Nikolai-Gurken sind die ideale Wahl für alle, die Wert auf eine konstante Ernte und einen angenehmen Geschmack legen. Diese Sorte begeistert nicht nur mit ihrem reichen Fruchtreichtum, sondern ist dank ihrer Krankheitsresistenz und Pflegeleichtigkeit auch besonders anspruchslos. Mit einfachen Pflanz- und Pflegehinweisen können Sie die ganze Saison über hochwertiges Gemüse für die Winterlagerung und den Frischverzehr ernten.
Einführung in die Vielfalt
Diese Hybrid-Sorte zeichnet sich durch hohe Erträge und exzellenten Geschmack aus und ist daher bei vielen Gärtnern in unserem Land sehr beliebt. Sie ist selbstbefruchtend durch parthenokarpe Bestäubung und garantiert so eine kontinuierliche Fruchtbildung.
Charakteristika von Nikolai:
- Die Früchte reifen früh – 35 bis 45 Tage nach der Keimung. Die ersten grünen Früchte können Sie im Frühsommer ernten.
- Diese Pflanze eignet sich für den Anbau in Folien- und Wintergewächshäusern. Um einen maximalen Ertrag zu erzielen, benötigt sie besondere Pflege. Im Durchschnitt ernten Gärtner 10–12 kg Gemüse pro Quadratmeter.
- Diese Sorte ist resistent gegen Krankheiten und Schädlinge, sodass Sie ohne großen Aufwand große Mengen Gemüse ernten können. Sie ist selten anfällig für Mehltau, eine der häufigsten Krankheiten.
Für ein erfolgreiches Wachstum der Hybride sind ausreichend Wärme und Licht erforderlich. Die Lufttemperatur sollte tagsüber mindestens 20–25 °C und nachts mindestens 15–18 °C betragen. Sorgen Sie für gute Belüftung, um Krankheiten vorzubeugen.
Nikolai-Gurken werden landesweit angebaut, gedeihen aber besonders gut in Regionen mit gemäßigtem und warmem Klima. Sie werden erfolgreich in Zentral-, Nordwest- und Süddeutschland kultiviert. Die Hybride wächst auch in Sibirien und im Ural prächtig.
Charakteristische Merkmale des Aussehens der Pflanze und der Früchte
Die Pflanze ist weiblich. An jedem Knoten bilden sich 4 bis 6 weibliche Blüten. Die Früchte sind zylindrisch, 10 bis 12 cm lang und maximal 3 cm im Durchmesser. Jede Frucht wiegt 90–100 g.
Zweck und Geschmack
Der Geschmack ist angenehm und vereint ein frisches Aroma mit knackigem, saftigem Fruchtfleisch. Diese Sorte ist vielseitig und eignet sich sowohl zum Frischverzehr als auch zum Einmachen.
Vor- und Nachteile
Nach Abwägung der Vor- und Nachteile können Sie entscheiden, ob der Anbau von Nikolai-Gurken unter Ihren spezifischen Bedingungen geeignet ist. Diese Hybride bietet viele Vorteile.
Anbau und Pflege
Die Pflanze bevorzugt leichte, fruchtbare und gut durchlässige Böden und gedeiht am besten auf neutralen bis leicht sauren Böden. Die Aussaat der Setzlinge erfolgt im April/Mai.
Setzlinge in die Erde pflanzen:
- Einige Tage vor dem Eingriff sollte der Boden umgegraben und mit organischem Dünger wie Kompost oder verrottetem Mist angereichert werden. Der Boden muss locker, fruchtbar und gut durchlässig sein.
- Eine Woche vor dem Auspflanzen sollten die Sämlinge abgehärtet und schrittweise an die Bedingungen im Freien gewöhnt werden. Dazu werden die Pflanzen zunächst einige Stunden an der frischen Luft gelassen und die Zeit dann verlängert.
- Der Abstand zwischen den Sträuchern sollte 30–35 cm und zwischen den Reihen 60–70 cm betragen. Dadurch erhalten die Pflanzen ausreichend Platz zum Wachsen und für die Belüftung.
- Pflanzen Sie die Sämlinge ins Freiland, sobald keine Frostgefahr mehr besteht und der Boden sich auf 15–18 °C erwärmt hat. Setzen Sie die Sämlinge in Löcher, deren Tiefe der Größe des Wurzelballens entspricht.
Pflegen Sie Ihre Setzlinge umfassend, denn ihr Ertrag hängt davon ab. Zur Pflege Ihrer Sträucher gehört Folgendes:
- Bewässerung. Die Sträucher benötigen regelmäßige Bewässerung. Verwenden Sie warmes Wasser und vermeiden Sie dabei den Kontakt mit den Blättern, um Krankheiten vorzubeugen. Während der Fruchtzeit sollte die Bewässerungshäufigkeit auf 2-3 Mal pro Woche erhöht werden.
- Topping. Zwei Wochen nach dem Pflanzen der Setzlinge den ersten Dünger ausbringen. Verwenden Sie organische Düngemittel wie Königskerze oder Vogelkot. Zwei bis drei Wochen nach der ersten Düngung einen Mineraldünger wie Nitroammophoska (10–15 g pro 10 Liter Wasser) ausbringen.
Die dritte Düngung sollte während der Fruchtbildungsperiode mit komplexen Düngemitteln erfolgen, die Stickstoff, Phosphor und Kalium enthalten. - Strumpfband. Binden Sie die Triebe an Stützen fest, damit sie nicht auf dem Boden liegen. Dies verbessert die Belüftung und verringert das Krankheitsrisiko. Verwenden Sie weiche Materialien, um die Äste nicht zu beschädigen.
- Auflockern und Mulchen. Lockern Sie regelmäßig die Erde um die Stängel herum, um die Wurzelbelüftung zu verbessern. Mulchen Sie den Boden mit organischem Material (Stroh, Torf), um die Feuchtigkeit zu speichern und Unkrautwuchs zu verhindern.
- Schutz vor Krankheiten und Schädlingen. Verwenden Sie vorbeugende Mittel wie biologische Produkte oder Hausmittel (z. B. Aufgüsse aus Knoblauch- oder Zwiebelschalen), um Krankheiten und Schädlingen vorzubeugen. Kontrollieren Sie die Sträucher regelmäßig und entfernen Sie beschädigte Blätter und Früchte.
Wenn Sie diese Empfehlungen befolgen, können Sie mit minimalem Aufwand einen hohen Ertrag erzielen.
Rezensionen
Nikolai-Gurken verdienen unter den zahlreichen Hybriden besondere Beachtung, da sie ertragreich sind, einen hervorragenden Geschmack haben und krankheitsresistent sind. Diese Sorte ist schattentolerant, gedeiht aber am besten bei ausreichend Licht und bringt zahlreiche, qualitativ hochwertige Gurken hervor. Bei richtiger Pflege erhalten Sie eine robuste Ernte.




