbaufläche.
Anbau von Frigate-Tomaten
Eine der beliebtesten Sorten, die sich durch guten Ertrag und hervorragenden Geschmack auszeichnet. Um einen hohen Ertrag zu erzielen, ist es wichtig, alle Anbaurichtlinien zu befolgen.
Bodenvorbereitung und Aussaat
Wählen Sie Standorte mit lockerem, fruchtbarem und gut durchlässigem Boden. Beachten Sie folgende Empfehlungen:
- Bereiten Sie das Beet im Herbst vor: Geben Sie organische Düngemittel hinzu – Humus oder Kompost.
- Im Frühjahr, vor dem Pflanzen, sollte der Boden aufgelockert und mit komplexen mineralischen Substanzen angereichert werden, um das Pflanzenwachstum zu verbessern.
- Tomatensamen für die Anzucht von Setzlingen werden Ende Februar oder Anfang März in Töpfe mit einer leichten Erdmischung in einer Tiefe von 1-2 cm gesät.
- ✓ Die optimale Bodentemperatur für die Aussaat sollte nicht unter +15°C liegen, um eine schnelle Keimung zu gewährleisten.
- ✓ Beim Anpflanzen im Freiland sollte der Abstand zwischen den Pflanzen mindestens 40 cm betragen, um eine ausreichende Belüftung zu gewährleisten und Krankheiten vorzubeugen.
Transplantation
Sobald die Sämlinge kräftig genug sind und zwei bis drei echte Blätter haben, können sie ins Freiland oder ins Gewächshaus umgepflanzt werden. Der optimale Zeitpunkt dafür ist Mitte Mai, nachdem keine Frostgefahr mehr besteht.
Vor dem Auspflanzen sollten die Sämlinge abgehärtet werden, indem man sie einige Stunden im Freien stehen lässt und die Zeit im Freien allmählich verlängert. Beim Auspflanzen ins Freiland sollte ein Abstand von 40 x 50 cm eingehalten werden, um eine gute Belüftung zwischen den Pflanzen zu gewährleisten.
Weitere Pflege
Die Pflege dieser Sorte umfasst mehrere wichtige Aspekte, die Wachstum und Fruchtbildung fördern. Um einen maximalen Ertrag zu erzielen, befolgen Sie diese einfachen Anbaupraktiken:
- Bewässerung. Gießen Sie die Pflanze regelmäßig, insbesondere während der Wachstums- und Fruchtphasen. Gießen Sie morgens oder abends und vermeiden Sie dabei den Kontakt mit Blättern und Früchten, um Sonnenbrand zu verhindern.
Der Boden sollte feucht, aber nicht nass sein. Dies ist besonders wichtig an heißen und trockenen Tagen. - Topping. Um ein gesundes Wachstum und Gedeihen zu gewährleisten, sollten die Sträucher regelmäßig gedüngt werden. Nach dem Einpflanzen der Setzlinge eignen sich organische Düngemittel wie Königskerzen- oder Hühnermistaufguss.
Während der Wachstumsperiode sind komplexe Mineraldünger mit hohem Kalium- und Phosphorgehalt vorteilhaft und fördern die Bildung großer, schmackhafter Tomaten. Düngen Sie alle 10–14 Tage. - Den Busch beschneiden und in Form bringen. Determinierte Sorten wachsen ab einer bestimmten Höhe nicht mehr. Es ist jedoch wichtig, Seitentriebe regelmäßig zu entfernen, um Nährstoffverschwendung an unnötigen Zweigen zu vermeiden. Dies verbessert die Luftzirkulation und gewährleistet ausreichend Licht für das Gemüse.
Da die Tomatensorte „Frigate“ besonders im Gewächshaus recht hoch wachsen kann, sollten die Triebe an vertikalen Stützen oder Rankgittern befestigt werden. Dies verhindert Stängelbruch und gewährleistet eine optimale Licht- und Luftversorgung.
Schädlings- und Krankheitsbekämpfung
Trotz ihrer hohen Widerstandsfähigkeit kann die Kulturpflanze anfällig für verschiedene Krankheiten und Schädlingsbefall sein. Dies ist in der Regel auf unsachgemäße Anbaumethoden zurückzuführen. Um eine gesunde und reiche Ernte zu gewährleisten, sollten diese Probleme umgehend behoben werden:
- Krautfäule. Eine der häufigsten Pilzkrankheiten äußert sich durch Flecken auf Blättern und Stängeln und verursacht Fäulnis an Tomaten, insbesondere bei hoher Luftfeuchtigkeit. Um dem vorzubeugen, empfiehlt sich Fruchtwechsel, der Anbau derselben Kulturpflanze am selben Standort über mehrere Jahre hinweg sowie das Entfernen befallener Blätter.
Verwenden Sie Fungizide wie Ridomil Gold oder Topaz. Auch Hausmittel, wie die Behandlung der Pflanze mit einer Jodlösung (10 ml auf 10 Liter Wasser), sind wirksam. - Echter Mehltau. Eine Pilzkrankheit, die sich durch einen weißlichen Belag auf den Blättern, gefolgt von Welke und Absterben, äußert. Verwenden Sie Fungizide wie Topsin-M oder Fundazol. Sorgen Sie für gute Belüftung im Gewächshaus und vermeiden Sie übermäßige Luftfeuchtigkeit.
- Wurzelfäule. Die Krankheit tritt in Verbindung mit niedrigen Temperaturen und Staunässe auf. Sie zeigt sich durch braune Flecken an den Wurzeln und am Stängelansatz. Achten Sie auf regelmäßiges Gießen, vermeiden Sie Staunässe und sorgen Sie für gute Drainage. Zur Behandlung eignen sich kupferhaltige Produkte wie Hom oder Bordeauxbrühe.
- Bakterienfleck. An Blättern und Stängeln bilden sich wässrige Flecken, die schließlich braun werden und austrocknen. Entfernen Sie die befallenen Pflanzenteile und behandeln Sie die Sträucher mit Kupfersulfat oder kupferhaltigen Fungiziden.
- Blattlaus. Es handelt sich um kleine Insekten, die sich vom Pflanzensaft ernähren, die Pflanzen schwächen und Virusinfektionen übertragen. Befallene Pflanzen entwickeln verdrehte und deformierte Blätter. Wirksame Insektizide sind beispielsweise Aktara oder Confidor. Auch traditionelle Heilmittel wie Aufgüsse aus Knoblauch oder Tabakstaub können helfen.
- Weiße Fliege. Kleine weiße Insekten saugen den Saft auf der Blattunterseite und verursachen so Vergilbung und Blattfall. Weiße Fliegen übertragen außerdem Viren. Bei einem Befall sollten Insektizide wie Fitoverm oder Aktara eingesetzt werden. Vorbeugend können Klebefallen verwendet werden.
- Kartoffelkäfer. Sie befällt nicht nur Kartoffeln, sondern auch Tomaten. Sie frisst die Blätter und mindert so den Ertrag. Zur Bekämpfung eignen sich Insektizide wie Prestige oder Regent. Ein Hausmittel ist das Besprühen der Pflanzen mit einer Salzlösung (20 g Salz auf 10 Liter Wasser).
- Spinnmilbe. Dieser mikroskopisch kleine Schädling verursacht Vergilbung und Welken der Blätter und bildet ein feines Gespinst. Akarizide wie Nisoran oder Akarin sind wirksam. Um das Risiko eines Spinnmilbenbefalls zu verringern, sollte für optimale Luftfeuchtigkeit gesorgt werden.
| Krankheit | Kampfmethode | Bearbeitungszeit |
|---|---|---|
| Krautfäule | Behandlung mit Jodlösung (10 ml pro 10 Liter Wasser) | Alle 10 Tage |
| Echter Mehltau | Einsatz von Fungiziden (Topsin-M oder Fundazol) | Bei den ersten Anzeichen einer Krankheit |
Für und Wider
Bevor Sie Setzlinge in Ihrem Garten auspflanzen, sollten Sie die Vorzüge und Eigenschaften der jeweiligen Sorte sowie ihre Nachteile sorgfältig prüfen. Frigate hat viele Vorteile:
Zu den Nachteilen zählen Gärtner die begrenzte Haltbarkeit von Tomaten, die relativ geringe Größe des Gemüses, die Empfindlichkeit gegenüber plötzlichen Temperaturschwankungen und die geringe Widerstandsfähigkeit gegen Viruserkrankungen, wenn die Anbaumethoden nicht eingehalten werden.
Rezensionen
Die Fregat-Tomate besticht bei Gärtnern durch ihren geringen Pflegeaufwand und hohen Ertrag. Ihre kompakten Sträucher eignen sich ideal für die Pflanzung auf kleinem Raum, und ihre aromatischen Früchte sind hervorragend zum Frischverzehr geeignet. Die Sorte ist resistent gegen die wichtigsten Krankheiten und widrige Witterungsbedingungen.






