Die Gurkensorte „Hedgehog“ ist eine moderne Sorte, die aufgrund ihrer frühen Reife und ihrer Widerstandsfähigkeit gegenüber widrigen Bedingungen an Beliebtheit gewonnen hat. Sie gedeiht sowohl im Gewächshaus als auch im Freiland hervorragend und zeichnet sich durch ihre Krankheitsresistenz und Anpassungsfähigkeit an Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen aus. Eine rechtzeitige Pflege ist entscheidend.
Einführung in die Vielfalt
Diese frühreifende, parthenokarpe Hybride zeichnet sich durch hohen Ertrag und geringen Pflegeaufwand aus. Die Pflanzen tragen die ganze Saison über kontinuierlich Früchte.
Es handelt sich um eine universelle Sorte, die für ihren stabilen Ertrag und die gute Qualität ihrer Gurken geschätzt wird – sie bleiben lange frisch und schmackhaft.
Spezifik der Sträucher und Gurken
Die Pflanze bildet lange Ranken mit dunkelgrünen Blättern. Die zylindrischen Früchte erreichen eine Länge von etwa 8–9 cm und wiegen ungefähr 60–80 g. Die Schale der Früchte ist mit kleinen Warzen bedeckt, und die Stacheln sind schwarz.
Geschmack und Anwendung
Grüne Gurken eignen sich zum Einlegen, Einmachen und Frischverzehr. Sie zeichnen sich durch knackiges Fruchtfleisch, einen angenehmen Geschmack, eine zarte Textur und ein erfrischendes Aroma aus.
Wenn es reif ist und der Ertrag
Die ersten grünen Früchte erscheinen 40–46 Tage nach der Keimung. Bei guter Pflege liegt der durchschnittliche Ertrag bei 5–6 kg pro Quadratmeter. Regelmäßiges Ernten ist notwendig, um Überreife zu vermeiden, da diese die Festigkeit und Saftigkeit der Früchte beeinträchtigen kann.
Unterschied zur Igel-Variante
Die Gurkensorte „Yozhiki“ unterscheidet sich von der Sorte „Yozhik“ nicht nur durch ihre Erzeuger, sondern auch durch die Eigenschaften ihrer Früchte. „Yozhik“ wurde 2006 von einem sibirischen Züchter entwickelt. Die Gurken erreichen eine Länge von etwa 10–12 cm und ein Gewicht von 70–90 g. Diese Sorte wird für ihre Kältetoleranz geschätzt und eignet sich für den Anbau in nördlichen Regionen.
Wachstumsregeln
Der Anbau dieser Pflanze erfordert keine besonderen Kenntnisse oder Erfahrung, sodass er auch von Gartenneulingen bewältigt werden kann. Es ist jedoch wichtig, einige Empfehlungen zu beachten und die Anweisungen zu befolgen.
- ✓ Optimale Bodentemperatur für die Keimung: +22-24°C in einer Tiefe von 4-5 cm.
- ✓ Abstand zwischen den Pflanzen: 15-20 cm in einer Reihe, 75-80 cm zwischen den Reihen.
Anforderungen
Zum Aussäen muss der Boden in einer Tiefe von 4-5 cm auf 22-24 °C erwärmt sein. Die Keimung ist auch bei niedrigeren Temperaturen möglich, die Keimlinge erscheinen dann aber nach 7-10 Tagen schwach und kränklich.
Richten Sie das Beet in Nord-Süd-Richtung aus und wählen Sie einen hellen, zugfreien Standort. Geeignete Vorfrüchte sind beispielsweise Kartoffeln, Hülsenfrüchte und Kohl. Der Boden sollte locker und gut strukturiert sein, vorzugsweise sandig oder leicht lehmig.
Anwachsende Sämlinge
Ziehen Sie die Setzlinge vor, um eine frühere Ernte zu erzielen. Befolgen Sie dazu diese Empfehlungen:
- Beleuchtung. Die Pflanzen benötigen viel Licht, daher sollten Sie Phytolampen verwenden, um die Sämlinge zu beleuchten.
- Erde zum Aussäen. Der optimale Boden für Gurken ist locker, leicht und gut durchlüftet, da er die Entwicklung eines kräftigen Wurzelsystems fördert. Am besten eignen sich kultivierte Böden mit hohem Humusgehalt, wie zum Beispiel gut verrotteter Mist, Torf oder Kompost.
- Aussaat. Ziehen Sie bis zu 3 cm tiefe Furchen in die Beetoberfläche und säen Sie die Samen in feuchte Erde. Beim Pflanzen gekeimter Samen richten Sie die Keimlinge nach oben. Legen Sie 2–3 trockene Samen pro Furche und achten Sie dabei auf den empfohlenen Abstand. Bedecken Sie die Samen mit Erde, aber drücken Sie diese nicht fest.
Befolgen Sie diese Richtlinien, um kräftige Setzlinge zu ziehen, die im Garten gut gedeihen werden.
Agrartechnologie
Die Gurken benötigen eine rechtzeitige und sachgemäße Pflege, was sich positiv auf Ertrag und Qualität auswirkt. Beachten Sie die üblichen landwirtschaftlichen Anbaumethoden.
Transplantation
Die optimale Lufttemperatur für eine schnelle Anpassung der Sämlinge liegt bei +18 °C. In warmen Regionen sollten die Sämlinge ab Mitte April gepflanzt werden, in kühleren Klimazonen wartet man bis Ende Mai, um wiederkehrende Fröste zu vermeiden.
Um zu verhindern, dass sich die Pflanzen gegenseitig beschatten und durch zu dichtes Pflanzenwachstum Krankheiten begünstigt werden, ist ein gleichmäßiges Pflanzmuster wichtig. Der Abstand zwischen den Pflanzlöchern sollte 15–20 cm und zwischen den Pflanzenreihen 75–80 cm betragen. Pflanzen Sie im Freiland 4–5 Setzlinge pro Quadratmeter und im Gewächshaus 2–3 Pflanzen pro Quadratmeter.
Pflanzenpflege und -bildung
Nach der Aussaat die Fläche mit einer 1,5–2 cm dicken Mulchschicht abdecken. Sobald die Keimlinge erscheinen, vereinzeln. Im Freiland die Pflanzen vor widrigen Witterungsbedingungen wie niedrigen Temperaturen, anhaltendem Regen oder starker Sonneneinstrahlung schützen, da diese den Ertrag mindern können.
Zum Bewässern warmes, abgestandenes Wasser verwenden. Bei heißem Wetter das Wasser für die Gartenbewässerung auf 25 °C erwärmen.
Empfehlungen zur Flüssigkeitszufuhr:
- Vor der Knospenphase – einmal alle 4-5 Tage.
- Während der Bildung von Eierstöcken und Früchten – jeden zweiten Tag.
- Bewässern Sie die Büsche morgens oder abends.
- Bei heißem Wetter wird Beregnung empfohlen.
Verwenden Sie zum Anbinden der Pflanze dünnen Bindfaden oder ein starkes Seil. Binden Sie ein Ende zu einer Schlaufe und ziehen Sie diese durch die Spitze der Pflanze. Die Schlaufe sollte dabei frei am Stängel entlanggleiten können, um ein Brechen zu verhindern. Befestigen Sie das andere Ende des Seils an einer Querstange oder einem Pfosten.
Düngemittel und Pflanzenschutzmittel
Die Hybride reagiert gut auf zusätzliche Nährstoffe. Verwenden Sie organische Düngemittel in Lösung, bis zu 2 Liter der zubereiteten Lösung pro Strauch.
Positive und negative Eigenschaften
Vor dem Anbau sollten Sie unbedingt alle Eigenschaften studieren und sicherstellen, dass die Hybride mehr Vorteile als Nachteile aufweist.
Rezensionen
Die Stachelgurke ist eine zuverlässige Wahl für Anfänger und erfahrene Gemüsegärtner gleichermaßen. Ihre frühe Reife und hohe Krankheitsresistenz machen sie zu einer attraktiven Anbausorte. Sorgfältige Pflege und die Einhaltung der Anbauempfehlungen gewährleisten hervorragende Ergebnisse.




