Die Gurke „Konkurent“ hat ihren Namen nicht zufällig. Sie verdient die besten Bewertungen von Verbrauchern und Gärtnern. Sie wird in der Russischen Föderation seit den 1980er Jahren angebaut. Ursprünglich in der südlichen Region gezüchtet, wird sie mittlerweile auch in kühleren Teilen des Landes kultiviert.
Allgemeine Eigenschaften von Gurken
Diese frühreife und wärmeliebende Sorte sollte daher frühestens Ende Mai ins Freiland gepflanzt werden. Das Wurzelsystem ist bereits in der Anfangsphase sehr gut entwickelt – die Wurzel wird zwei- bis dreimal so groß wie der Stamm. Mit zunehmender Fruchtreife erreicht der Strauch die Größe eines Rhizoms. Charakteristisch ist das schnelle Wachstum der Stämme, die mit Ranken besetzt sind. Diese Ranken helfen der Pflanze, sich an Stützstrukturen festzuhalten.
Nach dem Austrieb der Keimlinge erscheinen schon bald die ersten Blüten, die zu gleichen Teilen männlich und weiblich sind. In warmen Klimazonen öffnen sich die Blüten sehr früh – gegen 4 Uhr morgens. In kühleren Regionen verzögert sich die Öffnung um zwei Stunden. Die Blütenstände halten maximal zwei Wochen, danach fallen sie ab. An ihrer Stelle bilden sich Fruchtknoten mit Früchten.
Beschreibung der Sorte
Bei der Konkurrenzsorte handelt es sich um eine unbestimmte Sorte, die daher keine Wachstumsbeschränkungen aufweist. Der Strauch zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:
- Die maximale Länge des Hauptstamms beträgt 2 Meter oder mehr;
- Die Eierstöcke neigen dazu, sich zu gruppieren;
- Peitsche – kräftig, Verzweigung – mäßig;
- Bestäubung – hohes Niveau;
- Die Blütenstiele sind lang (bis zu 7 cm).
Fruchteigenschaften:
- Form – oval, zylindrisch;
- Farbe – Dunkelgrün;
- Die Oberfläche der Gurke ist uneben und mit weichen Stacheln besetzt;
- Länge – 10-13 cm;
- Gewicht – 110-140 Gramm;
- keine Bitterkeit;
- Geschmack – süß;
- Aroma – ausgeprägt;
- Das Fruchtfleisch ist saftig.
Diese Sorte ist vielseitig verwendbar, unter anderem für Salate, zum Einmachen, Einlegen und Salzen. Dank ihrer langen Haltbarkeit eignet sie sich ideal für den gewerblichen Einsatz.
Reifezeit und Ertrag
Die Konkurrenzsorte reift recht schnell. Bei Pflanzung im Frühjahr kann die Ernte bereits nach 40–50 Tagen eingebracht werden. Bei späterer Pflanzung verkürzt sich die Reifezeit – die Früchte sind nach 32–35 Tagen verzehrfertig.
Der Ertrag ist witterungsabhängig. In warmen Klimazonen dauert die Fruchtbildung drei Monate, in kühleren hingegen kürzer. Im Durchschnitt können drei bis sechs Kilogramm Früchte pro Quadratmeter geerntet werden.
Für und Wider
Hauptvorteile:
- Stabilität des Ertrags über einen langen Zeitraum;
- ausgezeichneter Geschmack;
- Transportierbarkeit;
- Haltbarkeit;
- anständige Präsentation;
- einfache Pflege und Kultivierung;
- Bestäubung;
- gute Ausbeute;
- Resistenz gegen Mehltau;
- schnelles Überleben der Sämlinge;
- Kraft des Wurzelsystems und des Busches.
Mängel:
- Wird die Gurke nicht rechtzeitig geerntet, verfärbt sich die Schale gelb;
- Bei übermäßigem Wachstum verhärtet sich die Schale und reißt ein;
- Wenn man nicht genug gießt, wird es bitter.
Aussaat
Diese Sorte eignet sich sowohl für die Anzucht als auch für die Jungpflanzenzucht. Im Süden des Landes werden die Samen direkt ins Freiland gesät; in kühleren Regionen werden sie zunächst vorgezogen. Setzlinge werden herangezogen, die dann in den Garten verpflanzt wird.
Saatgutvorbereitung
Wenn Sie Ihre eigenen Samen aussäen möchten, beachten Sie bitte, dass die beste Keimung im zweiten oder dritten Jahr erfolgt, vorausgesetzt, die Samen werden kühl und trocken gelagert. Konkurent-Samen sind bis zu sechs Jahre haltbar.
- ✓ Die Wassertemperatur zum Einweichen der Samen sollte mindestens 25°C betragen, um die Wachstumsprozesse zu aktivieren.
- ✓ Die Konzentration der Kaliumpermanganatlösung zur Saatgutdesinfektion sollte 0,5-1% betragen, um den Embryo nicht zu schädigen.
Zubereitung von Getreide:
- Sortieren - dazu 10-15 Minuten in Salzwasser einlegen und die schwimmenden Bestandteile entfernen;
- die Samen waschen;
- Desinfizieren - eine schwache Kaliumpermanganatlösung herstellen, die Samen 24 Stunden darin einweichen;
- Die Samen in Wasser einweichen;
- auf feuchte Gaze übertragen;
- Lass es keimen.
Pflanztermine
Bei der Anzucht von Konkurent-Gurken aus Setzlingen wird der Pflanztermin berechnet. Dazu ermittelt man zunächst den Termin für das Auspflanzen ins Freiland. Von diesem Datum aus rechnet man etwa einen Monat zurück. Ist das Auspflanzen an den endgültigen Standort beispielsweise für den 1. Mai geplant, werden die Samen zwischen dem 1. und 5. April ausgesät.
Bei der Direktsaat aus Setzlingen müssen die Temperaturvorgaben eingehalten werden: Boden- und Lufttemperatur müssen mindestens 15–16 Grad Celsius betragen. Ist eine dringende Pflanzung erforderlich, beachten Sie bitte folgende Expertentipps:
- Bereiten Sie den Boden vor;
- Die Fläche mit schwarzer Folie abdecken;
- Mindestens 4 Tage stehen lassen.
Auswahl eines Standorts
Es empfiehlt sich, Gurken jedes Jahr an einem neuen Standort zu pflanzen. Der beste Standort für Konkurent ist Boden, auf dem im Vorjahr Tomaten, Zwiebeln, Kohl und Kartoffeln gewachsen sind. Vermeiden Sie die Pflanzung nach Hülsenfrüchten und Karotten.
Bodenvorbereitung
Die Konkurrenzpflanze gilt als pflegeleicht, doch für höhere Erträge ist eine Bodenvorbereitung notwendig. Desinfizieren Sie den Boden etwa 30 Tage vor der Pflanzung. Weichen Sie ihn dazu in einer schwachen Kaliumpermanganatlösung ein oder übergießen Sie ihn mit kochendem Wasser. Nach zwei Wochen lockern Sie den Boden auf und düngen ihn gleichzeitig. Bereiten Sie dazu folgende Düngerlösung zu (die Dosierung ist für 2 Quadratmeter angegeben):
- 20 Liter Kompost oder Gülle;
- 60 Gramm Harnstoff;
- 30 Gramm Kaliumchlorid;
- 60 Gramm Superphosphat;
- 40 Gramm Kaliumsulfat.
Die Zutaten gründlich vermischen und die betroffene Stelle bewässern.
Aussaatmuster
Da die Stängel der Konkurente schnell wachsen, empfiehlt sich die Anzucht an einem Rankgitter. Säen Sie dazu zwei Reihen Samen (Setzen Sie die Sämlinge) im Abstand von 20–40 cm aus und schlagen Sie alle 1 Meter Holzpfähle dazwischen ein. An diesen Pfählen werden Draht oder Latten befestigt.
Merkmale der Setzlingspflanzung
Das Wurzelsystem der Konkurent-Pflanze ist nicht besonders robust, daher pflanzt man die gekeimten Samen am besten in Torftöpfe oder Torftöpfe. So werden die Wurzeln beim Umpflanzen nicht beschädigt. In jeden Topf kommen zwei Samen.
Merkmale der Anpflanzung im Freiland
Beim Anpflanzen im Gemüsegarten empfiehlt sich ein 40x40 cm großes Pflanzmuster, für die Anzucht an einem Rankgitter eignet sich hingegen ein 20x40 cm großes Muster. Vor dem Pflanzen sollte der Boden desinfiziert und mit einem Volldünger gedüngt werden. Das bedeutet, dass der Boden entsprechend vorbereitet werden muss.
Um sicherzustellen, dass die Samen schneller keimen und die Ernte ergiebig ausfällt, sollte der Boden aufgelockert und mit Humus angereichert werden.
Sich um einen Konkurrenten kümmern
Die Pflege von Konkurent ist ein Vergnügen, da diese Sorte als völlig anspruchslos gilt. Dennoch gibt es einige besondere Regeln.
Buschformation
Diese Sorte wächst fast wild, daher können Sie die Stängel einfach natürlich wachsen lassen, wenn Sie keine Zeit oder Lust haben, sie anzubinden. Sie finden problemlos Halt im Boden und bilden Seitentriebe. In diesem Fall sollten Sie jedoch den Abstand zwischen den Pflanzen vergrößern. Wichtig zu wissen: Horizontales Wachstum reduziert den Ertrag und verlängert die Reifezeit. Dies liegt an der mangelnden Belüftung.
Um möglichst früh zu ernten, sollten die Triebe eingeknipst werden. Jeder Trieb sollte etwa sechs Blätter haben. Um ein zu starkes Verdicken der Triebe und damit einen geringeren Fruchtansatz zu verhindern, ist es wichtig, die Haupttriebe mit einer Gartenschere zu kürzen, sobald sich die Gurken zu bilden beginnen. Die verbleibenden Triebe werden an einem Rankgitter befestigt. Am besten knipst man sie ein, sobald sie fünf bis sechs Blätter haben.
Bewässerung
Bis die Sträucher vollständig angewachsen sind, müssen die Sämlinge sparsam, aber häufig gegossen werden. Später ändert sich die Situation drastisch – es wird mehr Wasser benötigt, aber die Gießhäufigkeit nimmt ab.
Regeln:
- Die beste Zeit zum Eincremen ist morgens oder abends.
- Man sollte kein kaltes Wasser darüber gießen, aber es ist auch nicht empfehlenswert, es mit Flüssigkeit zu gießen, die von der Sonne überhitzt wurde.
- Bis zum Erscheinen der ersten Blüten einmal wöchentlich gießen. Bis zu 4 Liter Wasser pro Quadratmeter verwenden.
- Während der Blütezeit reichen 5 Liter pro Quadratmeter alle 4 Tage aus.
- Während der Fruchtbildung wird der Boden alle 2 Tage mit 7 Litern Wasser befeuchtet.
Bei Anbau unter Gewächshausbedingungen Oder, falls die Folie abgedeckt ist, muss nach dem Bewässern gründlich belüftet werden. Deshalb lässt man die Folie einige Stunden lang offen.
Unkraut jäten und auflockern
Das Auflockern des Bodens ist notwendig, damit Sauerstoff und Nährstoffe die Wurzeln erreichen. Unkraut jäten beugt Krankheiten vor. Aufgrund des schwachen Wurzelsystems der Konkurent werden diese Arbeiten mit äußerster Vorsicht und ohne tiefes Eindringen von Werkzeugen durchgeführt.
Düngung
Gurkenbeete müssen regelmäßig gedüngt werden, obwohl dies für die Sorte Konkurent nicht ganz so wichtig ist. Die Qualität der Früchte und der Ertrag hängen jedoch davon ab.
| Düngemittelart | Gültigkeitszeitraum | Empfohlene Anwendungshäufigkeit |
|---|---|---|
| Königskerze | 2-3 Wochen | Alle 14 Tage |
| Hühnermist | 3-4 Wochen | Alle 21 Tage |
| Superphosphat | 4-6 Wochen | Alle 30 Tage |
Drei Wochen nach der Pflanzung sollte alle 15 Tage gedüngt werden. Geeignet sind Kuhmist, Hühnermist oder Kräuteraufgüsse (z. B. Löwenzahn oder Brennnessel). Auch eine Superphosphatlösung kann verwendet werden.
Schädlinge und Krankheiten
Die Sorte ist nicht besonders krankheitsanfällig, doch Krankheiten können aus verschiedenen Gründen gelegentlich auftreten. Welche Krankheiten und Schädlinge können Konkurent befallen?
- Eckige Blattfleckenkrankheit, Olivenblattfleckenkrankheit, Cladosporiose, Gemeines Mosaik und Echter Mehltau sind allesamt vermeidbar. Gegen diese Krankheiten werden kupferhaltige Lösungen (Bordeaux-Mischung, Kupferoxychlorid) eingesetzt.
- Blattläuse und Milben. Die Sträucher sollten mit einer 10%igen Malathionlösung oder Actofit behandelt werden.
Wie erntet und lagert man Feldfrüchte?
Gurken werden frühmorgens geerntet, damit sie die Kühle und Frische der Nacht behalten. Die Ernte erfolgt täglich oder jeden zweiten Tag, je nach Ertrag (je häufiger reife Früchte gepflückt werden, desto mehr Fruchtknoten bilden sich). Die Früchte werden mit einer Gartenschere geerntet.
Zur Aufbewahrung werden Holzkisten mit großen Abständen zwischen den Latten oder Körben verwendet. Die Behälter werden in einem möglichst kühlen Raum aufgestellt. Unter diesen Bedingungen behalten sie ihre Form bis zu 10 Tage lang.
Rezensionen
Die Gurkensorte Konkurent eignet sich sowohl für erfahrene als auch für unerfahrene Gärtner. Sie bietet zahlreiche Vorteile, ist preiswert und kann sogar mit selbstgezogenem Saatgut angebaut werden. Vor der Pflanzung sollten Sie sich jedoch unbedingt gründlich über Anbau und Pflege informieren – nur so werden Sie mit einer reichen Ernte belohnt.



