Vyuga F1 ist eine beliebte Hybridgurke der ersten Generation unter Hobbygärtnern. Sie ist für den Anbau in kühlen Klimazonen geeignet. Gebiete mit verkürzter Sommersaison (lesen Sie mehr über die besten Sorten für Sibirien) Hier)Die Hybride ist kälteresistent und verträgt auch kurzzeitigen Frost.

Sorteninformationen
Zu den wichtigsten Eigenschaften der Vyuga-Gurke zählen ihr hoher Ertrag, ihre hervorragende Marktfähigkeit und ihr exzellenter Geschmack. Die Sorte zeichnet sich durch eine hohe Widerstandsfähigkeit aus und ist selten anfällig für Gurkenkrankheiten.
Urheber
Diese Hybridgurke wurde in St. Petersburg als robuste, kompakte und ultrafrühe Sorte mit relativ kleiner Krone entwickelt. Sie eignet sich sowohl für den Anbau im Freiland als auch in temporären Folientunneln.
Externe Indikatoren
Ein unbestimmter Strauch zeichnet sich durch schwache Verzweigung aus. Seitentriebe entwickeln sich langsam, daher werden Seitentriebe nur selten entfernt.
Dies ist ein eindrucksvolles Beispiel für parthenokarpe Pflanzen, die nur weibliche Knospen produzieren, sodass die Pflanzen keine Bestäubung benötigen, selbst nicht mit Hilfe von Bienen.
- ✓ Beständigkeit gegen kurzzeitigen Frost.
- ✓ Bildung von Fruchtknoten in jeder Blattachsel.
Bitte beachten Sie die wichtigsten Sortenmerkmale:
- Die Blätter sind mittelgroß, grün, leicht runzelig und mit charakteristischer Behaarung.
- Die Knospen sind klein, weiß-gelb und in Büscheln angeordnet;
- Aus jedem Fruchtknoten bilden sich bis zu 5 Fruchtknoten;
- Die Früchte erreichen eine maximale Länge von 8 cm, daher gehört Vyuga zu Gewürzgurken;
- zylindrische Form, leicht länglich;
- Fruchtgewicht 60-76 g;
- Die Haut ist sattgrün mit mittellangen Streifen in einem helleren Farbton;
- An der Oberfläche befinden sich vereinzelt Höcker mit einer kleinen, weißlichen Behaarung in Form von Dornen;
- Das Fruchtfleisch ist zart, saftig und knackig.
Geschmack und Zweck
Der Geschmack ist nicht bitter, und die Süße ist moderat. Ein Nachteil ist, dass sich in der Frucht Hohlräume bilden können. Gurken sind vielseitig – sie schmecken frisch, in Salaten und in allen Arten von Konfitüren.
Wenn es reif ist, der Ertrag
Es handelt sich um eine frühe Sorte. Die Fruchtbildung beginnt 38–40 Tage nach dem Erscheinen der Haupttriebe. Laut einigen Berichten können die Früchte bereits nach 35–37 Tagen geerntet werden.
Der Ertrag ist reichlich: 15-16 kg Gewürzgurken können pro Quadratmeter geerntet werden. Im Freilandanbau werden 7-10 kg pro Quadratmeter geerntet, in Gewächshäusern 12-17 kg (bei sachgemäßer Anbauweise).
Positive und negative Eigenschaften
Zu den Hauptvorteilen dieser Sorte zählen ihr attraktives Aussehen und ihr angenehmer Geschmack. Ihre hohe Produktivität ist witterungsunabhängig, sodass sie selbst in ungünstigsten Klimazonen angebaut werden kann.
Die hervorragenden Eigenschaften und die Dichte der Schale gewährleisten eine lange Lagerung ohne Verderb und ermöglichen zudem den Transport der Ernte über weite Strecken. Weitere Vorteile:
Die Sorte hat keine Nachteile. Es ist wichtig, die Anbauempfehlungen genau zu befolgen, da Keimung und Fruchtbarkeit direkt davon abhängen.
Wie kann man es selbst anbauen?
Diese Hybrid-Sorte kann unter verschiedensten Bedingungen angebaut werden, darunter in Gewächshäusern, temporär abgedeckten Beeten und im Freiland. Diese Gurken eignen sich sowohl für die Anzucht aus Setzlingen als auch für die Direktsaat.
Vorbereitende Aktivitäten
Bevor Sie mit dem Anlegen Ihrer Beete beginnen, müssen Sie den richtigen Standort wählen. Sonnige, windgeschützte Plätze sind ideal. Achten Sie besonders auf den Säuregehalt und die Fruchtbarkeit des Bodens. Die Vorbereitung erfolgt wie folgt:
- Im Herbst sollte die Fläche von Pflanzenresten befreit und Mist 15 cm tief eingearbeitet werden.
- Im Frühjahr sollte der Boden aufgelockert werden, damit er sich schneller erwärmt und man mit dem Pflanzen beginnen kann.
Gemüseanbauer weisen darauf hin, dass beim Anbau der Sorte Vyuga im Garten die Beete nach dem Auflockern am besten mit einer dicken Folie abgedeckt werden. Dies fördert eine schnelle Erwärmung sowohl der Oberfläche als auch der tieferen Bodenschichten und trägt so zu einer optimalen Temperatur bei.
Keimung der Samen
Als Erstes muss das Saatgut mit einer Kaliumpermanganatlösung desinfiziert werden. Wenn die Sorte für den Anbau im Freien vorgesehen ist, sollte sie vorher abgehärtet werden.
- Die Samen 2-3 Minuten in heißem Wasser einweichen;
- sofort in kaltes Wasser umfüllen und die gleiche Zeit einhalten.
Um Gurkensamen zum Keimen zu bringen, wickeln Sie sie in ein Mulltuch und befeuchten Sie sie gründlich. Legen Sie das feuchte Tuch an einen warmen Ort und lassen Sie es dort, bis die Keimlinge erscheinen.
- ✓ Optimale Bodentemperatur für die Keimung der Samen: 26-28°C.
- ✓ Erforderliche Saattiefe: 1,5-2 cm.
Setzlinge pflanzen
Säen Sie die Samen in nährstoffreiche Erde in kleinen Torftöpfen aus. Die Samen sollten nicht tiefer als 1,5–2 cm gesät werden. Besprühen Sie die Oberfläche anschließend mit warmem Wasser aus einer Sprühflasche und stellen Sie die Töpfe an einen hellen Ort mit einer Temperatur von -26 bis -28 °C. Sobald die Keimlinge erscheinen, senken Sie die Temperatur auf 22–23 °C.
Verpflanzen Sie die Gurken an ihren endgültigen Standort, sobald die Bodentemperatur mindestens 14–16 Grad Celsius beträgt. Um ein gutes Anwachsen zu gewährleisten, befolgen Sie diese Schritte:
- Graben Sie Löcher von 7-9 cm Tiefe gemäß dem Muster 50-60x70-80 cm.
- Geben Sie eine dünne Schicht verrotteten Mist auf den Boden jedes Pflanzlochs oder pflanzen Sie die Setzlinge auf herkömmliche Weise ein.
Nach dem Umpflanzen die Beete großzügig mit warmem Wasser wässern und die Pflanzen mit einer dicken Folie abdecken, die erst bei stabilem, günstigem Wetter entfernt werden sollte.
Ein warmes Bett schaffen – Funktionen
In kalten Regionen ist die optimale Lösung ein warmes Bett. Dessen Gesamthöhe sollte 120–150 cm betragen, die Mulde 45–55 cm tief.
Das Bett besteht aus mehreren Schichten:
- Legen Sie große, langsam verrottende Pflanzenreste auf den Boden: dicke Äste, Wurzeln von entwurzelten Baumstümpfen. Sie können auch Papier und alte Baumwoll- oder Wollkleidung hinzufügen.
- Die nächste Schicht besteht aus zugeschnittenem Papier, Pappe und Holzspänen.
- Als Nächstes kommen Küchenabfälle hinzu: Obst- oder Gemüseschalen, oberirdische Pflanzenteile und zerstoßene Eierschalen. Auch kleine Pflanzenreste aus dem Garten, wie Laub, Grasschnitt oder Unkraut, können verwendet werden.
- Anschließend eine Kompostschicht bilden.
- Und Gartenerde hinzufügen.
Pflegemethoden
Natürlich spielen landwirtschaftliche Praktiken eine entscheidende Rolle beim Anbau jeder Kulturpflanze. Der Anbau der Sorte Vyuga f1 erfordert Standardverfahren: Bewässerung, Unkrautbekämpfung und Düngung der Gurken.
Bewässerung
Gurken dieser Sorte benötigen regelmäßiges und mäßiges Gießen. Dazu verwendet man warmes, sonnenbeheiztes Wasser. Die Wassertemperatur sollte idealerweise der Bodentemperatur im Beet entsprechen.
Es wird empfohlen, alle 10 bis 15 Tage nach dem Gießen den Boden um die Sträucher herum zu jäten, um die Bildung einer dichten Unkrautschicht zu vermeiden und sicherzustellen, dass die Pflanzenwurzeln Zugang zu der notwendigen Menge an Sauerstoff und Feuchtigkeit haben.
Topdressing
Da diese Gurkensorte häufig in nördlichen Regionen angebaut wird, benötigen die Beete Düngung, insbesondere mit Superphosphat und Kaliumsalz. Diese Nährstoffe verbessern den Nährwert des Bodens und fördern eine gesunde Fruchtentwicklung. Düngen Sie nur abends.
Krankheiten und Schädlinge
Obwohl Hybriden genetisch vor vielen Pilzinfektionen geschützt sind, können bei unsachgemäßer Pflege folgende Probleme auftreten:
- Wurzelfäule – Dies ist eine ernste Krankheit mit deutlich sichtbaren Läsionen. Das erste Anzeichen ist das Welken der Blätter. Sollten Sie dieses Symptom bemerken, untersuchen Sie das Wurzelsystem der Pflanze. Bürsten Sie dazu vorsichtig die Erde um den Stamm herum ab und prüfen Sie dessen Zustand.
Ein weiteres Anzeichen für das Fortschreiten der Krankheit ist die Ausdünnung des Stammes und das Auftreten kleiner Risse. Zur Bekämpfung der Wurzelfäule können Sie Gamair, Alirin-B oder Previkur verwenden. - Cladosporiose - Eine Pilzkrankheit, die sich durch kleine, manchmal kaum sichtbare Geschwüre an den Früchten äußert. Befallene Hybriden weisen fast immer Ertragseinbußen auf. Der Pilz selbst entwickelt sich langsam, kann aber bei ungleichmäßiger und übermäßiger Bewässerung schnell aktiv werden.
Starke Winde begünstigen die Ausbreitung. Um Cladosporiose zu bekämpfen, sollte man das Gießen vorübergehend einstellen und, wenn möglich, die Temperatur im Gewächshaus oder Gartenbeet erhöhen, indem man die Sträucher mit einem Abdeckvlies abdeckt. Dadurch trocknet der Boden besser aus. Anschließend sollte das Beet mit Oxychom behandelt werden. - Nassfäule – Eine seltene, aber äußerst gefährliche Krankheit. Sie entsteht durch unsachgemäße Saatgutvorbereitung vor der Keimung oder Aussaat. Meist liegt die Ursache in beschädigtem Pflanzgut. Der Pilz beginnt sich unmittelbar nach der Keimung zu entwickeln. Weichfäule ist jedoch an einem Strauch erst nach Beginn der Fruchtbildung erkennbar.
Die Krankheit äußert sich durch kleine grüne Flecken, die sich über den gesamten Strauch ausbreiten und zu Nekrosen führen. Der Stängel verfärbt sich dunkel und welkt. Um den Pilzbefall zu verhindern, besprühen Sie die Beete mit Hom oder Previkur.
Werden vorbeugende Maßnahmen befolgt, wird die Sorte nicht erkranken. Beachten Sie folgende Richtlinien:
- Sorgen Sie für ausreichend Sonne und gleichmäßig warme Temperaturen.
- In bewölkten Sommern ist es sinnvoll, die Grünmasse mit Lösungen mineralischer Düngemittel zu besprühen.
- Den Boden im Stammbereich regelmäßig und zügig befeuchten, dabei aber unbedingt darauf achten, dass sich keine Flüssigkeit um die Wurzeln herum staut.
- Beachten Sie die Fruchtfolgevorschriften: Gurken dürfen frühestens nach 4 Jahren wieder am selben Standort angebaut werden.
- Nach der Ernte und Reinigung der Pflanzen sollten Gewächshäuser und Gebäude mit einer Formalinlösung desinfiziert werden. Vor dem Pflanzen sollten Wände, Decke, Boden, Erdreich und alle Vorrichtungen, in denen sich Werkzeuge befinden, mit einem Antiseptikum behandelt werden.
Ernte und Lagerung
Die Ernte von Vyuga f1-Gemüse beginnt 40 Tage nach dem Erscheinen der ersten Triebe. Es wird empfohlen, Gurken alle drei oder sogar zwei Tage zu ernten, damit die bereits gebildeten Gurken die Entwicklung neuer Fruchtknoten nicht beeinträchtigen.
Die Ernte lagert man am besten in kühlen Räumen bei Temperaturen zwischen 3 und 5 Grad Celsius. Verwenden Sie dazu Kisten mit kleinen Löchern, um die Belüftung durch Sauerstoff zu gewährleisten.
Rezensionen
Die Vyuga-Gurke ist bei russischen Hobbygärtnern aufgrund ihres hervorragenden Gurkengeschmacks, ihrer Pflegeleichtigkeit und ihrer Widerstandsfähigkeit gegenüber widrigen Bedingungen sehr beliebt. Diese Sorte zeichnet sich durch eine ausgezeichnete Keimfähigkeit aus; bei Verwendung von Bewurzelungsförderern erscheinen die Keimlinge bereits nach 4–5 Tagen.






