Die Orange Paprika ähnelt äußerlich nicht der gleichnamigen Frucht, besticht aber durch ihr exotisches, leicht säuerliches Aroma und ihren Geschmack. Sie zählt zu den süßen Paprikasorten und ist für den Anbau in Süd- und Zentralrussland vorgesehen. Allerdings lässt sie sich auch in raueren Klimazonen erfolgreich in Gewächshäusern kultivieren.
Wer hat diese Sorte entwickelt und wann?
Die Sorte (keine Hybride) wurde von dem bekannten russischen Agrarunternehmen „Russkiy Ogorod“ entwickelt. Das Gemüse gehörte zur Linie „Vkusnyashka“, das genaue Jahr der Selektion ist jedoch unbekannt.
Beschreibung und Merkmale der Sorte
Der Fokus der Orangenpaprika liegt auf ihrem Geschmack und Aroma. Sie enthält viel Carotin, Vitamin C und Zucker, was ihr ein etwas anderes Aroma als herkömmliche Paprika verleiht. Sie ist vielseitig verwendbar – zum Frischverzehr, für warme Gerichte und kalte Vorspeisen, zum Einmachen, Einfrieren und sogar zum Trocknen geeignet.
So sehen die Pflanze und die Früchte aus:
- Die Farbe von Paprika kann leuchtend gelb oder rötlich sein;
- Fruchtform – zylindrisch;
- Abmessungen – Länge 5-10 cm, Gewicht 40 g;
- Wandstärke – etwa 5 mm;
- Die Haut ist glänzend, glatt und sehr dünn;
- Der Strauch ist kompakt und niedrig wachsend und erreicht eine Höhe von maximal 42 cm.
- Anzahl der Früchte an einer Pflanze – 25-35 Stück;
- Stängel – kräftig, aufrecht;
- Die Blätter sind groß und grün.
Die Reifezeit ist früh – die Ernte kann 95–105 Tage nach dem Austrieb erfolgen. Der Ertrag ist hoch – pro Quadratmeter und Saison können etwa 7–8 kg geerntet werden. Da die Reife nicht gleichmäßig verläuft, ist die Erntezeit lang. Sie können die köstlichen Früchte von Juli bis September genießen.
Vor- und Nachteile
Die Sorte gilt als sehr resistent gegen das Tabakmosaikvirus, kann aber unter ungünstigen Bedingungen und bei mangelhaften landwirtschaftlichen Praktiken von anderen Krankheiten und Schädlingen befallen werden.
Landung
Die Aussaat erfolgt üblicherweise mit Setzlingen, in den südlichsten Regionen können die Samen jedoch auch direkt ins Freiland gesät werden. Dabei sind einige sortenspezifische Aspekte zu beachten:
- Fristen. Die Aussaat für Jungpflanzen kann von Anfang Dezember bis Mitte März erfolgen. Die Pflanzen können nach maximal 50 Tagen ins Freiland umgepflanzt werden.
- Der verwendete Boden. Es empfiehlt sich, eine universelle, lockere und fruchtbare Zusammensetzung zu kaufen.
- Aussaat. Vor der Aussaat müssen die Samen 3–4 Tage lang eingeweicht werden, um die Keimung zu gewährleisten. Die Pflanztiefe beträgt 5 bis 10 mm.
- Sämlinge heranziehen. Eine Besonderheit dieser Sorte ist, dass die Sämlinge zweimal im Monat gedüngt werden müssen. Verwenden Sie dazu Nitrophoska, Blumenerde und Bewurzelungsmittel (z. B. Epin, Kornevin, Heteroauxin).
- Überweisen. Das Pflanzmuster für Gewächshäuser und Freiland beträgt 35 x 50 cm. Die Erde im Pflanzloch sollte Gartenerde, Torf, organische Substanz, Sand und Sägemehl enthalten.
- ✓ Optimale Temperatur für die Keimung der Samen: 25-28°C.
- ✓ Die Notwendigkeit, bei unzureichendem natürlichem Licht Pflanzenlampen für Sämlinge einzusetzen.
Anbau und Pflege
Die Pflegeverfahren sind standardisiert, es gibt jedoch einige Besonderheiten:
- Sobald die Sämlinge Wurzeln geschlagen haben, sollte der Busch durch Einklemmen der Spitze des Hauptstamms in Form gebracht werden.
- dreimal wöchentlich in großen Mengen gießen – 10-12 Liter Wasser pro Quadratmeter;
- Füttern Sie mit Gülle, Hühnermist, Kräuteraufgüssen und Mineralstoffkomplexen;
- Bedecken Sie den Stammbereich mit Mulch, dadurch muss weniger oft gegossen werden.
Krankheiten und Schädlinge
Zu den häufigsten Krankheiten zählen Schwarzbeinigkeit, Grauschimmel, Fusariumwelke, Krebs, Cladosporiose, Krautfäule und Bakterienwelke. Gefährliche Schädlinge sind Blattläuse, Kartoffelkäfer, Nacktschnecken, Maulwurfsgrillen und Spinnmilben. Um diesen Problemen vorzubeugen, sollten Sie im Frühjahr und Sommer Insektizide und Fungizide spritzen.
Rezensionen
Die Orange Paprika ist ein hervorragendes Beispiel für eine kleine, gelb-rote Sorte, die sich durch ihr fruchtiges Aroma und ihren Geschmack von anderen unterscheidet. Sie ist leicht anzubauen, zeichnet sich durch zahlreiche positive Eigenschaften aus und liefert hohe Erträge.






