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Die besten Chilisorten mit ihren Eigenschaften und Fotos

Wer Chilischoten anbauen möchte, sollte sich für eine Sorte entscheiden. Die Wahl hängt von den Anbaubedingungen, dem gewünschten Ertrag und den persönlichen Geschmacksvorlieben ab. Es gibt eine große Vielfalt an Chilisorten, daher stellen wir Ihnen die beliebtesten vor. Mit der richtigen Pflege können Sie eine reiche Ernte einfahren.

Scharfe Paprika

Die besten Chilisorten für offene Böden

Beim Anbau von Paprika im Freiland sind Frostbeständigkeit, geringer Pflegeaufwand und die Saisonalität wichtig. Die Ernte beginnt im Juli und dauert bis Oktober oder bis zum ersten Frost. Die Früchte, einschließlich der Stiele, werden nicht alle auf einmal, sondern nach und nach geerntet, sobald sie reif sind. Das intensivste Aroma entwickeln die Paprika, wenn sie biologisch reif sind.

Name Reifezeit (Tage) Buschhöhe (cm) Fruchtlänge (cm) Fruchtfarbe
Adjika 100-120 50-100 25 Rot
Drachenzunge 110 60-70 10-12 Rot
Die Pik-Dame 100-115 20-30 10-12 Rot
Für die Schwiegermutter 110-120 bis zu 50 10-12 Rot
Schikanieren 110-120 bis zu 70 10-12 Rot
Kriterien für die Sortenwahl im Freiland
  • ✓ Beständigkeit gegen Temperaturschwankungen und Frost.
  • ✓ Fähigkeit zur Selbstbestäubung im Freiland.
  • ✓ Resistenz gegen häufige Schädlinge und Krankheiten.

Adjika

Eine gängige Chilisorte, die 100–120 Tage nach der Pflanzung Früchte trägt. Der Strauch erreicht eine Höhe von 0,5–1 m und hat buschige, ausladende Zweige. Die tiefroten Früchte sind 25 cm lang.

Adjika

Die Pflanze benötigt keine Stütze und trägt mehrere Jahre lang reichlich Früchte. Die Schoten sind kegelförmig, fest und leuchtend rot. Die Sorte Adjika zeichnet sich durch ein angenehmes Pfefferaroma und eine mittlere Schärfe aus.

Drachenzunge

Diese frühreife Chilisorte reift 110 Tage nach der Pflanzung. Es handelt sich um einen ausladenden Strauch von 60–70 cm Höhe mit kleinen grünen Blättern und einer flaumigen Krone, der mittelgroße Früchte hervorbringt.

Drachenzunge

Eine Pflanze kann pro Saison bis zu hundert rote, 10–12 cm lange Schoten hervorbringen. Sie duften pfeffrig und schmecken sehr scharf. Diese Sorte ist pflegeleicht, bevorzugt aber Licht, Wärme und regelmäßiges Gießen. Sie wird zum Kochen und Einmachen verwendet.

Die Pik-Dame

Ein mittelfrüher, niedrig wachsender Strauch, der 100–115 Tage nach der Aussaat seine biologische Reife erreicht. Die Pflanze wird 20–30 cm hoch, hat eine runde Krone und kleine grüne Blätter.

Die Pik-Dame

Reife Früchte sind 10–12 cm lang, kegelförmig und wiegen bis zu 15 g. Sie schmecken würzig mit einer angenehmen Süße. Die Ernte erfolgt im Spätsommer oder Herbst (August/September); jeder Strauch trägt bis zu 50 Pfefferkörner pro Saison.

Für die Schwiegermutter

Diese frühreife Sorte liefert eine reiche Ernte und zeichnet sich durch ihren herb-säuerlichen Geschmack aus. Die Früchte reifen 110–120 Tage nach der Pflanzung, erreichen eine Länge von 10–12 cm, färben sich allmählich tiefrot und wachsen ausschließlich nach oben.

Für die Schwiegermutter

Der Strauch selbst ist klein – bis zu 50 cm hoch – mit einer runden Krone und kleinen grünen Blättern. Ein einzelner Strauch kann, je nach Pflege, bis zu 50 reife Paprikaschoten pro Saison tragen.

Schikanieren

Eine mittelfrühe Sorte, die in 110–120 Tagen reift. Der Strauch erreicht eine Höhe von maximal 70 cm und hat grüne, mittelgroße, runzelige Blätter. Die roten Früchte neigen sich beim Reifen nach unten und nehmen eine stammähnliche Form an.

Schikanieren

Auf einem Quadratmeter Gartenfläche können bis zu 3 kg reife Schoten geerntet werden. Sie schmecken herb und leicht säuerlich mit einem dezenten Aroma. Diese Sorte ist anpassungsfähig an jedes Klima und liefert eine reiche Ernte. Sie findet breite Verwendung in der Küche und der Volksmedizin.

Vorsichtsmaßnahmen beim Anbau
  • × Vermeiden Sie die Anpflanzung in der Nähe anderer Kulturpflanzen, die empfindlich auf Fremdbestäubung reagieren.
  • × Vermeiden Sie übermäßiges Bewässern des Bodens, insbesondere bei Sorten mit geringer Resistenz gegen Pilzkrankheiten.

Beliebte frühreifende Sorten

Diese Gemüsesorten zeichnen sich durch ihren scharfen Geschmack und ihre schnelle Reifung im Gewächshaus oder Garten aus. Die biologische Reife tritt drei Monate nach der Keimung ein. Frühreife Chilisorten sind resistent gegen Schädlinge und starken Frost, benötigen aber auch besondere Pflege (Düngung, Unkrautbekämpfung, Bewässerung und rechtzeitige Ernte).

Name Reifezeit (Tage) Buschhöhe (cm) Fruchtlänge (cm) Fruchtfarbe
Jahrestag VNIISSOK 100 130 bis zu 30 dunkelrot
Wunder der Moskauer Region 95-110 120 bis zu 50 Rot
Doppelte Fülle 95-110 50-80 bis zu 20 Rot
Ein feuriger Blumenstrauß 95-110 bis zu 70 bis zu 15 dunkelrot/grün
Chinesisches Feuer 95-110 60 bis zu 30 Rot

Jahrestag VNIISSOK

Dieser Zierstrauch kann bis zu 130 cm hoch werden und sollte beim Wachsen an einem zweistämmigen Rankgitter befestigt werden. Regelmäßiges Jäten, Auflockern und Düngen des Bodens steigert den Ertrag.

Jahrestag VNIISSOK

Die dunkelroten Früchte erreichen ein Gewicht von bis zu 30 g, haben eine glänzende Oberfläche und eine stammähnliche Form. Die erste Ernte kann nach 100 Tagen eingebracht werden – bis zu 2 kg Schoten pro Quadratmeter. Sie duften pfeffrig, schmecken mild-würzig.

Wunder der Moskauer Region

Diese Sorte erreicht ihre biologische Reife in 95–110 Tagen. Die Chilisorte „Chudo Podmoskovya“ eignet sich für den Anbau in nördlichen Regionen und verträgt starken Frost gut.

Wunder der Moskauer Region

Der kräftige, bis zu 120 cm lange Stamm trägt nur wenige Blätter, und die Früchte wachsen einzeln. Bis zu 20 Schoten reifen gleichzeitig und werden stets mit Stiel geerntet. Mit zunehmender Reife verfärben sich die Früchte von Orange nach Rot und nehmen eine stammähnliche Form an. Reife Schoten wiegen bis zu 50 g.

Ein Quadratmeter kann bis zu 4 kg rote Früchte liefern. Die Ernte hat ein leichtes Aroma und einen halbsaueren Geschmack. Diese Sorte ist in der Region Moskau weit verbreitet, daher ihr charakteristischer Name.

Doppelte Fülle

Diese Sorte bringt im Gewächshaus bessere Früchte hervor als im Freiland. Insgesamt ist diese Chilisorte pflegeleicht, liefert eine reiche Ernte und findet Verwendung in der Volksmedizin und Küche.

Doppelte Fülle

Eine einzelne Pflanze kann bis zu 50 reife, stammförmige Schoten hervorbringen, die jeweils bis zu 20 cm lang werden. Die Paprikaschoten haben dicke Wände, was ihnen einen mittelscharfen Geschmack und ein leichtes Aroma verleiht. Eine ausgewachsene Pflanze erreicht eine Höhe von 50–80 cm und benötigt keine zusätzliche Stütze.

Diese Chilisorte wird häufiger als andere zum Einmachen verwendet, da sie auch nach wiederholter Hitzebehandlung ihren Geschmack und ihre ursprüngliche Form behält.

Ein feuriger Blumenstrauß

Diese Sorte eignet sich gleichermaßen für Gewächshäuser und Freilandgärten und ist widerstandsfähig gegen plötzliche Wetterumschwünge. Bei Aussaat im Spätwinter kann die erste Ernte im August/September eingebracht werden.

Ein feuriger Blumenstrauß

Dieser kompakte Strauch erreicht eine Höhe von bis zu 70 cm und trägt 95–110 Tage nach der Pflanzung erste Früchte. Die Früchte sind dunkelrot oder tiefgrün, kegelförmig und bis zu 15 cm lang. Pro Quadratmeter und Saison können bis zu 2 kg reife Schoten geerntet werden. Bei guter Pflege lässt sich der Ertrag steigern.

Chinesisches Feuer

Diese Chilisorte ist die schärfste aller Chilisorten und wird traditionell ausschließlich im Garten angebaut. Ein ausgewachsener Strauch erreicht eine Höhe von 60 cm und hat ausladende Zweige sowie eine üppige Krone mit kleinen grünen Blättern.

Chinesisches Feuer

Reife Früchte erreichen eine Länge von 30 cm, sind aber schmal, dünnwandig und enthalten zahlreiche Samen. Im ausgewachsenen Zustand ragen die Schoten der Chinesischen Feuerfrucht gen Himmel und ähneln Flammenzungen. Daher der Name.

Indischer Elefant

Ein hochwachsender Strauch mit gekräuselten Blättern, der bis zu 140 cm lang wird. Um den Ertrag zu steigern, wird er im Gewächshaus kultiviert; eine Stütze oder ein Pfahl für die ausladenden Zweige ist nicht erforderlich.

Indischer Elefant

Reife Früchte ähneln in ihrer Form einem Elefantenrüssel und wiegen bis zu 35 Gramm. Die Paprika sind rot, es gibt aber auch orangefarbene Sorten. Die Reifezeit beträgt 120 bis 130 Tage, der Ertrag liegt bei bis zu 4 kg pro Quadratmeter.

Jalapeño

Eine mittelscharfe Paprikasorte, die nach 80 Tagen biologisch reif ist. Die Ernte beginnt, sobald die Schoten 5–9 cm lang und noch grün sind. Rote Schoten zeigen die biologische Reife an.

Jalapeño

Pro Saison können Sie bis zu 35 Früchte von einem einzigen Jalapeño-Strauch ernten. Jalapeños sind mehrjährige Pflanzen, die in voller Sonne, bei reichlicher Bewässerung und regelmäßiger Pflege gut gedeihen. Lockern Sie den Boden regelmäßig auf, sorgen Sie für ausreichend Sauerstoff im Wurzelbereich und vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung.

Tragen Sie beim Ernten Handschuhe. Paprika produziert einen speziellen Saft, der bei manchen Menschen starke Hautreizungen hervorrufen kann. Dies gilt insbesondere für Personen, die häufig in dermatologischer Behandlung sind.

Impala

Eine frühreifende Hybride mit hohem Ertrag. Der Strauch erreicht eine Höhe von bis zu 80 cm, ist pflegeleicht und weist eine hohe Resistenz gegen Pilzkrankheiten auf.

Impala

Mit zunehmender Reife verfärben sich die Früchte von Grün zu einem leuchtenden Rot. Die Schoten erreichen eine Länge von bis zu 20 cm und wiegen 80–100 g. Ihr Geschmack ist leicht bitter mit einem säuerlichen Aroma. Pro Strauch können in der Saison (Juli–September) bis zu 40 reife Früchte geerntet werden. Diese Sorte wird in Russland selten angebaut, da Saatgut im Handel schwer erhältlich ist.

Witz

Diese Sorte eignet sich hervorragend für den Anbau im Gewächshaus und im Garten. Ihre dunkelroten, kegelförmigen Früchte haben eine glänzende Oberfläche und einen intensiven, würzigen Geschmack. Die Pflanze ist schädlingsresistent und trägt bei richtiger Pflege bis zu vier Jahre lang Früchte.

Witz

Die Früchte sind dünn und länglich und erreichen eine Länge von bis zu 30 cm. Der Strauch trägt reichlich Früchte: Pro Quadratmeter können bis zu 4 kg reife Schoten geerntet werden. Ausreichend Licht ist für einen höheren Ertrag unerlässlich (regelmäßiges Gießen ist weniger wichtig).

Tula

Diese scharfe Paprikasorte trägt 90–100 Tage nach der Pflanzung Früchte. Es handelt sich um einen bis zu 70 cm hohen Zierstrauch mit kegelförmigen Früchten von 15–20 cm Länge. Die kleinen, unreifen Schoten sind hellgrün, die reifen rot. Im Inneren befinden sich ein scharfes Fruchtfleisch und zahlreiche Samen.

Tula

Ein einzelner Strauch kann bis zu 20–30 Früchte tragen. Die Pflanze selbst ist pflegeleicht und gedeiht im Freien gut. Ein besonderes Merkmal ist ihre ausgezeichnete Biegsamkeit. Die Schoten behalten ihre Form und zerfallen beim Kochen nicht. Daher wird Tula-Pfeffer häufig für Konfitüren und Gourmetgerichte verwendet.

Trinidad kleine Kirsche

Äußerlich handelt es sich um einen 50–90 cm hohen Zierstrauch. Die Krone trägt zahlreiche leuchtend rote und orangefarbene, 2,5 cm lange Früchte. Der Strauch ist fast vollständig mit kleinen Pfefferkörnern bedeckt und dadurch besonders attraktiv.

Trinidad kleine Kirsche

Bei richtiger Pflege reift die Pflanze 70–80 Tage nach dem Pflanzen. Durch rechtzeitiges Gießen, Auflockern des Bodens und Düngen kann der Ertrag bis zu 50 Beeren erreichen. Der charakteristische Geschmack ist leicht säuerlich und erinnert an reife Kirschen – daher der Name.

Habanero-Tobago-Gewürz

Diese mehrjährige Pflanze bevorzugt leicht sauren Boden und Wärme, verträgt aber keine plötzlichen Temperaturschwankungen, Zugluft oder direkte Sonneneinstrahlung. Bei Aussaat im Spätwinter können Sie während der Erntesaison bis zu 1000 reife, herzförmige Schoten mit einem Gewicht von bis zu 15 Gramm ernten.

Habanero-Tobago-Gewürz

Der Strauch benötigt regelmäßige Bewässerung und viel Licht, sonst verringert sich der Ertrag. Habanero-Pfeffer Im offenen Boden wurzelt sie besser und benötigt regelmäßiges Jäten und Düngen.

Die Paprika ist scharf und enthält einen stechend scharfen Bestandteil namens Mavra. Sie sollte nur in kleinen Portionen verzehrt werden, da sie sonst Sodbrennen und Verdauungsprobleme verursachen kann.

Durchschnittliche Reifezeit

Diese scharfen Paprikasorten sind temperaturtolerant, robust und ertragreich. Die Erntezeit erstreckt sich von Oktober bis zum ersten Frost. Nachfolgend finden Sie die beliebtesten Sorten für den kulinarischen Gebrauch mit exzellentem Geschmack.

Cayennepfeffer

Eine Besonderheit dieser Sorte ist die Vielfalt der Fruchtfarben. Im Stadium der biologischen Reife findet man grüne, schwarze, rote, orange und gelbe Schoten. Diese Paprikasorte gedeiht am besten im Schatten und verträgt keine plötzlichen Temperaturschwankungen oder Änderungen der Luftfeuchtigkeit.

Cayennepfeffer

Reife Früchte nehmen eine tiefrote Farbe an, erreichen eine Länge von 20 cm und wiegen bis zu 30 g. Der Ertrag hängt von den Wachstumsbedingungen ab, beträgt aber im Durchschnitt bis zu 3 kg pro Quadratmeter.

Astrachan 147

Die volle Reifezeit beträgt 122–148 Tage. Die Früchte werden meist im Freien angebaut; für einen höheren Ertrag benötigen sie regelmäßiges Düngen und Jäten. Paprika vertragen keine Hitze, tragen aber auch im Schatten nur spärlich Früchte.

Astrachan 147

Ausgewachsene Sträucher erreichen eine Höhe von bis zu 70 cm, die Früchte sind bis zu 10 cm lang, wiegen bis zu 20 g und sind tiefrot mit glänzender Oberfläche. Ein einzelner Strauch kann bis zu 3 kg frische Schoten liefern. Diese Sorte zeichnet sich durch ihre Schädlingsresistenz und den Erhalt ihres Aromas bei richtiger Trocknung aus.

Widderhorn

Eine gelbe Paprikasorte, die sowohl im Gewächshaus als auch im Freiland gut gedeiht. Ausgewachsene Pflanzen erreichen eine Höhe von bis zu 60 cm. Die Schoten sind bis zu 35 cm lang und wiegen bis zu 30 g. Die länglichen Früchte rollen sich spiralförmig ein.

Widderhorn

Die volle biologische Reife wird nach 145–150 Tagen erreicht. Die Früchte sind mittelgroß, kegelförmig und von mittlerer Dichte. Der Ertrag beträgt bis zu 3 kg pro Quadratmeter.

Cascabel-Pfeffer

Diese Sorte reift in 120 Tagen. Ein ausgewachsener Strauch erreicht eine Höhe von 50–70 cm, hat ausladende Zweige und eine runde Krone mit kleinen bis mittelgroßen Früchten. Die Schoten erzeugen beim Schütteln ein charakteristisches rasselndes Geräusch.

Cascabel-Pfeffer

Die Pfefferkörner sind dunkel und glänzend. Ihr Geschmack ist mittelscharf, herb und pfeffrig. Cascabel-Paprika eignen sich hervorragend zum Trocknen und werden zum Kochen verwendet.

Späte Reifezeit

Diese scharfe Paprikasorte ist kälteresistent, liefert im Spätherbst eine reiche Ernte, ist frostbeständig und eignet sich sowohl zum Trocknen als auch zum Frischverzehr. Sie ist sehr scharf. Die Wachstumsperiode dauert 150 Tage oder länger. Ihr Geschmack ist gewöhnungsbedürftig (die Pfefferkörner sind extrem scharf).

Wesir

Diese scharfe Paprikasorte erreicht eine Höhe von bis zu 100 cm. Die Aussaat erfolgt von Februar bis Juli, die Ernte von August bis Oktober. Die Früchte reifen zu einem tiefroten, turbanförmigen Fruchtfleisch und wiegen bis zu 30 g.

Wesir

Ein Quadratmeter kann bis zu 2 kg frische Pfefferkörner liefern. Die Sorte Vizier passt sich schnell an raue Witterungsbedingungen an und verträgt Frost und plötzliche Temperaturschwankungen gut. Das Krankheitsrisiko ist minimal.

Tabasco

Ein Zierstrauch von 40–50 cm Höhe mit kompakter Krone und kleinen Blättern am Rand. Tabasco reift 90–110 Tage nach dem Pflanzen und benötigt regelmäßiges Gießen und gelegentliches Düngen.

Tabasco

Zuerst sind hellgrüne Früchte zwischen den Blättern sichtbar. Mit zunehmender Reife färben sich die kleinen Pfefferkörner rot und werden scharf. Die Früchte wachsen in Büscheln nach oben gerichtet. Tabasco ist schädlingsresistent, robust und liefert einen hohen Ertrag – bis zu 100 Pfefferkörner pro Pflanze und Saison.

Aufstand

Es handelt sich um einen Kletterstrauch mit ausladenden Zweigen, grünen Blättern und dünnen, länglichen Früchten. Die Pflanze verzweigt sich stark, erreicht eine Länge von 60–65 cm und besitzt ein kräftiges Wurzelsystem.

Aufstand

Die Früchte sind zunächst weiß, färben sich aber mit zunehmender Reife rot. Sie sind klein, dünnwandig, 5–7 cm lang und wiegen jeweils bis zu 10 g. Ein einzelner Strauch trägt bis zu 300 kleine Schoten mit einem kräftigen, würzigen Geschmack.

Jati Jolokia

Eine indische Chilisorte, die in der Küche weit verbreitet ist. Der Strauch ist kompakt und erreicht eine Höhe von 40 cm. Die Wachstumsperiode dauert 130 Tage. Die Pflanze trägt reichlich Früchte und liefert bis zu 2 kg pro Quadratmeter und Saison.

Jati Jolokia

Die winzigen Pfefferkörner sind anfangs hellgrün, nehmen aber nach und nach eine kräftige rote Farbe an und entwickeln die für Chilischoten typische Bitterkeit. Sie schmecken herb, sehen glänzend aus und duften dezent. Die Schärfe ist hoch.

7 Pot Brain Strain Red

Diese Sorte erreicht ihre biologische Reife 120 Tage nach der Pflanzung. Der Strauch wird aus Sämlingen gezogen und benötigt sorgfältige Pflege und regelmäßige Kontrolle. Für einen guten Fruchtansatz ist die Bodenqualität entscheidend. Weitere Anforderungen sind ausreichend Licht, regelmäßiges Gießen, geeigneter Dünger und systematisches Auflockern des Bodens.

7 Pot Brain Strain Red

Die Setzlinge werden im Spätwinter gepflanzt, der Strauch selbst trägt im Herbst Früchte. Eine einzelne Pflanze kann bis zu 35 reife Schoten hervorbringen, die sich durch ihre einzigartige Form und ihren unverwechselbaren Geschmack auszeichnen. Sie sind leicht säuerlich und mittelscharf.

Die besten Sorten für den Anbau im Landhausstil

Scharfe Paprikaschoten lassen sich im eigenen Garten anbauen – direkt vom Garten auf den Tisch. Die empfohlenen Sorten können im Gewächshaus oder im Freien unter Folie angebaut werden. Scharfe Paprikasorten wie Superchili und Ogonyok eignen sich für Gartenbeete.

Super Chili

Diese Hybridsorte ist sehr aromatisch. Sie sollte nicht in der Nähe anderer Gemüsesorten gepflanzt werden, da diese sonst bitter werden und ihren ursprünglichen Geschmack verlieren.

Super Chili

Der Superchili-Strauch erreicht eine Höhe von bis zu 100 cm und trägt bis zu 30 cm lange und bis zu 50 g schwere Pfefferkörner. Die Früchte hängen unter dem dunkelgrünen Laub, ähneln Kätzchen und zeichnen sich durch ihre kirschrote Farbe und ihren scharfen Geschmack aus.

Super-Chili wird häufig zum Kochen für die Zubereitung von Soßen und Fleischgerichten verwendet, eignet sich aber aufgrund seiner natürlichen Bitterkeit nicht zum Einmachen.

Ogonyok

Sie trägt sowohl im Topf als auch im Gartenbeet gut Früchte. Ogonyok-PfefferDieser Zierstrauch erreicht eine Höhe von 40 cm und trägt bis zu 100 reife Schoten pro Jahr. Die Früchte wiegen jeweils bis zu 50 g und erreichen eine Länge von 5 cm.

Ogonyok

Wenn Chilischoten reifen, verändern sie ihre Farbe – von Grün zu Tiefrot – und entwickeln ein feuriges Aroma. Chilischoten werden für Konfitüren und medizinische Zwecke verwendet, aber der Verzehr großer Mengen kann Sodbrennen und Verdauungsbeschwerden verursachen.

Scharfe Paprikasorten für den Anbau in Innenräumen

Wenn Sie einen Gemüsegarten auf Ihrem Balkon anlegen möchten, sollten Sie auch Chilischoten in Ihre Liste der wichtigsten Gemüsesorten aufnehmen. Nicht alle Sorten eignen sich für den Anbau im Hausgarten, und die falsche Wahl kann zu einer schlechten Ernte führen. Wählen Sie eine der unten aufgeführten Optionen.

Merkmale der Pflege von Zimmerpflanzen
  • ✓ Sorgen Sie für ausreichend Licht, aber vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung.
  • ✓ Mäßige Luft- und Bodenfeuchtigkeit aufrechterhalten.
  • ✓ Verwenden Sie Töpfe mit guter Drainage, um Wurzelfäule vorzubeugen.

Goldfinger

Diese frühreife Pflanze trägt reichlich Früchte, wenn sie auf einer hellen Fensterbank steht. Der Strauch erreicht eine Höhe von 25 cm, die Früchte sind 5 cm lang. Die gelben Paprikaschoten sehen zwar attraktiv aus, sind aber ungenießbar. Die Sorte „Goldfinger“ wird meist zu Zierzwecken verwendet – sowohl wegen ihrer Schönheit als auch zur Abwehr von Schädlingen.

Goldfinger

Filius Blau

Damit diese Sorte auf einer Fensterbank gut gedeiht und eine reiche Ernte hervorbringt, benötigt sie mäßiges Gießen, gute Beleuchtung, feuchte Luft und keine direkte Sonneneinstrahlung.

Filius Blau

Der ausgewachsene Strauch erreicht eine Höhe von 20 cm. Bei richtiger Pflege trägt Filius Blue das ganze Jahr über Früchte. Die kleinen violetten Früchte sind ungenießbar (da sie als unreif gelten); nur die roten Pfefferkörner sind essbar.

Altweibersommer

Diese pflegeleichte Pflanze gedeiht im Schatten auf der Fensterbank und benötigt kein regelmäßiges Gießen. Es handelt sich um einen kleinen, aber stämmigen Strauch, der 30–40 cm hoch wird und an seiner Spitze kleine grüne Blätter trägt.

Altweibersommer

Die Früchte fallen durch ihre vielfältigen Farben auf; sie sind klein und gleichmäßig in der Krone verteilt. Die Paprikaschoten sind scharf, leicht säuerlich und werden sowohl zum Kochen als auch zum Frischverzehr verwendet.

Ungarisches Gelb

Ein temperaturverträgliches Gemüse, das sowohl im Garten als auch auf der Fensterbank gut Früchte trägt. Wenig Licht und regelmäßiges Gießen sorgen für eine reiche Ernte.

Ungarisches Gelb

Der ausgewachsene Strauch erreicht eine Höhe von 20–30 cm. Die Früchte sind im technischen Reifestadium gelb und im biologischen Reifestadium leuchtend rot. Die kegelförmigen Paprikaschoten hängen herab und zeichnen sich durch eine mittlere Schärfe und einen leicht süßen Geschmack aus.

Bei der Auswahl von Chilisorten und vor dem Anpflanzen sollten Sie überlegen, wo sie wachsen sollen – im Freiland oder im Gewächshaus. Vielleicht möchten Sie ja sogar einen Fensterbankgarten anlegen. Mit der richtigen Pflege können Sie nicht nur eine reiche Ernte erzielen, sondern auch ein einzigartiges Aroma für die Zubereitung exquisiter Gerichte gewinnen.

Häufig gestellte Fragen

Welche Chilisorte eignet sich am besten zum Einkochen im Ganzen?

Können diese Sorten in Töpfen auf dem Balkon angebaut werden?

Wie lässt sich die Fruchtbildung bis zum Frost verlängern?

Welche Sorte ist am windbeständigsten?

Müssen scharfe Paprikaschoten seitlich geerntet werden, um den Ertrag zu steigern?

Welche der aufgeführten Sorten ist die schärfste?

Kann man Sträucher über den Winter im Boden lassen?

Welcher Pflanzabstand verringert das Krankheitsrisiko?

Warum werden Paprikablätter blass und wie lässt sich das beheben?

Welche Sorte liefert in einem kalten Klima die schnellste Ernte?

Kann man süße und scharfe Paprika nebeneinander pflanzen?

Wie kann man die Schärfe von Früchten erhöhen?

Welche Begleitpflanzen schützen vor Blattläusen?

Welche Sorte eignet sich am besten zum Trocknen?

Warum fallen Blumen ab und wie kann man das verhindern?

Kommentare: 1
26. Februar 2024

Ein sehr informativer Artikel. Wir lieben scharfe Paprika und bauen sie deshalb immer selbst an. Leider sind nicht alle so scharf, wie wir es uns wünschen. Vielen Dank für die detaillierte Beschreibung und die Empfehlungen.

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