Die Rubinstein-Gurke ist eine vielversprechende Buschgurkenhybride aus Holland. Sie begeistert Gemüseliebhaber durch ihre Robustheit, ihren hohen Ertrag und ihren exzellenten Geschmack. Diese vielseitige Sorte eignet sich für verschiedene Verwendungszwecke und Anbaumethoden.
Schöpfungsgeschichte
Die Rubinstein-Hybride wurde von niederländischen Züchtern entwickelt. Autor ist Reinink Kornelius. Diese Hybridsorte wurde 2020 für den Anbau zugelassen.
Beschreibung der Rubinstein-Sorte
Diese unbestimmte Pflanze wächst buschig, verzweigt sich mäßig und neigt nicht zu übermäßiger Ausbreitung. Sie bildet überwiegend weibliche Blüten. Die Blätter sind mittelgroß und dunkelgrün.
Die Früchte sind zylindrisch und erreichen eine Länge von 13 cm. Sie sind dunkelgrün mit kurzen Streifen. Die fein gehöckerte Oberfläche und die dicke Schale sind an den Spitzen mit Stacheln besetzt. Jede Frucht wiegt 50–100 g.
Geschmack und Verwendungszweck von Früchten
Die Früchte der Sorte Rubinstein zeichnen sich durch einen hervorragenden Geschmack aus; sie sind saftig, knackig und aromatisch und eignen sich ideal zum Frischverzehr und für sommerliche Gemüsesalate. Auch eingelegt und mariniert ist diese Hybride ein Genuss.
Produktivität und Reifezeit
Die Rubinstein-Hybridsorte ist parthenokarp (selbstbestäubend) und gehört zur mittelfrühen Gruppe. Vom Austrieb bis zur Reife der ersten Gurken vergehen 40 bis 45 Tage.
Der durchschnittliche Ertrag ist abhängig von der Anbauregion und liegt im kommerziellen Anbau zwischen 200 und 730 Zentnern pro Hektar. Ein Gartenbeet liefert etwa 4 kg Gurken pro Quadratmeter.
Für und Wider
Die niederländische Hybridrose Rubinstein bietet viele Vorteile, die nicht unbemerkt bleiben sollten. Vor dem Anpflanzen empfiehlt es sich, alle Vor- und Nachteile der Sorte abzuwägen, um festzustellen, ob sie für Ihr Klima und den geplanten Verwendungszweck geeignet ist.
Vorteile:
Mängel:
Landemerkmale
Die Rubinstein-Hybride kann im Garten oder im Gewächshaus angebaut werden, entweder aus Samen oder Jungpflanzen. Letztere ermöglichen eine frühere Ernte. Jungpflanzen werden Mitte April oder Anfang Mai ausgesät.
- ✓ Der pH-Wert des Bodens sollte für eine optimale Nährstoffaufnahme unbedingt zwischen 6,0 und 6,8 liegen.
- ✓ Die Tiefe der fruchtbaren Schicht beträgt mindestens 30 cm für die Entwicklung des Wurzelsystems.
Die Setzlinge werden in Torftöpfen vorgezogen; alternativ können auch Plastikbecher verwendet werden. Die Auspflanzung ins Freiland erfolgt zwischen dem 25. Mai und dem 5. Juni – dieser Zeitraum ist typisch für gemäßigte Klimazonen; der genaue Zeitpunkt kann je nach Klimabedingungen variieren. Die Aussaat im Freien erfolgt im selben Zeitraum.
Landeeigenschaften:
- Wählen Sie einen warmen, hellen Standort ohne Schatten. Der Boden sollte fruchtbar und locker sein, einen neutralen pH-Wert aufweisen und frei von Staunässe sein.
- Das optimale Pflanzmuster beträgt 40x40 cm. Die Pflanzung erfolgt nach Standardverfahren.
- Die Hybridsamen sind behandelt und müssen vor der Aussaat nicht eingeweicht werden.
Pflegehinweise
Für eine gute Ernte von Rubinstein-Gurken ist regelmäßige Pflege unerlässlich. Die Pflanzen benötigen Bewässerung, Düngung, vorbeugende Behandlungen und mehr.
Pflegemerkmale:
- Gießen Sie die Gurken alle drei Tage und achten Sie darauf, dass der Boden weder zu nass noch zu trocken wird. Berücksichtigen Sie beim Gießen die Wetter- und Bodenbedingungen. Verwenden Sie ausschließlich warmes Wasser, das zwei Tage lang abgestanden ist. Kaltes Wasser kann Pilzkrankheiten begünstigen.
- Wurden bei der Bodenvorbereitung organische Düngemittel verwendet, werden mineralische Düngemittel nach der Pflanzung hinzugefügt. Sobald sich 2–3 Blätter gebildet haben (bei Direktsaat) oder die Sämlinge Wurzeln geschlagen haben (bei Anzucht aus Jungpflanzen), wird mineralischer Dünger gegeben. Lösen Sie 20 g Superphosphat, 10 g Harnstoff und 10 g Kaliumsulfat in 10 Litern Wasser auf. Die empfohlene Dosierung beträgt 0,5 Liter pro Pflanze. Anschließend können Sie zwischen organischen und mineralischen Düngemitteln wechseln und alle 10 Tage düngen.
- Buschige Pflanzen wachsen langsam und benötigen daher keine besondere Pflege. Entfernen Sie einfach die unteren fünf Blätter. Der Hauptstamm wird an einer Stütze befestigt.
- Nach jedem Gießen empfiehlt es sich, die Erde aufzulockern, da die Pflanzenwurzeln sonst durch die Bildung einer harten Kruste nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Die Beete können auch mit Stroh, Torf oder Humus gemulcht werden, wodurch sich die Häufigkeit des Gießens, Auflockerns und Jätens verringert.
Schädlings- und Krankheitsbekämpfung
Die Sorte Rubinstein weist eine hohe Resistenz gegen Braunfleckenkrankheit auf. Sie ist außerdem relativ resistent gegen Echten Mehltau. Allerdings kann das Gurkenmosaikvirus ein Problem darstellen.
- ✓ Spinnmilben hinterlassen kleine gelbe Punkte auf den Blättern, die allmählich zu Flecken verschmelzen.
- ✓ Die Wiesenwanze verursacht Deformationen an jungen Blättern und Trieben.
Unter ungünstigen Bedingungen besteht zudem die Gefahr von Falschem Mehltau und Wurzelfäule. Zur Behandlung und Vorbeugung werden die Pflanzen mit Previkur, Bayleton, Gamair und anderen Fungiziden besprüht.
Ernte
Diese Sorte wächst nicht übermäßig, daher kann man sie einmal wöchentlich ernten. Das ist besonders praktisch zum Einlegen, Einmachen und Konservieren von Gurken. Die Gurken können etwa eine Woche oder länger im unteren Fach des Kühlschranks aufbewahrt werden.
Rezensionen
Die Rubinstein-Hybride ist ein würdiger Vertreter niederländischer Züchtungsmethoden und erfreut sich wohlverdienter Beliebtheit bei Hobbygärtnern und Gemüseliebhabern. Die Sorte Rubinstein vereint alle bei Gurken geschätzten Eigenschaften: hervorragenden Geschmack, hohen Ertrag und Robustheit.





