Die bulgarische Paprikasorte ist eine beliebte, mittelfrühe Sorte. Sie wird weltweit in vielen Ländern angebaut und ist für ihre großen, fleischigen und süßen Früchte bekannt, die sich zum Frischverzehr, zum Einmachen und Kochen eignen. Wichtig ist, die Pflanze rechtzeitig zu pflegen und ihre Lagerbedingungen zu beachten.
Beschreibung der Sorte
Paprika ist weithin für ihren hervorragenden Geschmack bekannt und zählt daher zu den begehrtesten Sorten auf dem Markt. Sie zeichnet sich durch attraktive, große Früchte und vielseitige Verwendungsmöglichkeiten aus.
- ✓ Die Früchte sind sehr widerstandsfähig gegen Risse durch Schwankungen der Luftfeuchtigkeit.
- ✓ Die Pflanzen weisen im Vergleich zu anderen Sorten eine erhöhte Resistenz gegen die Verticillium-Welke auf.
Merkmale des Aussehens der Pflanze und der Früchte
Zeigt kräftiges Wachstum und üppiges Laub. Die Sträucher wachsen kompakt und erreichen eine Höhe von 50 bis 70 cm.
Pfefferkörner erreichen eine Größe von 20–25 cm und sind kegelförmig-zylindrisch. Sie wiegen 150–250 g. Ihre Oberfläche ist gerippt, und die Wandstärke beträgt 4–5 mm. Charakteristisch ist die feine Struktur der Wände.
Zweck und Geschmack
Diese vielseitige Frucht kann frisch genossen werden, wobei ihr saftiges und zartes Fruchtfleisch besonders gut schmeckt. Sie eignet sich auch hervorragend zum Kochen: Man kann sie Salaten beifügen, backen oder braten. Dank ihrer Eigenschaften behält sie ihren Geschmack selbst in der Dose.
Reifezeit
Sie zeichnet sich durch ihre schnelle Reifung aus und erreicht ihre volle Reife bereits nach 95-98 Tagen nach dem Auflaufen.
Vor- und Nachteile
Bevor Sie eine Pflanze in Ihrem Garten anbauen, sollten Sie deren Vor- und Nachteile abwägen. Diese Sorte hat viele positive Eigenschaften:
Die Feinheiten der Landung
Der Anbau erfordert weder Schwierigkeiten noch Erfahrung. Wichtig ist vor allem, gesunde Sämlinge zu ziehen und diese richtig einzupflanzen, damit sie im Garten gut anwachsen.
- ✓ Der pH-Wert des Bodens sollte für eine optimale Nährstoffaufnahme unbedingt zwischen 6,0 und 6,8 liegen.
- ✓ Der Boden muss einen hohen Anteil an organischer Substanz (mindestens 4 %) enthalten, um die notwendige Wasserspeicherfähigkeit und den Nährwert zu gewährleisten.
Vorbereitung des Gartenbeets vor der Bepflanzung
Ein fruchtbarer, lockerer Boden mit neutralem pH-Wert ist ideal. Bereiten Sie das Paprikabeet im Herbst vor: Graben Sie es 20 cm tief um und arbeiten Sie organischen Dünger (Kompost, Humus) ein.
Anwachsende Sämlinge
Säen Sie die Samen für die Anzucht Ende Februar oder Anfang März aus. Setzen Sie sie 1–1,5 cm tief in die Erde. Decken Sie die Sämlinge mit Plastikfolie oder Glas ab und stellen Sie sie an einen warmen Ort (25–28 °C). Sobald die Sämlinge keimen, entfernen Sie die Folie und sorgen Sie für ausreichend Licht.
Gießen Sie die Sämlinge mäßig, sobald die Erde trocken ist. Beginnen Sie 10–14 Tage vor dem Auspflanzen mit dem Abhärten der Pflanzen: Stellen Sie die Töpfe für einige Stunden täglich auf den Balkon oder die Loggia und verlängern Sie die Zeit dann allmählich.
Zeitlicher Ablauf und Gestaltung der Landung
Pflanzen Sie die Setzlinge ins Freiland, sobald keine Frostgefahr mehr besteht und der Boden sich auf 15 °C erwärmt hat. Dies ist üblicherweise Ende Mai oder Anfang Juni der Fall. Bei niedrig wachsenden Sorten sollte der Pflanzabstand innerhalb einer Reihe 30–40 cm und zwischen den Reihen 50–60 cm betragen.
Vor dem Einpflanzen der Setzlinge organischen Dünger (Kompost, Humus) und mineralischen Dünger (Superphosphat, Kaliumsalz) in die Pflanzlöcher oder Furchen geben. Die Setzlinge in der gleichen Tiefe einpflanzen, in der sie in den Töpfen gewachsen sind. Nach dem Einpflanzen gründlich wässern.
Pflegebedingungen
Lockern Sie den Boden regelmäßig auf, damit die Wurzeln ausreichend Luft erhalten. Entfernen Sie Unkraut, da es mit den Paprikapflanzen um Nährstoffe und Wasser konkurrieren kann. Bedecken Sie den Boden mit Stroh, Sägemehl oder anderem organischen Material. Beachten Sie die üblichen Gartenpraktiken.
Bewässerungsmethode
Die Pflanze verträgt keine Staunässe, daher sollte sie sparsam gegossen werden. Optimal ist es, alle 5–7 Tage zu gießen. Bei heißem und trockenem Wetter kann die Wassergabe auf 2–3 Mal pro Woche erhöht werden. Am besten gießt man morgens oder abends, wenn die Sonne nicht so stark ist. Verwenden Sie stehendes Wasser oder Regenwasser.
Eigenschaften der Oberflächenbehandlung
Für gesundes Wachstum und optimale Entwicklung sollten die Sträucher regelmäßig mit einem mineralischen Komplexdünger gedüngt werden. Die erste Düngung erfolgt 2–3 Wochen nach dem Pflanzen. Verwenden Sie eine Lösung aus Königskerze (1:10) oder Hühnermist (1:20).
Die zweite Düngung erfolgt 2–3 Wochen nach der ersten. In dieser Zeit sind Phosphor und Kalium essenziell. Verwenden Sie einen komplexen Mineraldünger wie Nitrophoska (20 g pro 10 Liter Wasser). Die dritte Düngung erfolgt während der Blüte. Bor und Molybdän sind in dieser Phase wichtig.
Krankheiten und Schädlinge
Bulgarische Paprika weisen eine durchschnittliche Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge auf. Unter ungünstigen Wachstumsbedingungen oder bei unsachgemäßer Pflege können die Pflanzen jedoch Schaden nehmen. Die Tabelle enthält Empfehlungen zur Bekämpfung von Krankheiten und Schädlingen:
| Krankheit/Schädling | Beschreibung | Prävention und Behandlung | Volksheilmittel |
| Krautfäule | Eine Pilzkrankheit, die Blätter, Stängel und Gemüse befällt. Sie zeigt sich als braune Flecken mit einem weißen Belag. | Zur Vorbeugung können biologische oder chemische Präparate verwendet werden – Fitosporin-M oder Ridomil Gold. Die Behandlung besteht darin, befallene Blätter und Früchte zu entfernen. Behandeln Sie die Pflanzen mit Fungiziden wie Quadris und Ordan. | Mit einer Lösung aus Milchmolke (1 Liter pro 10 Liter Wasser) besprühen.
Zur Behandlung einen Knoblauchaufguss verwenden (200 g zerdrückter Knoblauch pro 10 Liter Wasser). |
| Eule | Die Raupe frisst die Pfefferblätter und kann in das Innere der Pflanze eindringen und das Fruchtfleisch zerstören. Beschädigte Pfefferkörner sind anfällig für Pilz- und Bakterienkrankheiten. | Als vorbeugende Maßnahme sollte man regelmäßig den Boden auflockern, Unkraut entfernen und Vögel in die Gegend locken. Schädlinge von Hand absammeln. Pflanzen mit den Insektiziden Inta-Vir und Decis behandeln, um sie zu bekämpfen. | Mit Wermutaufguss besprühen (1 kg pro 10 l Wasser).
Mit Schöllkrautaufguss behandeln (1 kg getrocknetes Kraut pro 10 Liter Wasser). |
| Große Nacktschnecke | Schnecken, die sich von Blättern und Früchten ernähren. Sie hinterlassen eine schleimige Spur. | Vorbeugend lässt sich die Gegend von Unkraut und Abfall befreien. Der Boden sollte mit Mulch bedeckt und Fallen, beispielsweise Bier- oder Kwasbehälter, aufgestellt werden. Sammeln Sie die Schnecken von Hand und behandeln Sie die Pflanzen mit Produkten auf Metaldehydbasis: Groza, Slizneed. | Streuen Sie zerstoßene Eierschalen oder Holzasche darüber.
Mit Ammoniaklösung besprühen (10 ml pro 10 l Wasser). |
Bedingungen der Datenerhebung
Paprika ist bei technischer Reife hellgrün. Bei biologischer Reife nimmt sie eine charakteristische Farbe an (rot, gelb oder orange).
Optimale Bedingungen für die Sammlung:
- trockenes und sonniges Wetter;
- Lufttemperatur über +10°C;
- Vollreife.
Schritt-für-Schritt-Anleitung:
- Schneiden Sie die Paprikaschoten vorsichtig mit einem scharfen Messer oder einer Gartenschere von den Sträuchern ab.
- Ziehen Sie nicht am Stiel daran, da dies die Sträucher beschädigen könnte.
- Paprika regelmäßig ernten, sobald sie reif sind.
Der Anbau von bulgarischen Paprika ist unkompliziert und gelingt selbst Anfängern problemlos. Bei richtiger Pflege und Einhaltung der Anbauhinweise belohnt Sie diese Sorte mit einer reichen Ernte köstlicher und nahrhafter Früchte.





