Zlata Praha ist bei Gärtnern wegen ihres hohen Ertrags und geringen Pflegeaufwands sehr beliebt. Der Anbau dieser Sorte ist selten schwierig und daher auch für Anfänger geeignet. Die richtige Pflege ist jedoch unerlässlich für eine regelmäßige Ernte.
Wer hat diese Sorte entwickelt und wann?
Eine Gruppe von Züchtern arbeitete an der Entwicklung der Sorte. Es gelang ihnen, eine hochwertige Hybride mit zahlreichen positiven Eigenschaften zu züchten. Nach erfolgreichen Versuchen im Jahr 2007 wurde sie offiziell zur Verwendung zugelassen.
Mit der Entwicklung von Zlata Pragi gelang es M. Aleksashová, J. Oliva und L. Šrbek, eine Sorte zu entwickeln, die sich bei Agronomen auf der ganzen Welt großer Beliebtheit erfreut.
Merkmale, Vor- und Nachteile
Zlata Praha gehört zur Hybridgruppe und zeichnet sich durch hohe Erträge und Sortenstabilität aus. Gärtner schätzen diese Sorte wegen ihrer Resistenz gegen verschiedene Krankheiten und Schädlinge. Sie gedeiht sowohl im Freiland als auch im Gewächshaus und bietet somit Flexibilität bei den Anbaumethoden.
Vorteile:
Gärtner nennen als Nachteile dieser Sorte, dass sie eine ausreichende Belüftung im Gewächshaus benötigt und dass die gesammelten Samen aufgrund ihrer Hybridnatur nicht für eine spätere Aussaat verwendet werden können.
Beschreibung der Pflanze
Der Strauch wächst kompakt und erreicht eine Höhe von maximal 60 cm. Die Pflanze ist mäßig mit mittelgroßen, hellgrünen Blättern bedeckt.
Früchte, ihr Geschmack und ihre Bedeutung
Die Paprikaschoten erreichen eine Länge von 15 cm. Sie sind mittelgroß und haben eine klassische Kegelform. Jede Schote wiegt 90–100 g. Im reifsten Zustand ist die Haut grünlich-weiß und färbt sich bei voller Reife rot. Die Hautdicke beträgt etwa 5 mm.
Der Kern besteht aus etwa drei bis vier Kammern. Das Fruchtfleisch ist zart, saftig und hocharomatisch. Es zeichnet sich durch seine reichhaltige Zusammensetzung aus, darunter ein hoher Gehalt an Vitamin C und Beta-Carotin. Dank seiner hervorragenden Eigenschaften lässt es sich problemlos über weite Strecken transportieren.
Reifung und Ertrag
Diese frühreifende Paprikasorte reift innerhalb von 95–100 Tagen. Im Freiland beträgt der Ertrag 3,6 kg pro Quadratmeter, im Gewächshaus kann er etwas höher ausfallen.
Feinheiten der Agrartechnologie
Es wird empfohlen, die Kulturpflanze ausschließlich aus Setzlingen zu ziehen. Säen Sie die Samen in vorbereitete Gefäße, üblicherweise Anfang März. Um Krankheiten vorzubeugen, behandeln Sie die Samen vor der Aussaat mit einer Desinfektionslösung.
Sobald die Keimlinge 2–3 Blätter haben, können sie geerntet werden. Bei warmem Wetter, wenn die Lufttemperatur +25 °C erreicht, werden die Sämlinge ins Freiland oder ins Gewächshaus umgepflanzt. Achten Sie auf einen Pflanzabstand von maximal 7 Pflanzen pro Quadratmeter Beet.
Nach dem Einpflanzen die Löcher mit fruchtbarer Erde füllen und großzügig mit warmem Wasser gießen. Die Pflanzen eine Woche lang mit einer dicken Plastikfolie abdecken und das Beet regelmäßig lüften. Die richtige Pflege fördert die Ernte großer, reicher Paprikaschoten. Dabei sind einige wichtige Schritte zu beachten:
- Bewässerung. Während der Wachstumsperiode alle 2–3 Tage morgens oder abends anwenden, während der Blüte- und Gemüseentwicklungsphase alle 1–2 Tage. Warmes, stehendes Wasser verwenden, um ein Einfrieren der Wurzeln zu verhindern.
- Topping. Die Düngung erfolgt üblicherweise 3-4 Mal pro Saison. Die erste Düngung erfolgt 2 Wochen nach dem Pflanzen der Setzlinge, anschließend während der Wachstums-, Blüten- und Fruchtbildungsphase. Verwenden Sie organische oder Mehrnährstoffdünger sowie Präparate mit Phosphor und Kalium.
- Unkraut jäten und auflockern. Führen Sie dies nach dem Gießen durch. Dieser Vorgang beugt der Ausbreitung von Krankheiten und Schädlingen vor und beschleunigt die Nährstoffaufnahme.
Gärtner empfehlen, Paprikapflanzen beim Anbinden und Beschneiden sorgfältig zu behandeln.
Rezensionen
Zlata Praha ist eine Hybridpaprika-Sorte, die sich durch große Früchte auszeichnet. Sie besticht nicht nur durch ihr Aussehen, sondern auch durch ihre hohe Widerstandsfähigkeit und ist daher besonders bei erfahrenen Gärtnern beliebt. Ihre Besonderheit liegt in ihrer Fähigkeit, sowohl im Freiland als auch im Gewächshaus zu gedeihen.




