Die Karas-Paprika, eine Züchtung sibirischer Pflanzenzüchter, ist eine junge Hybride, die sich durch ihre zweifarbige Färbung auszeichnet. Sie gehört zur Gruppe der Gemüsepaprika und reift im mittleren bis frühen Alter. Das Saatgut wird hauptsächlich vom Agrarunternehmen „Semena Alaya“ vertrieben.
Merkmale des Aussehens der Pflanze und der Früchte
Die Hybride ist eine langfruchtende, niedrig wachsende Pflanze mit besonderen Eigenschaften:
- Die Höhe des Busches beträgt 30 bis 45 cm;
- Die Triebe sind dicht und fast gerade;
- Blätter – groß, trapezförmig und ledrig, gekennzeichnet durch einen grünen Farbton mit einem kühlen malachitsilbernen Überzug;
- Das Wurzelsystem ist sehr verzweigt und kräftig;
- Die Früchte sind länglich, kegelförmig und groß;
- Gewicht – mindestens 200 g, maximal 400 g;
- Der untere Teil der Paprika ist leicht abgerundet;
- Wandstärke – von 7 bis 8 mm;
- Das Fruchtfleisch ist saftig und süß, mit einem leichten Biss;
- Aroma – ausgeprägt, mit fruchtig-pfeffrigen Noten;
- Die Haut ist glänzend, dicht und reißt nicht.
Zweck und Geschmack
Dank ihrer fruchtigen Noten und ihres intensiven Aromas sind Paprika vielseitig verwendbar, unter anderem in Saucen für Fleischgerichte. Paprika werden frisch verzehrt, eingefroren oder für die Winterlagerung verarbeitet.
Reifezeit
Vom Keimlingsstadium bis zur Ernte sollten mindestens 95 Tage vergehen. Unter ungünstigeren Bedingungen kann sich diese Zeitspanne auf 105–110 Tage verlängern. Die optimalen Monate sind August und September.
Für und Wider
Da Paprika eine Hybride ist, gilt sie als resistent gegen viele Schädlinge und einige Krankheiten.
Landeregeln
Diese Sorte ist anspruchslos, was den Standort angeht – sie gedeiht sowohl im Schatten als auch in der vollen Sonne gut, die Bodenbeschaffenheit ist jedoch wichtig. Schwarzerde ist ideal. Ist diese nicht verfügbar, muss der Boden mit Lehm oder sandigem Lehm angereichert werden. Dazu arbeitet man im Herbst beim Umgraben 12 kg organische Substanz pro Quadratmeter ein und gibt zusätzlich Mineraldünger und Holzasche hinzu.
- ✓ Der optimale pH-Wert des Bodens sollte im Bereich von 6,0-6,8 liegen, um eine maximale Nährstoffverfügbarkeit zu gewährleisten.
- ✓ Der Boden muss gut durchlässig sein, um Wasserstau und die Entwicklung von Pilzkrankheiten zu vermeiden.
Weitere zu beachtende Merkmale:
- Zwei Wochen vor dem Umpflanzen der Setzlinge werden die zukünftigen Beete zuerst mit Trichopolum, dann mit flüssiger Königskerze und Nitroammophoska behandelt;
- Die Samen müssen in Epin oder Aloe aufbewahrt und 3 Tage lang in einem geschlossenen Glas zum Keimen gebracht werden;
- Die Pflanztiefe beträgt 1 cm.
- Die Sämlinge werden nach der Ausbildung von 8 echten Blättern verpflanzt.
Grundlagen des Anbaus
Die Karas-Paprika hat besondere Ansprüche beim Anbau:
- obligatorisches Auflockern und Entfernen von Unkraut einmal wöchentlich;
- Die Bewässerung sollte tropfenweise und hauptsächlich abends erfolgen, wenn die Sonne im Sonnenuntergang steht.
- Die Wassermenge pro Busch beträgt 3-3,5 l.
- Häufigkeit der Befeuchtung – einmal alle 2-3 Tage.
Da die Hybride einen erhöhten Nährstoffbedarf hat, erfolgt die Düngung wie folgt:
- 10 Tage nach dem Umpflanzen ins Gewächshaus oder ins Freiland sind Azophoska und Holzasche erforderlich;
- Während der Knospenbildung werden Kaliumsulfat, flüssiger Vogelkot und Monophosphat zugesetzt;
- Wenn die Früchte reif sind, werden Mistaufguss und Kaliummagnesiumsulfat verwendet.
Krankheiten und Schädlinge
Pepper ist nur drei Problemen unterworfen:
- Rauschbrand. Die Ursache liegt häufig in ungeeignetem (zu schwerem) Boden und Überwässerung. Sie äußert sich durch Schäden an der Wurzelzone des Stängels – zunächst bilden sich schwarze Flecken, im weiteren Verlauf stirbt der Strauch vollständig ab. Fundazol wird zur Frühbehandlung eingesetzt.
- Tabakmosaik. Es handelt sich um eine Pilzkrankheit, die junge und alte Sträucher gleichermaßen befällt. Der Pilz wird durch Insekten und Wind übertragen. Symptome sind Blätter mit mosaikartig angeordneten nekrotischen Flecken. Zur Behandlung werden Lamador und Farmayod eingesetzt.
- Spinnmilbe. Der Befall wird durch zu dichte Bepflanzung und anhaltende Trockenheit begünstigt. Er lässt sich an hellen Flecken auf der Blattunterseite und Gespinstspuren erkennen. Zur Bekämpfung eignen sich die Mittel Sunmite und Oberon.
- ✓ Erste Anzeichen für Schäden sind kleine gelbe Punkte auf den Blättern, die dann zu größeren Flecken verschmelzen.
- ✓ Bei starkem Befall können die Blätter vollständig gelb werden und abfallen.
Erntezeiten und -methoden
Wenn Sie die Früchte über längere Strecken transportieren möchten, ernten Sie sie, bevor sie vollreif sind. Am besten schneiden Sie sie vor dem Gießen mit einer scharfen Gartenschere ab.
Die Karas-Paprika ist eine ertragreiche, gelbliche Hybride, die gegen die meisten Krankheiten und Schädlinge resistent ist. Um Probleme zu vermeiden, ist es jedoch wichtig, die richtigen Anbaumethoden strikt einzuhalten und optimale Wachstumsbedingungen, insbesondere eine gute Bodenfruchtbarkeit, zu schaffen.






