Die Festival F1-Tomate von Agrofirma Partner ist eine vielversprechende Hybridsorte mit hervorragendem Geschmack und optimalen agronomischen Eigenschaften. Diese vielseitige Sorte bietet hohe Erträge und eignet sich für den Anbau in allen Regionen des Landes, sowohl im Freiland als auch im Gewächshaus.
Beschreibung der Pflanze und der Früchte
Festival-Tomatenpflanzen sind determiniert. Die Triebe sind mittelgroß und die Blütenstände einfach, wobei der erste Blütenstand oberhalb des sechsten Blattes erscheint und die nachfolgenden Blütenstände zwischen jedem Blatt erscheinen.

Kurzbeschreibung der Früchte:
- Farbe unreifer Früchte: Grün.
- Farbe reifer Früchte: Tiefrot mit verwaschenen gelben Streifen.
- Bilden: Zylindrisch mit kleinem Ausguss.
- Haut: strapazierfähig, glänzend.
- Gewicht: 70-100 g
Anzahl der Früchte in einem Bund: 7-8 Stück.
Der Geschmack von Früchten und ihr Zweck
Die Frucht hat einen süßen, angenehmen und ausgewogenen Geschmack und festes, saftiges Fruchtfleisch. Die Sorte Festival F1 ist vielseitig: Ihre Früchte eignen sich hervorragend für den Frischverzehr, Salate, Ketchup, Tomatenmark und diverse Gerichte sowie zum Einlegen, Einfrieren und Einkochen.
Merkmale der Festivaltomate
Die Hybrid-Tomatensorte Festival F1 zeichnet sich durch hervorragende agronomische Eigenschaften aus und ist somit eine Bereicherung für jeden Garten. Diese ertragreiche Tomate eignet sich für den Anbau in allen Regionen.
Reifezeit
Die Festival F1-Tomate ist eine frühreife Sorte. Sie benötigt 95–100 Tage von der Keimung bis zur Reife. Je nach Klima, Bodenart (offen oder geschlossen) und Pflanzzeitpunkt reifen die Früchte zwischen Juli und September.
Produktivität
Die Festival-Hybridtomate ist eine ertragreiche Sorte. Sowohl im Freiland als auch im Gewächshaus erzielt sie Erträge von bis zu 15 kg pro Quadratmeter. Erfahrene Gärtner können 4–4,5 kg Tomaten von einer einzigen Pflanze ernten.
Kältebeständigkeit
Die Festival-Tomate weist eine übliche Resistenz gegen Kälte, Trockenheit und Temperaturschwankungen auf. Sie verträgt außerdem Hitze, Feuchtigkeit und andere Witterungsbedingungen gut.
Krankheitsresistenz
Die Festival-Hybride ist resistent gegen bakterielle Erkrankungen. Sie ist nahezu immun gegen Verticillium-Welke, Tabakmosaikvirus und Fusarium-Welke. Diese Hybridsorte ist außerdem resistent gegen Viruserkrankungen.
Für und Wider
Bevor Sie die Festival-Hybride in Ihrem Garten, im Freiland oder im Gewächshaus anpflanzen, empfiehlt es sich, sich mit allen ihren Vorteilen vertraut zu machen und herauszufinden, ob sie auch Nachteile hat.
Bei dieser Sorte wurden keine Nachteile festgestellt.
Landemerkmale
Die Festival-Hybride kann in jeder Art von Boden angebaut werden – im Freiland, im Gewächshaus oder unter Plastikfolie. Die Anzucht von Sämlingen ist jedoch vorzuziehen, da sie effizienter ist und eine frühe, qualitativ hochwertige und reiche Ernte ermöglicht.
Saatgutvorbereitung
Es wird empfohlen, die Keimfähigkeit der Samen vor der Aussaat zu testen. Im Handel erhältliche Samen sind in der Regel bereits mit allen notwendigen Vorbehandlungen versehen, sodass der Gärtner sie lediglich einweichen und keimen lassen muss.
Die Keimfähigkeit von Samen wird mithilfe einer Salzlösung getestet. Diese wird hergestellt, indem man 2 Esslöffel Speisesalz mit 1 Liter Wasser mischt. Gute Samen sinken zu Boden, während schlechte Samen oben schwimmen. Diese Sortierung erhöht die Keimfähigkeit. Alternativ können die Samen auch in einem Wachstumsstimulans eingeweicht werden.
Vorbereitung des Pflanzgefäßes
Für die Anzucht von Sämlingen eignen sich Plastikbecher mit 100, 200 und 500 ml Fassungsvermögen, Anzuchtkassetten, Torftöpfe oder -tabletten. Herkömmliche Behälter (nicht aus Torf) sollten mit kochendem Wasser ausgespült oder mit einer Desinfektionslösung (Kaliumpermanganat oder Wasserstoffperoxid) behandelt werden.
Falls die Behälter oder Becher keine Abflusslöcher haben, sollten diese beispielsweise mit einer heißen Ahle hergestellt werden. Der Pflanzbehälter sollte ausreichend groß sein, undurchsichtige Wände und eine geringe Wärmeleitfähigkeit aufweisen.
Standortwahl und -vorbereitung
Tomaten sollten an einem sonnigen, gut belüfteten Standort ohne Zugluft und Schatten gepflanzt werden. Südost-, Südwest- oder Südlage sind ideal. Tiefland, sumpfige Gebiete und windige Standorte sind nicht empfehlenswert.
Die Feinheiten der Aufzucht von Sämlingen
Die Sämlinge werden 45–60 Tage vor dem Auspflanzen ins Freiland ausgesät, wobei der ungefähre Zeitpunkt für die jeweilige Region berücksichtigt wird. Tomatensämlinge werden ins Gewächshaus umgepflanzt, sobald sie die gewünschte Größe erreicht haben und 6–7 Blätter ausgebildet sind. Auch die Witterungsbedingungen werden beim Auspflanzen ins Freiland beachtet.
Merkmale beim Anwachsen von Sämlingen:
- Die einfachste und effektivste Methode, gute Setzlinge zu ziehen, ist der Kauf von fertiger Blumenerde. Diese enthält alles, was Tomaten zum Wachsen benötigen, ist frei von Krankheitserregern, pathogenen Mikroorganismen und Infektionen und muss weder erhitzt noch desinfiziert werden.
- Sie können Ihre eigene Erdmischung herstellen, beispielsweise durch Mischen gleicher Teile Torf, Humus und Gartenerde. Zur Nährstoffanreicherung geben Sie Superphosphat, Ammoniumnitrat und Kaliumchlorid hinzu. Pro 10 Liter Erdmischung mischen Sie 250 ml Holzasche unter.
- Die Erde wird in Behälter gefüllt, leicht angedrückt und mit warmem, abgestandenem Wasser bewässert. In den Behältern werden Reihen angelegt und die Samen 1 cm tief ausgesät. Der Abstand zwischen den Samen beträgt 2 cm, der zwischen den Reihen 3–4 cm. Pro Behälter werden zwei bis drei Samen im Abstand von 3 cm ausgesät. Die Samen werden mit einer dünnen Schicht Erde bedeckt.
- Im Zweiblattstadium werden die Sämlinge pikiert und, nachdem die Wurzeln leicht angeknipst wurden, in einzelne Töpfe umgepflanzt. Wurden die Sämlinge in Bechern vorgezogen, werden die Pflanzen in größere Töpfe umgepflanzt.
- Die Samen werden mit Plastikfolie abgedeckt, um einen Treibhauseffekt zu erzeugen, der die Keimung beschleunigt. Sie sollten in etwa 3–5 Tagen keimen. Anschließend wird die Abdeckung sofort entfernt und die Pflanzgefäße werden näher an die Sonne gestellt. Gleichzeitig wird die Temperatur von 22–25 °C auf 14–16 °C gesenkt. Nachts sollte die Temperatur auf 11–12 °C sinken.
- Nach einer Woche strenger Temperaturkontrolle werden die Sämlinge wieder in die Wärme gestellt. Dadurch wird verhindert, dass sie in die Höhe wachsen. Sie gedeihen kräftig und gesund.
- In den ersten drei Wochen werden die Sämlinge nur minimal gegossen – einmal wöchentlich. Danach wird die Wassermenge verdoppelt bis verdreifacht. Eine Beregnung mit dem Rasensprenger wird zwei- bis dreimal wöchentlich empfohlen. Eine Woche vor dem Auspflanzen werden die Sämlinge täglich gegossen und durch tägliches Herausstellen ins Freie abgehärtet.
- Die Düngung der Sämlinge beginnt nach dem Umpflanzen. Wachstumsförderer wie Kornevin oder ähnliche Produkte können verwendet werden. Auch verdünnte Huminstoffe und Holzasche sind geeignet.
Setzlinge in die Erde pflanzen
Tomatensämlinge werden im April/Mai ins Gewächshaus und einige Wochen später ins Freiland verpflanzt. In Regionen mit kurzen, kalten Sommern erfolgt die Pflanzung Anfang bis Mitte Juni.
Besonderheiten des Festivals zum Anpflanzen von Tomatensämlingen:
- Zum Anpflanzen graben Sie Löcher im 30 x 40 cm großen Raster. Pro Quadratmeter werden nicht mehr als 3-4 Pflanzen gesetzt.
- Die Pflanzlöcher sollten 15–20 cm tief sein. Sie müssen breit und tief genug sein, damit die Wurzeln ungehindert wachsen können. Die ungefähre Breite der Pflanzlöcher beträgt 20 cm.
- Die Setzlinge werden am Vortag großzügig gegossen, damit sie am nächsten Tag leicht aus dem Pflanzgefäß entnommen werden können.
- Ist der Boden nicht fruchtbar genug, können Sie zusätzlichen Dünger in die Pflanzlöcher geben – eine Handvoll Humus, die gleiche Menge Holzasche, 15-20 g Superphosphat. Bestreuen Sie den Dünger anschließend mit normaler Erde, um die Wurzeln vor Verbrennungen zu schützen.
- Die Pflanzlöcher werden etwa eine Stunde vor dem Einpflanzen mit warmem, abgestandenem Wasser gewässert.
- Die Sämlinge werden mitsamt Wurzelballen in die Pflanzlöcher gesetzt. Sie werden tiefer in die Erde gepflanzt als zuvor in den Töpfen. Die Wurzeln werden mit lockerer Erde bedeckt, angedrückt und erneut gegossen.
Pflegehinweise
Die Festival-Tomate benötigt regelmäßige Pflege, einschließlich Düngung, Bewässerung und vorbeugender Spritzung. Die Sträucher dieser Sorte müssen in Form gebracht, angebunden und gestutzt werden.
Bewässern und Auflockern
Nach dem Einpflanzen werden Tomaten 10 Tage lang nicht gegossen, damit sie sich schneller anpassen können. Anschließend gießen Sie sie 2-3 Mal pro Woche. Gießen Sie warmes Wasser direkt unter die Wurzeln und achten Sie darauf, dass Blätter und Stängel nicht benetzt werden.
Die Bewässerungsmenge und -häufigkeit hängen von Wetter und Bodenbeschaffenheit ab. Der Boden sollte weder austrocknen noch Staunässe bekommen. Nach dem Gießen und starken Regenfällen sollte die Erde in den Beeten 5–7 cm tief aufgelockert werden. Anschließend sollte die Erde einmal angehäufelt werden, indem man sie mit einer Harke nach oben harkt. Unkraut sollte gleichzeitig mit dem Auflockern gejätet werden.
Topdressing
Düngen Sie die Festival F1-Tomate alle zwei Wochen. Verwenden Sie anfangs stickstoffreiche Dünger, um das Blattwachstum anzuregen.
Während der Fruchtbildung benötigen Tomatensträucher mehr Kalium, aber sie benötigen ständig Phosphor.
Strumpfband und Formgebung
Die Festival F1-Tomate hat einen empfindlichen Stamm, der unter dem Gewicht der reifenden Früchte brechen kann. Die Sträucher müssen daher an Stützen befestigt werden, da sie sonst abbrechen oder umfallen. Die Befestigung erfolgt in mehreren Schritten: Zuerst wird der Hauptstamm an der Stütze befestigt, und sobald sich Früchte bilden, werden die fruchttragenden Zweige angebunden.
Es empfiehlt sich, Sträucher mit 3–4 Trieben zu erziehen. Die Pflanzen müssen außerdem regelmäßig gestutzt werden – dabei werden die Seitentriebe entfernt, die in den Blattachseln wachsen. Das Entfernen der Seitentriebe gelingt am besten morgens bei warmem, trockenem und sonnigem Wetter.
Krankheiten und Schädlinge
Die Hybride ist gegen die meisten gängigen Krankheiten resistent, jedoch unter ungünstigen Bedingungen nicht immun gegen Infektionen. Im Anfangsstadium ist das Besprühen der Sträucher mit Molke-, Salz- oder Aschelösungen hilfreich.
Tomaten werden bei Auftreten von Krankheitssymptomen sowie vorbeugend mit biologischen Produkten wie Fitosporin besprüht. Zur Behandlung kommen wirksame Fungizide wie Skor, Hom, Abiga Peak, Kupfersulfat, Bordeauxbrühe, Ridomil Gold und andere zum Einsatz.
Die größte Bedrohung für die Festival-Hybride stellen unter den Schädlingen Blattläuse dar, gefolgt von Weißen Fliegen, Erdraupen, Nacktschnecken und Maulwurfsgrillen. Zur Bekämpfung werden Biotlin, Kleschevit, andere Insektizide und Hausmittel eingesetzt.
Ernte und Lagerung
Die Früchte werden geerntet, sobald sie eine kräftige rote Farbe mit gelben Streifen angenommen haben. Sie werden nicht gepflückt, sondern mit einer Gartenschere vorsichtig zusammen mit den Stielen abgeschnitten. So geerntete Tomaten lassen sich besser lagern und verderben nicht.
Die geernteten Tomaten werden in einer einzigen Schicht in einen breiten Behälter gelegt. Zuerst werden sie mit warmem Wasser abgespült, gründlich abgetrocknet und einzeln in Papier gewickelt. Anschließend werden sie mit Torfspänen oder Birkensägemehl bestreut.
Die optimale Lagertemperatur für Tomaten im Zustand der biologischen Reife beträgt +1…+2 °C, im Zustand der milchigen Reife +10…+12 °C.
Rezensionen
Die Festival F1-Tomate ist eine sehr interessante Sorte mit hervorragenden Eigenschaften und vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten. Sie eignet sich für unterschiedlichste Zwecke, spricht Hobbygärtner an, erfüllt die Ansprüche von Konservenliebhabern und kann auch kommerziell angebaut werden.









