Die Tomatensorte Don Juan begeistert alle, die Gemüse mit außergewöhnlichen Farben und attraktiven Formen lieben. Diese mittelgroßen Tomaten eignen sich hervorragend zum Frischverzehr und zum Einmachen für den Winter. Dank ihrer frühen Reife ermöglichen sie eine schnelle Ernte. Sie sind wetterfest, selten anfällig für Krankheiten und Schädlinge und daher auch für Anfänger geeignet.
Beschreibung der Pflanze und der Früchte, Geschmacksmerkmale
Diese Sorte ist determiniert: Das Wachstum hört auf, sobald sich an den Stängelspitzen Blütenstände gebildet haben. Weitere charakteristische Merkmale:
- Zwischen dem 6. und 7. voll entwickelten Blatt erscheinen traubenförmige Blütenstände, und weitere Trauben bilden sich im Abstand von jeweils zwei Blättern.
- Kompakte, niedrig wachsende Sträucher von 60-70 cm Höhe sind dicht mit kleinen, festen Früchten und sattgrünen Blättern bedeckt.
- Die Blätter sind groß, matt, beidseitig mit einer weichen Behaarung bedeckt und weisen an den Rändern spärliche, mittelgroße Zähne auf.
- Typischerweise reifen vier bis fünf kleine, gestreifte Früchte an einem einzigen Fruchtstand. Diese kleinen, leicht länglichen Tomaten mit ihrer markanten „Nase“ wiegen zwischen 70 und 80 g.
- Unter der festen, glatten Schale dieser Gemüse verbirgt sich ein weiches, süßes Fruchtfleisch. Jede Frucht enthält 2–3 Samenstände.
- Die Tomatenhaut ist mit Streifen verziert, die an Wassermelonenschale erinnern. Unreife Tomaten ähneln besonders kleinen Beeren: Der hellgrüne Grundton der Haut wird durch vereinzelte, dunkelgrüne Längsstreifen ergänzt.
Reife Tomaten nehmen eine leuchtend purpurrote Farbe an und ihre Oberfläche ist mit goldenen Streifen verziert.
Eigenschaften
Die Tomatensorte „Don Juan“ wurde bereits vor längerer Zeit gezüchtet, ist aber noch nicht im staatlichen Sortenregister eingetragen. Experten empfehlen den Anbau dieser Sorte im Freiland in südlichen Regionen, während für Zentralrussland Gewächshäuser aus Kunststoff empfohlen werden.
Produktivität, Reifung
Diese frühreife Tomatensorte zeichnet sich durch gute Erträge aus. Die Früchte reifen 100 bis 110 Tage nach dem Austrieb, üblicherweise Anfang bis Mitte Juli, abhängig vom regionalen Klima.
Dank der langen Fruchtperiode kann ein einzelner Strauch bei guter Pflege 5–8 kg Früchte tragen. Unter Gewächshausbedingungen fällt der Ertrag noch höher aus und erreicht bis zu 10–12 kg gestreifte Früchte pro Pflanze.
Immunität, Wetterresistenz und Anbauregionen
Diese Sorte eignet sich für den Anbau in den meisten Regionen, mit Ausnahme der nördlichen Gebiete. Sie bevorzugt warme Böden und verträgt selbst leichten Frost nicht. In den mittleren und südlichen Regionen gedeiht sie besonders gut und liefert eine reiche Ernte.
Die determinate Sorte Don Juan besitzt eine hohe Immunität, wodurch sie den meisten für die Nachtschattengewächse typischen Krankheiten wirksam widerstehen und Schädlinge, einschließlich Käfer, erfolgreich abwehren kann.
Anwendungsmethoden
Tomaten dieser Sorte werden häufig für verschiedene Konserven verwendet. Man verwendet sie zur Herstellung von köstlichen Tomatensäften, -pasten, -ketchups und -saucen. Dank ihrer kompakten Größe eignen sich die Früchte ideal zum Einkochen im Ganzen.
Eingelegtes und gesalzenes Obst behält seine Form und leuchtende Farbe. Gärtner empfehlen, für das Einkochen zu Hause leicht unreifes Gemüse zu verwenden, um die besten Ergebnisse zu erzielen.
- ✓ Die optimale Bodentemperatur für die Pflanzung sollte nicht unter +15°C liegen, um Stress für die Pflanzen zu vermeiden.
- ✓ Um Krankheiten vorzubeugen, ist es notwendig, einen Abstand von mindestens 40 cm zwischen den Sträuchern einzuhalten, um die Belüftung zu verbessern.
Landung
Don Juan wird, wie die meisten anderen Sorten und Hybriden, üblicherweise aus Sämlingen gezogen. Die Sämlinge dieser Sorte sind robust und widerstandsfähig und eignen sich daher gut zum Umpflanzen.
Aussaat und Aufzucht von Setzlingen
Die Aussaat von Samen zur Gewinnung hochwertiger Setzlinge ist ein wichtiger Schritt beim Tomatenanbau und erfordert bestimmte Vorbereitungen. Das Pflanzmaterial muss im Voraus vorbereitet werden:
- Härten Sie die Samen ab, um ihre Widerstandsfähigkeit gegen Kälte und widrige Bedingungen zu erhöhen. Legen Sie die Samen dazu zunächst für 15–20 Minuten in heißes Wasser (50 °C) und anschließend für 1–2 Minuten in kaltes Wasser (5–7 °C). Dadurch keimen sie schneller und werden kräftiger.
- Vor der Aussaat die Samen 2-3 Stunden in warmem Wasser (ca. 25-30 °C) einweichen, um das Öffnen und Keimen zu beschleunigen.
- Um Krankheiten vorzubeugen, behandeln Sie die Körner mit einer schwachen Lösung von Kaliumpermanganat oder mit speziellen Mitteln zur Verbesserung ihrer Immunität.
Verwenden Sie zum Aussäen von Samen leichte, nährstoffreiche und atmungsaktive Erde. Sie können eine fertige Anzuchterde kaufen oder die Erde selbst vorbereiten.
- 2 Teile Humus oder Kompost;
- 1 Teil Torf;
- 1 Teil Sand oder Perlit zur Verbesserung der Drainage.
Um den Säuregehalt zu regulieren, kann etwas Holzasche oder Kalk hinzugefügt werden. Vor Gebrauch sollte die Mischung desinfiziert werden, um Krankheiten vorzubeugen. Dazu kann sie im Backofen gebacken oder mit einer schwachen Kaliumpermanganatlösung übergossen werden.
Verwenden Sie Kunststoff- oder Holzkisten – sie bieten ausreichend Platz für das Wurzelwachstum. Torftöpfe oder -tabletten sind eine hervorragende Option – Sie müssen die Sämlinge nicht umtopfen. Einzelne Töpfe und Anzuchtschalen sind ebenfalls beliebt.
Aussaatprozess:
- Füllen Sie den Behälter zu 2/3 mit vorbereiteter Erde. Die Erde sollte leicht verdichtet, aber nicht zu dicht sein.
- Legen Sie die Tomatensamen mit einem Abstand von etwa 2 cm auf die Erdoberfläche. Pflanzen Sie sie nicht tiefer als 1 cm, da sie am besten keimen, wenn sie nur leicht mit Erde bedeckt sind.
- Befeuchten Sie die Erde leicht mit einer Sprühflasche, damit die Samen nicht weggespült werden. Gießen Sie vorsichtig, um Lufteinschlüsse zu vermeiden.
- Decken Sie den Behälter mit Plastik oder Glas ab, um einen Treibhauseffekt zu erzeugen. Die Raumtemperatur sollte bis zur Keimung der Samen etwa 23–25 °C betragen. Sobald die Samen gekeimt sind, benötigen sie 12–14 Stunden Licht pro Tag.
Sobald die ersten Triebe erscheinen, entfernen Sie die Folie oder das Glas und stellen Sie die Sämlinge an einen helleren Ort.
Sorgen Sie für angemessene Bedingungen für die Setzlinge:
- Halten Sie die Erde regelmäßig feucht, lassen Sie sie aber niemals austrocknen. Gießen Sie mäßig mit warmem, abgestandenem Wasser, um Wurzelfäule vorzubeugen.
- Zehn bis vierzehn Tage nach der Keimung die erste Düngung mit einer schwachen Lösung organischen Düngers oder einem mineralischen Komplexdünger durchführen. Die Sämlinge während ihres Wachstums weiter düngen, in der Regel zwei- bis dreimal vor dem Auspflanzen.
- Sobald die Sämlinge zwei echte Blätter haben, sollten sie in separate Töpfe umgepflanzt werden, um ein Gedränge zu vermeiden und den Pflanzen einen besseren Zugang zu Licht und Nährstoffen zu ermöglichen.
Vor dem Auspflanzen ins Freiland sollten die Sämlinge schrittweise an die Bedingungen im Freien gewöhnt werden, indem man die Behälter zunächst einige Stunden am Tag der frischen Luft aussetzt und die Zeit im Freien dann verlängert.
Sämlinge umpflanzen
Bereiten Sie den Standort vor, bevor Sie die Pflanzen in die Erde umpflanzen. Beachten Sie dabei folgende Empfehlungen:
- Pflanzenreste entfernen, den Boden umgraben und auflockern.
- Einen Tag vor dem Pflanzen die Pflanzlöcher etwa 15 cm tief ausheben, anfeuchten und eine Schicht Ammoniumnitrat oder Nitroammophoska auf den Boden geben, die mit Gartenerde bestreut wird.
- Platzieren Sie die Löcher in einer Reihe im Abstand von 40 cm, der Abstand zwischen den Reihen sollte 60 cm betragen.
Weitere Pflege
Nach dem Einpflanzen der Setzlinge in die Erde ist darauf zu achten, dass sie anwachsen und gut gedeihen. Zur Standardpflege gehören folgende Punkte:
- Gießen Sie früh morgens oder abends mit abgestandenem Wasser. Eine ausgewachsene Pflanze benötigt 3 Liter Wasser.
- Binden Sie die Stängel an bis zu 1 m hohen Heringen fest.
- Düngen Sie die Pflanzen 4-6 Mal pro Saison mit Düngemitteln, die Stickstoff, Kalium, Phosphor, Magnesium und Magnesiumsulfat enthalten.
- Lockern Sie alle zwei Wochen den Boden zwischen den Sträuchern und entfernen Sie dabei gleichzeitig das Unkraut.
- Bei Bedarf Seitentriebe der Tomatenpflanzen entfernen und große Blätter abschneiden, wenn diese die Pflanzen beschatten.
- Die Wurzelzone mit Heu oder Sägemehl mulchen, um die Feuchtigkeit zu erhalten.
Bei richtiger Pflege werden Sie mit einer reichen Ernte köstlicher Don Juan-Tomaten erfreuen.
Schädlings- und Krankheitsbekämpfung
Die Buschtomatensorte „Don Juan“ ist resistent gegen Krautfäule, kann aber anfällig für Grauschimmel werden, wenn Seitentriebe nicht entfernt werden und die Pflanzen zu viel Wasser bekommen. Bei ersten Anzeichen der Krankheit sollten die Pflanzen mit einer Seifenlösung oder Borsäure behandelt werden.
Zu den Schädlingen, die Pflanzen befallen können, gehören der Kartoffelkäfer, Blattläuse und Spinnmilben. Zur Bekämpfung sollten Insektizide gemäß der Packungsbeilage verwendet werden. Wirksame Produkte sind beispielsweise Actellic, Aktara, Fitoverm und Antikleshch.
Für und Wider
Tomaten enthalten zahlreiche Vitamine und Nährstoffe. Don Juan hat darüber hinaus viele weitere Vorteile:
Die Pflanze verträgt Minustemperaturen nicht gut, daher wird Bewohnern nördlicher Regionen empfohlen, sie im Gewächshaus anzubauen. Dies ist der einzige Nachteil dieser Sorte.
Rezensionen
Die Tomatensorte „Don Juan“ ist eine ausgezeichnete Wahl für alle, die köstliche, süße und pflegeleichte Früchte schätzen. Diese Sorte zeichnet sich durch frühe Reife, Krankheitsresistenz und hervorragende Erträge aus. Trotz ihrer Kälteempfindlichkeit passt sie sich gut an verschiedene Bedingungen an und liefert bei richtiger Pflege reiche Ernten.








