Makhaon-Gurken sind eine Hybrid-Gurkensorte, die sich dank ihrer außergewöhnlichen Eigenschaften großer Beliebtheit bei Hobbygärtnern erfreut. Sie vereinen hohe Erträge, hervorragenden Geschmack und geringen Pflegeaufwand und sind daher eine ausgezeichnete Wahl für erfahrene Gärtner wie auch für Anfänger. Bei richtiger Pflege und sorgfältiger Kultivierung lassen sich robuste Pflanzen mit saftigen Gurken anbauen.
Einführung in die Vielfalt
Schwalbenschwanz ist die beste Wahl für alle, die den ganzen Sommer über frisches Gemüse genießen möchten. Dank seiner Vielseitigkeit lässt er sich sowohl im Freiland als auch unter einer Plastikfolie, auf dem Balkon oder der Fensterbank anbauen. Er ist bei Hobbygärtnern sehr beliebt.
Urheber
Die Hybride wurde von einheimischen Spezialisten entwickelt und im Jahr 2010 für die Verwendung zugelassen. Züchter der Firma Manul arbeiteten an der Entwicklung der Sorte.
- ✓ Fähigkeit zur Selbstbestäubung, wodurch der Bedarf an zusätzlichen Bestäuberpflanzen entfällt.
- ✓ Das unbestimmte Wachstumsmuster gewährleistet eine kontinuierliche Fruchtbildung während der gesamten Saison.
Äußere Merkmale der Pflanze und der Gurken
Diese selbstbefruchtende Pflanze benötigt keine anderen Pflanzen zur Bestäubung. Die Schwalbenschwanzgurke wächst unbegrenzt und trägt während der gesamten Saison Früchte. Der Strauch bildet lange Haupttriebe mit wenigen Verzweigungen. Die Blätter sind klein und grün.
Geschmack und Zweck
Diese Gurkensorte ist vielseitig. Die Gurken eignen sich nicht nur zum Frischverzehr, sondern auch zur Winterkonservierung. Sie behalten ihren Geschmack beim Einlegen oder Einmachen. Da sie nicht bitter sind, sind sie in vielen Gerichten beliebt.
Im reifen Zustand beträgt der Ertrag
Es handelt sich um eine frühreife Sorte. Die ersten grünen Früchte erscheinen 15–20 Tage nach dem Austrieb. Der Ertrag dieser Sorte beträgt etwa 13–14 kg pro Quadratmeter.
Positive und negative Eigenschaften
Vor dem Anpflanzen einer neuen Sorte ist es wichtig, deren positive und negative Eigenschaften zu studieren. Hybriden haben viele Vorteile:
Zu den Nachteilen zählen Gärtner den hohen Wasserbedarf, die Notwendigkeit häufigen Düngens sowie die Empfindlichkeit gegenüber Temperaturschwankungen.
Landemerkmale
Der Anbau von Gemüse erfordert Zeit und Geduld. Bevor man die Ernte genießen kann, müssen mehrere wichtige Schritte befolgt werden.
Baustellenvorbereitung
Die Pflanze bevorzugt sonnige, windgeschützte Standorte. Vermeiden Sie es, die Sträucher mehrere Jahre hintereinander am selben Standort zu pflanzen. Geeignete Vorgängerpflanzen sind Hülsenfrüchte, Zwiebeln, Kohl, Kartoffeln und Tomaten.
Hilfreiche Tipps:
- Der Boden sollte leicht, fruchtbar, gut durchlässig und neutral sauer (pH 6,5-7) sein.
- Im Herbst, vor der Pflanzung, sollte der Boden 20-25 cm tief umgegraben und mit organischen Düngemitteln wie Humus oder Kompost (4-6 kg pro Quadratmeter) angereichert werden.
- Im Frühjahr den Boden erneut umgraben und mineralische Düngemittel hinzufügen: 20-30 g Superphosphat, 10-15 g Kaliumsalz und 15-20 g Ammoniumnitrat pro 1 m².
- 1-2 Wochen vor der Pflanzung sollte der Boden mit biologischen Präparaten behandelt werden, um seine Struktur zu verbessern und ihn mit nützlichen Mikroorganismen anzureichern.
- Die Beete sollten etwa 20–30 cm hoch und 1–1,2 m breit sein. Zwischen den Beeten sollten 60–70 cm breite Durchgänge frei bleiben.
- Decken Sie die Fläche mit schwarzer Folie ab, um den Boden zu erwärmen und die Verdunstung von Feuchtigkeit zu reduzieren.
- Einige Tage vor der Aussaat sollten 10-15 cm tiefe Löcher oder Furchen vorbereitet werden.
- ✓ Der pH-Wert des Bodens sollte unbedingt zwischen 6,5 und 7,0 liegen; Abweichungen können zu Ertragseinbußen führen.
- ✓ Der Boden muss einen hohen Anteil an organischer Substanz (mindestens 4-6 kg pro 1 m²) enthalten, um die notwendige Nährstoffversorgung zu gewährleisten.
Keimung der Samen
Säen Sie die Samen in verschiedenen Behältern aus: Kisten, Pflanzkästen oder Töpfen, vorzugsweise mit doppeltem Boden. Die obere Bodenschicht dient als Drainagefläche, die untere als Untersetzer.
Die Pflanze benötigt viel Wasser, daher sollte sie gründlich und regelmäßig gegossen werden. Füllen Sie den Topf mit Blumenerde, lassen Sie dabei 5–6 cm Platz bis zum Rand.
Während die Samen keimen, setzt sich die Erde, und Sie können bei Bedarf Erde nachfüllen. Jeder Sämling benötigt mindestens 5 Liter Substrat, damit die Erde während der Fruchtbildung nicht austrocknet. Verwenden Sie lockere Erde (außer verdichtete Lehmböden), Torf aus dem Flachland oder Hochmoor oder ein Gemisch aus Torf und Erde.
Setzlinge pflanzen
Führen Sie die Prozedur Anfang Mai durch. Säen Sie die Samen in gut angefeuchtete Erde in einer Tiefe von 1,5-2 cm und bedecken Sie sie mit feuchter, gesiebter Erde, die Sie leicht andrücken.
Gurken reagieren empfindlich auf Temperaturschwankungen: Die Tagestemperaturen sollten zwischen 20 und 25 °C, die Nachttemperaturen zwischen 18 und 19 °C liegen. Sämlinge sollten im Alter von 10 bis 20 Tagen gepflanzt werden, sobald sie 2–3 Laubblätter entwickelt haben. Diese Sorte kann jedoch auch mit älteren Exemplaren zusammen gepflanzt werden, ohne dass die Qualität darunter leidet.
Pflege
Für Gartenneulinge ist der eigene Gurkenanbau ein durchaus erreichbares Ziel. Man muss die Setzlinge nur richtig pflegen: die Eigenschaften der gewählten Sorte beachten, sie regelmäßig gießen und düngen und vor Schädlingen schützen.
Bewässerung
Die Schwalbenschwanzpflanze benötigt viel Wasser, da ihre großen Blätter aktiv Feuchtigkeit verdunsten lassen. Gießen Sie die Pflanzen während der Blüte und Fruchtbildung, um Bitterkeit zu vermeiden.
Topdressing
Dieses Verfahren ist für ein optimales Wachstum und eine reiche Fruchtbildung unerlässlich. Der optimale Düngeplan sieht wie folgt aus:
- Zwei Wochen nach dem Auspflanzen der Setzlinge oder sobald sich 2-3 Laubblätter gebildet haben, sollte ein komplexer Mineraldünger mit Stickstoff, Phosphor und Kalium verwendet werden. Zum Beispiel Nitroammophoska (15-20 g pro 10 Liter Wasser).
- Zu Beginn der Blütezeit sollten Kaliumdünger (z. B. Kaliumsulfat) und organische Verbindungen (Aufguss aus Königskerze oder Vogelkot, verdünnt im Verhältnis 1:10) verwendet werden.
- Während der Fruchtbildungsphase sollten Kalium- und Phosphordünger verwendet werden, da diese die Bildung und Reifung der Gurken fördern. Zusätzlich kann ein Ascheaufguss (400 g Holzasche auf 10 Liter Wasser) angewendet werden. Bei Bedarf nach zwei Wochen wiederholen, insbesondere wenn die Pflanzen weiterhin kräftig Früchte tragen.
Düngen Sie die Pflanzen nach dem Gießen, um Wurzelschäden zu vermeiden. Verwenden Sie zur Blattdüngung eine schwache Harnstofflösung (5 g pro 10 Liter Wasser) oder einen speziellen Komplexdünger für Gurken.
Krankheiten und Parasiten
Die Gurkenpflanzen können anfällig für verschiedene Krankheiten und Schädlinge sein, was sich negativ auf Ertrag und Qualität auswirken kann. Eine umgehende Behandlung ist daher wichtig.
- Echter Mehltau. Charakteristisch für diese Krankheit ist ein weißer, pudriger Belag auf den Blättern. Zur Bekämpfung sollten Fungizide eingesetzt und die Pflanze vor Zugluft geschützt werden.
- Peronosporose. Es verursacht gelbe Flecken auf den Blättern, die austrocknen und abfallen können. Um dies zu verhindern, sollten die Pflanzen mit speziellen Präparaten behandelt und geeignete landwirtschaftliche Praktiken angewendet werden.
- Wurzelfäule. Sie äußert sich durch Wurzel- und Stängelfäule. Vorbeugend wirken ausreichendes Gießen und eine verbesserte Drainage.
- Blattlaus. Es saugt den Pflanzensaft aus den Trieben, was zu Verformungen und Wachstumsstörungen führen kann. Zur Bekämpfung des Schädlings können Insektizide oder Hausmittel wie Seifenlauge eingesetzt werden.
- Spinnmilbe. Sie bildet ein feines Gespinst und saugt Pflanzensaft aus. Zur Bekämpfung sollten Akarizide eingesetzt und die Pflanzen regelmäßig besprüht werden.
- Weiße Fliege. Ein Schädling, der zum Vergilben und Austrocknen der Blätter führt. Zur Bekämpfung Insektizide und Fallen einsetzen.
Für den erfolgreichen Anbau von Makhaon-Gurken ist es wichtig, den Zustand der Pflanzen sorgfältig zu überwachen und rechtzeitig Maßnahmen gegen Krankheiten und Schädlinge zu ergreifen. Dies trägt zu einem gesunden Wachstum und einer optimalen Entwicklung bei.
Ernte und Lagerung
Grüne Gurken behalten ihr zartes Fruchtfleisch und ihren guten Geschmack nur kurze Zeit, daher sollten sie regelmäßig, alle ein bis zwei Tage, geerntet werden. Am besten erntet man sie früh morgens oder abends, damit sie nicht überhitzen und welken.
Gurken sind aufgrund ihres hohen Wassergehalts nicht für die Langzeitlagerung geeignet. Im Kühlschrank behalten sie ihren Geschmack etwa eine Woche lang. Im Freien angebautes Gemüse sollte bei Temperaturen von 7 bis 10 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 80 % maximal zwei Wochen gelagert werden.
Rezensionen
Makhaon-Gurken bieten viele Vorteile, darunter hervorragende Qualität, gleichbleibender Ertrag und einfacher Anbau. Diese Sorte ist anpassungsfähig an verschiedene Bedingungen und vielseitig verwendbar. Mit der richtigen Pflege und den empfohlenen Lagerungshinweisen können Sie den ganzen Sommer über köstliche, saftige Gurken genießen.







