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Merkmale der Gurkensorte Monastyrsky und Anbauregeln

Die Gurke „Monastyrsky“ ist ein würdiger Vertreter universeller Gurkensorten. Sie eignet sich sowohl für den Anbau im Garten als auch für die industrielle Produktion. Diese Sorte hat sich bei Landwirten und Hobbygärtnern gleichermaßen bewährt; sie ist ertragreich, robust und zeichnet sich durch einen hervorragenden Geschmack aus.

Klostergurke

Entstehungsgeschichte und Anbaugebiete

Die Sorte Monastirsky wurde 2008 in das staatliche Sortenregister aufgenommen und für den Anbau zugelassen. Sie wird für nahezu alle Regionen des Landes empfohlen, darunter die nördlichen, uralischen, west- und ostsibirischen und fernöstlichen Regionen sowie die westlichen, zentralen, Wolga-Wjatka-, zentralen Schwarzerde-, nordkaukasischen, mittleren und unteren Wolga-Regionen.

Beschreibung der Monastyrsky-Variante

Diese Sorte ist unbestimmt wachsend und hat daher unbegrenztes Wachstum. Die Sträucher bleiben niedrig, besitzen einen einzelnen, mittelstarken Stamm und bilden praktisch keine Seitentriebe. Das Laub ist gut, mit großen, fünflappigen, dunkelgrünen Blättern. Die Blüten sind überwiegend weiblich, wobei an jedem Knoten 2–4 Blüten erscheinen.

Einzigartige Merkmale der Monastyrsky-Variante
  • ✓ Hohe Beständigkeit gegenüber Temperaturschwankungen, was bei nicht-hybriden Sorten selten ist.
  • ✓ Die Fähigkeit zur Selbstbestäubung in Abwesenheit von Bienen, was die Erträge in geschlossenen Böden erhöht.

Die Früchte sind zylindrisch, 6–10 cm lang und 3 cm im Durchmesser. Sie wiegen 90–100 g. Ihre Oberfläche ist fein rau und dunkelgrün, die Farbe jedoch ungleichmäßig. Die Stacheln sind schwarz. Die Früchte wachsen einzeln, nicht in Büscheln.

Mönchisch

Geschmack und Verwendungszweck von Früchten

Diese vielseitige Sorte kann frisch verzehrt werden. Sie eignet sich hervorragend für Salate und ist zudem zum Einlegen und Einmachen geeignet. Das Fruchtfleisch ist fest, saftig und knackig mit einem angenehmen, erfrischenden und ausgewogenen Geschmack mit einer leichten Süße.

Produktivität und andere Merkmale

Die Gurke 'Monastyrsky' wird von Bienen bestäubt und reift früh im Jahr. Von der Keimung bis zur Blüte vergehen 41 bis 45 Tage. Der durchschnittliche Ertrag liegt bei 3 kg pro Quadratmeter. Diese Sorte kann sowohl im Freiland als auch unter Folientunneln angebaut werden.

Gurken der Sorte Monastyrsky

Für und Wider

Die Gurke der Sorte Monastyrsky ist bei Hobbygärtnern aus gutem Grund beliebt, sowohl für den Frischverzehr als auch zum Einmachen. Sie bietet zahlreiche Vorteile und wenige Nachteile, die für einen passionierten Gärtner eher eine spielerische Nuance als ein ernsthaftes Problem darstellen.

Für und Wider
Pflegeleichtigkeit;
konstant hohe Erträge;
geeignet für jede Region;
passt sich gut an unterschiedliche klimatische Bedingungen an;
ausgezeichneter Geschmack;
angenehmer und reichhaltiger Duft;
hohe Marktfähigkeit;
Die Früchte werden gut gelagert und transportiert;
Stressresistenz gegenüber negativen Wettereinflüssen;
Krankheitsresistenz.
Die Früchte neigen dazu, übermäßig zu wachsen;
Bei Wassermangel können die Früchte bitter schmecken;
übermäßige Verzweigung der Triebe – buschige Formung erforderlich.

Anpflanzen von Klostergurken mit Samen und Setzlingen

Die Sorte Monastyrsky wird aus Setzlingen oder direkt aus dem Boden gezogen. Erstere ermöglicht eine frühere Ernte. Aussaat- und Pflanzzeiten hängen von den regionalen Klimabedingungen ab.

Kritische Bodenparameter für die Anpflanzung
  • ✓ Der pH-Wert des Bodens sollte für eine optimale Nährstoffaufnahme unbedingt zwischen 6,0 und 6,8 ​​liegen.
  • ✓ Die Tiefe der fruchtbaren Schicht beträgt mindestens 30 cm für die Entwicklung des Wurzelsystems.

Besonderheiten beim Gurkenanbau in Monastyrsky:

  • Im Süden werden Gurken im April, in der mittleren Zone im Mai ausgesät, wobei sich der Aussaatzeitpunkt nach Norden verschiebt. Bei der Wahl des Pflanzzeitpunkts sollte die Bodentemperatur beachtet werden, die 16 °C erreichen sollte.
  • Wählen Sie für die Pflanzung einen ebenen, sonnigen und zugluftgeschützten Standort. Der Boden sollte fruchtbar, locker und pH-neutral sein.
  • Gurken gedeihen am besten nach Tomaten, Kartoffeln, Zwiebeln, Kohl und Paprika. Melonen eignen sich schlecht als Vorgänger.
  • Die Samen werden in einer schwachen Kaliumpermanganatlösung behandelt, anschließend in einem Wachstumsstimulator aufbewahrt, abgehärtet und zum Keimen gebracht.
  • Der Boden des Beetes wird im Herbst durch die Zugabe von Kompost und verrottetem Mist vorbereitet, und die Beete werden im Frühjahr angelegt. Für die Bepflanzung werden Furchen oder Löcher ausgehoben. Gurken werden so ausgesät, dass 3 bis 5 Pflanzen pro Quadratmeter wachsen.
Risiken der Verwendung von Wachstumsförderern
  • × Eine Überschreitung der Konzentration des Wachstumsstimulators kann zum gegenteiligen Effekt führen – zur Hemmung des Sämlingswachstums.
  • × Nicht alle Wachstumsstimulanzien sind mit einer anschließenden Saatguthärtung kompatibel, was ihre Wirksamkeit verringern kann.

Die Sämlinge werden 25–30 Tage vor dem Auspflanzen ins Freiland ausgesät. Am besten verwendet man dafür Torftöpfe, da die Sämlinge so nicht aus ihren ursprünglichen Töpfen umgepflanzt werden müssen; sie gewöhnen sich schnell an ihren neuen Standort und wurzeln gut. Die Sämlinge sollten an einem hellen Ort stehen. Sobald sie gekeimt sind, wird die Raumtemperatur leicht auf 18–20 °C gesenkt.

Die Setzlinge werden gepflanzt, sobald sich der Boden erwärmt hat und keine Frostgefahr mehr besteht. Der optimale Pflanzabstand beträgt 40 x 40 cm. Zunächst werden die Setzlinge mit Plastikfolie abgedeckt, um sie vor direkter Sonneneinstrahlung und möglichen nächtlichen Kälteeinbrüchen zu schützen.

Gurkensetzlinge pflanzen

Pflegehinweise

Um eine reiche Ernte der Sorte Monastyrsky zu erzielen, ist besondere Pflege erforderlich. Es ist wichtig, alle Wartungsarbeiten rechtzeitig und regelmäßig durchzuführen.

Pflegehinweise für die Monastyrsky-Sorte:

  • Gurken benötigen viel Wasser, wobei die Wassermenge und -häufigkeit stark von der Wachstumsperiode abhängen. Vor dem Fruchtansatz genügen 4 Liter Wasser pro Pflanze; während der Fruchtbildung erhöht sich die Menge auf 6 Liter.
  • Pflanzen benötigen Sauerstoff. Daher wird der Boden nach dem Gießen aufgelockert, um die Sauerstoffversorgung der Wurzeln zu gewährleisten. Unkraut wird dabei gleichzeitig entfernt. Beim Auflockern des Bodens ist darauf zu achten, die oberflächlichen Wurzeln nicht zu beschädigen.
  • Die Pflanze muss in Form gebracht werden. Es empfiehlt sich, die unteren Seitentriebe abzuschneiden. Der Hauptstamm bleibt intakt, da sich dort die Gurken bilden.
  • Gurken werden drei- bis viermal pro Saison gedüngt. Nährstoffmängel führen zu geringeren Erträgen, Krankheiten und deformierten Früchten. Eine Mineralstoffmischung mit Stickstoff, Kalium und Magnesium wird den Pflanzen einmal während der Wachstumsperiode zugegeben. Zusätzlich erhalten Gurken einen Aufguss aus Zwiebelschalen, verdünnter Molke und verdünntem Hühnermist.
Es ist wichtig zu beachten, dass tierische Düngemittel schädliche Insekten anlocken. Sind bereits Weiße Fliegen oder Spinnmilben in der Gegend vorhanden, sollten solche Düngemittel vermieden werden.

Gurken gießen Monastyrsky

Krankheiten und Schädlinge

Obwohl die Monastyrsky-Gurke keine Hybride ist, ist sie recht resistent gegen die wichtigsten Krankheiten dieser Kulturpflanze. Dennoch ist es wichtig, rechtzeitig vorbeugende Behandlungen durchzuführen. Hierfür eignen sich sowohl chemische Mittel als auch traditionelle Hausmittel.

Womit man Gurken besprühen kann:

  • Niedrige Temperaturen und ein Stickstoffüberschuss erhöhen das Risiko von Mehltau. Eine Blattbehandlung mit einer Lösung aus Jod, Seife und Milch kann vorbeugend wirken.
  • Um zu verhindern, dass Gurken mit Falschem Mehltau infiziert werden, werden sie mit fermentierten Milchprodukten besprüht.
  • Weißfäule entsteht bei hoher Luftfeuchtigkeit. Das Risiko kann durch Gießen mit verdünntem Harnstoff (10 g pro 10 Liter Wasser) verringert werden.

Die gefährlichsten Insekten für die Monastyrsky-Gurke sind Blattläuse, Weiße Fliegen, Spinnmilben und Schnecken. Bei einem Befall werden die Gurkenbeete mit Insektiziden besprüht. Zerstoßene Eierschalen helfen ebenfalls gegen Schnecken.

Krankheiten der Klostergurke

Ernte

Gurken werden alle zwei bis drei Tage geerntet. Es ist wichtig, die Früchte zügig zu pflücken, damit sie nicht zu groß werden. Die geernteten Gurken sollten an einem kühlen Ort, zum Beispiel im untersten Fach des Kühlschranks, aufbewahrt werden. Dort bleiben sie bis zu zwei Wochen frisch, aromatisch und haltbar.

Rezensionen

Lyudmila V., Tscheboksary.
Ich liebe frühe Gurken zum Einlegen, deshalb interessierte mich die Sorte Monastyrsky. Sie ist zwar nicht die beste Sorte, die ich je angebaut habe, aber sie hat durchaus einige Vorteile. Zum einen hat sie eine dünne Schale, zum anderen eignet sie sich hervorragend zum Einlegen.
Maria O., Region Moskau.
Die Monastyrsky-Gurke ist pflegeleicht und liefert reichlich Ertrag. Ihre Früchte sind sehr schmackhaft, gleichmäßig, klein und lassen sich perfekt in Gläser einlegen. Auch in Salaten sind Monastyrsky-Gurken hervorragend geeignet; sie sind saftig und aromatisch.

Die Gurke „Monastyrsky“ vereint alle Merkmale einer außergewöhnlichen Sorte und ist äußerst vielseitig. Wenn Sie sie in Ihrem Garten anpflanzen, erreichen Sie gleich mehrere Ziele auf einmal: Sie haben stets frische Gurken zur Verfügung, können reichlich Winterkonserven herstellen und sogar einen Teil Ihrer Ernte auf dem Markt verkaufen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die optimale Temperatur für die Keimung von Samen?

Kann für diese Sorte eine Tropfbewässerung verwendet werden?

Welche natürlichen Düngemittel eignen sich am besten zur Fütterung?

Wie lässt sich Bitterkeit in Früchten bei heißem Wetter verhindern?

Welche Begleitpflanzen verbessern den Ertrag?

Wie bekämpft man Spinnmilben ohne Chemikalien?

Kann man sie auf einem Balkon anbauen?

Welcher Abstand liegt zwischen den Fütterungen?

Welche Gefahr birgt ein Stickstoffüberschuss?

Wie lässt sich die Fruchtbildung am Ende der Saison verlängern?

Welches Pflanzmuster herrscht im Gewächshaus?

Wie lange sind Samen haltbar?

Kann Asche zur Vorbeugung von Krankheiten verwendet werden?

Wie lässt sich eine Verformung der Früchte vermeiden?

Welche Bestäuberarten sind kompatibel?

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