Die Tomatensorte „Duchess of Taste“ ist bekannt für ihre außergewöhnliche Süße, ihren hohen Ertrag und ihre Resistenz gegen verschiedene Krankheiten und Schädlinge. Um eine gute Ernte zu erzielen, sollten die Pflege- und Anbauhinweise für diese Hybride genau beachtet werden. Die Sträucher produzieren über mehrere Reifeperioden hinweg süße Tomaten.
Beschreibung des Strauchs und der Früchte
Die Tomatensorte Duchess of Taste ist eine kompakte Pflanze, deren Höhe von der Anbaumethode abhängt: Im Freiland erreichen die Sträucher 60-70 cm, im Gewächshaus 70-85 cm.
Weitere Sortenmerkmale und -eigenschaften:
- Die Pflanze zeichnet sich durch ihre länglichen Blätter aus, die eine ungewöhnlich längliche Form aufweisen;
- Das Wurzelsystem besteht aus einer Pfahlwurzel mit zahlreichen Verzweigungen, die bis zu einer Tiefe von 120-150 cm in den Boden reichen;
- Die Blütenstände des Strauchs sind von einfacher Art;
- Der erste Fruchtstand bildet sich oberhalb des 6. Blattes, die nachfolgenden alle 1-2 Internodien;
- Jeder Blütenstand kann bis zu 5 gelbliche Blüten enthalten;
- An dem Strauch bilden sich kleine Tomaten mit einem Gewicht von 130-150 g, die wie aufgerollte Kugeln aussehen;
- Die Tomaten der Sorte „Duchess of Taste“ sind im reifen Zustand rosa und haben festes Fruchtfleisch, was ihre Stabilität beim Transport und bei der Langzeitlagerung gewährleistet und zudem das Risiko des Aufplatzens bei der Ernte ausschließt.
- Laut den Angaben auf der Saatgutverpackung können die Früchte leicht gerippt sein, in der Praxis bleibt die Schale jedoch während der gesamten Wachstumsperiode glatt und gleichmäßig.
- Tomaten sind reich an Glukose, wodurch sie süß schmecken.
Hauptmerkmale und Geschichte
Die Hybride „Duchess of Taste“ wurde vom Agrarunternehmen „Partner“ entwickelt und vom Züchter Kiramov weiterentwickelt. Initiiert wurde das Projekt von dem renommierten Züchter Blokin-Mechtalin.
Diese Sorte ist in ganz Russland beliebt, da sie vielseitig und anpassungsfähig an verschiedene Anbaubedingungen ist: Sie kann sowohl im Gewächshaus als auch im Freiland angebaut werden. Ihre Beliebtheit beruht nicht nur darauf, sondern auch auf dem süßen Geschmack ihrer Früchte und ihrer hohen Produktivität.
Im Mai 2016 leitete Blokin-Mechtalin das Verfahren zur Aufnahme des Hybriden in das staatliche Register ein, und im darauffolgenden Jahr wurde sein Antrag genehmigt.
Reifung und Fruchtbildung, Produktivität
Die Sorte „Duchess of Taste“ zeichnet sich durch ihre frühe Reife aus: Die Tomaten sind bereits 85–90 Tage nach der Keimung erntereif. Sie reifen in mehreren Schüben im Abstand von 10–15 Tagen, sodass sie im Juli, August und sogar September geerntet werden können.
Die Sorte liefert einen beeindruckenden Ertrag: Im Freiland erreicht sie 14–16 kg pro Quadratmeter, in Gewächshäusern bis zu 18 kg pro Quadratmeter. Um solche Ergebnisse zu erzielen, ist eine sorgfältige landwirtschaftliche Bewirtschaftung unerlässlich.
- Die optimale Temperatur für Tomaten liegt bei 23-27°C;
- Es ist notwendig, starke Schwankungen zwischen den Thermometerwerten am Tag und in der Nacht zu vermeiden;
- regelmäßiges Eincremen und Füttern;
- Vorbeugung von Krankheiten, einschließlich Pilz- und Viruserkrankungen.
Wie verwendet und aufbewahrt man sie?
Die Tomatensorte Duchess of Taste F1 zeichnet sich durch einen hohen Glukosegehalt aus, der ihnen einen süßen, fast klebrigen Geschmack verleiht. Diese Tomaten eignen sich ideal für Salate und den Rohverzehr. Die Früchte können für verschiedene Konserven, Saucen, Säfte und Ketchups verwendet werden.
Speicherfunktionen:
- Bei Lagerung im Kühlschrank verderben Gemüse mindestens 3 Wochen lang nicht.
- Werden sie in speziellen Schachteln oder Beuteln aus Naturfasern ohne Polyethylen verpackt, behalten sie ihre Geschmackseigenschaften viel länger als üblich.
Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge
Aufgrund ihrer Hybridherkunft bietet diese Sorte eine verbesserte Resistenz gegen häufige Nachtschattenkrankheiten und Insektenschädlinge. Sie weist eine hohe Resistenz gegen folgende Krankheiten auf:
- Krautfäule;
- Alternaria;
- Fusarium;
- Verticillium-Welke;
- Tabakmosaikvirus.
Sorgfältig gezogene Sträucher können zwar Schädlingsbefall widerstehen, dennoch ist es besser, sie rechtzeitig mit Insektiziden oder traditionellen Methoden zu vernichten.
Klimatische Anforderungen und Anbauregionen
Die Sorte „Duchess of Taste“ ist widerstandsfähig gegen heiße Sommer und verträgt starke Regenfälle, die den Boden in einen Sumpf verwandeln können. Noch überraschender ist, dass sie sich sogar für den Anbau auf alkalischen Böden eignet.
Regionen und Bezirke, in denen Sie Duchess of Taste anbauen können:
- Wolga-Region;
- Ural;
- Sibirien;
- Regionen des Fernen Ostens und des Nordkaukasus;
- Zentrale, nördliche und nordwestliche Regionen Russlands.
Die Tomatensorte Duchess of Taste ist mäßig trockenheitstolerant und kann kurze Perioden ohne Bewässerung unbeschadet überstehen.
Landeregeln
Für den erfolgreichen Anbau der Sorte Duchess of Taste F1 ist es unerlässlich, die agronomischen Empfehlungen genau zu befolgen. Der Gärtner muss optimale Wachstumsbedingungen schaffen, darunter die richtige Nährstoffversorgung, regelmäßige Bewässerung usw.
Aussaat von Setzlingen
Im ersten Schritt werden die Samen für die Aussaat vorbereitet. Folgende Erzeuger dienen als Lieferanten von Pflanzgut:
- "Partner";
- "Eurosemena".
Die Anzucht von Tomaten aus Setzlingen, wofür Hybridsorten erforderlich sind, erfordert besondere Bedingungen. Die Samen werden 50–60 Tage vor dem Auspflanzen an ihren endgültigen Standort ausgesät.
Für die Aussaat empfiehlt es sich, kleine, zuvor desinfizierte Behälter zu verwenden. Geeignet sind Plastikbecher oder spezielle Kassetten, Torftöpfe und -tabletten.
Die vorbereitete Erde sollte nährstoffreich und locker sein, damit die Wurzeln frei atmen und Wasser aufnehmen können. Das Substrat kann fertig gekauft oder selbst aus gleichen Teilen gemischt werden.
- Humus;
- Rasen;
- Sand.
Die Substratvorbereitung umfasst:
- Sieben des Bodens durch ein mittelgroßes Sieb, um größere Einschlüsse und Verunreinigungen zu entfernen;
- Dampfdesinfektion oder thermische Desinfektion des Bodens für zwei Stunden in einem Wasserbad bzw. für eine halbe Stunde in einem Ofen bei einer Temperatur von 150-180°C;
- Zugabe von Holzasche und zerstoßenen Eierschalen (200 g bzw. 100 g pro 10 kg Mischung).
Der Aussaatvorgang läuft wie folgt ab:
- Füllen Sie den Behälter mit der Erdmischung, befeuchten Sie diese und verteilen Sie die Samen gleichmäßig auf der Erdoberfläche.
- Leicht angießen und mit einer 15 mm dicken Erdschicht bedecken.
- Decken Sie die Behälter mit den Samen mit Plastikfolie ab, um ein Mikroklima zu schaffen.
- Stellen Sie sie an einen kühlen, dunklen Ort, bis sie keimen.
- ✓ Optimale Bodentemperatur für die Keimung: +22-25°C.
- ✓ Saattiefe: 15 mm.
- ✓ Dauer des Tageslichts für Sämlinge: mindestens 14 Stunden.
Zur Anzucht in Torfquelltöpfen legt man ein oder zwei Samen in jeden Topf. Anschließend behält man nur den kräftigsten und gesündesten Trieb.
Bitte beachten Sie die Empfehlungen:
- Der Keimungsprozess hängt von der Raumtemperatur ab, wobei der optimale Bereich zwischen 22 und 25 °C liegt.
- Öffnen Sie die Folie regelmäßig, um Kondenswasser entfernen zu lassen. Die Keimlinge erscheinen normalerweise 10–14 Tage nach der Aussaat.
- Sobald die Keimlinge erscheinen, entfernen Sie die Abdeckung und stellen Sie die Sämlinge an einen hellen Ort – zum Beispiel auf eine Fensterbank oder unter Pflanzenlampen. Die Sämlinge sollten mindestens 14 Stunden Licht pro Tag erhalten.
- Die Tomaten sollten geerntet werden, sobald zwei oder drei echte Blätter an der Pflanze erschienen sind.
- Zwei Wochen vor dem Umpflanzen der Pflanze in den endgültigen Boden im Gewächshaus oder im Freiland sollten Sie mit der Abhärtung der Sämlinge beginnen, indem Sie die Zeit, die die Pflanzen im Freien verbringen, schrittweise erhöhen, beginnend mit zwei Stunden pro Tag.
Vorbereitung des Landeplatzes
Diese Hybrid-Tomatensorte benötigt einen Standort mit Südwest-, Südost- oder Südausrichtung. Besonders ertragreich ist die Ernte jedoch, wenn die Tomaten in der Nähe einer nach Süden ausgerichteten Mauer oder eines Zauns gepflanzt werden. Wichtig ist, dass die Sträucher am selben Standort zwei bis drei Jahre lang normal Früchte tragen können, vorausgesetzt, sie werden vor der Pflanzung mit organischem Dünger gedüngt.
Als ideale Vorpflanzen für Tomaten eignen sich Gurken, Zucchini, Zwiebeln und Kohl. Vermeiden Sie es, Tomaten nach Kulturen wie Paprika, Kartoffeln und Auberginen anzubauen, da dies zu geringeren Erträgen und einem erhöhten Krankheitsrisiko führen kann.
Erfahrene Gärtner empfehlen, die Bodenvorbereitung für die Tomatenpflanzung im Herbst zu beginnen. So gehen Sie vor:
- Graben Sie die Erde gründlich um;
- Bewässern Sie es großzügig mit einer Kupfersulfatlösung;
- zusätzliche Düngung in Form von organischem Material (Kompost, Humus) bereitstellen;
- Im Frühjahr sollte man die Pflanze erneut gründlich ausgraben und mit einer Kalklösung wässern, um den Säuregehalt zu normalisieren.
Sämlinge umpflanzen
Tomatensämlinge sind bereit zum Auspflanzen, sobald ihr Hauptdurchmesser 5 mm erreicht hat und die Pflanzen 25–28 cm hoch sind. Sie sollten mindestens fünf Blätter haben, und manchmal sind bereits die ersten Knospen sichtbar. Es wird nicht empfohlen, die Pflanzen zu früh ins Freiland zu setzen, da sie anfällig für Frostschäden und Krankheiten sind.
Anzahl der Pflanzen pro Flächeneinheit:
- Gewächshaus – 3-4 Pflanzen pro 1 m²;
- Freifläche – 2-3 Büsche pro Quadratmeter.
Tomatenpflege
Die Pflegemaßnahmen sind nicht kompliziert, es genügt, die Standardverfahren für Tomatenkulturen zu befolgen.
Man muss einige Nuancen beachten:
- Bodenbelüftung. Es ist wichtig, den Boden zwischen den Reihen und um die Pflanzen herum regelmäßig aufzulockern. Empfohlen wird, dies dreimal im Monat zu tun. Ist der Boden zu stark verdichtet, sollte er erstmals zwei Wochen nach dem Umpflanzen aufgelockert werden. Dadurch können die Wurzeln atmen und Nährstoffe aufnehmen, und gleichzeitig wird Unkraut entfernt.
- Hügel. Zuvor empfiehlt es sich, den Boden leicht anzufeuchten, um die Bildung neuer Wurzeln anzuregen.
- Bewässerung. Es ist wichtig, die Pflanzen regelmäßig zu gießen, besonders während der Blütezeit. Jede Jungpflanze benötigt 0,8 bis 1 Liter sauberes Wasser. Am besten gießt man nachmittags. Staunässe sollte vermieden werden, um Fäulnis vorzubeugen.
- Dünger. Düngen Sie Ihre Tomaten während der Wachstumsperiode mindestens dreimal. Kombinieren Sie organische und mineralische Düngemittel, um ein gesundes Wachstum zu gewährleisten. Der empfohlene Düngeplan sieht wie folgt aus:
- Für die erste Fütterung eine Königskerzenlösung (1:8) verwenden und Superphosphat (25 g) hinzufügen;
- Für die zweite und dritte Düngung verwenden Sie im Abstand von zwei Wochen ein komplexes Mineralpräparat. Die Aufwandmenge pro Quadratmeter beträgt: Kaliumsalz (15 g), Ammoniumnitrat (10 g), Superphosphat (10 g).
- Trimmen, Formen. Um den Ertrag zu steigern, sollten Seitentriebe entfernt und die Triebspitzen des Strauchs gestutzt werden. Erfahrene Gärtner empfehlen, drei Blütenstände an jedem Stängel zu belassen.
- Fixierung. Um die Tomatenpflanze während der Fruchtreife zu stützen, müssen die Stäbe an Rankhilfen befestigt werden. Die Stützen sollten an der Nordseite, etwa 10–15 cm vom Stamm entfernt, angebracht und während der gesamten Wachstumsperiode belassen werden.
Schädlings- und Krankheitsbekämpfung
Die Tomatensorte Duchess of Taste ist recht krankheitsresistent, dennoch sind vorbeugende Maßnahmen notwendig: Besprühen Sie die Pflanzen einmal im Monat mit Bordeauxbrühe oder speziellen Fungiziden/Insektiziden.
Bei kühlen Sommern oder mangelnder Pflege können Tomatenpflanzen infiziert werden. Es ist wichtig, die ersten Anzeichen eines Problems schnell zu erkennen, um ein großflächiges Absterben der Früchte und Ernteausfälle zu verhindern.
- Krautfäule - Die Krankheit äußert sich durch bräunliche Flecken an den Stängeln, Vergilbung und Abfallen der Blütenstände sowie durch graubraune Flecken auf den Früchten. Zur Behandlung werden Medikamente wie Hom, Furacilin, Fitosporin, Trichopolum und Ordan eingesetzt. Wirksame Hausmittel sind ein Sud aus Molke und Knoblauch.
- Phoma-Fäule - Charakteristisch für diese Krankheit sind kleine dunkle Flecken auf den Blättern, konzentrische Streifen an den Stängeln und eingesunkene Stellen an den Früchten. Wirksame Behandlungsmethoden sind Skor und Bravo.
- Bakteriose – Die Krankheit ist an braunen Streifen an den Stängeln, Luftwurzeln am Pflanzenfuß, Kümmerwuchs und gelben Blättern zu erkennen. Zur Behandlung eignet sich Baikal-M oder eine 1%ige Kaliumpermanganatlösung.
Bei Auftreten von Schädlingen wie Spinnmilben, Blattläusen, Thripsen und Weißen Fliegen sollten die Pflanzen mit speziellen Chemikalien wie Zubr oder Confidor behandelt werden.
Für und Wider
Obwohl diese Sorte erst seit Kurzem auf dem Markt ist, haben Gemüseanbauer bereits ihre Stärken und Schwächen erkannt. Tomaten dieser Sorte zeichnen sich durch folgende Eigenschaften aus:
Der einzige Nachteil ist, dass man aufgrund ihrer Hybridherkunft nicht selbst Samen gewinnen kann und daher jedes Jahr neues Pflanzgut kaufen muss. Reine Tomatensorten mit diesen Eigenschaften gibt es nicht.
Rezensionen
Die Sorte Duchess of Vkusa F1 ist erst seit Kurzem auf dem Markt, daher beginnen Gemüseanbauer erst jetzt, ihre Vorzüge zu schätzen. Hohe Produktivität, Pflegeleichtigkeit, Schädlings- und Krankheitsresistenz sowie süße Früchte machen diese Hybride zu einer der attraktivsten Sorten.








