Der Synishka-Patispankürbis erfreut sich in unserem Land großer Beliebtheit bei Hobbygärtnern. Diese frühreife und ertragreiche Sorte hat sich dank ihres hervorragenden Geschmacks, ihrer Krankheitsresistenz und ihrer Pflegeleichtigkeit das Vertrauen vieler Gärtner erworben. Um eine reiche Ernte zu erzielen, ist es wichtig, alle Anbaudetails dieses Gemüses sorgfältig zu studieren und die richtige Pflege zu gewährleisten.
Einführung in die Vielfalt
Der Synishka-Patisseriekürbis ist ideal für Feinschmecker und Hobbygärtner, die hochwertiges und schmackhaftes Gemüse suchen. Die Samen weisen eine ausgezeichnete Keimrate von 97 % auf.
Spezifik der Sträucher und Gurken
Diese kompakte, buschige Pflanze bildet zahlreiche weibliche Blüten. Die Früchte sind grün, mit zartem, knackigem, cremefarbenem Fruchtfleisch und wiegen 300–350 g.
Wie pflanzt und pflegt man Kürbisse richtig?
Die Vermehrung der Pflanze erfolgt über Samen, die aus vollreifen Früchten geerntet werden, um Kosten zu sparen. Der Anbau ist sowohl durch Anzucht von Setzlingen als auch durch Direktsaat im Freiland möglich.
- ✓ Überprüfen Sie das Verfallsdatum der Samen; die optimale Haltbarkeit beträgt maximal 4 Jahre.
- ✓ Achten Sie auf den Hersteller; bevorzugen Sie bewährte Agrarunternehmen.
Vor dem Pflanzen sollte das Pflanzmaterial vorbereitet werden. Hier sind einige Möglichkeiten:
- Die Samen 24 Stunden lang in einer Wachstumsstimulanzienlösung einweichen, anschließend mit Wasser abspülen und in ein feuchtes Mulltuch wickeln. 48 Stunden bei 20–25 °C ruhen lassen.
- Erwärmen Sie die Samen 5-6 Stunden lang bei 50-60 °C, um das Risiko einer Infektion der Pflanzen mit nicht behandelbaren Virusinfektionen zu verringern.
- Zum Härten die Samen in Beutel geben und 6 Stunden bei 18–20 °C, anschließend etwa 24 Stunden bei 0–1 °C lagern. Vor der Aussaat die Samen in einer 1%igen Kaliumpermanganatlösung behandeln, anschließend mit klarem Wasser abspülen und trocknen.
Ende Mai, wenn der im Herbst vorbereitete Boden gut erwärmt ist und keine Frostgefahr mehr besteht, ebnet man den Boden mit einem Rechen, entfernt Unkraut, legt Beete an und gräbt Löcher von 70x70 cm, damit die Pflanzen nicht zu dicht stehen.
Säen Sie die Samen etwa 8 cm tief, mehrere pro Loch. Bedecken Sie sie mit Erde, gießen Sie vorsichtig, drücken Sie die Erde leicht an und decken Sie die Pflanzen mit Frischhaltefolie ab, bis die ersten Keimlinge erscheinen.
Die Pflege der Pflanzen umfasst die Durchführung einfacher landwirtschaftlicher Maßnahmen:
- Bewässerung. Bewässern Sie die Sträucher regelmäßig, besonders während der Wachstums- und Fruchtphase. Gießen Sie direkt an die Wurzeln und vermeiden Sie den Kontakt mit den Blättern, um Pilzkrankheiten vorzubeugen. Das Wasser sollte warm (22–25 °C) und abgestanden sein.
Führen Sie diese Prozedur morgens oder abends durch, wenn die Sonne nicht zu stark scheint. Die Bewässerungshäufigkeit hängt von den Wetterbedingungen ab, beträgt aber in der Regel ein- bis zweimal pro Woche. In Trockenperioden sollte die Wassermenge erhöht werden. - Topping. Gemüsepflanzen vertragen es gut, mehrmals pro Saison gedüngt zu werden. Düngen Sie die Sträucher erstmals 2–3 Wochen nach dem Einpflanzen mit organischen Düngemitteln wie Königskerze oder in Wasser verdünntem Vogelkot.
Während der Blüte- und Fruchtzeit sollten Sie komplexe Mineraldünger mit Phosphor und Kalium verwenden. Die Zugabe von Holzasche verbessert den Geschmack des Gemüses und erhöht seine Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten. - Unkraut lockern und entfernen. Lockern Sie nach jedem Gießen oder Regen die Erde um die Pflanzen herum auf, damit Sauerstoff an die Wurzeln gelangt und sich keine Kruste auf der Bodenoberfläche bildet.
Lockern Sie den Boden vorsichtig auf, um die Wurzeln nicht zu beschädigen. Entfernen Sie gleichzeitig Unkraut, das die Pflanzen beschatten und dem Boden Nährstoffe entziehen könnte. - Mulchen. Um die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten und Unkraut zu reduzieren, mulchen Sie Ihre Beete mit Stroh, Grasschnitt oder Torf. Dies trägt zu einer gleichmäßigen Bodentemperatur bei.
- ✓ Strahlend helle, gleichmäßig gefärbte Blätter ohne Flecken.
- ✓ Nachhaltiges Wachstum und Entwicklung ohne Verzögerungen.
Schädlinge und Krankheiten
Kürbisse können, wie andere Gemüsesorten auch, anfällig für Schädlinge und Krankheiten sein. Die richtige Pflege und rechtzeitiger Schutz tragen zur Erhaltung der Pflanzengesundheit bei und sichern eine reiche Ernte.
Es besteht das Risiko folgender Probleme:
- Echter Mehltau. Auf allen Pflanzenteilen bildet sich ein weißer oder gräulicher Belag. Das Laub vergilbt und trocknet aus, was das Wachstum hemmt und die Fruchtqualität mindert. Besprühen Sie die Sträucher mit einem Fungizid (z. B. Topaz oder Fundazol) oder wenden Sie Hausmittel wie eine Lösung aus Backpulver und Seife an.
- Anthraknose. Das Auftreten gelber oder brauner Flecken an Blättern und Stängeln, die sich schließlich zu Geschwüren entwickeln, kann zum Absterben der Pflanze und zu Ertragsminderungen führen.
Verwenden Sie Fungizide (z. B. Bordeauxbrühe oder Previcur). Entfernen und verbrennen Sie alle befallenen Pflanzenteile. - Wurzelfäule. Die Pflanzen welken, die Blätter vergilben und die Wurzeln faulen. Sträucher können absterben, insbesondere in den frühen Wachstumsstadien.
Behandeln Sie den Boden vor dem Pflanzen mit Fungiziden, verbessern Sie die Drainage und reduzieren Sie die Bewässerung bei ersten Anzeichen von Krankheiten. Verwenden Sie biologische Produkte wie Trichodermin. - Bakteriose. Auf den Blättern bilden sich wässrige Flecken, die sich schließlich zu trockenen Geschwüren entwickeln. Die Krankheit breitet sich schnell aus und kann die gesamte Ernte vernichten. Besprühen Sie die Pflanzen mit Bordeauxbrühe.
- Blattlaus. Kleine grüne oder schwarze Insekten, die sich vom Pflanzensaft ernähren. Die Blätter rollen sich ein, vergilben und entwickeln einen klebrigen Belag.
Besprühen Sie die Sämlinge mit Seifenlauge, Knoblauchaufguss oder Tabakstaub. Bei starkem Befall Insektizide (z. B. Aktara, Fitoverm) verwenden. - Spinnmilbe. Kleine, punktförmige Einstiche auf den Blättern, ein feines Gespinst auf der Unterseite. Sie vergilben und fallen ab.
Mit einem Aufguss aus Knoblauch- oder Zwiebelschalen behandeln. Bei starkem Befall Akarizide (z. B. Fitoverm, Actellic) einsetzen. - Weiße Fliege. Kleine weiße Fliegen auf der Blattunterseite saugen den Saft aus, wodurch die Blätter gelb werden und austrocknen.
Besprühen Sie die Pflanzen mit Tabak- oder Knoblauchaufguss. Bei starkem Befall Insektizide (z. B. Confidor, Iskra) einsetzen. - Schnecken und Nacktschnecken. Sie fressen Blätter und Früchte und hinterlassen dabei silbrige Spuren. Verwenden Sie natürliche Barrieren (Kreide, Asche) oder spezielle Produkte (Groza, Slizneed).
Um Krankheiten und Schädlingen vorzubeugen, sollten Sie Fruchtwechsel betreiben, Kürbisse nicht Jahr für Jahr am selben Ort anbauen, die Beete sauber halten und Pflanzenreste umgehend entfernen.
Rezensionen
Der Synishka Pattypan-Kürbis ist eine ausgezeichnete Wahl für alle, die ihren Speiseplan mit Abwechslung bereichern und ihren Garten mit farbenfrohem, leckerem Gemüse verschönern möchten. Diese Sorte zeichnet sich nicht nur durch ihren konstanten Ertrag aus, sondern ist auch pflegeleicht und daher selbst für Gartenneulinge geeignet. Mit minimalem Aufwand lassen sich reiche Ernten erzielen.



