Die Tomatensorte Alyoshka besticht durch ihre runde Form und mittlere Größe und eignet sich ideal zum Einkochen und für andere Wintergerichte. Diese Sorte ist sowohl für den Anbau im Gewächshaus als auch im Freiland geeignet. Sie ist resistent gegen zahlreiche Tomatenkrankheiten, verträgt kurzzeitige Trockenheit und liefert eine reiche Ernte.
Beschreibung des Strauchs und der Früchte
Diese Hybride wurde von Spezialisten der Agrofirma Aelita LLC entwickelt. Sie ist seit 2010 registriert und eine determinierte Sorte, die kompakte Sträucher mit einer Höhe von 1,1–1,2 m hervorbringt. Die Pflanze besitzt großes, dichtes, dunkelgrünes Laub.
Unterscheidungsmerkmale:
- Die Tomaten sind rund.
- Das Gewicht des Gemüses variiert zwischen 100 und 130 g.
- Reife Früchte nehmen eine leuchtend rote Farbe an, unreife Exemplare sind hellgrün.
- Jede Tomate enthält 4-6 Samenkammern.
- Das Fruchtfleisch ist fleischig, von mittlerer Dichte und hat ein ausgeprägtes Aroma.
Alyoshka-Tomaten zeichnen sich durch ihren hervorragenden Geschmack aus. Dank ihrer glatten Haut eignen sie sich zum Frischverzehr, zum Einlegen und Einmachen, einschließlich des Einmachens ganzer Früchte.
Hauptmerkmale
Es handelt sich um eine frühreife Sorte – das Gemüse reift durchschnittlich 90–95 Tage nach der Keimung. Eigenschaften der Sorte:
- Die Hybride wird erfolgreich in Hausgärten und im kommerziellen Maßstab angebaut.
- Seine Popularität verdankt es dem hohen Ertrag (14-16 kg pro Quadratmeter), dem ausgezeichneten Geschmack der Früchte und der guten Transportierbarkeit, was es sowohl für Landwirte als auch für Käufer attraktiv macht.
Die Sorte ist resistent gegen wichtige Krankheiten. Sie weist eine hohe Resistenz gegen Pilz- und Bakterieninfektionen auf, darunter Alternaria- und Fusarium-Welke. Die Pflanze ist außerdem resistent gegen das Tabakmosaikvirus (TMV).
Wo und wie soll man pflanzen?
Die Tomatensorte Alyoshka ist vielseitig, kompakt wachsend und ertragreich und daher ideal für Hobbygärtner. Für eine reiche Ernte ist die richtige Pflanzung und Pflege wichtig.
Pflanz- und Aussaatregeln
Um eine erfolgreiche Anzucht zu gewährleisten, bereiten Sie Ihre Setzlinge im Voraus vor. Beachten Sie folgende Empfehlungen:
- Säen Sie die Samen 55–60 Tage vor dem Auspflanzen ins Freiland. Desinfizieren Sie die Samen vor der Aussaat mit einer schwachen Kaliumpermanganatlösung und spülen Sie sie anschließend mit klarem Wasser ab.
- Die Samen werden in ein nährstoffreiches Substrat aus Gartenerde, Torf und Sand im Verhältnis 2:1:1 gesät. Sie werden 1–1,5 cm tief eingepflanzt, mit lockerer Erde bedeckt und mit warmem Wasser besprüht.
- Decken Sie die Behälter mit Folie ab, um einen Treibhauseffekt zu erzeugen, und stellen Sie sie an einen gut beleuchteten Ort mit einer Temperatur von +22-25°C.
- Sobald die Keimlinge erscheinen, entfernen Sie die Folie und senken Sie die Temperatur auf +18-20°C, um ein Vergeilen der Pflanzen zu verhindern.
Verpflanzung in den Boden
Verpflanzen Sie die Sämlinge an ihren endgültigen Standort, sobald sie eine Höhe von 20–25 cm erreicht haben und der Boden sich auf 15 °C erwärmt hat. Dies sollte je nach Region Ende Mai oder Anfang Juni geschehen.
Befolgen Sie diese Schritte:
- Vor dem Neubepflanzen sollte die Fläche umgegraben, Unkraut entfernt und organischer Dünger – Humus oder Kompost – hinzugefügt werden.
- Graben Sie 50 x 40 cm große Löcher, damit die Sträucher genügend Platz zum Wachsen haben. Geben Sie in jedes Loch eine Handvoll Holzasche.
- Um eine Beschädigung des Wurzelsystems zu vermeiden, sollten die Setzlinge mit einem Erdklumpen eingepflanzt werden.
- Nach dem Einpflanzen die Pflanze großzügig mit warmem Wasser gießen.
Nachsorge nach der Transplantation
Um eine reiche Ernte zu gewährleisten, sollten die Setzlinge nach dem Auspflanzen in die Beete gut gepflegt werden. Beachten Sie die üblichen landwirtschaftlichen Praktiken:
- Bewässerung. Bewässern Sie die Sträucher mäßig, aber vermeiden Sie Staunässe. Das Wasser sollte warm sein. Gießen Sie es am besten früh morgens oder abends direkt unter die Wurzeln.
- Topping. Zehn bis vierzehn Tage nach dem Umtopfen einen Volldünger oder organischen Dünger (z. B. Königskerzenaufguss, Vogelkot) ausbringen. Die Düngung alle zwei bis drei Wochen wiederholen.
- Bodenpflege. Lockern Sie nach jedem Gießen die Erde, damit Luft an die Wurzeln gelangt. Entfernen Sie dabei gleichzeitig Unkraut. Um die Feuchtigkeit im Boden zu halten, decken Sie die Beete mit Stroh oder Torf ab.
- Bildung. Um den Ertrag zu steigern, entfernen Sie die Seitentriebe und lassen Sie 2–3 Haupttriebe stehen. Schneiden Sie die unteren Blätter ab.
Wenn Sie alle Empfehlungen befolgen, wird Sie die Alyoshka-Tomate schon nach wenigen Monaten mit leckeren und saftigen Tomaten erfreuen.
Krankheiten, Schädlinge
Die hohe Widerstandsfähigkeit von Tomaten bedeutet nicht, dass sie keine Pflege benötigen. Einige Krankheiten und Insekten können die Pflanzen ernsthaft schädigen, daher ist es wichtig, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen und diese Bedrohungen rechtzeitig zu bekämpfen.
- Krautfäule. Um dieser Krankheit vorzubeugen, verwenden Sie Bordeauxbrühe. Sorgen Sie für gute Belüftung der Pflanzen und lockern Sie den Boden regelmäßig auf.
- Kartoffelkäfer. Der Schädling befällt nicht nur Kartoffeln und Auberginen, sondern auch Tomaten und ernährt sich von deren Blättern und Früchten. Zur Bekämpfung des Käfers können die Pflanzen mit speziellen Mitteln besprüht oder die Insekten von Hand abgesammelt werden. Die Larven sollten zusammen mit den befallenen Blättern vernichtet werden.
- Weiße Fliege. Das Insekt schädigt die Blätter und verursacht dadurch erhebliche Schäden an den Pflanzen. Um den Schädling zu bekämpfen, bestreuen Sie die Sträucher mit Tabakstaub oder Holzasche oder verwenden Sie handelsübliche Mittel.
- Blattlaus. Der Parasit saugt den Pflanzensaft aus Blättern und jungen Stängeln und schwächt so die Pflanze. Die Bekämpfungsmethoden ähneln denen gegen Weiße Fliegen. Das Besprühen der Pflanzen mit einer Lösung aus Waschmittel ist ebenso wirksam.
Ist ein Strauch von einem Virus befallen, lässt er sich praktisch nicht mehr retten. Entfernen Sie die befallenen Pflanzen und behandeln Sie die Fläche, auf der sie wuchsen, mit einer Desinfektionslösung, um eine weitere Ausbreitung der Infektion zu verhindern.
Ernte
Beginnen Sie mit der Tomatenernte, sobald die Tomaten die für die jeweilige Sorte typische Farbe erreicht haben – von Hellrosa bis Dunkelrot. Beachten Sie dabei folgende Grundregeln:
- Ernten Sie das Gemüse am Morgen, nachdem der Tau geschmolzen ist.
- Um Beschädigungen zu vermeiden, pflücken Sie die Tomaten vorsichtig mit Stielansatz.
- Für die Langzeitlagerung wählen Sie feste, leicht unreife und unbeschädigte Exemplare. Lagern Sie diese kühl bei einer Temperatur von 8–12 °C und einer Luftfeuchtigkeit von 80–85 %.
- Die Tomaten mit den Stielen nach oben in Kisten oder Körbe legen und jede Schicht mit Stroh oder Papier bestreuen.
Für und Wider
Es ist wichtig, alle Eigenschaften der Sorte zu kennen, um mögliche Schwierigkeiten beim Anbau zu vermeiden. Alyoshka hat viele Vorteile:
Zu den negativen Eigenschaften zählen Gärtner die Notwendigkeit, Seitentriebe regelmäßig zu entfernen, die Empfindlichkeit gegenüber Überwässerung, den Bedarf an guter Beleuchtung für eine stabile Fruchtbildung und die mögliche Anfälligkeit für Schädlinge.
Rezensionen
Die Tomatensorte Alyoshka zeichnet sich durch frühe Reife, hohen Ertrag und Krankheitsresistenz aus. Ihre kompakten Pflanzen gedeihen unter allen Bedingungen, und die leuchtend gelben, saftigen Früchte eignen sich hervorragend für Salate und zum Einmachen. Diese Sorte verdient aufgrund ihrer beständigen Eigenschaften und ihrer Pflegeleichtigkeit Beachtung.








