Die Shopa-Gurke ist ein würdiger Vertreter der frühreifen Gurkensorten. Diese Hybride ist äußerst vielseitig und kann sowohl im Garten als auch zu Hause angebaut werden. Sie überzeugt Gemüseliebhaber mit hohem Ertrag, geringem Pflegeaufwand und hervorragendem Geschmack.
Beschreibung der Shopa-Variante
Die Shopa-Gurke ist eine wüchsige Pflanze, die eine Höhe von 1,5 m erreicht. Sie hat kurze Internodien, verzweigt sich nur wenig und bildet Traubenfrüchte mit zwei bis drei Fruchtknoten pro Knoten. Die Pflanze besitzt zahlreiche kräftige Seitentriebe, die zahlreiche weibliche Blüten hervorbringen.
Geschmack und Verwendungszweck von Früchten
Die Sorte Shopa zeichnet sich durch ihren hervorragenden Geschmack aus und gilt als Salatsorte, eignet sich aber auch ideal zum Einmachen und Einlegen. Die Früchte haben eine sehr gute Konsistenz und ein saftiges, aromatisches Fruchtfleisch.
Für und Wider
Die Sorte Shopa bietet viele Vorteile und ist daher bei Hobbygärtnern und Gemüseliebhabern sehr beliebt. Bevor Sie diese Sorte in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon anpflanzen, ist es ratsam, alle Vor- und Nachteile abzuwägen. Vorteile:
Weder unsere Gärtner noch unsere Experten konnten irgendwelche Mängel an dieser wunderbaren Sorte feststellen, die von der Firma "Semena Altaya" angeboten wird.
Produktivität und Reifezeit
Die Shopa-Gurke ist parthenokarp und gehört zu den frühreifenden Gurken. Sie reift in etwa 40 Tagen – der Zeit von der Keimung bis zur Reife der ersten Gurken. Diese Hybride zeichnet sich durch ihre hohe Kältetoleranz und ihren hohen Ertrag aus und liefert etwa 10–15 kg Gurken pro Quadratmeter.
Wie pflanzt man?
Die Gurkensorte Shopa kann durch Direktsaat oder aus Setzlingen gezogen werden. Der spätere Ertrag hängt maßgeblich von der Qualität der Pflanzung ab.
- ✓ Optimale Bodentemperatur für die Aussaat: +15…+20°C tagsüber, nachts nicht unter +8°C.
- ✓ Saattiefe: 1,5-2 cm.
Worauf Sie beim Aussäen von Gurken achten sollten:
- Gurkensetzlinge werden im April/Mai ausgesät und einen Monat später, im Mai/Juni, ins Freiland gepflanzt. Etwa zur gleichen Zeit (Mai) werden die Samen im Freien ausgesät. Die Luft- und Bodentemperaturen dienen als Richtwerte. Der Boden sollte sich tagsüber auf 15–20 °C erwärmen und nachts auf maximal 8 °C abkühlen.
- Das Beet für die Gurkenpflanzung wird im Herbst vorbereitet, indem die Fläche gründlich von Pflanzenresten und Steinen befreit wird. Nach dem Ausbringen von Dünger wird der Boden spatentief umgegraben. Dieser besteht hauptsächlich aus organischem Material wie Humus oder Kompost sowie mineralischen Verbindungen wie Superphosphat und Kaliumsalz.
- Im Frühjahr wird der Boden mit einem Rechen geebnet und Furchen oder Löcher hineingezogen. In die Löcher wird eine kleine Menge Torfsubstrat, Humus und Sand gegeben. Der Boden wird bewässert, und sobald das Wasser eingezogen ist, werden die Samen ausgesät. Die Samen werden 1,5–2 cm tief in die Erde gelegt. Anschließend werden sie mit Erde bedeckt und mit gut verrottetem Mist oder Torf gemulcht. Die Sämlinge werden dann mit Plastikfolie abgedeckt.
- Pflanzen Sie die Samen im 70x40 cm großen Raster. Legen Sie 2-3 Samen pro Loch. Falls mehrere Keimlinge erscheinen, behalten Sie den kräftigsten und entfernen Sie die übrigen.
Werden Gurken aus Jungpflanzen gezogen, werden Jungpflanzen mit 3 bis 5 Laubblättern in die nach dem oben beschriebenen Schema vorbereiteten Pflanzlöcher gesetzt. Die Pflanzung erfolgt nach Standardverfahren.
Pflegehinweise
Für eine gute Ernte – viele qualitativ hochwertige Gurken – ist Sorgfalt erforderlich. Andernfalls verringert sich die Anzahl der Gurken, und sie erreichen nicht die für die jeweilige Sorte übliche Größe.
Worauf Sie bei der Pflege achten sollten:
- Die Bewässerung ist der wichtigste Aspekt beim Gurkenanbau. Ohne sie wachsen Gurken, die zu 90 % aus Wasser bestehen, nicht. Gewässert wird alle zwei bis drei Tage. Die Bewässerungshäufigkeit hängt stark von den Wetterbedingungen ab: Bei heißem Wetter muss häufiger gegossen werden, während an regnerischen und feuchten Tagen darauf geachtet werden sollte, Pilzkrankheiten vorzubeugen.
- Es empfiehlt sich, die Beete nach jedem Regen oder jeder Bewässerung aufzulockern. Um das Auflockern und Jäten zu erleichtern, können die Beete mit Sägemehl, Torf o. Ä. gemulcht werden.
- Gurken sollten höchstens alle zwei Wochen gedüngt werden. Verwenden Sie organische Substanzen, Mineraldünger und Hausmittel. Der Dünger wird beim Gießen hinzugegeben. Mindestens drei Düngungen pro Saison sind notwendig.
- Zwei Wochen nach dem Einpflanzen der Setzlinge werden Kalium und Stickstoff zugegeben. Kalium fördert die Blüten- und Fruchtbildung, Stickstoff das vegetative Wachstum.
- Während der aktiven Fruchtphase wird die vorherige Düngung wiederholt, wodurch der Kalium- bzw. Stickstoffgehalt (je nach Zustand der Pflanzen) erhöht wird.
- Nach dem Höhepunkt der Fruchtbildung werden Phosphor, Stickstoff und Kalium zugegeben. Dieser Dünger soll die Nachfruchtbildung anregen.
- Es empfiehlt sich, die Sträucher anzubinden. Dies wirkt sich positiv auf die Gesundheit und das Wachstum der Pflanzen aus. Diese Sorte muss nicht in Form geschnitten werden.
Krankheiten und Schädlinge
Die Sorte ist recht resistent gegen die meisten Pilz-, Bakterien- und Viruserkrankungen. Werden Krankheitssymptome festgestellt, werden die Beete umgehend mit Fungiziden behandelt.
Ernte
Gurken werden alle ein bis zwei Tage geerntet. Obwohl die Sorte Shopa nicht zum Überwachsen neigt, sollte man die Ernte nicht zu lange hinauszögern. Je häufiger man erntet, desto mehr und schneller wachsen neue Gurken nach. Werden die Gurken nicht sofort verzehrt oder eingemacht, sollten sie kühl und dunkel oder im untersten Fach des Kühlschranks gelagert werden. Unter diesen Bedingungen halten sie sich bis zu zwei Wochen.
Rezensionen
Die Shopa-Gurke ist eine sehr interessante und vielversprechende Sorte, die sich für vielfältige Verwendungszwecke und Anbaubedingungen eignet. Diese Hybride wird sich mit Sicherheit gegen die bewährtesten und beliebtesten in- und ausländischen Sorten behaupten.




