Unter den zahlreichen Paprikasorten nimmt die Sorte „Volovye Ukho“ eine besondere Stellung ein. Sie zeichnet sich durch exzellenten Geschmack, ein ansprechendes Aussehen und gute Transportierbarkeit über weite Strecken aus. Ihre einfache Kultivierung und Pflege machen sie zu einer beliebten Wahl unter Hobbygärtnern.
Ursprung der Varietät
Die Sorte Volovye Ukho ist relativ neu. Sie wurde von Mitarbeitern der AGROFIRMA POISK GmbH entwickelt. Erst 2007 wurde sie in das staatliche Sortenregister der Russischen Föderation aufgenommen und für den Anbau im ganzen Land zugelassen.
Eine Besonderheit dieser Sorte ist, dass sie sowohl im Gartenbeet als auch im Gewächshaus angebaut werden kann. Es handelt sich um eine mittelfrühe Paprikasorte, sodass die ersten Früchte bereits 70 Tage nach dem Auspflanzen der Setzlinge geerntet werden können.
Merkmale und Beschreibung
Diese Sorte ist bei Gärtnern so beliebt, weil sie vielseitige Früchte liefert und sich leicht pflegen und anbauen lässt. Ihren Namen verdankt die Paprika der interessanten Form ihrer Früchte.
Beschreibung des Busches
Der Strauch wächst recht ausladend und ähnelt einer großen Weidenkrone. Er kann eine Höhe von 60–65 cm erreichen. Die Paprikafrüchte hängen herab, und der Strauchansatz kann leicht vertieft sein.
Die Blattspreite kann mittelgroß bis sehr groß sein. Die Farbe ist dunkelgrün oder grün, mit leichter Runzelung.
Beschreibung der Früchte
Diese Sorte bringt großfrüchtige Paprika hervor. Die Paprikaschoten sind recht groß, manchmal sogar größer als eine menschliche Handfläche. Die Früchte sind maximal 20 cm lang und wiegen zwischen 150 und 200 g.
Die Paprika hat eine sehr interessante, kegelförmige Gestalt mit sanften Rundungen. Vom Ansatz am Stiel bis zur Spitze verläuft die Paprika gleichmäßig geschwungen und bildet so einen perfekten Kegel. An einer einzelnen Pflanze können sowohl perfekt geformte als auch stark gekrümmte Früchte entstehen. Die meisten Früchte weisen jedoch eine ansprechende, sanfte Wölbung in der Mitte auf.
Sobald die Früchte ansetzen, bilden sich Krümmungen. Mit zunehmender Reife der Paprika können sich diese Krümmungen begradigen oder deutlicher hervortreten und auch an anderen Stellen auftreten.
Unreife Früchte sind dunkelgrün. Mit der Zeit färben sie sich rot. Vollreife Paprika haben eine kräftige rote Farbe. Ein besonderes Merkmal dieser Sorte ist ihr ausgeprägter Glanz.
Die Frucht enthält 4–5 Samenkapseln, allerdings nicht viele. Die Fruchtwände sind etwa 6 mm dick, können aber an Knickstellen dicker oder dünner sein. Die Frucht hat einen süßen, angenehmen Geschmack, ein intensives Aroma und einen anhaltenden Nachgeschmack.
Produktivität
Im Durchschnitt kann ein Quadratmeter etwa 3 kg Früchte liefern. Es gibt jedoch Fälle, in denen eine einzelne Pflanze mehr als 10 Paprikaschoten produziert, die jeweils durchschnittlich etwa 160 g wiegen. Das bedeutet, dass ein einzelner Strauch über 1,5 kg Früchte tragen kann. Folglich steigt auch der Ertrag – auf fast 5 kg pro Quadratmeter.
Frühe Reife
Vollreife Früchte benötigen 130 Tage ab der Pflanzung. Diese Sorte ist mittelfrüh und wird geerntet, sobald die Früchte reif sind.
In Zentralrussland und im Norden kann diese Paprikasorte nur aus Setzlingen gezogen werden. Von der Direktsaat wird abgeraten.
Anbaugebiete
Diese Sorte ist für den Anbau in den südlichen Regionen Russlands, beispielsweise in der Region Krasnodar, vorgesehen.
Ochsenohr kann auch in nördlichen Regionen angebaut werden, allerdings nur im Gewächshaus. Ein Gewächshaus schützt die Pflanzen vor möglichen Frösten. Da der erste Kälteeinbruch im September einsetzt, ist es ratsam, den Gewächshauseingang zusätzlich zu schließen, um zu verhindern, dass der Temperatursturz die Ernte beeinträchtigt.
Zunehmende Empfehlungen
Das Anpflanzen und Wachsen der Ochsenohr-Paprika ist nicht besonders schwierig. Der Erfolg dieser Schritte entscheidet jedoch darüber, wie gut die Ernte ausfällt.
Aussaat und Zeitpunkt
Die Pflanztermine richten sich nach der Anbauregion der Paprika. Um reife, kräftige Setzlinge Mitte Mai ins Freiland zu verpflanzen, sollten die Vorbereitungen Anfang März beginnen. Samen säenDie
Bei der Anzucht der Pflanze im Gewächshaus werden die Samen etwa 14 bis 16 Tage früher – Mitte Februar – in die Erde gelegt.
- ✓ Um eine hohe Keimfähigkeit zu gewährleisten, dürfen die Samen nicht älter als 2 Jahre sein.
- ✓ Saatgut, das einer Vorbehandlung gegen Krankheiten unterzogen wurde, sollte bevorzugt werden.
Vor der Aussaat das Saatgut vorbereiten:
- Bedecken Sie die Samen mit Wasser und entfernen Sie alle, die an die Oberfläche steigen. Nur die Samen, die am Boden zurückbleiben, eignen sich zum Keimen;
- Die Samen 2-3 Tage auf feuchter Gaze liegen lassen und regelmäßig befeuchten, damit sie aufquellen können.
- Zur Desinfektion der Körner werden diese mit einer Kaliumpermanganatlösung behandelt;
- Mit warmem Wasser abspülen.
Algorithmus zur Aussaat:
- Vermischen Sie die Erde für die Sämlinge mit der Erde, in der die Pflanzen später wachsen sollen, dadurch erfolgt die Akklimatisierung viel schneller.
- Pflanze 3 Samen in einen mit Erde gefüllten Topf;
- Die Behälter mit Folie abdecken;
- einen warmen, zugfreien Ort wählen;
- Nachdem die ersten Aufnahmen erscheinen, entfernen Sie den Film;
- So lange wachsen lassen, bis ausgewachsene Sträucher erscheinen.
Man sollte Paprikasamen nicht in Anzuchtkästen pflanzen, da Paprika aufgrund ihres schwachen Wurzelsystems das Umpflanzen nicht gut vertragen.
Pflegeanforderungen
Um die Eingewöhnung der Sämlinge zu beschleunigen, sollten sie regelmäßig ins Freie gestellt werden, um sie abzuhärten. Übermäßiges Gießen ist nicht nötig. Befeuchten Sie die Erde, sobald sie trocken ist. Am besten eignet sich dafür eine Sprühflasche.
Führen Sie es einmal alle 10-15 Tage durch. Sämlinge düngenVerwenden Sie komplexe Mineraldünger mit wertvollen Mikronährstoffen. Bevor Sie die Setzlinge an ihren endgültigen Standort pflanzen, können Sie sie mit Zircon gießen. Dies hilft ihnen, sich schneller an den neuen Standort anzupassen. Beachten Sie die Anweisungen auf der Verpackung.
Verpflanzung ins Freiland, Zeitpunkt
Der ideale Zeitpunkt, um Setzlinge ins Freiland zu verpflanzen, ist Mitte Mai. Wichtig ist, dass es warm wird und keine Frostgefahr mehr besteht.
Algorithmus zum Anpflanzen von Setzlingen im Freiland:
- Pflanzen Sie die Pflanzen nach folgendem Muster: 60x50 cm;
- Etwa 30-40 Minuten vor dem Umpflanzen die Pflanzen großzügig wässern;
- Beim Umpflanzen sollten die Setzlinge zusammen mit dem Wurzelballen genommen werden, um das Risiko einer Wurzelbeschädigung zu minimieren.
- Achten Sie beim Einpflanzen darauf, dass der Wurzelhals über der Erde liegt;
- Nach dem Einpflanzen die Pflanzen großzügig gießen.
Anforderungen an die Pflege im Freien
Für eine reiche Ernte köstlicher und aromatischer Paprika ist die richtige und regelmäßige Pflege unerlässlich. Bewässerung, Düngung und der Schutz der Pflanzen vor intensiver Sonneneinstrahlung sind notwendig.
Bewässerung
Es ist wichtig, Pflanzen regelmäßig zu gießen und darauf zu achten, dass die Erde nicht zu stark austrocknet. Zwischen den Wassergaben sollten nicht mehr als zwei Tage liegen, bei extremer Hitze kann jedoch häufigeres Gießen erforderlich sein. Ein Tropfbewässerungssystem ist ideal.
Dies trägt dazu bei, die Feuchtigkeit im Boden zu erhalten. Mulchverfahren (Heu, Stroh, Torf). Dadurch können Sie die Bewässerungsintervalle verlängern und das Unkrautproblem lösen.
Bildung
Seitentriebe müssen nicht entfernt und die Pflanze nicht in Form gebracht werden. Gegen Ende des Sommers empfiehlt es sich jedoch, kleine Knospen und Blüten zu entfernen, da diese nicht mehr vollständig ausreifen können. Dies verlangsamt die Reifung größerer Paprikaschoten, da die neuen Knospen der Pflanze Nährstoffe entziehen.
Topdressing
Diese Sorte benötigt komplexe Mineraldünger. Am besten kauft man diese im Voraus und wendet sie gemäß den Anweisungen auf der Verpackung in ausgewogenen Mengen an.
Sonnenschutz
Bei großer Hitze verkümmern Früchte und Blätter der Pflanze. Es können Verbrennungen auftreten, und der Ertrag sinkt. In solchen Fällen ist zusätzlicher Schatten durch Netze oder Vliesstoff erforderlich. Da Paprikapflanzen nicht sehr hoch wachsen, können Sie im Frühjahr Rankbögen anbringen, die bei heißem Wetter mit Netzen abgedeckt werden können.
Merkmale der Gewächshauspflege
Sträucherpflege im Gewächshaus angebaut, genau wie im offenen Gelände:
- Zum Gießen nur warmes Wasser verwenden;
- regelmäßig düngen;
- Das Gewächshaus regelmäßig lüften;
- Während der Blüte- und Fruchtzeit nur an den Wurzeln gießen.
- ✓ Die Temperatur im Gewächshaus sollte tagsüber 28°C und nachts 18°C nicht überschreiten.
- ✓ Eine gute Belüftung ist unerlässlich, um Kondensation und Krankheiten vorzubeugen.
Vorbeugung von Krankheiten und Schädlingen
Diese Paprikasorte weist eine ausgezeichnete Resistenz gegen Schädlinge und verschiedene Krankheiten auf. Vergessen Sie jedoch nicht einfache Vorbeugemaßnahmen:
- Vor dem Pflanzen den Boden gut umgraben;
- Unkraut entfernen;
- Im Herbst sollten sämtliche Pflanzenreste vollständig aus dem Garten entfernt werden;
- Bei Auftreten der ersten Anzeichen der Krankheit erfolgt die Behandlung mit Chemikalien oder volksmedizinischen Heilmitteln.
Vor- und Nachteile der Sorte
Die wichtigsten Vorteile der beschriebenen Sorte sind folgende Eigenschaften:
- angenehmer und frischer Geschmack;
- Die hervorragende Transportierbarkeit ermöglicht den Transport über lange Strecken;
- kann frisch verzehrt und zur Weiterverarbeitung verwendet werden;
- Die Früchte reifen früh;
- große Ernte;
- Resistenz gegen verschiedene Krankheiten und Schädlingsbefall;
- kann lange gelagert werden.
Die Nachteile dieser Sorte sind:
- geringe Frostbeständigkeit im Frühjahr bei Frost;
- die Notwendigkeit eines reichlichen Zugangs zu Sonnenlicht;
- Bei Unverträglichkeit gegenüber Temperaturen über 30-32 Grad im Gewächshaus beginnen Blüten und Fruchtknoten abzufallen.
Die wichtigsten Verwendungszwecke von Pfeffer
Diese Paprikasorte ist vielseitig. Sie eignet sich für frische Salate, zum Einmachen für den Winter und für Lecho. Sie ist ein hervorragendes Gewürz für eine Vielzahl von Gerichten.
Rezensionen zur Ochsenohr-Variante
Die Paprikasorte „Ochsenohr“ liefert eine reiche Ernte an köstlichem und aromatischem Gemüse. Am wichtigsten ist jedoch die richtige Pflege – regelmäßiges Gießen, Düngen und Unkrautjäten sind unerlässlich.


