Die Malyshok-Gurke, die sich durch ihre Miniaturfrüchte auszeichnet, wird alle begeistern, die frühes Gemüse und selbst eingelegtes Gemüse lieben. Diese besonders frühe Einlegegurkensorte mit ihren kleinen, gleichmäßigen Früchten ist recht einfach anzubauen, wird von Honigpflanzen bestäubt und gedeiht im Freiland.
Beschreibung der Malyshok-Sorte
Die Pflanze ist buschig, begrenzt wachsend und eher niedrig. Ihr Hauptstamm erreicht eine Länge von 30–60 cm und zeichnet sich durch schwache Verzweigung aus. Die Blätter sind grün und mittelgroß, und die Blütezeit wird von weiblichen Blüten dominiert.
Die Früchte sind kurz, dunkelgrün und gestreift und machen die Hälfte ihrer Gesamtlänge aus. Die Gurken sind eiförmig und wachsen in Büscheln. Sie erreichen eine Länge von 8–10 cm und wiegen jeweils 80–90 g. Ihre Oberfläche ist grob warzig, und die Stacheln sind weiß.
Zuchtgeschichte
Die Gurke „Malyshok“ ist eine russische Züchtung. Ihre Schöpfer sind A.M. Popova, N.N. Klimenko und S.V. Maksimov. Die Sorte wurde 2009 für den Anbau zugelassen. Sie eignet sich für den Anbau im Freiland, in Gewächshäusern und in temporären Kunststoffabdeckungen.
Geschmack und Verwendungszweck von Früchten
Die Früchte haben einen ausgezeichneten Geschmack. Sie eignen sich ideal für Salate, sind frisch und eingelegt ein Genuss und diese Sorte ist auch zum Einlegen und Einmachen geeignet. Dank ihrer geringen Größe passen sie in kleine Gläser.
Produktivität und Reifezeit
Die Sorte Malyshok wird von Bienen bestäubt und reift extrem früh. Gärtner ernten die ersten grünen Früchte bereits 35–45 Tage nach der Keimung.
Diese Gurken tragen ab Juli bis August Früchte. Ein Quadratmeter kann etwa 5–5,3 kg Gurken liefern.
Für und Wider
Bevor Sie die Gurkensorte Malyshok in Ihrem Garten anpflanzen, sollten Sie alle Vor- und Nachteile abwägen. Diese Sorte ist aus gutem Grund bei Gärtnern beliebt; sie hat viele Vorteile, ihre Nachteile sind jedoch relativ gering und können leicht vernachlässigt werden.
Anpflanzung und Pflege
Um eine gute Ernte, qualitativ hochwertige Früchte und eine lange Fruchtbildung zu erzielen, ist es wichtig, die Pflanzen gemäß anerkannten landwirtschaftlichen Praktiken korrekt zu pflanzen und zu pflegen.
- ✓ Der pH-Wert des Bodens sollte für eine optimale Nährstoffaufnahme unbedingt im Bereich von 6,0 bis 7,0 liegen.
- ✓ Der Boden muss mindestens 4 % organische Substanz enthalten, um die notwendige Struktur und Wasserspeicherfähigkeit zu gewährleisten.
Pflanz- und Pflegehinweise:
- Die Aussaat von Gurkenkeimlingen beginnt in der zweiten Aprilhälfte. Das Auspflanzen ins Freiland erfolgt Ende Mai oder Anfang Juni. Die Samen werden gleichzeitig im Freien ausgesät. Wichtig ist, dass der Boden bis dahin eine Temperatur von 15–18 °C erreicht hat.
- Der Boden für den Anbau muss fruchtbar, humusreich und mit mineralischen Düngemitteln angereichert, locker und pH-neutral sein. Bereiten Sie den Boden im Herbst vor, indem Sie beim Pflügen die notwendigen Düngemittel und andere Bestandteile einarbeiten.
- Wählen Sie für die Pflanzung einen warmen, sonnigen und schattenfreien Standort. Dieser sollte frei von Zugluft, starkem Wind, Staunässe und Feuchtigkeitsansammlungen sein. Der optimale Pflanzabstand beträgt 60 x 15 cm.
- Gießen Sie alle zwei bis drei Tage. Bei heißem Wetter häufiger, bei feuchtem Wetter weniger, um Staunässe zu vermeiden. Verwenden Sie abgestandenes, sonnenwarmes Wasser. Gießen Sie direkt unter die Wurzeln und achten Sie darauf, dass kein Wasser auf die Blätter spritzt. Am besten gießen Sie morgens und abends.
- Die Düngung von Gurken beginnt vor der Blüte. Bei Sämlingen erfolgt die erste Düngung zehn Tage nach dem Pflanzen. Hierfür wird eine Lösung aus Königskerze und Holzasche verwendet. Anschließend werden die Gurken mit Harnstoff, Superphosphat, Kaliumnitrat und Ammoniumnitrat gedüngt.
Mineralische Düngemittel werden etwa dreimal pro Saison ausgebracht. Nährstoffmangel führt zu Ertragseinbußen, ein Mangel an Kalium und Phosphor verursacht zudem Fruchtdeformationen. - Lockern Sie die Beete etwa einmal pro Woche auf. Lockern und jäten Sie den Boden vorsichtig, um die oberflächlichen Wurzeln nicht zu beschädigen.
Krankheiten und Schädlinge
Diese Sorte ist recht resistent gegen Pilzbefall und andere Krankheiten, insbesondere gegen Echten Mehltau, Falschen Mehltau und Gurkenmosaik. Bei zu hoher oder zu niedriger Luftfeuchtigkeit, Nährstoffmangel, unzureichendem Licht, Bewässerung mit kaltem Wasser und anderen ungünstigen Bedingungen können die Pflanzen jedoch anfällig für verschiedene Infektionen werden.
Zur Bekämpfung von Krankheiten werden verschiedene Fungizide eingesetzt, darunter Previkur, Quadris, Fitosporin und andere. Auch traditionelle Heilmittel stehen zur Verfügung; so lässt sich beispielsweise Mehltau mit einer Seifenlauge oder Molke bekämpfen.
Spinnmilben stellen die größte Bedrohung für die Gurkensorte Malyshok dar. Sie vermehren sich besonders schnell bei trockenem und heißem Wetter. Auch Blattläuse und Weiße Fliegen gefährden diese Sorte. Zur Bekämpfung dieser Schädlinge werden Bitoxibacillin, Biovert, Fitoverm und andere Pestizide eingesetzt.
Besonderheiten der Gurkenernte
Während der Fruchtreifezeit werden Gurken mindestens zweimal wöchentlich geerntet, in der Hochsaison sogar alle ein bis zwei Tage. Am besten erntet man morgens, abends oder an einem bewölkten Tag, da die Früchte dann am saftigsten sind.
Rezensionen
Die Malyshok-Gurke ist ideal für alle, denen die Größe nicht so wichtig ist, die aber eine frühe Reife bevorzugen. Diese Sorte eignet sich hervorragend zum Einlegen und Einmachen, aber denken Sie daran, dass Bienen zur Bestäubung benötigt werden.




